Eine Fahrschülerin sitzt zufrieden im Fahrschulauto.

Erfahrungsberichte über die Führerschein-Ausbildung

Bei der Wahl der Fahrschule haben viele angehende Fahrschülerinnen und Fahrschüler Bedenken, mit ihrem Fahrlehrer nicht zurechtzukommen. Doch das ist meistens unbegründet.

Du bist gerade auch auf der Suche nach einer Fahrschule und vielleicht etwas unsicher? Oder dich interessiert einfach, was andere für Erfahrungen gemacht haben? Dann bist du hier genau richtig: Die vier ehemaligen Fahrschülerinnen Laura, Kristin, Sophia und Lucie beschreiben in diesem Blog-Beitrag ihre Zeit in der Fahrschule – und geben euch Tipps, wie man negative Erfahrungen vermeiden kann.

"Ich habe mir Tipps aus meinem Umfeld zu Herzen genommen"

Laura hat ihre Führerscheinausbildung sehr positiv in Erinnerung: „Mein Fahrlehrer gab mir von Anfang an viele Tipps für die praktische Prüfung und ist mit mir mehrmals wöchentlich mögliche Strecken gefahren. Wenn ich unsicher war, hat er mir Mut zugesprochen und mir Verbesserungsvorschläge gegeben“. Durch die motivierte Art ihres Fahrlehrers hat Laura sich sogar auf den Theorieunterricht gefreut.

Diese angenehme Erfahrung in der Fahrschule hat Laura vor allem Empfehlungen vieler ehemaliger Fahrschüler zu verdanken. Deshalb ist ihr Fazit: „Es muss nicht immer schlecht laufen. Ich habe für mich die richtige Entscheidung getroffen, indem ich mich vor der Wahl der Fahrschule ausführlich umgehört habe und mir Tipps aus meinem Umfeld zu Herzen genommen habe“.

"Ich musste unfreiwillig den Fahrlehrer wechseln"

Sophia: „Ich musste unfreiwillig den Fahrlehrer wechseln, als meine Fahrlehrerin die Fahrschule verlassen hat. Mit meinem neuen Fahrlehrer kam ich leider gar nicht zurecht.“ Dies war der ausschlaggebende Grund dafür, dass Sophia eine eher negative Erfahrung in der Fahrschule gemacht hat. Ihr Fahrlehrer war ungeduldig und sie fühlte sich in der Fahrstunde unsicher und unwohl. Sie fühlte sich außerdem falsch behandelt, da die Abrechnung der Fahrschule wenig transparent war.

Deshalb ist Sophias Tipp für alle, die die Führerschein-Ausbildung noch vor sich haben: „Ich würde jedem empfehlen, darauf zu achten, dass die menschliche Komponente stimmt und man sich gut mit seinem Fahrlehrer versteht. Außerdem ist es wichtig, sich umfassend über die Abrechnungsweise und seinen aktuellen Fortschritt informieren zu können – ich habe aus meiner Fahrschul-Erfahrung auf jeden Fall gelernt, dass es in der Fahrschule Ansprechpartner geben sollte, die für Fragen zur Verfügung stehen und man auch über Probleme sprechen kann."

"Ich habe mir im Voraus viel zu viele Gedanken gemacht"

Kristin hatte ziemliches  Glück mit ihrem Fahrlehrer und hat sich dadurch in der praktischen Prüfung sehr gut vorbereitet gefühlt: „Wir sind viele mögliche Probestrecken gefahren und dabei hat er mir Tipps gegeben. Das hat mir schon mal ein wenig die Angst genommen. Während der Prüfung hat sich mein Fahrlehrer mit dem Prüfer unterhalten und Smalltalk geführt, sodass ich das Gefühl hatte, die Aufmerksamkeit liegt nicht mehr nur bei mir“. Dadurch war Kristin viel weniger nervös.

Im Nachhinein weiß Kristin, dass sie sich vorher nicht so viele Gedanken hätte machen müssen: „Man muss die Prüfung  wie eine normale Fahrstunde sehen und sich nur auf das Fahren konzentrieren, ohne sich von der Person auf dem Rücksitz verunsichern zu lassen. Und selbst wenn man zu aufgeregt ist und etwas falsch macht, ist es überhaupt nicht schlimm, durchzufallen. Beim nächsten Mal weiß man wenigstens wie alles abläuft und kann zeigen, dass man es besser kann.“

"Ich habe mich bei meinem Fahrlehrer unsicher gefühlt"

Lucie hat viel länger für ihren Führerschein gebraucht, als sie geplant hatte – weil sie sich bei ihrem Fahrlehrer sehr unsicher gefühlt hat. Er war oft abgelenkt und schrie sie manchmal sogar an, wenn sie Fehler machte. „Irgendwann wurde es mir zu viel, ich machte keine Fahrstunden mehr aus. Das konnte natürlich nicht die Lösung. Deshalb nahm ich meinen ganzen Mut zusammen, rief bei der Fahrschule an und meldete mich ab".

Kurze Zeit später begann Lucie ihren Führerschein bei einer anderen Fahrschule fortzusetzen: „Ich fahre jetzt sicher, gerne und auch ziemlich gut“.

Lucie hat aus ihrer Erfahrung gelernt: „Manchmal ist es vielleicht besser die Fahrschule zu wechseln, auch wenn es dadurch mehr kostet oder es stressig ist. Am Ende ist es wichtig, sich beim Fahren sicher zu fühlen. Im Endeffekt hätte ich aber auch mal mit meinem Fahrlehrer reden sollen, da sich dadurch sicher viele Probleme gelöst hätten – jedoch habe ich mich das damals leider nicht getraut“.

Keine Angst vorm Führerschein!

Ihr seht also... die Erfahrungen in der Fahrschule unterscheiden sich stark! Aber keine Angst, informiert euch vor der Wahl der Fahrschule gründlich und lasst das Bauchgefühl entscheiden - dann kann auf eurem Weg zum Führerschein nichts schief gehen.

Und wenn ihr doch nicht mit eurem Fahrlehrer zurecht kommt? Nicht verzweifeln! Eure Fahrlererin oder euer Fahrlehrer ist auch nur ein Mensch und hat vielleicht nur einen schlechten Tag gehabt. Nehmt allen Mut zusammen und sprecht sie oder ihn doch einfach darauf an. Wenn es dann immer noch nicht besser wird, sucht euch einen anderen Ansprechpartner in der Fahrschule oder bittet eure Eltern, das Thema in der Fahrschule anzusprechen. Denn das erfolgreiche  Abschließen der Fahrausbildung ist nicht nur euer persönliches Ziel, sondern auch das der Fahrlehrer! 

Nach der erfolgreichen Prüfung geht es mit dem Führerschein ab in die Freiheit.
Wenn ihr euch gut über eure Fahrschule informiert, habt ihr bald den Führerschein in der Tasche!
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