Mit der Flugschule die Fluglizenz erlangen

„Über den Wolken muss die Freiheit grenzenlos sein“, so heißt es in einem Schlager. Und tatsächlich übt das Fliegen auf viele Menschen eine ganz besondere Faszination aus. Möchte man nicht nur in einem Flugzeug sitzen, sondern es auch selbst als Pilot steuern, ist aber die richtige Ausbildung eine wichtige Voraussetzung. Es gibt verschiedene Arten von Fluglizenzen, die man in einer Flugschule erwerben kann.

Für jedes Flugzeug die passende Flugschule

Die bekannteste Art von Fluglizenz ist die für große Maschinen wie Hubschrauber oder Passagier- und Frachtflugzeuge wie Boeing und Co. Wer für so ein Flugzeug in die Flugschule gehen möchte, der bewirbt sich dazu am besten bei einem Pilotenprogramm der deutschen Fluggesellschaften wie zum Beispiel der Lufthansa. Zwar wird die Fluglizenz vom Luftfahrt-Bundesamt herausgegeben, doch haben die Fluggesellschaften in der Regel eigene Flugschulen, in denen man theoretisch, im Simulator und im Flugzeug ausgebildet wird.

Möchte man für den privaten Gebrauch eine Fluglizenz erwerben, so kann man sich dazu auch eine private Flugschule aussuchen. Grundsätzlich bieten Flugschulen die Ausbildung für Motor- und Ultraleichtflugzeuge an, aber auch für Hubschrauber, Drachenflieger, Segelflüge, Ballonflüge und andere Flugarten gibt es spezielle Kurse in den Flugschulen. Ganz egal, ob man alleine, mit oder ohne Motor, höher oder niedriger in der Luft unterwegs ist – wegen der großen Unfallgefahr sind der Besuch einer Flugschule und der Erwerb einer Fluglizenz absolut verpflichtend, wenn man fliegen möchte.

Welche Voraussetzungen hat der Besuch der Flugschule?

Wenn man sich bei einer Flugschule anmelden möchte, muss man dafür die richtige Eignung mitbringen. Als Segelflieger muss man bei Ausbildungsbeginn mindestens 14 Jahre, als Motorflieger 16 Jahre alt sein. Ein medizinisches Tauglichkeitszeugnis belegt, dass man gut sieht und hört und auch keine anderen Krankheiten und Gebrechen dem Unterricht entgegen stehen. Der Nachweis eines Erste-Hilfe-Kurses, ein polizeiliches Führungszeugnis und ein negativer Eintrag in der Luftfahrereignungskartei sowie eine Zuverlässigkeitsüberprüfung sind ebenso vorgeschrieben, wenn man sich in der Flugschule anmelden möchte.

Weiterführende Informationen