Sehtest für den Führerschein

Ratgeber zum Thema Sehtest

In Deutschland – und auch in den meisten anderen Ländern Europas – ist es Vorschrift, einen Sehtest zu machen, bevor man in die Führerscheinprüfung geht. Nicht nur in der Dunkelheit können auf der Straße plötzlich Hindernisse auftreten, die sich umso sicherer umfahren lassen, je eher man sie erkennt. Das kann verlorene Ladung sein, ein bremsendes Fahrzeug, Personen auf der Fahrbahn, aber auch Wild, Radfahrer und Ölspuren. Ein erfolgreich bestandener Sehtest soll gewährleisten, dass man in der Lage ist, solche Hindernisse frühzeitig zu erkennen und Unfälle so zu vermeiden.

Auch für die Fahrstunden muss der Sehtest bereits vorliegen, denn dort gilt genauso wie beim erfahrenen Fahrer: Ans Steuer darf nur, wer die passende Sehleistung hat. Wer sich in der Fahrschule anmeldet, der sollte daher seine Bescheinigung für den bestandenen Sehtest am besten gleich mit vorlegen. Es muss sich dabei um ein amtlich beglaubigtes Gutachten handeln, das unter anderem vom Augenoptiker und vom Augenarzt erstellt werden kann. Ein einfacher Sehtest vom Optiker ist für die Führerscheinklassen A, A1, B, BE, AM, L und T Vorschrift. Wer einen Lastkraftwagen der C- und D-Klassen fahren möchte oder später als Taxifahrer unterwegs sein will, muss ein Gutachten vom Augenarzt vorweisen können.

Ergibt der Sehtest eine schlechte Sehleistung, bedeutet das allerdings nicht gleich das Aus für den Führerschein. In den meisten Fällen kann die Sehschwäche mit einer Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen werden. Diese zu tragen ist dann am Steuer Pflicht, was auch im Führerschein festgehalten wird.
Tipp: Wir bieten einen kostenlosen Sehtest, der online ermittelt, ob es eventuell Schwierigkeiten bei der eigenen Sehschärfe gibt. Hier geht es zum Sehtest:
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Der Ratgeber Sehtest für den Führerschein