Treckerführerschein Prüfung
Wie sieht es mit der Prüfung aus in Sachen Treckerführerschein?
Bei der theoretischen Prüfung beim Führerschein Klasse T kommt es darauf an, ob der Treckerführerschein L bereits im Vorfeld gemacht wurde. Dies hat wichtige Bedeutung für die Anzahl der Fragen und der maximalen Anzahl von Fehlern.
Bei Ersterteilung der Klasse und der Klasse T wird ein Bogen mit 30 Fragen ausgeteilt und es sind maximal 11 Fehlerpunkte erlaubt. Bei der Erweiterungsprüfung bei bereits vorhandenen Führerscheinen wie zum Beispiel der Klasse B (Pkw) oder bei der Erweiterung von Klasse L zum Treckerführerschein Klasse T muss nur noch ein Bogen mit 20 Fragen beantwortet werden, hierbei sind maximal 7 Fehlerpunkte erlaubt.
Während beim Führerschein Klasse L keine praktische Prüfung notwendig ist, und man sich deshalb voll und ganz auf die Theorie dieses kleinen Treckerführerscheins konzentrieren kann, wird beim Führerschein Klasse L, der für die schweren Zugmaschinen bis 60 km/h gilt, auch eine praktische Prüfung bestanden werden.
Noch eine kleine, aber sehr wichtige Anmerkung:
Wer in der Land- und Forstwirtschaft tätig ist, und noch einen alten Führerschein der Klasse 3 hat, braucht keinen Treckerführerschein machen. Auf Antrag bei der ausstellenden Führerscheinbehörde wird der alte Führerschein in einen neuen umgetauscht und gleichzeitig um den Treckerführerschein erweitert. Viele wissen dies nicht und machen deshalb extra noch einen Treckerführerschein, obwohl er gar nicht notwendig wäre. Da die Fahrschulen Geld verdienen wollen, weisen sie in der Regel darauf auch nicht hin.
Vor der Prüfung in Sachen Trecker braucht niemand Angst zu haben. Nervös ist jeder vor einer Führerscheinprüfung. Wer aber (im Bezug auf die Theorie) seinen Stoff gelernt hat, oder wer ausreichend Praxisstunden gehabt hat (für den Führerschein Klasse L), der wird die Prüfung auch bestehen.
