Führerschein weg wegen Alkohol am Steuer

Es gehört zu den häufigsten Gründen, weswegen ein Fahrverbot ausgesprochen oder sogar der Führerschein entzogen wird: Alkohol am Steuer. Und das geht schneller, als so mancher denkt: Schon 0,5 Promille reichen für ein einmonatiges Fahrverbot aus. Lediglich, wenn Sie schon einmal wegen Alkohol am Steuer aufgefallen sind, droht Ihnen hierfür schon ein dreimonatiges Fahrverbot. Allerdings ist es mit dem Verbot, Geldbußen und Punkten noch nicht getan: Wenn es unter Alkoholeinfluss sogar zu einem Unfall gekommen ist, dann liegt eine Straftat vor, die nicht nur mit dem Entzug der Fahrerlaubnis und Punkten einher geht, sondern auch mit einer Sperre zwischen 6 Monaten und fünf Jahren sowie einer Freiheitsstrafe oder Geldstrafen verbunden werden kann. Das ist übrigens auch die Konsequenz, wenn man mit mehr als 1,1 Promille erwischt wurde – dann auch ohne Unfall. Wer sogar den Wert von 1,6 Promille überschreitet, muss außerdem noch ein medizinisch-psychologisches Gutachten bestehen, um den Führerschein zurück zu erhalten.

Oft geht mit Alkohol am Steuer noch ein Unfall oder eine Sachbeschädigung einher, die für sich genommen noch einmal zusätzliche Geld- und Freiheitsstrafen mit sich ziehen. Diese können durch den Alkoholeinfluss dabei besonders hart ausfallen. Grundsätzlich gilt jeder als absolut fahruntüchtig, der mindestens 1,1 Promille hat oder nicht mehr geradeaus fahren kann. In diesem Fall wird aus einer Ordnungswidrigkeit ebenfalls eine Straftat, auch wenn Sie vielleicht nur 0,5 Promille hatten.

Damit Ihr Fahrverbot wegen Alkohol am Steuer und die damit einher gehenden Geld- und Freiheitsstrafen möglichst gering ausfallen, sollten Sie sich unbedingt rechtlichen Beistand für die Verhandlung suchen. Gerne nehmen wir für Sie Verbindung mit unserem Partner-Anwalt auf, um Ihre wichtigsten Schritte zu klären.








Noch Fragen?
In unserem Forum wird schnell und kompetent weitergeholfen...

Zurück zum Ratgeber zum Thema Führerscheinentzug – was nun? Der große Ratgeber...