Führerscheinentzug – was nun? Der große Ratgeber

Fahrverbot

Um nicht nur ein Fahrverbot, sondern sogar einen Führerscheinentzug angedroht zu bekommen, muss schon einiges passieren. Insbesondere Unfälle unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen, aber auch durch überhöhte Geschwindigkeit oder Drängeln sind klassische Beispiele für einen Führerscheinentzug. Anders als beim Fahrverbot wird der Führerschein nicht einfach für einen bis drei Monate bei der Fahrerlaubnisbehörde abgegeben, sondern gänzlich entzogen. Erst, wenn man eine erneute Fahrprüfung bestanden hat, darf der Führerschein wieder ausgeteilt werden. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, denn oft geht ein Führerscheinentzug auch noch mit einer Sperrfrist und der Auflage zur medizinisch-psychologischen Untersuchung einher. Was also tun?

Führerscheinentzug verzögern oder abwenden

Solange der Führerscheinentzug noch nicht rechtskräftig ist, sollten Sie unbedingt mit Hilfe eines Fachanwalts Widerspruch einlegen. Gerne nehmen wir hierfür Kontakt mit unserem Partner-Anwalt auf. Wenn die eigene Existenz und der Job vom Führerschein abhängig sind, gibt es vor Gericht eventuell die Möglichkeit, den Führerscheinentzug in ein Fahrverbot umzuwandeln oder zumindest die Sperrfristen zu verringern. Diese können nämlich zwischen sechs Monaten und fünf Jahren betragen.

Eine Möglichkeit zum Aufatmen gibt es dennoch: Anders als beim Fahrverbot ist der Führerscheinentzug immer nur klassenweise. Wem der Führerschein für das Auto entzogen wurde, der kann – sofern die entsprechende Fahrprüfung abgelegt wurde – also noch mit Motorrad, Mofa, LKW und anderen Fahrzeugen weiter unterwegs sein.

Ist das Urteil rechtskräftig und die Fahrerlaubnis wurde entzogen, sollte man sich so schnell wie möglich daran machen, alle Auflagen für die neue Fahrprüfung zu erfüllen. Aufbauseminare beispielsweise sind oft schon Wochen im Voraus ausgebucht, so dass man sich hier möglichst schnell um einen Seminarplatz bemühen sollte. Ist eine medizinisch-psychologische Untersuchung fällig, gilt ebenfalls sofortiges Handeln: Drogennachweise müssen beispielsweise für ein Jahr negativ ausfallen, ehe die Untersuchung gemacht werden kann. Kümmern Sie sich also rechtzeitig um die notwendigen Untersuchungen.

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