Autoreifen als Schwimmring im Pool

FAQ - Intensivkurs, Ferienkurs oder Führerschein in 7 Tagen

Antworten auf die häufigsten Fragen

In diesem Artikel beantworten wir dir die häufigsten Fragen zum Thema Intensiv- oder Ferienkurs. Du erfährst, was du vor der Anmeldung erledigen musst und, wie du herausfindest, ob ein Intensivkurs, der dich in 2 Wochen zum Führerschein bringt, das Richtige für dich ist.

 

Führerschein in 14 Tagen: Kann man das schaffen?

Die Antwort lautet: Ja, es ist möglich die Führerscheinprüfung in 2 Wochen zu machen. Manche Fahrschulen versprechen sogar, dass du schon nach 7 Tagen fit für die praktische Führerscheinprüfung bist. Es ist allerdings von verschiedenen Faktoren abhängig. Nicht alle davon, kannst du beeinflussen. So ist es nicht alleine ausschlaggebend wie schnell du sicher, verantwortungsvoll und vorausschauend fahren kannst und wie intensiv du für die Theorieprüfung lernst, es ist auch entscheidend, wann du einen Prüftermin beim TÜV oder der Dekra erhältst und, ob dein Prüfantrag schon genehmigt wurde.

 

Was bietet ein Intensivkurs?

Ein Intensivkurs bietet dir die gleichen Inhalte, wie eine herkömmliche Führerscheinausbildung. Du absolvierst die gleiche Anzahl an Theoriestunden und Sonderfahrten und schließt die Ausbildung mit einer theoretischen und praktischen Führerscheinprüfung. Lediglich der Zeitraum ist kürzer und stellt somit den großen Vorteil eines Intensivkurses dar. Was in der herkömmlichen Führerscheinausbildung mehrere Monate dauert, findet beim Ferien- oder Intensivkurs innerhalb weniger Tage statt.

 

Wie lange dauert die Theorie?

Ein Klasse B Fahrschüler ohne Vorbesitz benötigt 12 Lektionen Grundstoff und 2 Lektionen Zusatzstoff zu je 90 Minuten. Wie der Theorieunterricht aufgeteilt wird, ob es feste Zeiten für die Theorie oder sogar Blockunterricht gibt oder die Fahrschule den Intensivkurs, inklusive Theoriestunden individuell mit dir plant, ist vom Ausbildungskonzept der Fahrschule abhängig.

 

Wie lange dauert der praktische Teil?

Bei der Klasse B sind mindestens 12 Sonderfahrten (min. 5 Überland, min. 4 Autobahn und min.

3 Nachtfahrten) zu je 45 min vorgeschrieben. Die Anzahl der tatsächlichen Fahrstunden ist allerdings individuell unterschiedlich und unterscheidet sich je nach Können des Fahrschülers.

In vielen Fahrschulen wird der Vogel-Simulator als fester Bestandteil in das erfolgreiche Ausbildungs-konzeptes des Intensivkurses mit eingebunden. So lernst du, bevor du im Realverkehr ins Auto steigst, in ruhiger und entspannter Umgebung die Grundfertigkeiten wie Anfahren und Schalten, sowie Abbiegen und die Vorfahrtregelungen

 

 

Was muss ich mitbringen bzw. vorher erledigen?

Melde dich rechtzeitig (empfehlenswert sind mindestens 6 Wochen vor Kursbeginn) zur Führerscheinausbildung bei deiner Fahrschule an! Vorteilhaft ist es auch, wenn du da schon die Bescheinigungen von deinem Erste-Hilfe-Kurs und dem Sehtest dabei hast.

Ganz wichtig: deine ausbildende Fahrschule gibt dir bei der Anmeldung wertvolle Informationen zum Führerscheinantrag, den du bei der zuständigen Behörde (Führerscheinstelle) stellst. Nur wenn der Führerscheinantrag bearbeitet und genehmigt ist, wirst du zur theoretischen und praktischen Führerscheinprüfung zugelassen.

 

Ist ein Intensivkurs stressig?

Ja, ein Intensivkurs kann stressig sein. Denn du lernst das, wofür du in der herkömmlichen Fahrausbildung mehrere Wochen oder Monate Zeit hast, innerhalb weniger Tage. Planst du die theoretische oder praktische Prüfung gleich im Anschluss zu machen, müssen die Theoriefragen sitzen. Der Vorteil ist allerdings auch, dass du dir die Theorie viel besser merken kannst, weil du das Wissen direkt in den praktischen Fahrstunden umsetzen kannst. In den Intensivkursen ist es üblich, neben mehreren theoretischen Lektionen an einem Tag auch praktische Fahrstunden zu absolvieren. Du solltest also zeitlich flexibel sein und andere Termine eher hintenanstellen. Der Stress lohnt sich allemal, denn wenn alles gut läuft, bist du innerhalb kurzer Zeit prüfungsreif.

 

Was passiert, wenn ich durch die Prüfung falle?

Dann probierst du es einfach nochmal! Der Intensivkurs ist ein Angebot der Fahrschulen, das dich schneller und kompakt zum Führerschein bringt. Wenn es mit der Prüfung nicht klappt, kannst du bei den meisten Fahrschulen einfach noch ein paar Fahrstunden absolvieren und den nächsten Versuch wagen. Auch der Zugang zu deinem Fragentraining bleibt bestehen. In den meisten Fällen kannst du flexibel in die reguläre Fahrausbildung wechseln.

 

Was kostet ein Intensivkurs?

Ein Intensivkurs kostet meistens mehr als der gewöhnliche Weg zum Führerschein. Auch kann es sein, dass du für Unterbringung und Verpflegung extra zahlen musst. Deine Fahrschule wird mit dir bei der Anmeldung einen genauen und exakten Ausbildungsplan machen. Ebenso eine detaillierte Aufstellung der Kosten. Somit weißt du ganz genau was auf dich zukommt und kannst so abwägen, ob eine solche Ausbildung für dich in Frage kommt.

 

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