Der Segelführerschein – Kosten für den Segelschein

Möchte man nicht nur mit kleinen Segelbooten, sondern mit richtigen Segelyachten ab 15 Metern Länge fahren, so ist dafür in Deutschland der Sportbootführerschein vorgeschrieben. Abhängig von dem Gewässer, in dem man segeln gehen möchte, gibt es noch einmal die Unterteilung in Binnen und See. Wie alle Führerscheine ist natürlich auch der Segelführerschein nicht gänzlich kostenlos.

Prüfungsgebühren und andere feste Kosten für den Segelführerschein

Im Zusammenhang mit dem Segelführerschein gibt es feste und vermeidbare Kosten. Zu den festen Kosten gehören zum Beispiel die Prüfungsgebühren, die derzeit bei etwa 80 Euro liegen. Außerdem braucht man, um überhaupt zur Prüfung zugelassen zu werden, noch ein ärztliches Gutachten. Es attestiert, dass die Hör- und Sehfähigkeiten sowie die körperliche und geistige Entwicklung den Anforderungen für den Führerschein entsprechen und kostet etwa 40 Euro. Wer kein eigenes Boot hat, der muss für die Prüfung außerdem noch die Miete für das Prüfungsboot hinzurechnen. Das sind noch einmal 50 Euro, womit die festen Kosten für den Segelführerschein bei 150 bis 200 Euro liegen.

Der Unterricht – vermeidbar, aber sinnvoll

Sinnvoll ist es, wenn man vor der Prüfung noch Segelunterricht nimmt. Je nach dem, von wem der Unterricht angeboten wird, zahlt man pro praktischer Stunde zwischen 15 und 50 Euro. Viele Segelschulen bieten feste Preise für Kurse an. Hier zahlt man dann 300 Euro für einen kompletten Kurs (ohne Prüfungsgebühr und Unterrichtsmaterialien) und erhält dafür so viele praktische Unterrichtsstunden, bis man für die Prüfung bereit ist. Lediglich um den theoretischen Teil muss man sich dann noch kümmern. Im Handel gibt es zahlreiche Bücher und Software, mit denen man die Fragen für die Segelprüfung lernen kann. Je nach Umfang des Buches liegt der Preis hier noch einmal zwischen 20 und 40 Euro. Alles in allem zahlt man für den Segelschein mit Unterricht, Prüfung und Lehrmaterialien also zwischen 350 und 550 Euro.

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