Probezeitverlängerung beim Führerschein auf Probe

Seitdem der Führerschein auf Probe eingeführt wurde, müssen Fahranfänger in Sachen Pkw eine bestimmte Probezeit einhalten, bis sie einen regulären Führerschein erhalten. Je nach Verhalten im Straßenverkehr und je nach Verkehrsverstoß beim Autofahren kann es jedoch sein, dass es eine Probezeitverlängerung gibt, die eine Probezeit von vier statt zwei Jahren zu Folge hat.

Nicht bei jedem Verkehrsverstoß wird gleich die Probezeit verlängert, wer jedoch gravierende Verstöße, einen der so genannten A-Verstöße, auf seine Kappe zu nehmen hat, der bekommt neben der Pflicht zur Nachschulung auch gleich noch eine Verlängerung seiner Probezeit.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn man als Fahranfänger einem anderen Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt nimmt und ihn dabei gefährdet oder gar einen dadurch verschuldet. Auch Alkohol- und Drogenvergehen führen zu einer Verlängerung der Probezeit.

Doch die Probezeitverlängerung und die Pflicht zum Besuch einer Nachschulung sind manchmal nicht das Einzige, das dem Führerschein-Neuling dann widerfährt. Verstößt er trotz Aufbauseminar und Verlängerung der Probezeit immer noch gegen die Straßenverkehrsordnung und gefährdet dabei andere Verkehrsteilnehmer, kann dies zu einem Verlust des Führerscheins führen und das gleich für sechs Monate.








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