Führerscheinentzug – wie legt man Einspruch ein?

Nicht selten sind es subjektive Wahrnehmungen, die dazu führen, dass der Führerschein eingezogen wird. Schließlich liegt es erst einmal im Ermessen des Polizisten, ob man hinter dem Steuer betrunken und damit absolut fahruntüchtig wirkt. Und auch der Richter, der den Führerscheinentzug am Ende ja bestätigen muss, nutzt seinen Ermessensspielraum. Deshalb kann es unter gewissen Umständen durchaus Sinn machen, gegen den Führerscheinentzug Einspruch zu erheben. Am besten nutzen Sie dazu die Hilfe unseres Partner-Anwalts, denn auch bei einem Einspruch lässt sich viel falsch machen.

Grundsätzlich hat man erst einmal ein Widerspruchsrecht, wenn ein Führerscheinentzug angedroht wird. Ist jemand anderes gefahren, konnte zum Beispiel ein Baustellenschild nicht rechtzeitig entdeckt werden oder gibt es andere plausible Gründe für das eigene Fehlverhalten, lässt sich ein Führerscheinentzug zwar nicht aufheben, aber immerhin verzögern. Anders ist das übrigens beim Fahrverbot, das bei einem guten Widerspruch verkürzt oder in eine Geldbuße umgewandelt werden kann. Wird der Einspruch abgelehnt, geht der Fall automatisch vor Gericht.

Wer nachweislich eine Ordnungswidrigkeit begangen hat, die klassischerweise zum Führerscheinentzug führt, der wird auch mit einem Einspruch vor Gericht kaum um die Strafe herum kommen. Wer dem Richter aber nicht nur Reue zeigt, sondern auch glaubwürdig machen kann, dass man nicht selbst Schuld am Vergehen war, der kann sie Sperre für den Führerscheinentzug allerdings drastisch senken. Je nach Schwere der Tat ist hier nämlich ein Zeitraum von 6 Monaten bis hin zu fünf Jahren möglich, hinzu kommen dann noch Geldstrafen sowie möglicherweise eine Freiheitsstrafe oder eine medizinisch-psychologische Untersuchung. Wer mit einem guten Anwalt gegen den Führerscheinentzug Einspruch erhebt, der kann so zumindest die Sperrfrist verkürzen und Auflagen wie die MPU loswerden.








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