Wie kann man beim Führerscheinentzug die Sperrfrist verkürzen?

Ein Führerscheinentzug geht immer auch mit einer Sperrfrist einher. Ansonsten würde ja nichts dagegen sprechen, nach dem Entzug gleich einen neuen Führerschein zu beantragen. Je nach Schwere des Falls ist eine Sperrzeit von sechs Monaten bis hin zu fünf Jahren fällig, ehe der Führerschein neu gemacht werden kann. Eine medizinisch-psychologische Untersuchung kann das Ganze aber verzögern, wenn nicht sogar für eine lebenslängliche Sperrfrist sorgen. Doch solange nicht die Gefahr besteht, bei der MPU durchzufallen, gibt es gute Chancen, die Sperrfrist nach dem Führerscheinentzug zu verkürzen. Ein guter Anwalt ist hier das Wichtigste. Wenn Sie Bedarf haben, wenden Sie sich doch an unseren Partner-Anwalt.

Seriöses Auftreten für eine kürzere Sperrfrist

Wie lange die Sperrfrist nach dem Führerscheinentzug dauert, liegt erst einmal im Ermessen der Fahrerlaubnisbehörde. Legt man dagegen Klage ein, kann ein Richter die Sperrzeit aber verringern. Die maximal mögliche Verkürzung liegt bei sechs Monaten, solange die Mindestfrist von sechs Monaten nicht unterschritten wird. Abhängig von der Entscheidung macht der Richter den Fall an sich, aber auch das Auftreten des Klägers. Wenn Sie vor Gericht einen reuigen und seriösen Eindruck hinterlassen, sind viele Richter geneigt, die Sperrfrist nach dem Führerscheinentzug ein wenig zu verkürzen. Wer sich hingegen noch im Gerichtssaal gegen die Verantwortung sträubt, ausfallend wird oder auch einfach nur durch Kleidung und Sauberkeit unseriös wirkt, hat hingegen nur geringe Chancen gegen eine Änderung der Entscheidung. Deshalb sollten Sie beim Gerichtstermin nicht nur Wert auf eine gepflegte Kleidung legen, sondern sich auch mit Ihrem Anwalt darüber beraten, wie Sie sich vor dem Richter verhalten und was Sie sagen sollten.








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