Führerschein verloren – diese Kosten entstehen jetzt

Einen Führerschein zu verlieren ist nicht nur wegen des bürokratischen Aufwands ärgerlich. Schließlich muss man seine Papiere erst einmal neu beantragen und einige Wochen darauf warten. Hinzu kommt, dass der Verlust des Führerscheins auch noch Geld kostet. Wie viel man für den neuen Führerschein bezahlen muss, ist davon abhängig, wie er abhanden gekommen ist.

Führerschein neu beantragen - Kosten

Einen neuen Führerschein zu beantragen kostet grundsätzlich 35 Euro für die Bearbeitung und den Druck des Ausweispapieres. Hat man den Ausweis verloren, kommen noch einmal 30 Euro für eine sogenannte Eidesstattliche Versicherung hinzu. Mit ihr versichert man der Behörde, dass man den ersten Führerschein wirklich verloren hat und nicht einfach nur einen Zweitführerschein haben möchte. Ähnlich wie beim Personalausweis und beim Reisepass gilt nämlich: Nur ein Führerscheinpapier pro Person.

Ist der Führerschein gestohlen worden, ist das Ganze günstiger und beschränkt sich auf die bereits erwähnten Bearbeitungsgebühren. Statt der Eidesstattlichen Versicherung legt man bei der Straßenverkehrsbehörde dann die Anzeige vor, die man bei der Polizei über den Diebstahl gemacht hat. Das bedeutet also: Wenn der Führerschein gestohlen worden ist, muss man zuerst bei der Polizei Anzeige erstatten. Mit den amtlichen Verlustdokumenten kann man dann beim Straßenverkehrsamt oder einer anderen zuständigen Behörde den neuen Führerschein beantragen.

Weitere Kosten entstehen in der Regel nicht. Aber Achtung! Solange man keine Führerscheinpapiere hat, stellt es eine Ordnungswidrigkeit dar, mit dem Auto zu fahren. Wenn man nicht zur Behörde gefahren werden kann, muss man also noch ein paar Euro in ein Taxi oder den Bus investieren.