Der Führerscheinentzug und die Kosten

Ein Führerscheinentzug ist eine ärgerliche Sache. Nicht nur, dass man ihn nach Ablauf der Sperrfrist nicht einfach zurück bekommt, sondern ihn – oft auch noch unter Auflagen – neu beantragen muss. Nein, in den meisten Fällen kommen auch noch andere Strafen und ein ganzer Schwung an Kosten auf einen zu. Wie teuer der Führerscheinentzug wird, hängt allerdings von den verschiedensten Faktoren ab.

Die ersten Kosten im Zusammenhang mit dem Führerscheinentzug sind die für das Vergehen, das man begangen hat. Für eine Alkoholfahrt gibt es beispielsweise nicht nur Punkte in Flensburg, sondern auch ein Bußgeld. Und das ist unabhängig davon zu bezahlen, ob die Strafe damit abgegolten ist oder ob noch weitere Konsequenzen wie der Führerscheinentzug folgen. Ist letzteres der Fall, gibt es erst einmal einiges an Gebühren zu bezahlen. Die Erteilung eines neuen Führerscheins kostet etwa 60 Euro, hinzu kommen Prüfungsgebühren für die erneute Führerscheinprüfung und für ein ärztliches Gutachten. Letzteres liegt je nach Fahrzeugklasse zwischen 30 und 40 Euro.

Damit ist es allerdings noch nicht getan. Straftaten, die zum Führerscheinentzug führen, werden häufig noch mit 60 bis 90 Tagessätzen Geldstrafe geahndet, die also zu den Kosten hinzu kommen. Bei Alkohol- und Drogenmissbrauch sowie in anderen Fällen kann der Richter auch noch eine medizinisch-psychologische Untersuchung anordnen. Die Kosten dafür hängen vom Vergehen ab und liegen üblicherweise zwischen 200 und 700 Euro. Fällt man durch die Untersuchung durch, müssen die Kosten für einen zweiten Anlauf erneut getragen werden. Hinzu kommen auch noch die Kosten für den Anwalt. Da der Führerscheinentzug immer gerichtlich angeordnet wird, brauchen Sie hier auch eine entsprechende Vertretung. In der Regel müssen Sie hier je nach Fall noch einmal mit 500 bis 1.500 Euro Kosten rechnen. Unser Partner-Anwalt berät Sie gerne darüber, wie viel Geld Sie für eine Vertretung vor Gericht benötigen werden.

Die Höhe der Kosten durch den Führerscheinentzug beziffert sich also durch die folgenden Posten: Bußgeld und ggf. Geldstrafe für das eigentliche Vergehen, Anwaltskosten, Kosten für die Wiedererlangung des Führerscheins und Gebühren für die MPU.








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