Führerscheinentzug wegen Geschwindigkeits-
überschreitung

Dass man hin und wieder einmal zu sehr aufs Gaspedal tritt, ist normal. Und so lange man es nicht gewaltig übertreibt, ist das auch nicht weiter gefährlich für den Führerschein. Doch das bedeutet nicht, dass die Fahrerlaubnis grundsätzlich sicher wäre vor einem Führerscheinentzug wegen Geschwindigkeits-
übertretung. Auch hier gibt es gewisse Grenzen, bei deren Überschreitung man für die nächste Zeit auf das Auto verzichten muss. Allerdings bedarf es schon einiger Energie, diese Grenzen zu erreichen.

Grundsätzlich droht einem wegen einer Geschwindigkeitsübertretung erst einmal nur ein Bußgeld, je nach dem wie hoch die Überschreitung war, auch noch in Kombination mit Punkten oder einem Fahrverbot. Und genau bei den Punkten liegt die Gefahr für den Führerscheinentzug. Wer notorisch zu schnell fährt, der bekommt schneller Punkte in Flensburg, als ihm lieb ist. Bereits ab 26 km/h zu viel Innerorts gibt es drei Punkte, ab 41 km/h sogar vier Punkte. Sind 18 Punkte erreicht, ist der Führerschein weg. Dann muss er nach einer Sperrfrist, die je nach Schwere des Falls zwischen 6 Monaten und fünf Jahren liegt, neu beantragt werden. Im schlimmsten Fall droht sogar eine medizinisch-psychologische Untersuchung. Wird die nicht bestanden, gibt es keinen neuen Führerschein. Damit es gar nicht so weit kommt, empfiehlt es sich, möglichst viele Aufbauseminare und verkehrspsychologische Beratungen zu besuchen. Dadurch können Punkte nämlich bis zu einem gewissen Grad wieder abgebaut werden.








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