Führerscheinentzug wegen Drogen

In keinem Bereich ist das deutsche Straßenverkehrsrecht so streng, wie in Bezug auf Drogen. Wer mit Ecstasy, Kokain, Morphium oder einer anderen Droge am Steuer erwischt wird, dem droht schon beim ersten Vergehen ein Führerscheinentzug mit einer Sperre von bis zu zehn Monaten und hohen Geldbußen. Aus diesem Grund sollten Sie sich wegen Drogen am Steuer immer einen Fachanwalt hinzuziehen, der Ihre Sperre und die Geldbußen drastisch senken kann. Auch eine Freiheitsstrafe droht unter Umständen, so dass Sie diese Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Gerne machen wir Sie mit einem Fachanwalt für Verkehrsrecht bekannt.

Wer unter dem Einfluss von illegalen Drogen fährt – und das sind alle Drogen, die nicht vom Arzt verschrieben wurden -, der muss mit einer Null-Toleranz-Grenze rechnen. Schon kleinste Spuren von Drogen im Blut reichen aus, um den Führerschein zu entziehen. Mehr noch: Wer polizeilich als Drogenkonsument bekannt ist, dem kann der Führerschein auch entzogen werden, wenn man gar nicht berauscht Auto gefahren ist.

Zu den Drogen, wegen denen ein Führerscheinentzug ausgesprochen werden kann, gehören psychoaktive Substanzen wie Kokain, Heroin und Ecstasy. Lediglich beim Gebrauch von Cannabis sehen Richter bei geringen Spuren hin und wieder von einem Führerscheinentzug ab und verhängen stattdessen ein Fahrverbot. Ausschlaggebend ist der Gehalt der Drogenwirkstoffe im Blut zum Zeit der Fahrt. Fällt man dann auch noch wegen undeutlicher Aussprache oder einem allgemeinen Verwirrtheitszustand auf, wird die Ordnungswidrigkeit sogar zu einer Straftat, die auch mit Gefängnis geahndet werden kann. Ein ärztliches Gutachten, ein Drogenscreening und eine MPU drohen trotzdem jedem, der mit Drogen hinter dem Steuer erwischt wurde – egal wie viel konsumiert wurde und welche Auswirkungen das hatte.

Wurde der Führerschein wegen Drogen entzogen, warten Sie nicht das Ende der Sperrfrist ab. Die medizinisch-psychologische Untersuchung ist Voraussetzung, um den Führerschein nach Ablauf der Sperrzeit überhaupt neu beantragen zu können. Diese wird aber nur dann positiv ausfallen, wenn Sie für mindestens ein Jahr nachweisen können, dass Sie drogenfrei sind. Es ist deshalb wichtig, von Anfang an regelmäßig Nachweise zu sammeln, dass man keine Drogen mehr konsumiert.








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