Der Übergangsführerschein – die Wartezeit bis zum Ersatz

Wenn der Führerschein verloren gegangen ist, muss er so schnell wie möglich neu beantragt werden. Es dauert je nach Behörde und Auslastung der Bundesdruckerei nämlich zwei bis sechs Wochen, ehe der neue Führerschein dann auch wirklich fertig ist. Da es eine Ordnungswidrigkeit darstellt, ohne entsprechende Papiere ein Fahrzeug zu führen, sollte man möglichst schnell um Ersatz kümmern. Aber keine Sorge: Dass der Druck des neuen Führerscheins so lange dauert bedeutet nicht, dass man so lange kein Auto fahren darf. Für die Übergangszeit stellt die zuständige Fahrerlaubnisbehörde (in der Regel das Straßenverkehrsamt) einen sogenannten Übergangsführerschein aus.

Übergangsführerschein beantragen

Der Übergangsführerschein ist ein kleines, grün-braunes Papier, wie man es zum Beispiel auch vom Reisepass kennt. Darauf enthalten sind der Name, die Adresse, das Datum der bestandenen Führerscheinprüfung, die zugelassenen Fahrzeugklassen und alles, was man sonst noch auf einem Führerschein findet. Ein Foto enthält er nicht.

Den Übergangsführerschein kann man direkt in der Behörde mitnehmen, allerdings muss man dafür seine Identität mit dem Personalausweis nachweisen. Zur einfacheren Bearbeitung ist es übrigens hilfreich, wenn man noch eine Kopie seines alten Führerscheins hat.