Der Internetführerschein – sicher surfen

Der Internetführerschein gehört natürlich nicht zu den klassischen Führerscheinarten und ist keine Voraussetzung, um sich im World Wide Web zu bewegen. Da das Internet nicht nur eine wichtige Kommunikationsmöglichkeit ist, sondern auch allerlei Gefahren birgt, ist es aber keine schlechte Idee, einen Internetführerschein zu machen. So lernt man, worauf man achten muss, wenn man im Internet mit anderen Menschen spricht, etwas kauft oder herunterlädt.

Wer kann den Internetführerschein machen und was bringt er?

Den Internetführerschein kann jeder machen. Es gibt kein Mindestalter und man muss auch keine Einverständniserklärung der Eltern oder etwas Ähnliches vorlegen. Neben dem klassischen Internetführerschein gibt es auch spezielle Angebote für Senioren und Kinder, die auf die besonderen Bedürfnisse und Vorkenntnisse dieser Benutzergruppen ausrichten.

Der Internetführerschein hilft dabei, die Möglichkeiten des Internets besser zu nutzen und seine Gefahren besser zu erkennen. Zum theoretischen Teil gehört zum Beispiel Hintergrundwissen über das Internet. Wie ist das Internet entstanden? Was ist ein Server und was ein Client? Begriffe wie Browser, Instant Messenger und E-Mail werden hier ebenfalls ausführlich erklärt. Wenn die Theorie dann stimmt, geht es an die Praxis. Beim Internetführerschein lernt man, wie man eine Suchmaschine richtig verwendet, wie man sich eine E-Mail-Adresse registriert und E-Mails schreibt und vieles mehr.

Aber auch die Gefahren im Internet werden beim Führerschein für das Internet ausführlich besprochen. So lernt der „Fahrschüler“, warum Viren und Trojaner so gefährlich sind und wieso man immer ein Antivirenprogramm und eine Firewall installiert haben sollte. Auch der Umgang mit Fremden im Internet und Datenschutz spielen hierbei eine wichtige Rolle. Insbesondere Kinder lernen beim Internetführerschein, dass sie niemandem persönliche Informationen über sich selbst geben sollten. Das betrifft nicht nur Adresse und Telefon, sondern auch Name, Alter und ähnliche Dinge.

Die Kosten für den Internetführerschein

Der Internetführerschein – oder auch Surfschein – wird von verschiedenen Behörden, Krankenkassen und privaten Einrichtungen angeboten. Als Onlineversion ist er in der Regel kostenlos, bei Volkshochschulen liegt die Gebühr zwischen 20 und 40 Euro.