Warum gibt es einen Personenbeförderungsschein?

Im privaten Rahmen ist die Beförderung von Personen nur in Bezug auf die Anzahl geregelt. Wer als Fahrer maximal acht Mitfahrer hat, darf dies auch mit dem Führerschein der Klasse B. Wer mehr als acht Mitfahrer hat, für den gilt entweder der Führerschein Klasse D oder der Führerschein Klasse D1.

Bei der gewerblichen Personenbeförderung sieht dies jedoch anders aus. Hier hat der Gesetzgeber die Vorgabe erteilt, dass nur der gewerblich Personen transportieren darf, die dafür eine Eignung vorweisen können. Sprich: nur der entsprechende Führerschein reicht im gewerblichen Bereich nicht, hier muss dann der so genannte Personenbeförderungsschein erworben werden.

Wann gilt eine Fahrt als gewerblich?


Als gewerbliche Fahrten gelten dabei in der Regel all die Fahrten, bei denen die hereinkommenden Einnahmen den Aufwand für Sprit und Abnutzung übersteigen. Mit dem Erwerb der Fahrerlaubnis für die Fahrgastbeförderung soll sichergestellt werden, dass sich der, welcher gewerblich Personen befördert, auch eine entsprechende Eignung vorweisen kann. Denn: im Personentransport gilt es, eine besondere Sorgfalt walten zu lassen, auch im Umgang mit den zu fahrenden Menschen.

So muss bei der Beantragung des Personenbeförderungsscheins zugleich ein Führungszeugnis mitbeantragt werden, zudem wird ein Auszug aus dem Verkehrszentralregister angefordert. Mit diesen Nachweisen soll vermieden werden, dass jemand, der menschlich nicht dafür geeignet ist, gewerbliche Fahrten anbieten und vornehmen darf.








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