Angst vor der Führerscheinprüfung?

Einige Tipps zur Stressbewältigung

Eine Prüfung bedeutet immer auch Stress, sei einer nun bewusst oder unbewusst. Damit Sie besser durch die Führerscheinprüfungen kommen, ob es nun die Theoretische oder die Praktische Prüfung ist, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige Tipps zur Bewältigung des im Vorfeld und auch während der Prüfung auftretenden Stresses geben.

Wer unter einer erhöhter Form von Prüfungsangst leidet und sich sorgt, deswegen eine Führerscheinprüfung eventuell nicht zu bestehen, sollte sich unseren Ratgeber zum Thema Prüfungsangst ansehen.

Wichtig für den Abend vor der Prüfung:

  • Versuchen, eine Ablenkung zu finden, die nichts mit Führerschein zu tun hat.
  • Keinen Alkohol trinken, keine beruhigenden Medikamente nehmen.
  • Möglicherweise einen milden, beruhigenden Tee trinken.
  • Ausreichend Schlaf haben. Wenn man nicht in den Schlaf finden sollte vor lauter Aufregung, dann auf jeden Fall KEINE Medikamente zur Schlafförderung nehmen. Dann lieber wieder Aufstehen, und etwas Ablenkendes machen, zum Beispiel ein Buch lesen, einen entspannenden Film sehen (wobei hier die Geschmäcker sehr unterschiedlich sind, was entspannt, weshalb wir an dieser Stelle keine Empfehlung für ein bestimmtes Filmgenre aussprechen möchten!). Wichtig ist, genügend Zeit ein zu planen, um eben doch zu genug Schlaf zu kommen.
  • Möglichst keinen Sport mehr am Vorabend, um sich nicht selbst künstlich hoch zu pushen.
  • Höchstens ein wenig Gymnastik, damit die Muskeln locker bleiben und sich nicht vor lauter Stressgefühlen verspannen und dann zu Kopfschmerzen, Nackenbeschwerden oder Rückenschmerzen führen, was bei der Prüfung selbst dann sehr beeinträchtigend sein kann.
  • Wenn die Muskeln bereits verspannt sind vor lauter Aufregung, des kann es mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen versuchen. Dies ist jedoch nur dann hilfreich, wenn man zum Beispiel keine Probleme mit den Nerven (nicht den „Nerven“, sondern den tatsächlichen im Körper befindlichen Nervenbahnen) hat.

Der Morgen vor der Prüfung:

  • Rechtzeitig genug aufstehen, nicht auf den letzten Drücker.
  • Eine entspannende Dusche oder sogar ein Entspannungsbad nehmen.
  • Genügend Zeit für das Frühstück einplanen. Wer nichts runter kriegt, was verständlich ist, sollte sich dennoch nicht mit massenweise Kaffee zuschütten, dies macht die Nervosität nur noch schlimmer.
  • Bequeme Kleidung tragen.
  • Bequeme Schuhe anziehen.
  • Einen milden Tee trinken.
  • KEINE Medikamente nehmen zur Beruhigung!
  • Keine Schmerztabletten einnehmen, da diese die Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr leicht bis stark mindern können und deshalb schon fast eine Garantie für das Durchfallen sind.
  • Bei Verspannungen der Muskeln ein paar Übungen der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen versuchen.
  • Leichte Gymnastikübungen.
  • Kein Sport vor der Prüfung, da dieser aufpushend wirkt wie zu viel Koffein!
  • Sich versuchen abzulenken.
  • Nicht unmittelbar vor der Prüfung Kaffee trinken.
  • Nicht unmittelbar vor der Prüfung harntreibende Getränke wie zum Beispiel Apfelsaftschorle oder Früchtetee trinken. Am besten bei Mineralwasser bleiben.
  • Keinen Alkohol trinken. Erstens ist dies reaktionsmindernd. Und zweitens: Riecht dies der Prüfer, kann es sein, dass Sie nicht mal mehr in das Fahrzeug einsteigen dürfen, sondern er sie garnicht mal zur Prüfung annimmt.
  • Kurz vor der Praktischen Prüfung noch einmal auf Toilette gehen! Selbst wenn man nicht muss, es ist wichtig, nicht während der Prüfung plötzlich einen Druck auf der Blase zu haben, da man dann nicht einfach anhalten und auf die Toilette gehen kann. Und mit Druck auf der Blase fährt es sich nicht gut, da die Konzentration dadurch völlig vermindert wird.

Während der Prüfung:

  • Keine Beruhigungsmittel einnehmen!
  • Nicht unter Medikamenteneinfluss fahren!
  • Nicht unter Einfluss von Alkohol fahren!
  • In schwierigen Fahrsituation innerlich auf Zehn zählen, das lässt einen runter kommen und vermindert den Stress und die Nervosität.
  • Während Rotphasen an der Ampel kleine Übungen mittels der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen durchführen.
  • Und immer an eines denken: Auch der Prüfer ist nur ein Mensch!!! Er ist nicht der Böse, er will nichts Böses und ihm geht es vor allem darum, dass die Verkehrsregeln eingehalten werden und die Fahrtüchtigkeit des Prüflings festgestellt werden kann.

Tipp:




Noch Fragen?
In unserem Forum wird schnell und kompetent weitergeholfen...

Zurück zum Ratgeber zum Thema Die Führerscheinprüfung...