Was verdient eigentlich ein Fahrlehrer?

Da ich gerade eine Anfrage per E-Mail bekommen habe, was ein ausgebildeter Fahrschullehrer heute so verdient, habe ich mich dieser Frage mal angenommen und ein bisschen für Euch recherchiert.

Im Vordergrund dürfte wohl die Frage stehen, ob es sich lohnt, eine Ausbildung zum Fahrlehrer zu machen und wie Zukunftssicher der Job ist.

Ich denke, dass die Aussichten ganz gut stehen. Natürlich kann ich keine absoluten Angaben machen, sondern lediglich Anhaltspunkte geben. Denn insbesondere durch Berufserfahrung, Ausbildung, Branche und Ort des Fahrschullehrers, dürfte es doch Schwankungen im durchschnittlichen Gehalt geben.

Fahrlehrer-Gehalt im Durschschnitt

Das Durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Fahrschullehrers dürfte aber so in etwa bei 2600 Euro liegen. Nach fünf Jahren Berufserfahrung dann bei 3300 Euro. Ein selbstständiger Fahrschullehrer kann sogar bis zu 4000 verdienen. Die Spannen sind also recht groß und stark von der Berufserfahrung abhängig, lohnen kann sich eine Ausbildung zum Fahrlehrer aber gerade durch das relativ hohe Einstiegsgehalt aber allemal.

Dein Verdienst als Fahrlehrer?

Vielleicht ist ja einer von Euch auch Fahrerlehrer und mag einen anonymen Kommentar mit seinem Gehalt abgeben. Da ich selber kein Fahrschullehrer bin, kann ich (die Leser natürlich auch) so eine realistische Einschätzung bekommen.

216 Kommentare zu Was verdient eigentlich ein Fahrlehrer?

  1. Fahrlehrer sagt:

    Hab grade Deine Zeilen gelesen. Also wie Du schon sagtest, kannst Du das schlecht beurteilen! Ein Angstellter Fahrlehrer kann bei 2600 Euro liegen. Die Frage ist aber, wieviele Stunden er kloppen muss um diesen Geld zu erhalten. Macht euch keine falschen Hoffnungen. Nur den Beruf auszuwählen wegen des Geldes wegen, der wird echt enttäuscht sein. Und 4000 Euro als selbstständiger Fahrlehrer?? Du verwechselst wohl Umsatz mit Gewinn??! Viele Fahrschulen befinden sich an der Existensgrenze. Das Problem ist einfach das die Fixkosten sehr hoch sind. Miete, Fahrzeuganschaffung, Kfz- Versicherung, Lohnnebenkosten, private Alters und Krankenversicherung, Sprit, Einkommenssteuer müsst ihr auch noch zahlen :) Vergesst nicht, das von den Preisen nochmals 19 Prozent Mwst. abgehn! Als Selbstständiger gibt es kein bezahlten Urlaub! Das vergessen viele! Wenn Du krank bist, fliesst kein Geld. Da kann Dir ein gebrochendes Bein das Genick brechen! Ausserdem wird es in nächster Zeit immer weniger junge Leute geben!!! In manchen Stadtteilen wird der Rückgang bis zu 40 Prozent in den nä Jahren sein!!! MAn kommt über die Runden, aber mehr auch nicht! Und der Beruf ist kein bezahlter Beifahrerjob!

    • Sabrina Scholl sagt:

      Ich arbeite seit 25 Jahren in dem Beruf.
      Reich geworden bin ich nicht, leben konnte ich von meinem Gehalt normal.
      Was es nicht gibt, ist ein Fixgehealt. Du bist zwar Angestellter bist aber voll von den Stunden abhängig die du fährst. Keine Arbeit da…..keine Kohle!
      Ausserdem weißt du bis zum Ende des Monats nie, was du verdienen wirst.
      Stunden werden abgesagt,dann ist einer krank, dann sind zu wenig Schüler da etc.
      Entweder du arrangierst dich damit, weil du deinen Job magst,oder du lässt es besser.
      Das Höchste was ich bisher Netto bekommen habe waren 2100 Euro. Dafür bin ich aber Tag und Nacht gefahren!
      Meist sind Fahrschulen kleine Betriebe. Ich soll jetzt 5 Wochen auf Kur gehen,kann es aber nicht machen, weil mein Chef sonst zumachen kann. :O(
      Dieser Job ist kein Beruf sondern eine Berufung!
      Zukunftsaussichten? Mies! Partnerschaften? Vergiss es!Ausser du hast einen Partner,der froh ist wenn er dich nicht sieht! Freunde? Schon,nur du gehst im Sommer nicht mit in den Biergarten,Du fährst dran vorbei!
      Trotzdem, ich liebe meinen Job!

      • Mona sagt:

        Hallo Sabrina,
        ich fahre seit Jahren Bus, hab mit 16Jahre mein LKW Führerschein gemacht.
        Deine Einstellung zu dem Job finde ich Super. Ich fahre nicht des Geldes wegen, keine Wochenenden, morgens musst du oft schon um 3 uhr raus und lange fort gehen ist auch nicht drin. Ich weis das ich auf einiges verzichten muss, aber das macht mir nichts aus, denn wenn ich morgens hinterm Steuer sitze und den Sonnenaufgang sehe ist die Belohnung hoch genung für mein harter Job. Geld ist nicht alles.
        Wollte auch eine Umschulung machen, abe da mein Chef ein gutes Angebot gemacht hat( auch noch Zug fahren bei uns im Betrieb) muss ich wohl mein Traum zurück stecken.
        Gruß Mona

      • Klaus sagt:

        Sehr gut beschrieben und realistisch. ;-) LG

      • Toni sagt:

        Alles so wie du sagst !

    • Sen Schatz sagt:

      Da gebe ich Dir vollkommend recht! Ein Fahrlehrer ist nichts anderes als moderne Tagelöhner! Festgehalt bei den Fahrlehrern ist nur ein Wunschgehalt!! Je mehr Du fährst , desto mehr Lohn bekommst Du!

  2. neuer Fahrlehrer sagt:

    Ich habe gerade frisch mit dem Beruf angefangen. Es wird alles nach Stunden bezahlt. Dann kommt es noch drauf an ob ich Fahre, Unterrchte, oder eine Prüfung zu fahren ist. Büroarbeit, oder theoretische Prüfung wird dann auch noch anders bezahlt.

    Nur als Info für den Bereich Recklinghausen. Ich hatte für den Dezember 14 Prüfungsfahrten, 32 Stunden theorie, 190 Fahrstunden, 14 theoretische Prüfungen und x Bürostunden. Der Dezember hat mir dabei 2370 Brutto gebracht und keine freien Tage zwischen den Feiertagen.

    Man kann Geld vedienen, muss aber dafür viel Fahren

  3. fatma sagt:

    hallo! ich bınn auch eine fahrlehrerın aber ın der türkeı ,ıch lıebe meın job aber wır verdıenen nıcht sehr gut hır nur 400 euro bekomme und arbeıte 8 stunden am tag 1 tag ferıen ınd der woche grusse aus der turkeı..

  4. Buhui sagt:

    Also das mit den Angaben zum verdienst eines fahrlehrers kann ich nicht nachvollziehen. in der realität ieht das ganze ein bisschen anders aus…

  5. Angehender Fahrlehrer sagt:

    Also ich habe eine Frage an “Buhui”: Du bist anscheint anderer Meinung wie die anderen was es dem Verdinest angehet. Darf ich wissen warum? Ich bin über jede Hilfe sehr dankbar.

  6. Grummel sagt:

    Hallo. Ich bin jetzt etwa 10 Jahre nebenberuflich Fahrlehrer (Aushilfe, ca 15 Stunden die Woche). Mein Stundenlohn beträgt 11 € netto. Es gibt Kollegen, deren Stundenlohn wohl deutlich höher liegt. Aber Geld ist bei weitem nicht alles. Da es mir auch nach den 10 Jahren nie langweilig geworden ist (ich freue mich, wenn ich arbeiten “fahren” darf!), habe ich es noch nicht an den Nagel gehängt. Es ist auch ein optimal geeigneter Beruf für “nebenbei” – um z.B. ein bisschen vom öden Schreibtisch weg zu kommen, in ungezwungenen Kontakt mit Jugendlichen zu treten, zu leiden, zu lachen, Geduld zu üben, sich technisch und menschlich weiter zu “bilden”, Rhetorik zu erlernen und sich laufend zu verbessern… Leider ist die Ausbildung (wenn man sie nicht bei der Bundeswehr macht) schon teuer. Wer es sich traut, der bekommt dafür aber mehr als nur Geld zurück! Ich würde es jederzeit wieder angreifen! Nur Mut! Wenn es eurer Traum ist, dann lebt ihn!

  7. Sandy sagt:

    Hallo Leute!

    Ich bin seit 3 Jahren Fahrlehrerin der Klasse A und B und kann mich sicherlich nicht über mein Gehalt beklagen, verdiene 2.600 euro Brutto jeden Monat und habe eini Fest gehalt damit kann ich mich echt glücklich Schäten, doch wie der Kollege oben schon sagte, muß man auch sehen, was da dür eine Verantwortung gerade bei der Zweiradausbildung mit dran hängt, und von der Arbeitszeit ganz abgesehen vor allem im Sommer da ist hoch saisong, mein Tagesablauf siehr vollgender masen aus.

    Morgens ab 8 uhr schulen bis ca. 18 Uhr danach noch eine Throrie einheit von 90 Minuten und dann meist noch bis auf samstag und Mittwoch eine Nacht farht von 135 Minuten.
    Den die kann man im Sommer eben schlecht früher machen!!!

    Dazu kommt, dass ich Samstag im Schnitt gegen 6 Uhr anfange mir arbeiten, so dass ich da um 18 uhr ins Wochenende gehen kann, doch zufor meist noch 2 Stunden Büro und Abrechnung von der Woche.

    Wie gesagt, das Gehalt selbst ist Ok, doch die Freizeit und Familie sofern man hat bleibt auf der Strecke.

    Und kurz zu den Kosten der Fahrlehrerausbildung ich habe das ganze privat finanziert, und auch gewollt, da das immer schon mein Traum beruf war, doch ich bezahle jaden monat und das 7 Jahre Lang 200 Euro nur an Bafög zurück.

    Also überlegt es euch gut viel Spaß!!!!!

    Gruß Sandy

    • Udo Pflanz sagt:

      Hallo Sandy,
      Deine Rechtschreibung ist nicht nachvollziehbar. Wie kannst du Fahrlehrerin werden, wenn Du nicht vernünftig Deutsch schreiben kannst. Ich bin 40 Jahre Fahrlehrer, aber sowas hätte es bei uns nicht gegeben.
      Gruss Udo

      • Kaddi sagt:

        ich habe gar nicht mit dem Thema zu tun, schaue nur aus Interesse, aber finde es sehr fies, dass so auf Sandy rumgehackt wurde…es gibt Menschen mit angeborenen Lese – und Rechtschreibschwächen, die gar nichts dafür können. Könnte man zu Gunsten von Sandy ja mal von ausgehen. Sie schreibt sehr nett…das reicht doch.

      • Sen Schatz sagt:

        Wenn man nicht richtig deutsch schreiben kann, darf man diesen Beruf nicht ausüben ????
        Wo leben wir denn??? Denke darüber nach, was du da geschrieben hast!!!

    • maria anna sagt:

      Liebe Sandy!
      Mich wundert, dass jemand, der der deutschen Rechtschreibung so überhaupt nicht mächtig zu sein scheint, als Fahrlehrer auch noch so viel verdienen kann …….

    • "alter Hase" sagt:

      Ich finde es auch beschämend, wie sich jemand unserer “Gilde” so outet. Es stimmt schon, wir sind keine Deutsch-Lehrer, aber ich stelle mir schon seit einiger Zeit die Frage, wer so alles Fahrlehrer wird – mal ganz davon zu schweigen, dass die Bezeichnung Fahrlehrer die einzig wahre ist. Einen “Fahrschullehrer” gibt es nämlich nicht!!!!!!!!
      Un jetzt zur eigentlichen Frage nach dem Verdienst: Ich bin in Deutschland viel unterwegs gewesen und habe extrem Unterschiede gesehen. Wenn eine Fahrstunde Klasse B in Dortmund 28,- € kostet und in einem bayerischen Dorf 45, – €, dürfte klar sein, dass der Lohn für den Ausbilder – egal ob Angestellter oder Eigentümer – auch unterschiedlich ist. Aber ein “Anfänger” mit 2600,- € brutto scheint mir in jedem Fall eine Wunschvorstellung zu sein. In 18 Jahren hat sich mein Stundenlohn von 7,50 (15 DM) auf 11,- € erhöht – und das als Fahrlehrer aller Klassen!!!!!!!. Jetzt bin ich Fahrschulleiter in einem Konzern und stehe im Gehalt und bin zufrieden! ;-))

      • Kordes Anja sagt:

        Hallo “alter Hase”!
        Wie wird man Fahrschulleiter in einem Konzern? Mit wieviel Jahren bist du dort
        eingestiegen? Bin selbständiger Fahrlehrer seit 5 Jahren, 11 bis 12 Stunden am Tag
        unterwegs und Familienleben gleich null. Überlege ernsthaft, etwas anderes zu machen,
        wo ich gut verdiene und nicht nur “grad so über die Runden” komme?

        • Sen Schatz sagt:

          Meine Meinung nach können alle Fahrlehrer die Selbständig oder verantwortlicher Leiter einer
          Fahrschule nicht wirtschaftlich rechnen!!!! Oder haben einfach zu viel Angst vor deren Mitbewerber!!!
          Zum Nachdenken: Wieviel Euro zahlt man für 45 Minuten Taxifahrt??? Ich denke um die 60 Euro.
          Wieviel verlangt die Fahrschule für 45 Minuten???
          Was bekommt der Kunde ( Fahrschüler ) für Dienstleistungen?? Der bekommt doch das
          Schulungsfahrzeug gestellt, fährt auf den Führerschein seines Fahrlehrer, bekommt sogar einen
          Einzelunterricht,….
          Also sollte doch rein wirtschaftlich eine Fahrstunde a 45 Minuten mindesten 60 Euro sein!!!

          Für die Fahrschulen würde es lohnen, wenn man einfach ne Taxameter in d s Schulungsfahrzeug
          einbauen lassen würden und dass die Behörde wie bei Taxen den Preis festlegt.

          Denn dann geben wahrscheinlich schlechte Fahrschulen nicht mehr die mit Dumpingpreisen arbeiten.

          Der Fahrlehrerverband sollte da was tun!

          • Wilm Schnitger sagt:

            Hallo Sen Schatz,
            Also bei den Gedanken die ich mit deinem Vergleich angestrebt habe, ist mir fast der Kitt aus der Brille gefallen. Wie kannst du sagen, das Fahrschulunternehmen nicht Wirtschaftlich rechnen können? Und was hat der Umsatz einer Taxe mit dem Umsatz eines Fahrschulwagens zu tun? Der Tarif für das Taxengewerbe, wird von der unteren Straßenverkehrsbehörde festgesetzt. Und der wird folgendermaßen ermittelt: Fahraufkommen, Variable Kosten, Fixe Kosten, Laufleistung usw. Und du willst mir hier erzählen, das sei nicht gerechtfertigt? Die Versicherungsbeiträge für eine Taxe sind Wesentlich höher, mehr Kraftstoffkosten da mehr Kilometer, Nacht-Sonn und Feiertagszuschläge für Festangestellte Fahrer. Und, und und…. Ich könnte hier noch einiges vorbringen aber das lohnt nicht. Jeder Fahrlehrer/in macht diesen Beruf aus Spaß und Freude und auch um dessen Lebensunterhalt zu bestreiten.Aber Sie stehen dazu. Und wenn nicht wechseln Sie, denn zum Aushandeln des Lohnes gehören immer zwei. Ich bin seit über 35 Jahren Kraftfahrer PKW LKW BUS & Taxi habe die Fach und Sachkunde im Speditionsbereich sowie im Personenverkehr für Bus & Taxi. Fahrschulunternehmen legen diese auch ab und Solchen Personen sagst du nach das Sie nicht Wirtschaftlich Rechnen können. Hier ist von deiner Seite eine Entschuldigung fällig. Und ich bitte dich auch für die Zukunft erst Denken und Fragen und sollte man sich ein Wissen angeeignet haben, darf man sich auch zu Wort melden

  8. XXX sagt:

    Hallo Leute,

    auch mein Traumberuf ist es Fahrlehrerin zu werden. Mir ist es nur wichtig einigermaßen von dem Geld leben zu können. Ich muss nicht das große Geld machen. Jedoch fehlt mir bisschen der Mut dazu. ich habe nämlich einen gut beszahlten Angetellen-Job. Ich möchte aber sooooo gerne meinen Traum verwirklichen.
    Kann mir da jemand Mut machen?
    Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an diesen Beruf denken muss. Auch im Büro kommt mir oft mal der Gedanke, doch lieber im Auto statt im Büro zu sitzen.
    Helft mir bitte! Macht mir Mut. Vielleicht sind wir ja dann Berufskollegen. :-) Schön wär’s.

    Lieben Gruß

    Eure “Möchte-Gern-Fahrlehrerin”

  9. Olaf sagt:

    Guten Abend !
    Ich habe vor Fahrlehrer zu werden nur habe ich keine Ahnung was man da verdient… mir wurde “erzählt” man bekommt ca. 2500 euro – 3000 euro netto !!!
    Ich bin der meinung dann würde diesen Beruf jeder lernen oder die Ausbildung zum Fahrlehrer ist soooo schwer das sie keiner schafft !?!?!?!?!
    Vielleicht könnt ihr mir da ein wenig weiterhelfen ?
    LG Olaf

    • Ein FL sagt:

      Hey Olaf, ich möchte Dich gerne ein wenig motivieren. Um dieses Gehalt zu verdienen mußte allerings schon 480 UE im Monat unterrichten bei einem durchschnittlichen Stundenlohn von 10€uro. Schau mal ob Du nicht lieber bei euren Verkehrsbetrieben oder bei der Müllabfuhr anfangen kannst. Haste schön geregelten rbeitsabläufe LG vom FL 12 Jahre im Dienst

  10. Christian sagt:

    Hallo Olaf

    man bekommt definitiv als angestellter Fahrlehrer keine 2500 bis 3000 Euro netto im Monat bei Lohnsteuerklasse 1. Dazu müßtest du ja ca. 5000 Euro brutto verdienen und bei einem Durchschnittsgehalt von ca. 11 Euro brutto pro Fahrstunde müßtest du im Monat etwa 450 Fahrstunden a 45 Minuten geben. Das schafft wohl keiner, wahrscheinlich hast brutto mit netto Gehalt verwechselt. Aber trotzdem ist Fahrlehrer ein schöner Job bei dem man ständig unterwegs ist und viele Menschen kennen lernt. Stell Dir den Beruf aber bitte nicht zu leicht vor, du mußt in möglichst kurzer Zeit die jungen Menschen zu verantwortungsbewußten Autofahrern ausbilden, das ist nicht nur langweilig nebendran sitzen.
    Gruß
    Christian

  11. Olaf sagt:

    danke christian !
    aber ich meinte wirklich 2500-3000euro netto ! so hat es mir mein fahrlehrer gesagt weil er nämlich dringend jemanden sucht ! da ich vom BFD (berufsförderungsdienst) diese ausbildung bezahlt bekomme wollte ich mich mal schlau machen ! naja viel verdient man ja nicht gerade aber man kann es ja immer noch als nebentätigkeit nutzen ! ist denn die ausbildung sehr anspruchsvoll (mit was zu vergleichen) ???
    Gruß Olaf

  12. nati sagt:

    hallo olaf,
    alles bekommst du auch nicht vom bfd bezahlt. der satz liegt nämlich bei ca. 8000€ und die komplette ausbildung kostet mehr solltest dich nochmal erkundigen lg nati

  13. Mirko sagt:

    Hallo Nati,
    also ich war SaZ 4, da standen mir 2990€ für eine Maßnahme zu.
    Die Akademie mit Lehrmitteln so ca 4500€ und die Prüfungen werden extra bezahlt. Kann man Meister Bafög nehmen ist ganz gut das bekommt man 31,5% zuschuss vom Staat oder halt den Rest selber zahlen :-(

    Fahrprobe ca. 200€
    Fachkundeprüfung ca. 500€
    Mündliche Prüfung ca. 200€
    Lehrprobe Theorie/Praxis zusammen ca. 400€

    Wunscht mir viel Glück ich habe morgen Fachkundeprüfung. HILFE!!!

    Mfg Mirko

  14. tom sagt:

    Hallo Olaf, ich bin Fahrlehrer in NRW und kann dir sagen das man sicherlich 3000 Euro Netto verdienen kann. Aber…….
    Ich mache dafür ca. 220 Fahrstunden plus ca. 16 Std. Theorie monatlich.
    Das Fahrzeug (mein eigenes) kostet etwa 400 Euro monatlich
    und bitte nicht vergessen, tanken muss ich auch für ca. 450 Euro.
    Hinzu kommen Versicherung, Reparaturen und Pflege. Wer will schon auf einem schmutzigen Fahrzeug lernen.
    Um auf etwa 8 Arbeitsstd. zu kommen, bin ich täglich 11-12 Std. unterwegs plus Samstag und Nachtfahrten.
    Zugegeben nehme ich mir einen Samstag im Monat frei.
    Als Fahrlehrer musst du halt spass an deiner Arbeit haben, sonst geht es nicht.

  15. Lotus sagt:

    Hallo!

    Ich verstehe die ganze Diskussion gar nicht – ich bin seit 4 Jahren Fahrlehrer mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von ca. 40 Stunden und komme damit auf entspannte 4500.- Euro. Und zwar netto. Meine Schüler lasse ich auf einem alten Käfer hobeln, getankt wird das Teil mit Heizöl. Wartung etc. macht der Kollege in der Hinterhofwerkstatt für lau.

    Noch Fragen?

    • mail4gerda sagt:

      Oh JA!!! Genau so geht es mir auch – zusätzlich fahre ich 6 Tage die Woche a 11 Stunden spazieren und schaue mir die schöne Landschaft an. Habe mit JEDEM Fahrschüler ein ausgezeichnetes Verhältnis und ALLE meine Fahrschüler haben Michael Schuhmacher GENE. Verdiene 11 € die Stunde und mache das seit 21 Jahren…
      Statt’s Deinem Käfer fahre ich Ente und singe Abends Lieder – meine Schüler putzen und warten die Kiste bei sich zu Haus – da spar ich mir die Hinterhofwerkstatt und wenn das Wetter schön ist, mach ich einfach frei. WAUUUUUUUUUUUUUUU – was n Hammer Job. Feiertage, Urlaubstage und das schöne lange Wochenende (ab Samstag 18:30 bis Montag 7) Uhr werden doppelt bezahlt.
      Ich liebe meinen Beruf – arbeite in Heidelberg – es ist wirklich klasse zu sehen, wie sich Jemand freut, der keine Ahnung hat, was auf ihn zukommt und dann nach kürzester Zeit schon selbstständig durch die Gegend fahren kann. Vertrauen und Dankbarkeit und das alles ohne Vorsatz und Berechnung sind ein sehr idealistischer Lohn – wer’s braucht – ich will’s!

    • Fahrlehrerin sagt:

      ja klar….

    • Sedie sagt:

      Also wo du 4500 € bei 40 Stunden bekommst würde ich gern wissen, ich habe bei 227 Stunden (Fahreinheit 2900 Brutto

    • Sen Schatz sagt:

      Bitte um Kopie von Deiner Lohnabrechnung ;-) dann glaube ich Dir , wenn ich es selbst sehe ;-)

    • Fabian37Berlin sagt:

      Als Fahrlehrer habe ich nach der Ausbildung 12€ brutto im ersten Jahr gehabt. (ca. 130 Stunden/Monat), im 2. Jahr 14€ (130 St./Monat).
      Dann auf Fahrlehrer C und E erweitert, Englisch-, Französisch- und Türkisch Kurse an der VHS besucht und nur 24 St./Woche gearbeitet). Jetzt habe ich 3 Jahre Erfahrung und verdiene 17€ brutto. Bei 130 St/Monat sind das ca. 1500€ netto.

  16. lingner sagt:

    Hallo Lotus,
    in welchem Bundesland bzw. Region bist du denn Fahrlehrer?
    4500 Euro netto ?! Bist du selbständig. Was kostet eine Fahrstunde bei euch?
    Sorry, aber das kann ich nicht glauben !

  17. Constantin sagt:

    Hallo Lindger,

    ich glaube, dass es sich bei der Aussage von Lotus ehr um eine ironische Bemerkung handelte. So wirklich vorstellen, kann ich mir das nämlich auch nicht. Wäre ja zu schön :)

    Liebe Grüße,
    Constantin

  18. Maik sagt:

    Hallo,

    mmh, auch mich beschäftigt schon seid langer Zeit mein “Traumberuf”.Ich möchte auch schon sehr lange Fahrlehrer werden.Die Ängste und Bedenken die hier bereits schon aufgeführt sind kenne ich nur zu gut – denn das ist es was mich bis jetzt auch ausbremst!Ich habe im Mom einen gut bezahlten Job bei ner 35St/Wo.Nur leider erfüllt er mich nicht mehr.Aber was nützt mir ein Traumjob wenn ich davon nicht wirklich leben kann??2500€ Brutto sind ja nicht wirklich viel mal abgesehen von 11€Brutto/Stunde. :-( Wenn man dann -so wie ich- noch Steuerklasse 1 ist…keine rosigen Aussichten..
    Die Ausbildung zum Fahrlehrer kostet ja auch eine ordentliche Stange Geld.
    Die Angst, einen gut bezahlten Job gegen einen der mir “wahrscheinlich” Spaß mach und mich erfüllt einzutauschen ist ziemlich groß.(ist ja im Mom nur Phantasie-wissen werde ich es wenn ich es gemacht habe) Man weiß ja nicht was einen erwartet..
    Ausserdem ist es ein Sprung ins kalte Wasser – denn man muß die Ausbildung ja Vollzeit machen was wiederum heißt den alten Job vorher -KÜNDIGEN-.
    Das sind alles Aspekte die man berücksichtigen muß.
    Im Gegensatz steht dazu allerdings die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen.Nach zwei Jahren die man Angestellt sein muß kann man sich Selbständig machen.Das wäre auch mein Ziel.Dann hat man wenigstens die Chance sein Einkommen ein wenig zu beeinflussen. Klaro, die Risiken einer Selbständigkeit bleiben-wie in jeder Selbständikeit!Darüber sollte man sich schon im klaren sein.

    Würde mich freuen wenn sich vielleicht ein paar Fahrlehrer -Angestellt und Selbständige- melden und mal was von Ihrer Erfahrung berichten.Verdienst, druchschn. Arbeitszeit und wie so ein Arbeitstag im realen Leben aussieht…oder persönliche Erfahrungen.
    Über EHRLICHE Motivation würde ich mich seeehr freuen. ;-)

    Liebe Grüße
    Maik

  19. dennis sagt:

    Hi,

    Ich interessiere mich auch sehr für den Beruf des Fahrlehrers als Angestellter. Habe gerade meine Ausbildung im kaufmännischen Bereich abgeschlossen. Aber das Büro ist nix für mich. Ich komme aus dem Raum Bochum, mich würde auch mal der Brutto verdienst interessieren???
    Und reicht es aus wenn man nur den Führerschein Klasse B besitzt um Fahrlehrer zu werden???

    Bitte um ehrliche Antworten.

    MfG
    Dennis

  20. Constantin sagt:

    Hallo Maik, Hallo Dennis,

    auch wenn ich hier de Betreiber der Seite bin, kann ich nicht wirklich viel zu den angesprochenene Fragen sagen. ich bin selbst kein Fahrlehrer und habe folglich auch keine Erfahrungen in diesem Bereich.

    Sicherlich kommt hier aber bald ein Fahrlehrer vorbei, der Euch viel darüber zu berichten hat. Auf der anderen Seite möchte ich Euch unser Forum empfehlen: http://www.fahrschule-123.de/forum/.

    Dort gibt es viele User, die schon Fahrlehrer sind oder es auch werden wollen. Schaut doch mal rein…

    Constantin

  21. lingner sagt:

    @ Constantin, ja beim zweiten lesen von Lotus Kommentar komme ich auch zu der Meinung das es wohl nur ironisch gemeint sein kann.
    @dennis, du brauchst neben der Klasse B auch noch den Motorrad-Führerschein + den LKW Führerschein; also leider weitere Kosten
    Gruß

  22. Manfred sagt:

    Hallo,
    als langjähriger Fahrlehrer möchte ich anraten, sich nicht allzuviel Einkommen als Fahrlehrer zu versprechen. Der Beruf ist stark überbesetzt und deshalb sind die Fahrschulpreise in den meisten Orten sehr niedrig – wenn man sie mal in den Vergleich zum Handwerk setzt.
    In Großstädten ist es besonders schlimm – es gibt dort ohne weiteres Fahrschulen, die für 25 € pro Fahrstd. oder noch weniger fahren. Für dieses Geld würde man nicht einmal einen Klempner-Lehrling bekommen, der einem mit einem Werkzeug im Wert von 5 € den Wasserhahn abdichtet. Das Werkzeug des Fahrlehreres ist das Auto. Und wer ein guter FL sein will, muß nicht nur selbst gut Auto fahren können, sondern möglichst über eine gute Allgemeinbildung verfügen, tolerant sein, ein guter Pädagoge und Psychologe sein, rethorisch gut drauf sein und auch noch nach der 8 Fahrstunde beim 5. gleichartigen Fahrfehler des Schüler nicht ausrasten.
    Angestellte Fahrlehrer fahren zum Teil für gerade mal 10 €/ Std. Bei wenig Fahrschülern (im Winter) gibt es meist kein Festgehalt, sondern eben nur Lohn entsprechend der geleisteten wenigen Fahrstunden.
    Auch fachlich ist der Beruf oft nicht besonderders gut aufgestellt. Dazu mal das Buch “Führerschein? Keiner ist zu blöd” (bei Amazon bestellen) lesen.

    Manfred FL

  23. dennis sagt:

    @Linger, laut einer Schule die Kurse anbietet, bräuchte ich nur noch den Motorad führerschein. Vom LKW-fs ist da keine Rede. Evtl. wäre es aber besser auch den LKW-fs zu haben, um mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

  24. lingner sagt:

    @Dennis
    Berufszugangsvoraussetzungen

    Die Ausbildung von Fahrschülern liegt in Deutschland ausschließlich in den Händen von professionellen Fahrlehrern. Die Anforderungen an Fahrlehreranwärter sind entsprechend hoch. Sie müssen

    * mindestens 22 Jahre alt sein,
    * geistig, körperlich und fachlich geeignet sein,
    * persönlich zuverlässig sein (keine Vorstrafen),
    * eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Lehrberuf nach abgeschlossener Hauptschulbildung nachweisen,
    * mindestens im Besitz der Fahrerlaubnisse der Klassen A, BE und CE sein
    * ausreichend Fahrpraxis in der Klasse besitzen, für die sie eine Fahrlehrerlaubnis beantragen.

  25. FRAENK sagt:

    Hi,

    ich bin seit 2005 Fahrlehrer und wenn ich die oben genannten verdienstmöglichkeiten lese, stell ich mir die Frage wo man dass verdienen kann also mal ehrlich das sind Beträge von dennen man Träumen kann. Also ein normaler Fahrlehrer Verdient so ca. 1000 – 1600 euro NETTO, glaubt mir ich habe schon in verschiedenen Bundesländern gearbeitet un das Höchstgehalt lag bei einem Stundenlohn a 45min. bei 10euro, dann brauchst du auch genug Fahrschüler um genug Stunden zu machen damit es sich lohnt, und bitte man muß diesen beruf lieben um ihn zumachen und man brauch harte nerven.
    Ich glaube alle Fahrlehrer oder Inhaber einer Fahrschule können dies bestätigen, also Fahrlehrer kann man nich reich werden wegen den FIX kosten.

    gruß euer FRAENK

  26. Leo sagt:

    Hallo,

    ich bin Inhaber einer etwas größeren Fahrschule mit 5 Vollzeitfahrlehrer. Die Verdienstmöglichkeiten als Fahrlehrer sind sehr unterschiedlich. Ein Anfänger wird bei Vollauslastung (240 Fahrstunden) nicht über 2500,- brutto hinauskommen. Ein erfahrener Fahrlehrer der Klasse CE verdient dann schon ca 3000,- brutto.
    Als selbständiger Fahrlehrer bewegt sich der Gewinn in einem kaum zu definierenden Rahmen. Ist man Neueinsteiger und nicht ausgelastet kommt man evtl. minimal über die Kostendeckung. Hat man eine Fahrschule mit 300-400 Fahrschüler im Jahr und Vollzeit-LKW-Ausbildung, kann man auch einen monatlichen Gewinn (nicht NETTO!!) von 10.000 – 15.000 Euro erzielen.
    Also die Verdienstmöglichkeiten variieren doch sehr stark wie in jedem Gewerbe.

  27. josef sagt:

    Hallo mein traum ist es auch Fahrschullehrer zu werden ich habe fast alle klassen wie B BE C C1E und CE seit Mai 2008 .
    Meine Fragen:Ist es schwer Fahrschullehrer zu werden und wie lange tauert so eine Ausbildung wie sieht es mit denn Kosten aus.

    • Danny-T sagt:

      Es heißt FAHRLEHRER!!!!!!!!
      Es ist schon eine der Voraussetzungen, den Beruf, den man ausüben möchte, richtig zu bezeichnen!!!!

  28. holger sagt:

    Hallo Leo,

    dein Posting klingt ja interessant.

    Trage mich auch mit dem Gedanken, mich selbständig zu machen. Wäre nett, wenn Du mir noch ein paar Fragen zu deinen Ausführungen beantworten könntest.

    1) Was ist denn die Auslastung deiner 5 Vollzeitfahrer (angenommen sie können max 240 Fahrstunden pro Woche schaffen)?
    2) Wie bezahlst Du deine Fahrlehrer (pro stunde/fix+bonus), d.h. wie kommt der erfahrene Fahrlehrer auf 3000 euro während der anfänger nur auf 2500 kommt?
    3) Was ist denn die durschnittl. Stundenzahl pro Fahrschüler bis zum Führerschein?
    4) Hast Du deine Fahrschule in einer grösseren Stadt oder eher auf dem Lande?
    5) Machst Du die ganze Büroarbeit selbst?
    6) Welche Fahrzeuge benützt Du? Wie finanzierst Du diese?

    Besten Dank vorab!

  29. selten sagt:

    guten tag
    liebe kollegen und kolleginen ich bin seit 2 jahren fahrlehrer und bekomme ein gehatlt von 7,5 euro pro stunde ist dieses gehalt mormal für denn raum berlin

  30. Daniel P. sagt:

    Hallo liebe Kollegen und die, die es mal werden wollen…

    Also, ich hab momentan auch das Problem mit dem lieben Verdienst.

    Wenn ich das hier so lese… Sind ja viele interessante Dinge dabei. Ich will das mal aus meienr Sicht schildern.

    Also:

    Meien Ausbildung hat unterm Strich (und ich habe alles beim ersten Mal bestanden) MIT Verdienstausfall knappe 33 000 Euro gekostet. Habe vorher bei der Bundeswehr monatlich ca. 1800 Euro verdient, die da in den 6 Monaten mit eingerechnet sind.

    Und damit bin ich nur bei Klasse B/BE…

    Mein Verdienst:

    Ich bekomme immer volle 60 Minuten bezahlt.

    Bei 160 Stunden (Zeitstunden) im Monat bekomme ich hier in der Fahrschule 13 Euro die Stunde. Sind nach Adam Riese Brutto 2080 Euro und bei Steuerklasse 4 in der Ehe dann Netto 1333 Euro. Also, macht euch nicht irgendwelche Hoffnungen reich zu werden oder sonstiges. Fakt ist nunmal, dass es in der Branche ne Menge schwarzer Schafe gibt, die net so ganz durchrechnen und auch immer schön die Preise niedrig gehalten werden. Ich denke, um als Fahrlehrer mit dem Job bei den Arbeitszeiten und der Verantwortung und auch dem Stress (sowohl beruflich als auch meist privat) angemessen bezahlt zu werden, sollten 15-16 Euro die Zeitstunde Brutto bezahlt werden.

    Naja, das nur aus meiner Sicht. Also macht euch vorher ordentlich Gedanken, ob sich der Beruf Fahrlehrer für euch auch lohnt…

    Lieben Gruß,
    Daniel

  31. Sebastian sagt:

    Hallo Zusammen,

    ich bin per Zufall auf diesen Blog gestoßen. Ohne Euch jetzt die Hoffnung auf den vermeintlichen Traumberuf nehmen zu wollen: Überlegt es euch gut. Ich bin seit gut 20 Jahren Fahrlehrer und würde den Beruf nicht mehr wählen. Der Beruf des Fahrlehrers ging bei mir an die Substanz. Zu meinen besten Zeiten habe ich im Monat 300 Stunden gefahren. Resumee: 2 Bandscheibenvorfälle, Burn out Syndrom usw. Ausserdem gibt es Jahre wo nicht so gut laufen. Als Selbständiger trägt man ein hohes Risoko mit sich Strom, Miete, Fahrzeuge Leasing und so weiter belaufen sich bei einer Mittelgroßen Fahrschule auf ca. 5000 Euro Fixkosten im Monat.> Und dieses Geld muss erst mal hereingefahren werden. Finanzamt, Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft schlagen ebenfalls Gnadenlos zu.

    Lieber nen ruhigen Job im Büro, das ist zwar nicht der Traumberuf, aber wenigstens kann man nachts ruhig schlafen

  32. Alinur sagt:

    Hallo Leute,
    ich habe gerade letzte Woche meine Lehrproben gehabt und bestanden.
    Ich hab jetzt das große Problem, dass ich erstmal keinen Plan hab, was man als Fahrlehrer verdienen sollte. Ich hab mich schon auf den Seiten des Verbandes umgeschaut und auch unter Gerichtsurteilen geforscht, aber ich bin auf keinen grünen Zweig gekommen.
    Ich habe jetzt erstmal ein Angebot, 400€ auf Teilzeit (7€/h) und den Rest, den ich mehr arbeite so bezahlt zu bekommen. Ich weiß halt jetzt nicht, ob ich dabei einfach über den Tisch gezogen werden soll oder ob das so in Ordnung ist.
    Über Antworten freue ich mich.
    LG Alinur

  33. Rüdiger sagt:

    Hallo Holger,

    mit 240 Std. war die monatliche Arbeitszeit eines Fahrlehrers gemeint.
    In einer Woche wäre dies schlecht zu realisieren, da eine Woche nur 7x 24 Std. hat und somit 168 Std.

    Lg Rüdiger

  34. Ingo sagt:

    Ihr Lieben!
    Wenn so viele Rechtschreibfehler den Standard deutscher Fahrlehrer darstellen,
    wundere ich mich in der Tat, dass da noch Geld verdient wird.
    Wenn die Ausbildungen ebenso fehlerhaft sind, wie die hier veröffentlichten Texte,
    wenn, wie ich es schon gesehen habe, Fußballvereinsembleme an den Innenspiegeln
    von Schulungsfahrzeugen baumeln, aber nicht mal eine Klimaanlage an Bord ist,
    muss am Niveau gearbeitet werden um Geld zu verdienen.
    Mit meiner Schule erreiche ich immer die 3000.- NETTO!

  35. Annex sagt:

    Moin, moin
    bin auch Fahrlehrer und muss meinen Senf auch mal abgeben.
    @ Ingo: 3000€ Netto??? Angestellter? Wo und wieviel Stunden??? Ich fang sofort an ;)

    Ein Angestellter Fahrlehrer bekommt zu wenig Geld!
    Manche Fahrschulen bezahlen für 45 min. gerade mal -8€ und die “Chefs” fahren 3 mal im Jahr im Urlaub ;)

    Was macht man wenn eine Flaute kommt und teilweise nur 2 Fahrstunden am Tag hat….?

    Wenn einer Fahrlehrer/in werden möchte sollte er/sie es sich genau überlegen.
    Meine normalen Arbeitszeiten sind von 12- ca.24 Uhr (ich pers. habe fast nur Schüler) zwischendurch natürlich auch noch morgens ;). Samstag´s? Fast immer!

    So das wars

    MfG Annex

  36. Jörg sagt:

    Also Angestellt ist Angestellt ! Denn Fahrlehrer sind ja keine akkord Arbeiter und zeig mir mal einer wo das steht in BGB.
    *Wenn in einer Werkstatt keine autos sind muß der cheff trotzdem den Lohn weiter zahlen *
    Wo steht das ,das Fahrlehrer nur für Stunden bezahlt werden die gefahren werden *( Siehe Arbeitsvertrag = Arbeitszeit + Stundenlohn)? Ein großer Irrtum beim Arbeitgeber das Sie immer denken Sie müssen nur zahlen wenn es Arbeit gibt.Das ist Unternehmerisches Risiko wenn keine Arbeit das ist ,dafür ist nicht der Arbeitnehmer zuständig.
    Da würde ich den Rest des Geldes einklagen, wenn der Brutto Lohn nicht erreicht wird .
    Nie wieder Fahrlehrer ,ich kann nur jeden Warnen der mit dem Gedanken spielt Fahrlehrer zu werden,da kannst du gleich deine Beziehung oder Ehe aufgeben und bist nach 10 Jahren ein Psychisches Wrack .
    Stundenlohn bei meiner ehemaligen Fahrschule 16 Euro ( war o.k. ),wer da drunter arbeitet ist selber Schuld.
    Jeder Maler hat einen höheren Stundenlohn und muß nicht für jeden Scheiß den die Schüler machen den Kopf hin halten.Der Führerschein ist immer in Gefahr ,das sollte man immer in Hinterkopf behalten.

  37. Josef sagt:

    Hallo ich würde auch sehr gerne Fahrlehrer werden, aber kann ich diese Ausbildung auch bezahlt bekommen.Wenn ja wie, weil wie ich weis ist diese Ausbildung auch ziemlich teuer.
    Über Antworten freue ich mich sehr.

  38. Ferdinand sagt:

    Hallo,meine frage wäre wie so eine Fahrlehrerausbildung läuft.Ist es schwer die Prüfungen zu bestehen? Kann man mit einem Hauptschulabscluss die Fahrlehrerausbildung bestehen,für antworten bedanke ich mich sehr.

  39. Osman sagt:

    Hallo zusammen

    Alsoo ich mache grad meine ausbildung als elektriker… ehrlich gesagt, hab ich garkeine lust auf diesen job. Fahrlehrer währe schon mein Traumberuf.

    Ich hab mir das so vorgestellt.
    1. Ich bin Türke und daher hab ich in der umgebung ein paar landsleute mehr, die zu mir kommen würden.
    2. Würde ich mit einem zuverlässigen kollegen zusammen eine Fahrschule eröffnen.
    hat man bisschen mehr freizeit und evtl. mehr schüler zu unterrichten.
    3. Nach der ausbildung will ich zur bundeswehr und alle führerscheine machen, die ich für diesen beruf brauche. Und neben bei verdient man ja auch gut bei der bundeswehr, so kann man sich auch etwas start kapital ansparen.
    4. Ich bin ziemlich ruhiger kerl, passt auch ziemlich gut zu diesem beruf :D

    Die schon fahrlehrer sind, könnt ihr mir vieleicht sagen worauf ich bei meinen vorstellungen achten soll oder so??? Ob ich mir das zu einfach vorstelle??

  40. Alex sagt:

    Moin,moin Hallo,bin der Alex,seit 2003 Fahrlehrer.Angestellt als verantwortlicher Leiter und bilde hauptsächlich CE aus.Habe alle möglichen Zusatzqualifikationen,alles selbst bezahlt.Dafür hätte ich eine schöne Eigentumswohnung bekommen.Man muss richtig Std.kloppen um einigermassen über die Runden zu kommen und man sollte dafür gemacht sein.Sonst hat es gar keinen Sinn.

  41. Sandra E sagt:

    hallo,

    nachdem ich nun in der Fahrschule beim Erwerb der Klasse A immer wieder von meinem Fahrlehrer gelobt wurde, wie gut ich das den Sitznachbarn erkläre, wie toll ich im Unterricht mitmache, und wie wenige FahrlehrerINNEN es gibt, trage ich mich nun auf mit dem Gedanken

    Meinen Motorradführerschein habe ich nun fast fertig, Auto habe ich auch- fehlt also nur noch der Anhänger und LKW. Er meinte, wenn mein jetziger Arbeitgeber mir eine Kündigung schreiben würde, bestünde die Möglichkeit, dass der Erwerb des Führerscheins für den LKW von der Agentur für Arbeit übernommen werden könnte, kann das sein? wäre ja zu schön

    Reizen tut es mich schon, ich denke ich kann gut erklären, bin lernfähig und eben die Tatsache, dass es bei uns in der Stadt unter bestimmt 30 Fahrschulen nur eine einzige Fahrlehrerin gibt, lassen mich hoffen

    Aber soll ich wirklich meinen Bürojob an den Nagel hängen und ins kalte Wasser springen? er meinte, als Angestellter Fahrlehrer wären durchaus zu Beginn 1600 Netto drin, jetz habe ich 250 weniger und die flexiblen Arbeitszeiten sind sicher auch ein Anreiz

    Ich rede gerne, von daher stelle ich mir gerade den Theorieunterricht nicht schwer vor, denn beim Lernen der Bögen fand ich 97% logisch durch die Tatsache, dass ich mich schon seit fast 10 Jahren mit meinem Auto durch die Stadt plage- Deutschland Deine Baustellen.

    Gebt mir mal einen Tip- lohnt es sich alles aufzugeben?

  42. Mesut sagt:

    Hmmmmm… Echt so wenig für diese anspruchsvolle Tätigkeit ??? Und ich wollte diesen Job auch machen, jetzt ist mir die Lust vergangen… :-(

  43. Basti sagt:

    Hallo!
    Ja, ich bin gerne Fahrlehrer, aber weil ich Spass an der Arbeit habe und nicht aufs Geld schaue.
    Mal Ehrlich, für das was ein vernünftiger Fahrlehrer leistet, bekommt er zu wenig Gehalt.
    Ich kriege €10,5- in NRW. Normalerweise kannst du davon keine großen Sprünge machen.
    Noch dazu kommt, wie es in vielen Fahrschulen üblich ist, man bekommt sein Gehalt in 2 Teilen. Anfang des Monats einen Festbetrag und den Rest (Mehrstunden) irgendwann mitte des Monats. Viele Chefs nehmen es mit der Pünktlichkeit der Gehaltszahlungen auch nicht so genau.
    Leute, denkt doch nicht, ein Fahrlehrer hat DEN Job. Nur im Auto sitzen, immer freundlich, immer Verständnisvoll, und dann ein wenig Theorie. Man macht sich körperlich nicht Kaputt, aber du bist häufig abends geistig Fertig.
    Um Stunden zu bekommen und um den Zeiten der Schüler Gerecht zu werden sitzt du manchmal 11Std(a45Min) ohne Pause im Auto. Zusätzlich noch 90Min Theorie. Im schlimmsten Fall 6 Tage Woche. Da häufig die Schüler erst nach der Schule können, ist man z.B. von 13.00Uhr-1900Uhr Fahrstd. 19.00Uhr-20.30Uhr Theorie 20.30Uhr-22.15Uhr Fahrstd.
    Und nach 10 Stunden im Auto möchte auch der letzte Schüler noch vernünftig Behandelt werden.
    Es gibt Fahrschulen, die bieten die Std für €19,- an, dann bekommt ein junger FL vielleicht €7,50 oder der (kostenlose) Praktikant bildet aus.
    Eins steht Fest, wer besser Verdient, geht auch Engagierter an seine Arbeit, stimmt das Gehalt für die geleistete Arbeit nicht, führt das bald zu Frustration. Manchmal Verdient ein ungelernter Fabrikarbeiter ohne Verantwortung mehr als ein Fahrlehrer.

  44. Dominik sagt:

    Hallo,

    es ist echt interessant hier zu lesen. ich finde diesen beruf soo interessant, dass ich seid knapp 5 jahren schon davon träume, auch fahrlehrer zu werden.
    allerdings sind die ausbildungskosten so extrem hoch und den LKW schein müsste ich auch noch machen.

    war vor 1 jahr arbeitslos und habe beim amt gefragt, ob es da zuschüsse gibt. angeblich nicht.

    ich besitze zur zeit die führerschein für pkw mit anhänger und den motorrad schein. fehlt also noch der LKW schein.

    gibt es eigentlich eine möglichkeit, deinen lkw schein und gleichzeitig die ausbildung zum fahrlehrer zu machen?

    habe gelesen, dass man 2 jahre fahrpraxis mit LKW vorweisen muss. wie sollte ich das machen, wenn ich den schein jetzt erst machen würde??

    leider werde ich zum 1.7. diesen jahres wieder arbeitslos und suche derzeit nach neuer arbeit und neuen herrausvorderungen.
    fahrlehrer zu werden, menschen genau das schöne gefühl wie mir selbst beim bestehen der prüfung zu geben, wäre echt ein traum.

  45. Chriss sagt:

    Also ich bin auf die Seite gestoßen weil ich momentan kaum zu tun habe. Nach vielen lesen hier muss auch ich mich mal zu Wort melden.

    Wer Fahlehrer werden will soll es sein lassen wenn er vorhat in Berlin zu unterrichten.
    Wenn ich das lese “das ist sooo ein interessanter Beruf”.
    Probiotischer Jogurt ist auch echt interessant.
    Und dann das getexte über Lohn…?
    Also ich hab ein Festgehalt von 1050 Euro Netto/Monat. Das ist mir aber egal. Fahrlehrer ist man weil man mit Menschen umgehen will und ein wenig Anteil an Verantwotungsvolleren Bürgern haben möchte.

    Das ist kein Beruf sondern eine Berufung!

  46. Thorsten sagt:

    Hallo Leute,

    ich muss jetzt auch mein Senf dazu geben.

    Habe mich im Januar in diesem Jahr Selbstständig gemacht! Bin jetzt 6 Jahre Fahrlehrer und es wurde Zeit :-)!

    Als Angestellter Fahrlehrer bist du eigentlich immer der A…., sorry, ist aber so!! Und das Wunder der dicken Löhne, ich muss lachen. 10€ Brutto je 45 Min!!! 495 Min DARFST du nur am Tag arbeiten + Theorie!! So sieht es das Gesetzt vor, schöne Grüße an die Überwachung alle 2 bis 4 Jahre!!

    Ich halte keinen davon ab, aber denkt an die Fahrlehrerprüfung!

    Beim Fahren fallen so 75 % beim ersten mal durch, man nennt das, der Abfall muss weg!! Beim schriftlichen Teil so wie beim mündlichen Teil, gehen nochmal 30% bis 45 % baden!!

    Erst dann seit ihr Fahrlehrer auf Probe, maximal 2 Jahre!! Dann noch 2 Prüfungen und wer die besteht ist Fahrlehrer!! Muss aber alle 4 Jahre zu Fortbildung, kostet so 300€!! Alles in Allem hat der Spaß Fahrlehrer zu werden mal locker 30000€ gekostet! Von Anfang bis Ende, mit Kurs und Prüfgebühren, mit Arbeitsausfall, mit kein Geld bekommen in der Praktikumszeit!!

    Hey aber keine Angst, wenn ihr das wollt könnt ihr das alle schaffen!!! Nur Reich werden, dass könnt ihr vergessen……. Die goldenen 80 ` sind vorbei!!!!

    Ach so, und ganz viele Ehen und Beziehungen sind an diesem Job auch schon kaputt gegangen!! Das sagt euch keiner in der Ausbildung!!!

    Für mich ist mein Job immer noch mein Traumberuf, ich steh voll dahinter!! Auch wenn es mir nicht gegönnt wird, so Kollegenschweine hast du überall…….. Ehrliche Worte müssen auch sein……..

    Lieben Gruß

  47. hamido12 sagt:

    Hallo!
    Bin selber Fahrlehrer seit ca. 4 Jahren.
    Wenn ich mich nochmal entscheiden könnte würde ich es nicht nochmal machen habe es leider auch alles selber finanziert:(
    Ich höre es auch oft von Fahrschülern wie schön der Beruf doch sein muss, doch ich kann es irgendwie nicht immer nachvollziehen. (Natürlich macht es auch manchmal spass:))
    Kommen wir mal zu den positiven und negativen Sachen die der Beruf so mit sich bringt. Natürlich ist es nur meine Meinung.
    POSITIV:
    – freie Zeiteinteilung mehr oder weniger
    – man kann ziemlich selbständig arbeiten kommt natürlich aber auch auf den
    Chef an
    – man lernt viele Leute kennen auch wenn der Altersunterschied mit der Zeit immer grösser wird:)

    NEGATIV:
    – kein Festgehalt in fast allen betrieben. Also keine Arbeit kein Geld. Aber die eigene Miete und andere Fixkosten müssen trotzdem gezahlt werden was natürlich niemanden interessiert.
    – Stundenlohn 10€ Brutto kann mir auch leider nicht vorstellen das hier einige 16€ kriegen würde mich ehrlich interessieren was die Fahrstunde dort kostet. Bei uns 34€ ÜST und 39€ Sonderfahrten.
    – keine geregelten Arbeitszeiten
    – man kann nicht weit im voraus planen z.B. Kino o.ä., weil immer eine Fahrstunde zwischen kommen kann.
    – zu viel Stress und Verantwortung für das Geld da sollte ich lieber 8 Stunden irgendwo in einer grossen Fabrik stempeln gehen und würde wahrscheinlich mehr Geld und monatlich planbares Einkommen haben.
    – für mich im grossen und ganzen ein Beruf der nicht weiter zu empfehlen ist. Schau mich auch daher nach was anderem um. Also wenn hier z.B. jemand in und um Hamburg ein Ladengeschäft hat dann kann er sich mal Ruhig melden:)
    Gruss

    • Sterni sagt:

      Ganz ehrlich, du kannst dich schon zum Kino verabreden und vorraus planen, da du ja weißt, dass du an dem tag was vor hast, kannst dem entsprechend auch deine Fahrstunden planen

  48. Sitplitsch sagt:

    Ihr habt ja alle Recht!

    Fahrlehrer ist halt so bezahlt, wie der Durchschnittslehrer an allgemeinbildenden Schulen bezahlt werden sollte, ist halt nur noch keiner drauf gekommen.

    Ein Fahrlehrerkollege sagte mir mal, “Fahrlehrer sind arm, jedoch muss man bei arm auch noch drei Abstufungen machen!”.
    1. arm 2. ärmer 3. ganz arm. Um aus der Zwickmühle heraus zu kommen, muss man
    ALG 2 beantragen.

    Der Job macht spaß, die Lohnabrechnung nicht.
    Mein Vorschlag ist die Einführung eines Mindestlohns für Fahrlehrer, dieser sollte nicht unter 17,50 € je Unterrichtseinheit liegen.
    Grund hierfür ist der freiwillig arbeitende, pensionierte Lehrer, dieser bekommt je Unterrichtseinheit mind. 30€.
    Gut, das würde die Fahrstunde im B-Bereich auf ca 40-50€ bringen, damit aber auch wieder eine gelassene Ausbildung und vor allem kein bescheißen bei den Stunden mehr, bis auf Nimmersatt.
    Wenn man das Wort Freizeit neu deffiniert, d. h. man macht aus Nachtruhe oder Schlafen einfach Freizeit, dann habt Ihr in diesem Beruf auch gute 6-7 Stunden täglich.
    Im Bereich Mitteldeutschland, damit meine ich nicht neu Fünfland, werdet ihr bei humanem Zeitaufwand nicht mehr als 1800.-€ Brutto verdienen, d. h. ca. 1200.-€ auf die Hand.
    Lebe geht weider!

    • Walter sagt:

      Hallo Kollege, bin auch Fahrlehrer und trage mich mit dem Gedanken eine Gewerkschaft für Fahrlerer/inen zu gründen,und somit vernünftige Löhne und Arbeitszeiten zu fordern.
      Z.B. Arbeitszeit von 7,30 -17,00 Uhr,30 Tage Urlaub,5 Tage Woche, mindest Lohn pro Tag für 8 Std.,Lohnfortzahlung im Urlaub u,Krankheitsfall.etc.
      Würde mich freuen noch mehr Gleichgesinnte zu finden.
      Finde es unmöglich das einige Kollegen/inen unter dem Existenzminimum arbeiten,
      wie z.B.Std Lohn von unter 10,00 Euro und das Fahrstunden z.T.unter 20,00 Euro angeboten werden.Was soll dann der Fahrlehrer verdienen?Könnt ihr Rechnen!!
      Hallo Leute werdet wach denn wenn wir zusammenhalten können wir viel erreichen!!
      Macht euch nicht zum Sklaven der Fahrschüler denn die haben auch für andere Dinge über den Tag gesehen Zeit nur halt nicht für die Fahrstunden,Dank der Fahrlehrer die sich so etwas gefallen lassen mit der Begründung dann macht es der Kollege.Nur wenn Kein Kollege es macht dann wird sich etwas erreichen lassen.

      • eli sagt:

        hi,

        ich finde deine idee einer gewerkschaft echt gut. bin auch der meinung, dass wir als fahrlehrer regelrecht hinters licht geführt werden. du reisst dir den arsch auf und bekommst am ende echt einen hungerlohn. ich bin aus dem norden in den süden gezogen und es hat sich aber auch wirklich nichts an meinem verdienst geändert. die 11€ brutto für 45min. waren wie im norden so auch im süden drin. du ackerst und ackerst von mo-sa und letztendlich kommt ein hungerlohn bei raus. vor allem finde ich es echt schade, dass ja selbst der beruf des/der fahrlehrers/in nicht anerkannt ist. bei all der verantwortung, die man trägt. mein ehemaliger chef hat 35€ pro fahrstunde verlangt und 45€ pro sonderfahrt. anmeldung 300€, lehrmaterial 60€. theorieprüfung 50€ praktische prüfung 100€. voll die mondpreise. selbst die fahrschulcard hat er zur anfangszeit für 50€ verkauft hallooooooooo die haben wir für 0€ bekommen. man musste sie ja quasi nur ausdrucken. der hat aus allem geld gemacht, aber seinen angestellten nix dafür gegeben. alle 2 jahre neue autos und am besten immer die ganz teuren. war völlig unnötig. er hat für sich vllt nen gewinn ergattert, seinen angestellten dafür aber nix gegeben. und wenn du mal einen monat hattest wo nicht so viel los war dann wurdes du gleich ins büro gebeten um die lage zu checken. naja ich finde den beruf immernoch sehr toll, aber ganz ehrlich, dafür dass ich abitur habe will ich keinen beruf mehr haben mit dem ich nur 11€ verdiene. ich sehe mich gerade nach etwas anderem um.

      • claudia sagt:

        Hi Walter
        das finde ich eine super Idee.

  49. maxcx sagt:

    Hallo!Sehr interessant was ich hier so lese!Arbeite seit 2001 als Mietkoch auf Rechnung und werde nach Stunden bezahlt.Gibt es sowas nicht auch bei Fahrschulen?Verdiene auch nur Geld wenn ich Aufträge habe.Dies allerdings deutschland-eurpa und manchmal weltweit.Dies könnte bei Fahrschulen doch auch funktionieren?15 Euro netto die Stunde plus Mwst.,versichern müßt ihr Euch selber und für die Rente was tun.Viel Kapital zum Start muß man nicht aufbringen.Natürlich war die vorherige Ausbildungschon schon sehr teuer. Der Fahrschulinhaber spart die Lohnnebenkosten und kann so evtl. auch anders kalkulieren.Nun ja soweit so gut,rechnen muß jeder selber.Nicht zu vergessen wäre ja auch noch das jeder selbstständige Fahrlehrer der auf Rechnung ausbildet eine Betriebshaftpflicht haben müßte.Dies ist nur ein Gedanke von mir und ich würd gern eure Meinungen hören bzw. Erfahrungen.Aber ich höre schon wieder rechtliche Grauzone,illegal,Scheinselbstständigkeit oder gibt es doch neue Erfahrungen??Sind wir in unserer freien Entfaltung bzw.Berufswahl-Gewerbfreiheit doch wieder beschränkt in Deutschland?Ich würde gern mich zum Fahrlehrer ausbilden lassen und danach beide Gewerbe führen.Grüße

  50. fsb2009 sagt:

    Wer als Fahrschulprofi die Beiträge in diesem Forum von Anfang bis Ende liest, staunt über das hier dokumentierte – vorhandene – Chaos.

    Dabei hat der Fahrlehrerberuf eine solide Grundlage. Denn Führerscheine sind kein Luxus und Fahrlehrer haben in Deutschland, nach Fahrlehrergesetz, ein „Monopol“.

    Bedauerlich ist nur, dass Fahrlehrer diese solide Grundlagen höchst unsolide nutzen und so sich selbst – und beruflichen Erfolgen – im Wege stehen.

    Die Verfasser der Beiträge in diesem Forum sollten wissen, dass es für erfolgsorientierte Fahrlehrer auf der Grundlage des Fahrlehrergesetzes ein Partnersystem gibt, in welchem jeder Fahrlehrer sein eigener Chef ist und angestellte Fahrlehrer – sobald sie persönlich die Voraussetzungen erfüllen – ohne Kapitaleinsatz und ohne Risiko selbständige Fahrschulin-haber und Partner im System werden können.

    Die Einkommensbasis je Partnerfahrlehrer in diesem System (Betriebskosten und Betriebs-risiken sind ausgeschaltet) beläuft sich – allein für Ausbildung Klasse B – auf € 5.100,- brutto monatlich und ist für weitere Klassen nach oben offen.

    Diese Einkommensbasis ist gegeben, weil Fahrlehrer als selbständige Partner in Systemfahr-schulen – nach Vorgaben des Systems – Leistung bündeln, Know-how gemeinsam anwenden, Leerlauf vermeiden, bürokratischen Ballast abschaffen, kollegialen Erfahrungsaustausch pflegen, Synergieeffekte nutzen, damit Fahrschülern beste Angebote machen können und vor Nachahmern durch den gesetzlich geschützten Markennamen (PS Fahrschulen® – Partner-Systemfahrschulen) abgesichert sind.

    PS Fahrschulen® sind so jeder üblichen Fahrschule überlegen und Fahrlehrer beruflich auf der Sonnenseite.

    TIPP für derzeitige und künftige Teilnehmer an diesem Forum: Schnell aufwachen! Denkmuskel Gehirn einschalten und IQ – wenn entsprechend vorhanden – anwenden.

    Es grüßt e-mail: fsb2009@aol.com

  51. EX Fahrlehrer sagt:

    Ich werf mich weg!

    Systemfahrschule – Ausschluss von Risiken und dann noch mindestens 5100 Euro monatlich!
    Bei Stundenpreisen von 27 bis 29 Euro für die Klasse 3. Alles klar!

    Euro Professionalität erkennt man am Web Auftritt.

    Ich habe lange als Fahrlehrer gearbeitet. Auf die Stunde (45 Minuten) bekommt man zwischen 9 und 12 Euro. Mehr nicht. bei 220 h im Monat macht das im Schnitt (bei 10,50) 2310 Euro. In der Regal kann man das Fahrschulfahrzeug auch privat benutzen jedoch muss man dies dann als Geldwerten Vorteil versteuern.
    Das macht dann ca. 1200 Euro bei Lohnsteuerklasse 1.

    Mit riesigen Gehaltssteigerungen ist nicht zu rechnen.

    Ich habe neben meiner Zeit als Fahrlehrer ein Studium – Fahrzeugtechnik gemacht – habe in dieser Zeit nur halbtags gearbeitet.

    Bin heute in der Entwicklung bei einem Automobilhersteller. Sind derzeit zwar auch nicht gerade die Besten Zeiten jedoch als Fahrlehrer möchte ich nicht mehr arbeiten. Bin bei 3500 Euro Brutto bei 30 Tagen Urlaub. Normalen Arbeitszeiten und guten Perspektiven.

    Grüße

    ein, zum Glück E-Fahrlehrer

  52. bald fahrlehrer sagt:

    hab mal eine frage..
    fange demnächst meine fahrlehrerausbildung an. nach dem schulischen teil (5 monate) muss ich ein praktikum absolvieren. wie sieht es während des praktikum mit kohle aus?? wie ist es bei euch, habt ihr in der zeit schon kohle von der fahrschule bekommen???

    gruß

  53. Ralf sagt:

    Ist Fahrlehrer sein nicht mehr eine Berufung als Beruf? Ich bin aus dem Osten Deutschlands und staune über die enorme Bezahlung. Aber mein Kommentar geht an maxcx. Es wäre ein Traum, wenn ein Fahrlehrer ohne Anstellungsverhältniss frei arbeiten dürfte. Dies ist nach dem Gesetz nicht möglich. Habe mehre Anläufe unternommen, leider ohne Erfolg. Die Bezahlung im Angestelltenverhältniss läßt oft zu wünschen übrig. Verstehe ich auch, denn mein Chef hat enorme Kosten: Glückwunsch an EX Fahrlehrer. Hoffe Du hast es gepackt und alles alles Gute.

    Liebe Grüße ein Fahrlehrer aus Berufung

  54. fsb2009 sagt:

    fsb2009

    Wer als fähiger Fahrlehrer nicht genug verdient ist selbst schuld. .

    Bekanntlich kann jeder angestellter Profifahrlehrer, der nicht immer nur angesellt, d. h. Erfüllungsgehilfe eines anderen Fahrlehrers sein will – ausreichende Kenn-tnis des Fahrlehrergesetzes vorausgesetzt – nach zweijähriger Berufsausübung verhältnismäßig einfach – und ggf. gefördert – selbst eine Fahrschulerlaubnis erwerben, dann selbständig und rationell eine Fahrschule betreiben und unter eigener Preisgestaltung sein Einkommen generieren.

    Ein gutes Einkommen ergibt sich im Vergleich zu üblichen Arbeitsentgelten angestellter Fahrlehrer, wenn als Ausbildungspreise nach § 19 Fahrlehrergesetz, z.B. allein . in Klasse B Ausbildungen je Fahrstunde zu 45 Minuten +/- 30,– Euro, für Grundgebühr 200,– Euro, für Prüfungsvorstellung Theorie 50,– Euro, für Prüfungsvorstellung Praxis, 90,– Euro angesetzt werden, denn diese Ausbil-dungspreise sind realistisch, wettbewerbsfähig und durchsetzbar, sowie – im Hinblick auf die, von den Fahrlehrerverbänden aktuell landesweit recherchierten Durchschnittspreise – auch attraktiv.

    Ein gutes Einkommen hängt nur noch davon ab, inwiefern arbeitswillige Fahrlehrer die nach Fahrlehrergesetz pro Monat möglichen und bei gekonnter Betriebsführung erreichbaren 286 Fahrstunden zu 45 Minuten realisieren.

    Geht man von 250 Fahrstunden und nur von Klasse B aus, sind. 8 Ausbil-dungsgänge zu 30 Fahrstunden möglich, die auch 8 x Grundgebühren und 8 x Prüfungsvorstellungsgebühren erbringen, sodass sich ein Monatsumsatz von 10.220,– Euro ergibt.

    Für eine kaufmännisch gut geführte Einmannfahrschule sind hiervon an Betriebskosten monatlich etwa 3000,– Euro aufzuwenden. Verbleibt somit ein Bruttoumsatz von ca. 7.000,- Euro.

    Abzüglich Umsatzsteuer – ohne Berücksichtigung des Vorsteuerabzuges – steht monatlich ein Nettoumsatz von etwa 5.882,– Euro zur Verfügung. Wohlgemerkt nur aus Ausbildungstätigkeiten in Klasse B erzielt von nur einem Fahrlehrer..

    Dieser Betrag erhöht sich erheblich , sobald auch in anderen Klassen ausgebildet wird, Seminare durchgeführt, angestellte Fahrlehrer beschäftigt werden und sonstige Aktivitäten. stattfinden.

    Erreicht ein selbständiger Fahrlehrer aufgezeigte Ergebnisse nicht, liegt dies an ihm selbst; gegebenenfalls an seiner unternehmerischen Ahnungslosigkeit, an der falschen Standortwahl, an seiner persönlichen Einsatzbereitschaft, an fehlendem Know-how, an informatorischen Defiziten, an nichtgenutzten Chancen und ggf. auch an mangelnder kollegialer Kommunikationsbereitschaft innerhalb eines Partnerschaftssystems in Abwandlung von § 11 Abs. 3 FahrlG.

    Übrigens, liebe Fahrlehrer: Es gibt genügend Fahrschüler vor den Fahrschultüren. Sie brauchen nur mit System und Tatkraft dafür sorgen, dass diese zu Ihrer Tür hereinkommen, bevor es der Kollege von Nebenan tut.

    Es grüßt e-mail: fsb2009@aol.com

  55. de kleine sagt:

    hey ihr lieben

    ich wil auch die ausbildung machen bin zurzeit friseurin kenn niedriges gehalt und fahrlehrer ist mein absoluter traum! verdienst ist zwar wichtig aber der beruf muss mir auch spaa machen! und dafr kämpfe ich um dieses ziel zu erreichen ist noch ein weiter weg! aber ich deke optimistisch!

    euere kleine

  56. Ex-Fahrlehreranwärter!!! sagt:

    Hi Leute!

    An die, die es werden wollen!

    Ob so eine Fahrlehrerprüfung zu schaffen ist?
    Ich sag mal ja, aber nur wenn man nicht aus Bayern kommt bzw. die Prüfung nicht in Bayern ablegt (mehr dazu gleich) oder man in der Fachkundeprüfung spickt wie Sau.
    Fachkundeprüfung war bei mir so einigermaßen kein Problem, wir waren 8 Fahrlehreranwärter im Kurs – Durchschnittsnote 4.
    Konnte gut sein, dass es an der Ausbildungsstätte lag – mehr möchte ich dazu nicht sagen!
    So nun zu dem Satz: “wenn man nicht aus Bayern ist “.
    Drei von unserem Kurs hatten am sgleichen Tag mündliche Prüfung, bei jedem die Eingangsfrage vom Prüfungsleiter: von welcher Ausbildungsstätte kommen Sie?
    Man sagte sie, dann kam so ein herablassendes “Aha”.
    Bei uns allen im Gedanken war – Durchgefallen!!!
    Dann kam der Oberhammer von einem Prüfer, er sagte: Wissen Sie, in Bayern gibt es zu viele Fahrlehrer!
    Dann war es bei mir komplett aus!
    Dann nach so einer guten Eingangsphase, nun die Prüfung.
    Sie lief meiner Meinung nach nicht schlecht – falsch gedacht!!! DURCHGEFALLEN!
    Alle drei muss ich sagen. Schon irgendwie seltsam, oder!?!?
    Dies machten wir dreimal mit, dann war es komplett aus – Traumberuf Fahrlehrer kaputt.

    Ein Teilnehmer aus unserem Kurs schaffte es, aber nur mit viel viel spicken in der Fachkundeprüfung. Mündlicher Teil hatte er eine 5!

    Ich sag mal so, wer in der Fachkundeprüfung keine 3 erreicht, braucht erst gar nicht in die mündliche – zumal in Bayern.

    Wenn ich mal wieder Geld übrig hab, gehe ich entweder nach Sachsen oder Thüringen, die sollen anders drauf sein. Schade ist es nur, hab jetzt über 10.000 Flocken verloren.

    Also, an denen die es werden wollen, überlegt es euch vorher, informiert euch richtig, und schaut auf die Ausbildungsstätte. Ich hatte eine Ausbildungsstätte mit dem Durchschnitt des NICHT Bestehen von über 80%.

    Verdienst:
    Ist bei uns Verhandlungssache ab 7 Euro die Std. 45min.
    Reich wird man davon klar nicht!
    Aber die Arbeit soll doch in erster Linie Spaß machen!

    Der Spaß ist mir genommen worden!

    Viele Grüße…

  57. Thorsten sagt:

    an fsb 2009

    ich weiß ja nicht wo du lebst, wo du ausbildest oder ob es nur schön abgelesen ist was du da schreibst aber wir sind hier nicht blöd oder unqualifiziert!!!

    Und die Kollegen hier am Ort, wenn du glaubst wir streicheln uns alle schön über den Kopf und haben uns lieb, dass kannst du vergessen…….es ist eine Mafia…….

    Bist du überhaupt Fahrlehrer oder willst du nur Kunden werben???

    Ich glaube nicht ein bisschen von dem was du da so schreibst………. und nicht nur ich, alle anderen hier glauben es auch nicht!!!!!!!

    Gruß an alle Fahrlehrer die im wirklichen Leben stehen und kämpfen……

    Thorsten

  58. ThomasD sagt:

    an fsb 2009

    auch ich hab mir deine Ausführungen zu Gemüte geführt…. und muss leider dem Thorsten zustimmen.

    Die angegeben 5.882€ verdienst sind ja wohl mehr als nur eine Milchmädchen-Rechnung.
    Viele der aufgeführten Posten sind inhaltlich unvollständig und nicht zu ende gedacht:

    – anfallende Einkommensteuer, Kranken-,Renten-,Arbeitslosenversicherungen?????

    – Wiederbeschaffungskosten neuer KFZ????

    – Werbemaßnahmen (z.B. Internet) ????

    – etc…..

    mir würden da noch unendliche viele Sachen einfallen…..

    Das ganze ist nicht mehr als reine Augenwischerrei von typschen Dumping-Fahrschulen, die glauben sie hätten das Ei des Kolumbus neu endeckt, und hat nichts mit einer vernünftigen Fahrschulleitung zu tun.
    Solche Fahrschule lösen sich meist eh von selbst auf.

    Rcihtig ist das Kompetenzen gebündelt werden müssen und Räume und Fahrzeuge effektiv genutzt werden müssen um gewinnbringend zu arbeiten, und nicht wie jede Ein-Mann Fahrschule mit mind. 7 Kfz, die die meiste Zeit nur in der Garage rumstehen.

    Leider sind die meisten von uns nur “Fahrlehrer” und haben von Betriebswirtschaft leider keine Ahnung. Und wenn der Kollege 1€ billiger ist geht mann am besten 2€ darunter.
    Nur damit man einen Schüler mehr hat als der Kollege.

    So hat es bei uns schon 2 Fahrschule die Existenz gekostet.

    Eine gute Fahrschule verlangt gutes Geld. Die ist zwar augenscheinlich teuerer, doch am schluss steht selten mehr auf der RE als bei den billigen.

    Würden die Fahrschulen endlich mal pro Fstd 60-70€ verlangen, könnte man dem angestellten FL ein vernünftiges Gehalt zahlen ( das er als ausgebildete Fachkraft auch zu stände) dann müsste keiner 250 std machen um auf 2500€ zukommen.
    Die FL wären entspannter, der Berufstand gehoben, der FS würde es danken.

    Und der jenige der sagt: DAS GEHT NICHT!!!!! ist genau der jenige warum das nicht geht.

    Grüße an alle Fleißigen und Vorreiter!!!

  59. fsb2009 sagt:

    fsb 2009 an Thorsten (24.09.2009)

    „ ….. ich glaube nicht ein bisschen von dem was du da schreibst …. und nicht nur ich und alle anderen hier glauben es auch nicht !!!! …… wir sind hier nicht blöd oder unqualifiziert !!!!

    Lieber Thorsten,

    klar, wo der Durchblick fehlt, – – – –

    Der Forumbeitrag fsb 2009 vom 15.09.2009 richtet sich aber nicht nur an blöde Fahrlehrer, sondern auch an Fahrlehrer, die das Fahrlehrergesetz, insbesondere § 11 Abs .3 „Gemeinschaftsfahrschulen“ als auch „Kooperationsempfehlungen“ der Fahrlehrerverbände kennen.

    Wenn auch § 11 Abs. 3 FahrlG so manchen betriebswirtschaftlichen Unfug zulässt und Koopera-tionsempfehlungen der Fahrlehrerverbände nicht gerade unternehmerische Glanzlichter sind, so gibt es nicht nur „Mafiosi“ unter den Fahrlehrern, sondern auch helle Köpfe die zwei und zwei zusammen-zählen und hierbei auf fünf kommen, d. h. Synergieeffekte nutzen und Monatsumsätze von z. B. 10.000. – Euro allein in Klasse B erzielen. Allerdings nur ausgeschlafene Fahrlehrer die von betriebswirtschaftlichen Möglichkeiten Ahnung haben und nicht mit Fahrschülern vielleicht nur im „Kreis herum zu fahren“ und so alt und grau werden.

    In Deutschland gibt es laut Fahrlehrerverband etwa 13 – 14.000 Fahrschulen. Davon – nur 33 mit Jahresumsätze von 1 – 2,000.000 Euro. Unter anderen auch fsb 2009, ehemals eine Einmannfahr-schule.

    Das, lieber Thorsten, als Info für nicht ganz blöde Fahrlehrer und trotz Fahrlehrermafia.

    An sich aber Dank für den Beitrag. Das Forum bekommt so zusätzlich Leben. Es gibt viele „Thorsten“ die am Fahrschulmarkt „kämpfen“, die aber aufgeweckt genug sind und sich am Forum, z.B. mit. Erfahrungen, Anregungen, Kritiken, Problemen, Anfragen und dgl. mehr, beteiligen könn-ten, um so kollegial Erkenntnisse, neue Perspektiven zu gewinnen und „Schwung“ in ihre Fahrschule zu bringen.

    Es grüßt e-mail: fsb2009@aol.com

  60. hanns2009 sagt:

    An: fsb2009

    Gratulation – nichts ist richtiger als Ihr ausführlicher Bericht.
    Ich betreibe seit 22 eine Fahrschule und kann deshalb alles bestätigen.
    In welch einer Klientel wir uns in unserer Branche befinden zeigen die manigfachen
    Rechtschreibfehler in diesem Forum. Mir hat neulich eine Fahrlehrer, der als Beirat in der Prüfungskommission sitzt, gesagt: In der theoretischen Prüfung mußte ich eine schriftliche Arbeit korrigieren. Diese Arbeit war dermaßen mit Rechtschreibfehlern gespickt, dass ich nicht verstand, was der Prüfling ausdrücken wollte. Das hat man nun davon, wenn das Arbeitsamt Hinz und Kunz zur Fahrlehrerfachschule schickt. Kein Wunder dass 80% durchfällt.

    Während meiner Fahrlehrerprüfung kam ein Prüfling aus dem Prüfungsraum – er
    war gerade durchgefallen. War doch klar – er trug ein Mozart-Rüschenhemd und Cowboystiefel.

    Folgerung: Da soll es Fahrschulinhaber geben, denen beim Bücken die Grundgebühr in Münzen aus der Hosentasche fällt und dann sollen sie noch in der linken Hosentasche die Kasse und in der rechten die Buchführung haben.

    Wer im dritten Anlauf seine Fahrlehrerprüfung geschafft hat und danach noch nicht einmal das Wort “Pädagogik” aussprechen kann – sollte es sein lassen. Ist es doch das Einfühlungsvermögen, daß den Fahrlehrer als Persönlichkeit fordert – wenn wir wissen, daß alle 45 min ein anderes Phänomen einsteigt.

    Also gilt weiter der Spruch: Wenn alle so intelligent wären wie wir beide, dann würden wir ja nicht auffallen.

    Weiter so !
    Hanns 2009

  61. an FSB 2009 und alle anderen

    Eine Führerscheinausbildung besteht aus Theorie und Praxis – das reale Leben auch!!!

    Hallo,
    ich schaue hier ab uns zu vorbei – nur so zur Belustigung. Bin Fahrlehrerfrau und fand die Berechnung von FSB schon ganz gut – in der Theorie eben. Wenn man ganz genau liest, nennt er den Nettoumsatz mit ca. 5800 Euro. NettoUMSATZ nicht Nettolohn. Vom Nettoumsatz werden noch Steuern, Krankenversichrung, Berufsunfähigkeit und etwas Alternsvorsoge abgezogen. Das ergibt dann den Nettolohn. Der fällt, je nach dem bei jedem anders aus. (Steuerklasse, Krankenkasse, höhe der Altersvorsorge usw).

    Gehen wir einfach mal von einem Nettolohn von 4000,00 Euro aus (großzügig oder???)

    Bei einer von FSB genannten täglichen Arbeitszeit von 10 Fahrstunden.

    Doch bei einer Einmannfahrschule fallen ja noch andern Arbeiten an:

    täglich
    1 Stunde Büroarbeit (Tagesnachweise, Schülerkonten, Buchführung, Büro aufräumen, Werbung überlegen, Drucker reparieren, Computerfehler lösen, alles zum Steuerberater bringen, Meldungen zur Krankenversicherung und zum Finanzamt melden, Überweisungen machen, .. ok reicht da eine Stunde täglich???
    1 Stunde Pause machen
    1 Stunde Fahrzeit zur Arbeitsstelle
    1/2 Stunde Fahrt ohne Schüler/nicht alle Schüler wohnen nebeneinander und wenn man immer mit dem einen Schüler zum nächsten fährt, bekommt der Schüler manchmal zu viele Fahrstunden durch langweile und nicht so lehrreiche “Überlandfahrten”
    1/2 Stunde telefonieren/Termine/Beratung von neuen Kunden usw…..

    Sind zusammen 4 Stunden täglich, die der Fahrlehrer auch unterwegs ist.

    Kommen noch ein paar wöchentliche zusätzliche Stunden (als Fahrstunden zu 45 Min. gerechnet dazu:
    1/2 Stunde Auto reinigen
    1/2 Stunde tanken
    1/2 Stunde Werkstatt /Reifen wechseln/Inspektion/Lackieren der Stoßstange (Lieblingsunfall bei Fahrschulen – sie bleiben ja am Stoppschild stehen :-)
    4 Stunden Theorieunterricht
    2 Stunden Vor- und Nacharbeit Theorieunterricht / man muss ein wenig früher da sein damit die Schüler nicht im “Regen stehen”. Neue Schüler melden sich an. Schüler und Eltern haben Fragen…und einer will noch mal eine Bogen ausfüllen, ob er schon prüfungsfitt ist….
    1 Stunde wöchtenlich fällt kurzfristig aus…krank, vergessen, Schüler wartet nicht am vereinbarten Ort, sondern am dem Ort der vorherigen Fahrstunde ….
    1 Stunde Gespräche führen – macht ein guter Fahrlehrer so – Fahrschüler haben auch private und schulische Probleme und sind einfach so fertig, dass die Fahrstunden darunter leiden.
    Bei zwei Prüfungen wöchtentlich:
    – 1/2 Stunde – man begleitet die Fahrschüler zur Theoretischen Prüfung
    – 1 Stunde – man ist jeweils 30 Minuten früher bei der Praktischen Prüfung. Schließlich will man, dass der Fahrschüler auch ruhig wird – und wenn vorher eine Schüler nach 5 Minuten durchgefallen ist, wartet der Prüfer auch….
    – 1,5 Stunden – 2 Rechnungen schreiben mit allen anderen Vorbereitungen für die Prüfung.

    Das sind dann wöchentlich nochmals 12,5 Fahrstunden.

    Macht dann täglich bei 6 Arbeitstagen nochmal gut 2 Fahrstunden aus.

    Das ist dann eine tägliche Arbeitszeit von:

    10 Fahrstunden die bezahlt werden und
    6 Fahrstunden, die du aufgrund deiner selbständigen Arbeit auch noch leistest
    (dieses wird ja auch durch den Grundbetrag abgedeckt, der ist aber oben ja auch dazugerechnet worden)

    Zusammen 16 Fahrstunden x 25 Tage sind im Monat = 400 Fahrstunden
    Macht dann einen Nettolohn 4000 Euro geteilt durch 400 Fahrstunden = 10 Euro (viel oder??)

    Doch jetzt kommt die Praxis – dafür musst du folgendes leisten:

    Du arbeitest immer 6 Tage in der Woche
    Du hast nur an Sonn- und Feiertagen frei evtl. noch deinen Geburtstag und den deiner Frau

    Du arbeitest immer die 16 Stunden – sonst wird dein Stundenlohn natürlich niedriger, weil die Fixkosten bleiben.

    Du bist (weil du vormittags evtl. keinen Fahrschüler findest ) für 16 Stunden Arbeitszeit noch länger als 16 Stunden unterwegs.

    Du hast diesen monatlichen Verdienst nur, wenn du keinen Urlaub machst.

    Alles klar???

    Mein Mann arbeitet gerne. Fahrlehrer sein ist einfach sein Traumjob. Ich erledige soviel “Nebenherarbeit” für ihn, wie ich (Neben meiner Berufstätigkeit) leisten kann. Dafür gehören die 4000 Euro dann uns zusammen :-)

    Natürlich kann man auch Zeit sparen indem man Sachen gleichzeitig macht:
    -man kann während der Fahrstunde das Auto sauber machen
    – nur wenn eine Fahrstunde ausfällt etwas essen
    – immer drei Fahrschüler ins Auto laden und hintereinander Fahren
    – Rechnungen schreiben während das Auto in der Werkstatt ist
    – während den Fahrstunden telefonieren und das Onlinebanking erledigen
    – nur eine Stunde “richtigen Theorieunterricht” machen, in der restlichen Zeit alles andere erledigen

    und
    Im Unterrichtsraum übernachten und damit die Fahrzeit zur Arbeitstelle sparen

    Für Verbesserungsvorschläge bin ich jederzeit offen ….

    …und meinem Mann würde ich sagen: “10 Fahrstunden täglich, warum arbeitest du nur 10 Fahrstunden??? Schließlich sind ja 11 erlaubt, oder?????

    Gruß Fahrlehrerfrau

  62. Marco sagt:

    hallo fsb,

    ich bin seit längerem selbst fahschulinhaber – aber deine werte und rechnungen sind mir schleierhaft.

    wie willst du erreichen 286 std. a 45 min im monat erreichen? 286 std a 45 min ergeben 26 arbeitstage ( die hat erstmal nicht jeder monat) desweiteren müsstest du jeden tag deine erlaubten 11 fahrstunden zusammenbekommen und weiterhin wie lange willst du das durchhalten, wenn du nicht jede fahrstunde an die nächste anschließt, pausen von ausreichender dauer sind auch vorgeschrieben

    ich gebe dir recht, dass man mit guter planung viel hinbekommt, aber man muss auf dem teppich bleiben, da es zu viele fahrschulen auf dem markt sind, die mit unschlagbaren festpreisen locken (zumindest weiß ich das von der region magdeburg)

    solange wir nicht fahrstundenpreise im bereich der 30€ – 40€ erreichen, arbeiten wir weiter am existensminimum

    viele fahrschulen arbeiten mit angestellten fahrlehrern, diese kosten richtig geld, miete der schulungsräume und fahrzeuge unternehmerlohn, steuern, versicherung und und und -dieses ist in fahrstundenpreise von 20€ – 25€ in unserer region niemals einkalkuliert

    viele fahrschulen überleben nur, weil sie einfach etwas am finanzamt vorbeischmuggeln, wobei ich nichts davon halte, da es irgendwann auffliegt – ich weiß aus sicherer quelle, dass das finanzamt abfragen bei den prüforganisationen (TÜV / DEKRA) über die prüflinge einiger fahrschulen startet und dann hochrechnet… also finger weg

    EINE EMPFEHLUNG AN ALLE INHABER VON FAHRSCHULEN – BITTE ÜBERDENKT EURE PREISE, ES GEHT UM EURE ZUKUNFT

    es grüßt marco

  63. Marco sagt:

    zusatz:

    haben die fahrschulen ordentliche fahrstundenpreise, dann verdient der angestellte fahrlehrer auch einen angemessenen lohn. gute arbeit muss auch gut bezahlt werden

    wir dürfen uns nicht als unternehmer vom gesetz und vom fahrschüler unter druck setzen lassen und für nen appel und nen ei fahren…

    ich persönlich lege alle 90 min theorie 5€ drauf… grundbetrag klasse B 140€ durch 14 themen gleich 10€ – der theoriefahrlehrer bekommt in nebentätigkeit aber 15€ – brutto / netto sind hier nicht berücksichtigt, sorry

    gruß marco

  64. Ist mein Leserbrief noch in Bearbeitung oder warum ist er gelöscht worden?

  65. Constantin sagt:

    Hallo Fahrlehrerfrau,

    der Kommentar war leider etwas länger in der Warteschleife. Aber nun ist er unzensiert online, hier zählt natürlich jede Meinung!

    An dieser Stelle würde ich mich freuen, wenn sich auch einige Fahrlehrer in unserem kostenlosen Forum anmelden würden: http://www.fahrschule-123.de/forum/

    Liebe Grüße,
    Constantin

  66. fsb2009 sagt:

    fsb2009 an 60: hanns 2009:

    Lieber hanns,

    Der Beitrag ist realistisch und erfrischend.

    Es ist gut, einen Spiegel jenen Zeitgenossen vorzuhalten, die nach (minimalen) Hauptschulabschluss nichts dazu gelernt haben, im Beruf gescheitert und nach der x-ten Prüfung zu einem Fahrlehrerschein gekommen sind und sich danach als Trickser, Murkser, Schluderer mit unlauteren Methoden Fahrschüler beschaffen.

    Trotzdem, auch wenn sich dazu noch die wirtschaftliche Situation vieler Fahrschulen zunehmend unbefriedigend, bis existenzbedrohend entwickelt, gibt es für seriöse Fahrschulen genügend Fahrschüler.

    Insbesondere, wenn Fahrlehrer den Wunsch fast aller Fahrschüler nach
    Führerschein preiswert und schnell,
    mit bewährtem Know-how besonders prompt erfüllen.

    Vorzugsweise in einem regionalen, bzw. überregionalen Kollegium, in welchem Fahrlehrer – in eigenem Namen und für eigene Rechnung, absolut selbständig, und in freier Entscheidung – Leistungen bündeln, erfolgreiche Betriebssysteme anwenden, Erfahrungsaustausch betreiben, Büroballast abbauen, Risiken ausschließen, Kosten sparen, Synergieeffekte nutzen und so Fahrschülern Leistungen wie Großfahrschulen bieten können.

    Es ist erwiesen, dass selbständige Fahrlehrer im Kollegium, jeder für sich, monatlich fünfstellige – oder als Fahrschulinhaber mit angestellten Fahrlehrern – sechsstellige Umsätze erzielen.

    Ein Kollegium ist kein Verein, betreibt selbst keinerlei eigenen Geschäfte und ist beitragsfrei.

    Sofern aufgeweckte Fahrlehrer nun ins Grübeln kommen und an Einzelheiten interessiert sind, sollten einfach ihre Anliegen ins Forum stellen und ggf. Chancen erkennen, die man nutzen sollte.

    Es grüßt e-mail: fsb2009@aol.com

  67. fsb2009 sagt:

    fsb 2009 an 62. + 63. Marco (08.Oktobr 2009)

    Lieber Marco

    es ist kein Makel wenn einem eine Sache schleierhaft erscheint.

    Man sollte jedoch versuchen hinter Schleier zu gucken um festzustellen, dass 286 Fahrstunden zu 45 Minuten pro Monat im Forumbeitrag (fsb 24.09.2009) nur ein, nach dem FahrlG zulässiges Arbeitspensum pro Fahrlehrer als Rechnungsgrundlage aufgeführt ist und Fahrlehrer auch mit weniger Fahrstunden immer noch ein gutes Auskommen erzielen, ohne „das Finanzamt zu beschummeln“.

    Hinsichtlich des Fahrschülerzulaufes muss man nur besser sein als die Kollegen von Nebenan. Damit empfiehlt es sich, unternehmerische Erkenntnisse aktiv anzuwenden und nicht. nur eine Fahrschule nach 08/15 und Gutdünken zu betreiben und nicht bloß auf Fahrschüler zu warten, die (nicht) kommen.

    An die Vernunft von Fahrlehrern im Sinne von vernünftiger Preiskalkulation zwecks besserem Einkommen zu appellieren, war immer schon und ist und bleibt vergeblich. Die Vernunft ist nicht da.

    Es grüßt e-mail: fsb2009@aol.com

  68. Marco sagt:

    hallo fsb,

    du kannst sehr wohl besser sein als der kollege, nur leider zieht immer noch das liebe geld und am besten wenige fahrstunden bis zur prüfung und nicht die qualität der ausbildung. hast du mal das buch “führerschein – keiner ist zu blöd” gelesen? kann ich nur bestens empfehlen, habe ich im bett nach 495+x min an 2 abenden durchgelesen, ist super geschrieben und absolut war, dieser fahrlehrerkollege spricht mir aus der seele. das sind erfahrungen die 100%ig stimmen, nur traut sich keiner aktiver fahrlehrer dies mal an die öffentlichkeit zu bringen – das muss aber in die köpfe der menschen!!! dann würde sich die qualität wieder durchsetzen.

    ein guten verdienst erzielst du nur, wenn anständige preise auf dem markt herrschen, ansonsten kann du unternehmerisch tätig werden wie du willst, es kommt nicht viel bei rum – versprochen – und das sind nicht nur meine worte – und mit sicherheit warten wir nicht auf fahrschüler, denn wir bilden aus und machen unsere pflichten (recht & gesetz schreiben es ja vor) – glaub mir ich sitze nicht eine minute rum und warte, sondern arbeite ab was abzuarbeiten ist…

    solange wir der marktwirtschaft unterliegen werden wir nie vernünftige löhne als “durchführer” der ausbildung nach gesetzesvorlagen erhalten – darunter wird immer die sicherheit im straßenverkehr leiden

    mfg marco

  69. Marco sagt:

    zusatz:

    und glaub noch eins, es würden weniger fahrschulen existieren, wenn sich alle an die vorschriften halten würden, denn dieser druck (fahrschüler – und behörden) hält dich nicht lange am markt, wenn du minus einfährst – sie überleben nur durch besch…

    mfg marco

  70. fsb2009 sagt:

    fsb 2009 an 61. Fahrlehrerfrau (08.0ktober 2009)

    Liebe Fahrlehrerfrau,

    Nur wer nicht das übliche Einkommen vieler angestellter Fahrlehrers ( +/- 2.500 ,-Euro mtl. brutto / siehe auch Fahrlehrerforum) dem Einkommen Fahrschulinhabern – die rechnen können und unternehmerisches Talent haben und anwenden – gegenüberstellt, wird solchen (obskuren) Feststellungen vom 08.10.2009 beipflichten.

    Selbständige Fahrlehrer die solchen Feststellungen folgen, müssen sich fragen lassen warum sie nicht angestellte Fahrlehrer, mit täglichem Feierabend, Urlaub, Lohnfortzahlung, Feiertagsvergütung, Arbeitgeberanteile, an Versicherungsbeiträgen, Arbeitslosenvorsorge und allen Vorteilen der Arbeitsgesetze geblieben sind und warum sie sich mit der Selbständigkeit die Unzufriedenheit ihrer Ehefrauen und nebulöse Ansichten über Theorie und Praxis einhandeln.

    Trotzdem, liebe Fahrlehrerfrau, am 08.10.2009 ist dem Forum ein interessanter Beitrag zugewachsen, der vielleicht manchen künftigen Forumteilnehmer veranlassen könnte möglichst. sachlich und nachvollziehbar im Forum aufzutreten.

    Es grüßt e-mail: fsb2009@aol.com

  71. hanns2009 sagt:

    Mitten aus dem Leben:
    – und als Warnung für jeden neuen Fahrlehrer !

    Ja, ja, da war mir die Führerscheinausbildung in der ehemaligen DDR schon lieber. Die Fahrschulen waren staatlich – oder wie die das da so nannten – und ein jeder wurde erst dann zur Prüfung zugelassen, wenn er auch wirklich Prüfungsreife zeigte. Der Fahrschüler war kein Kunde – nur die Verkehrsicherheit zählte.

    Meine Lebensgefährtin stammt aus der DDR. Sie war Vermessungstechnikerin in Halle. Weil sie nicht in der Partei war, durfte sie auch keinen Führerschein machen – jedenfalls nicht dementsprechend vergünstigt auf Ostzonenkosten.

    Und nach so einem Kack sehnen sich heute wieder 28% von da drüben – wählten
    sie doch die Linken – die Kommunistennachvolger.
    Lea Rosh, die Judenvertreterin sagte einmal: Die heutigen Deutschen sind die
    Nachfolgetäter von damals.

    Was machen wir hier im goldenen Westen? Wir sortieren vor jeder Prüfung: 80%
    helle Köpfe vorstellen und 20% Schrott – die ewigen Quängler – mal dem Prüfer als
    Fraß anbieten.

    In 22 Jahren Fahrschulbetrieb könnte ich heute 3 Bücher schreiben. Hier nur 4 Beispiele:

    Fall 1:
    Maria nervte mich mit Prüfung, obwohl sie mal lediglich am Lenkrad drehen konnte und die Benutzung der Spiegel kannte sie nur vom Schminken. Sie hatte “schon” 14 Fahrstunden. “Meine Freundin hat aber bei der Fahrschule Sowieso mit 14 Stunden Prüfung gehabt”. Ich rief Gustav an, meinen Kollegen. Gustav sagte: “die hat hier 36 Fahrstunden
    absolviert”. Fazit: Marias Freundin sagte zu ihr “Geh bloß nicht zu Gustav, die Fahrschule taugt nichts”. Jetzt verstanden? Marias Freundin denunzierte ihre alte Fahrschule, betrieb auch noch Geschäftsschädigung – nur damit Maria nicht erfahren sollte, wieviel Fahrstunden sie bei Gustav machen mußte – weil da eben nicht mehr drin war und weil das die üblichen Fahrstunden sind.

    Wilhelm vom Dorfe machte bei mir damals nach 3 Fahrstunden Prüfung – ja der fuhr ja schon mit 14 Trecker und der wußte auch was eine Kupplung ist. Bring das doch heute mal einem Mädchen bei – das noch nie hinterm Steuer saß.

    Fall 2:
    Da war Stefanie, die legte DM 1000 in cash auf den Tisch, hatte sie zur Konfirmation von Oma erhalten – für den Führerschein. Die Knete legte sie stolz auf meinen Schreibtisch – so nach dem Motto – so Fahrlehrer, besorg mir dafür mal den Schein.
    Erst als nach 34 Stunden die Knete aufgebraucht war und noch lange keine Prüfung in Sicht war – legte sie los wie verrückt – weil sie nun die nächsten Fahrstunden selber bezahlen mußte. Vorher hatte sie bei mir meine 3 Fahrlehrer verschlissen.

    Fall 3:
    Gisela, eine gestandene Frau, sülzte mich schon nach der 5 Fahrstunde voll, daß sie kein Geld hat und wir die Sache doch schnell hinter uns bringen sollten. Ich setzte mich voll für sie ein, gab ihr Extrastunden (nach Feierabend) und erklärte ihr so vieles nach der Theorie
    im Einzelunterricht – natürlich ohne Bezahlung.

    Durch meinen außerordentlichen Einsatz bestand sie die Prüfung im November.
    Im darauf folgenden Januar traf ich sie zufällig in der Stadt – mit einer Nerzjacke.
    Ja Herr D….., die habe ich mir zu Weihnachten geschenkt.

    Fall 3:
    Melanie, eine bildschöne Krankenschwester. Ich hatte sie zur Prüfung angemeldet –
    nur rückwärts um die Ecke klappte nicht – noch nie !

    Einen Tag vor der Prüfung noch eine Fahrstunde – rückwärts um die Ecke.
    Jedes Mal kletterte das rechte Hinterrad auf die Bordsteinkante. Ich habe sie dann gefragt,
    ob sie mir doch einmal aus ihrer Sicht erklären kann – warum sie das nicht hinbekommt – trotz aller erdenklichen Erklärungsversuche. Ihre Antwort: ” Sagen Sie mal Herr D…..,
    wenn ich rückwärts um die Ecke fahre, schlagen dann die Hinterräder nicht mit ein?”.

    Ich hatte versäumt ihr zu erklären, dass das erste Auto eine Kutsche war.

    Seit dem weiß ich, daß ich normal bin.

    Talk to you later

  72. hanns2009 sagt:

    An Fahrlehrerfrau

    Das Normale erklärt sich wohl daraus, daß ein jeder Junge schon im Sandkasten mit Autos und lenkbarem Plastik-LKW gewühlt hat und im Sandkasten daneben die Mädchen mit ihren Puppen spielten. Immerhin bin ich immens überrascht darüber, daß es in unserer Stadt sehr viele Busfahrerinnen im öffentlichen Busverkehr gibt – die lt. Auskunft des Fahrdienstleiters eine sehr gute Stellung abgeben.

    Nichtsdestotrotz wundere ich mich ständig darüber, daß gerade weibliche Autofahrer
    beim Einparken sich extrem lächerlich machen. Da wird auf zwei Parkfächen geparkt, obwohl nur für eine bezahlt wird. Rückwärts Einparken – selten möglich – weil die Damen nach dem ersten gescheitereten Versuch fluchtartig das Weite suchen – soll wohl mit der Menstruation etwas zu tun haben.

    Aber was hat denn Menstruation mit dem Einlegen des Rückwärtsganges zu tun ?
    Frauen haben generell keine Antenne für Technik! Wenn ich im Unterricht den Synchronring erkläre und daß das Zahnrad des Rückwärtsganges keinen solchen vorweist,
    dann sehe ich nur leere Damengesichter. Daraus resultiert dann, daß im Parkhaus meiner Stadt der Rückwärtsgang mit Gewalt reingehauen wird und der Käufer ihres Gebrauchtwagens sehr bald ein neus Getriebe bezahlen muß.

    Was beklagen Sie eigentlich den Zuverdienst über € 4000, verbunden mit diversen Überstunden? Niemand zwingt Sie doch dazu? Offensichtlich haben Sie noch nicht das
    Wort Selbständig begriffen. “Selbst angestellt und ständig arbeiten”.

    Ihnen fehlt ganz offensichtlich eine gehörige Portion rationelles Realitätsverhalten,
    einhergehend mit einer Unkenntnis der selfmade Vorteile.

    Stay tuned

  73. fsb2009 sagt:

    fsb 2009 an 58. ThomaD (25.09.2009 00:25 Uhr).

    Lieber ThomasD.,

    wer im Fahrlehrerforum „Milchmädchenrechnung“ und „Augenwischerei“ unterstellt und ernst genommen werden will, sollte eine nachvollziehbare Gegenrechnung mit exakten Zahlen vorlegen.

    Wer als Fahrlehrer, bei vorherrschenden Verhältnissen am Fahrschulmarkt nicht im Stande ist vollen Einsatz zu bringen und nicht 5.882,- EURO Nettoumsatz erzielt, hat entweder den falschen Standort für seine Fahrschule oder den falschen Beruf gewählt.

    Wer Nettoumsatz und Verdienst verwechselt und von Betriebswirtschaft spricht, sollte Nachhilfeunterricht nehmen.

    Wer als Fahrlehrer Ausbildungsqualität von Ausbildungspreisen abhängig macht, sollte nachweisen inwiefern mehr Geld bessere Fahrlehrer hervorbringt.

    Es grüßt e-mail: fsb2009@aol.com

  74. hanns2009 sagt:

    hanns2009

    >>>>>>> Wer als Fahrlehrer, bei vorherrschenden Verhältnissen am Fahrschulmarkt nicht im Stande ist vollen Einsatz zu bringen und nicht 5.882,- EURO Nettoumsatz erzielt, hat entweder den falschen Standort für seine Fahrschule oder den falschen Beruf gewählt.<<<<

    Junfahrlehrer – Fahrschulinhaber !
    Darfs`t aber nich vergessen, daß Dir Dein Finanzamt von den above mentioned € 5.882,-
    noch 42 % an Einkommensteuer am Jahresende abgreift – gelle ?

    Also nich gleich von den ersten Einnahmen ein gocart für € 30.000,- kaufen und den großen Affen machen und am Jahresende geht das Finanzamt leer aus. Die Jungs sind dann ganz schnell – die kommenden dann jeden Abend vorbei und pfänden Deine Tageskasse – ist hier passiert.

    Das machen die aber ganz locker und elegant – ohne daß Deine Fahrschüler etwas merken.
    Dieser Staat ist fast pleite – und die brauchen Deine Kohle !

    Aber was Netto und Brutto ist, lernt man ja im BWL-Kurs.
    Nettoumsatz heißt lediglich “vor Steuern”.

    Unsere Fahrlehrerfrau hat sich beschwert: Sie brachte da wohl eine ganze Menge mit Fahrstundenpreis und Grundgebühr durcheinander.

    Also: Die Grundgebühr soll die Aufwendungen für die Bereitstellung des Unterrichtsraumes/Miete, Lehrmittel, Heizung und Strom abdecken. Die € 400,00 Bürokraft soll davon auch noch bezahlt werden.

    Der Fahrstundenpreis beinhaltet den Sprit, die Anschaffungskosten des Fahrschulwagen, seine monatlichen Leasingkosten, Autowäsche, Tankvorgänge.

    Also wenn sich Fahrlehrerfrau hier beschwert – na ja.

    Ich habe mir immer eine liebevolle Fahrlehrerfrau gewünscht, eine die sich um ihren extrem hart arbeitenden Mann kümmert und ihm am Abend den Feierabend verschönert.

    Habe ich bis heute noch nicht gefunden. Die aus Halle war auch nichts, sagte sie doch neulich zu mir: “Wenn Du eine suchst, die Dir das Abendbrot machen soll, dann mußt Du Dir eine mit Kopftuch suchen”.

    Na ja, wieder mal eine Emanze. Jetzt schmiert sie sich ihre Brote abends wieder alleine –
    und sülzt mein Handy voll – weil ich nicht mehr ran geh. Ich hab ihr aufgesprochen:
    “Zicken sollen unter sich bleiben – soll ja auch irgendwie befriedigend sein”

    Miss you so

  75. fsb2009 sagt:

    fsb 2009. an Marco (vom 15.Oktober 2009)

    Lieber Marco, der Forumbeitrag vom 15.10.2009 ist geradezu rührend sympathisch. Leidet da nicht ein Fahrlehrer am Rentabilitätssyndrom und glaubt allen Ernstes, dass es genügt vernünftige Ausbildungspreise hochzuhalten und als Gutmensch abzuwarten, bis der Abschaum verschwindet.

    Lieber Marco, da verschwindet man vorher selbst.

    Rentabilität, Geschäftserfolg, Existenzsicherheit ergeben sich nicht indem man höhere Preise erhofft, sondern aus rationeller Betriebsführung mit vollem Einsatz ohne Kinkerlitzchen, aus unbedingter Gesetzestreue, aus exakter Nutzung von betrieswirtschaftlichen Möglichkeiten und nicht zuletzt – für Fahrschulen besonders – aus zusätzlichem Know-how aus wasserdicht vereinbarten Koope-rationen.

    Know-how, das unproduktiven Aufwand und unproduktive Betriebskosten mindert, mehr Fahrschüler, mehr Umsatz bringt und mehr Netto vom Brutto übrig lässt

    Also lieber Marco, wo drückt der Schuh, wie ist die aktuelle Situation (Angaben nur in selbstbestimmten Umfang. Adresse/ Standort nicht erforderlich).

    z.B.: Wie viel Tausend Einwohner und wie viele Fahrschulen/Fahrlehrer gibt es im Einzugsbereich der Fahrschule, welche Preise werden genommen : Grundgebühr, Fahrsunde Klasse B, Sonderfahrten, Prüfungsvorstellungen, was kostet das Fahrschulauto Kl. B pro 45 Minuten (Sprit/Pflege/Wertminderung etc), sind Fahrzeuge gekauft, geleast, wie viel Kl.B – Kilometer im Durchschnitt werden pro 45 Minuten gefahren, wie viel Fahrschüler Kl. B haben sich in den letzten 3 Monaten angemeldet, wie hoch sind die monatlichen Fixkosten der Fahrschule, was kostet Büro und Verwaltung (Eigenarbeit in Stunden nicht vergessen), was kostet die Zuarbeit für TÜV / DEKRA (ist das Kraftfahrzeug-sachverständigengesetz bekannt) was kosten angestellte Fahrlehrer, Aushilfen pro Fahrstunde, was bekommen Berufsgenossenschaft, Steuerberater, was wird ausgegeben für Werbung, für etwaige Fremdleistungen (Verrechnungsstelle/Betriebsberatung/Franchisebeiträge/externe Dienste), Fahrlehrerverband, Zinsen für Betriebskredite und so weiter und so weiter.

    Welche fundierten Kenntnisse sind vorhanden: Fahrlehrergesetz, Betriebswirtschaft, Fachliteratur, Wettbewerbsgesetz, Gewerberecht, Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht §§ 705 ff BGB, Sozialgesetze, Steuergesetze, Strafgesetzbuch, und und, und……).

    Vielleicht kann kollegial und nachhaltig geholfen werden.

    Sollte Interesse bestehen und keine Entfernungs- oder andere Probleme gegeben sein, könnten bestehende Kooperationsfahrschulen nach Anfall und Bedarf Fahrschüler auf Honorarbasis abgeben. ( § 4 FahrlG). Vorerst im Forum Entfernungskilometer die
    akzeptiert werden können, und gewünschtes Ausbildungspensum angeben und anonyme e-mail-Adresse nennen.

    Es grüßt e-mail: fsb2009@aol.com

  76. Marco sagt:

    hallo fsb,

    du magst betriebswirtschaftlich ne menge draufzuhaben… nur kannst du kalkulieren wie du möchtest, den preis den du unterm strich rausbekommst kannst du nicht nehmen, glaub mir wir überlegen immer intensiv bevor wir eine investition tätigen, sei es eine neue filiale oder ein neues auto oder ob wir die arbeit selbst machen oder jemanden dafür nehmen (wobei es gibt ja kaum welche – zumindest bei uns)

    zu den kenntnissen: wenn ich mich mit allen gesetzen vertraut machen würde, könnte ich keine fahrschüler mehr ausbilden, ich lese viel in solchen lektüren und versuche daraus erkenntnisse zu ziehen, nur am ende zählt was fahre ich monat ein… bzw. wieviele seminare führe ich durch

    mfg marco

  77. Hallo sagt:

    macht alle einfach bessere preise wir könnten alle so gut leben wie ein apotheker. das ist das problem in unserer branche wären nur studierte dabei würde es so etwas nicht geben!!!
    vielleicht machen es ja die vollpfosten die vom arbeitsamt kommen besser?
    wer weiß? ich stell mir täglich die frage warum es so laufen muss?
    Schließlich sehnt sich doch jeder nach wohlstand und warum soll diese anspruchsvolle arbeit nicht richtig bezahlt werden? Da verdiehnt sogar ein mechaniker mit einer 35 stunden woche besser das ist lächerlich!!!

  78. profi sagt:

    Hallo fsb2009

    zufällig komme ich an dieses Forum, lese die fsb2009 Beiträge und staune nicht schlecht.

    Können Vollbeschäftigung, Rentabilität und Existenzsicherheit Fahrlehrern und Fahrschulen tatsächlich garantiert werden? Von einem Fahrlehrerkollegium? Mit erprobten, wasserdichten Kooperationsverträgen? Ohne Risiko?

    Und dies trotz der vielen Berufsversagern die über so genannte Fahrlehrerfachschulen bloß als „nachgebesserte“ Autofahrer zu einem Fahrlehrerschein gekommen sind und den Fahrlehrerberuf in Verruf bringen?

    Und trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise die 2010 zu einem Fiasko werden kann ?

    Ich weiß von einigen Fahrlehrern die geglaubt haben, dass man mehr Fahrschüler bekommt, Kosten spart und mehr verdient, wenn man sich zusammentut. Alle diese Zusammenrottungen haben nichts gebracht. Heute sind die Kollegen zerstritten und verfeindet.

    Ich kenne auch welche, die – blauäugig – eine Gemeinschafts-fahrschule nach Abs. 3 § 11 FahrlG gegründet haben, heute pleite sind, vor Gericht stehen und keiner an den gemeinsamen
    Dummheiten schuld sein will.

    Was also ist anders in einem Fahrlehrerkollegium?

  79. fsb2009 sagt:

    fsb2009 an Profi vom 30.Oktober 2009.

    >>>>>> Was ist anders im Fahrlehrerkollegium? <<<<<

    Lieber Profi,

    in einem Fahrlehrerkollegium sind für Einzelfahrschulen Vollbeschäftigung, Rentabilität und Existenzsicherheit kein Problem. Hier finden sich (seit Jahren) Fahrlehrer auf Augenhöhe örtlich, regional oder überregional zusammen und wenden besonderes Know-how und bewährte, schlüssige Kooperationssysteme gemeinsam exakt an.

    Hierbei handelt jeder Fahrlehrer selbständig und eigenverantwortlich. Weisungsbefugnisse und Weisungsgebundenheiten existieren nicht. Jeder Fahrlehrer bestimmt selbst, ob er – gelegentlich oder ständig, voll oder teilweise, Möglichkeiten des Kollegiums nutzt.

    Sofern keine geldwerten Sonderleistungen gewünscht sind, ist die Teilnahme am Kollegium beitragsfrei.

    Dabei ist vorgesorgt, dass nur seriöse Fahrlehrer zum Kollegium Zugang finden.
    Aufnahme in ein Kollegium erfolgt nur, wenn Fahrlehrer in einem Kontaktbogen bestimmte Angaben machen, absolute Zuverlässigkeit gewährleisten, jeden Verdacht der Auskundschaftung und Missbrauch des Kollegiums ausschließen und alle aktuellen Kollegen der Aufnahme zustimmen. Interesse an dem Kollegium kann über das Forum signalisiert werden.

    Das Geschäftsprinzip:

    Im Kollegium bündeln und konzentrieren Fahrlehrer regional und überregional ihre Ausbildungsleistungen und können bei intensiver Ausbildung kurze Ausbildungszeiten bieten.
    Ergebnis: „SCHNELL ZUM FÜHRERSCHEIN“.

    Im Kollegium sparen Fahrlehrer erheblich Aufwand und Kosten durch Arbeitsteilung, Mehrfachnutzung, Gemeinschaftsanschaffungen etc. und können attraktive Ausbildungspreise kalkulieren.
    Ergebnis: „PREISWERT ZUM FÜHRERSCHEIN“.

    Mit „FÜHRERSCHEIN PREISWERT UND SCHNELL“ erfüllen Fahrlehrer den Hauptwunsch fast aller Fahrschüler, wobei „SCHNELL“ bei dem jungen Publikum besonderen Vorrang hat, das dann nicht zur Konkurrenz läuft..

    Da übliche Einzelfahrschulen, Kleinfahrschulen, Zwergsfahrschulen mangels Ausbildungskapazität aus der Sicht der Fahrschüler zu „langsam und zu teuer “ sind, sind allein schon aus diesen Gründen für Fahrschulen im Kollegium Vollbeschäftigung, Rentabilität und Existenzsicherheit gesichert und Wachstum vorprogrammiert.

    Noch Fragen ?

    Es grüßt fsb 2009.

  80. fsb2009 sagt:

    fsb 2009 an Marco vom 28. Oktober 2009

    Lieber Marco,

    auch Fahrlehrer setzen auf das falsche Pferd, wenn sie arbeiten und arbeiten und sich zu wenig Zeit zum Überlegen und zum Vor- und Nach- und Querdenken nehmen, auch wenn es in dem Song der Dreigroschenoper (bereits 1923) heißt „Der Mensch . lebt durch den Kopf , der Kopf reicht ihm nicht aus ……..“ bringt manche halbe Stunde Besinnung manchmal mehr ein, als ein Monat Arbeit.

    Ganz gleich, ob es der Fahrschule gut geht oder nicht,

    Wenn nicht – und es am Standort liegt – ist man als Fahrlehrer (vorprogrammiert) arm und bleibt arm, wenn man vom Standort aus seine Aktivitäten nicht regional oder überregional „erweitert“, insbesondere nicht mit Kollegen anderen Orts kooperiert, nicht Erfahrungen austauscht und nicht Know-how und Leistungen möglichst intelligent und flexibel, vorzugsweise in einem Fahrlehrerkollegium, bündelt.

    Liegt aber das Renditeminus am Fahrlehrer selbst, wäre zu überlegen, ob zum Beispiel

    ……. es nicht Unfug ist, einzeln Fahrschulfahrzeuge zu leasen, wenn man in Kooperation mit dem Fahrlehrerkollegium vierstellige Beträge an jährlichen Fahrzeugkosten einsparen und das Fahrzeug später auch noch gut verkaufen kann,

    …….. man Fahrstunden, ohne Existenzgefährdung, in Kooperation mit dem Fahrlehrerkollegium auch dann erfolgreich anbieten könnte, wenn die Konkurrenz ausrastet und Preiskämpfe anzettelt,

    ……… man sonst noch besonderes Know-how in Kooperation mit dem Kollegium nutzen könnte, um Fahrschüler abzuhalten zur Konkurrenz zu laufen.

    Und so noch manches mehr – via Fahrlehrerkollegium.

    Es grüßt fsb 2009.

  81. hanns2009 sagt:

    An fsb 2009.

    Reines Wunschdenken und das hat noch nie etwas mit der Realität zu tun gehabt.
    Ich weiß ja nicht, wozu Sie noch bereit sind, um uns hier von Ihren Kuriositäten zu erzählen.
    Fakt ist, daß lt. Fahrschulgesetz eine jede Fahrschule ihre eigene Preiskalkulation betreiben muss. Die eine Fahrschule least, die andere finanziert ihre Fahrschulfahrzeuge.
    Die Schlauen kaufen sich einen drei Jahre alten Golf V von Oppa aus erster Hand mit 13888 km auf den Puschen. Den bekommen sie für € 7.000,- und bezahlen ihn aus der Portokasse. Bezahlt ist eben bezahlt. Welcher Fahrschüler bemerkt denn schon den Unterschied. Und selbst wenn – dann freut er sich über meine besseren Preise gegenüber anderen Fahrschulen – weil eben leasen und finanzieren nur die Kosten hoch treibt, sich also nicht rechnen lässt – wenn man preiswerter sein will.

    Ihre Begriffe – Kooperation und Kollegium riechen förmlich nach Preisabsprache und die
    ist lt. Fahrschulgesetz streng verboten. Wie wollen Sie denn Ihr Ziel – das Fahrlehrerkollegium hinbekommen – wenn alle Fahrschulen innerhalb dieses Kollegiums nicht die gleichen Preise fordern – dann ist der Krieg doch vorprogrammiert. Also hören Sie auf, in diesem Forum so einen Unsinn zu erzählen.

    Ich bin in meiner Stadt die preiswerteste Fahrschule – werde aber seit 20 Jahren von den Kollegen angefeindet. Sie erzählen, daß ich die höchste Durchfallquote habe. Sie haben nach einem Jahr in meine vier Fahrschulwagen Zucker geschüttet und mich beim Finanzamt angezeigt – mit der Begründung: Herr D.. hat sich nach einem Jahr Fahrschule ein Flugzeug und ein Haus gekauft. Das Flugzeug war ein Segelflugzeug für DM 3.000,-
    und das Haus war voll finanziert.

    Dann wechselte eine Fahrschülerin zu mir und erzählte mir von diesen Schweinereien.
    Ich habe dann Strafanzeige gegen den Kollegen erstattet – wegen Verleumdung und Geschäftsschädigung – und das kam ihm teuer zu stehen. Dieser Kollege war der Sprecher der Fahrlehrerschaft in unserer Stadt. Seitdem ist Ruhe.

    Die andere Seite – und damit die Krönung der Schweinerei. In Detmold nehmen alle Fahrschulen die gleichen Preise – ich habe sie alle abtelefoniert. Das ist kriminell. Das ist Betrug an der zahlenden Bevölkerung . Das sind Mafia-Methoden. Das ist ein Fall für Brüssel – wenn Sie in der Lage sein sollten, das zu verstehen.

    Also verwenden Sie ihre wertvolle Zeit lieber – uns etwas vom wolkenbehangenen Sternenhimmel zu erzählen.

  82. fsb2009 sagt:

    fsb an hanns vom 05.11.2009

    Lieber hanns

    Erfrischend – der hanns der kann´s. Das Forum bekommt Farbe.

    Der Beitrag vom 05.11.2009 ist 100% Realität (allerdings nur 08/15-Realität) ! Schade.

    Auch hier ist Mafia nicht unbekannt: Sekundenkleber in Schlössern von Eingangstüren, eingeschlagene Schaufensterscheiben, Nägel vor den Rädern von parkenden Ausbildungsfahrzeugen, Telefonterror, Üble Nachrede, Kundschafter als Fahrschüler getarnt, anonyme Anzeigen, Betriebsprüfungen vom Finanzamt, Kontrollen von Steuerfahndern, von Sozialversicherungsträgern, von Berufsgenossenschaft, § 33 FahrlG, Fahrlehrerabwerbung, Diskriminierungen (zu viele Fahrstunden, zu viele Durchfälle) Korrumpierung von Prüfern, Anzeigen bei Erlaubnisbehörden, Einbruch, Diebstahl u.s.w. u.s.w.

    Dennoch, lieber hanns, nicht alles was man nicht auf die Reihe bringt ist Märchen und nicht alles was man nicht versteht, bzw. in Zweifel zieht, sollte man als Unsinn schlechtreden – auch nicht mit Temperament.

    Das Fahrlehrerkollegium funktioniert seit 1993 (Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes) und beruht nicht auf imaginären Wunschdenken, sondern bewährt sich seit Jahren als Realität und abgesicherte Einkommensbasis auf rechtsicherem Fundament von Fahrlehrergesetz und BGB, gegen alle Unterstellungen und Anfeindungen von kleinkarierten unfähigen Fahrlehrern.

    Im Fahrlehrerkollegium gibt es auch demzufolge keine Rechtsverstöße; z.B. keine Preisabsprachen. Übrigens – wo steht es denn, dass ein Fahrlehrer seine Ausbildungspreise, den Marktverhältnissen entsprechend, nicht eigenverantwortlich und selbständig den Ausbildungspreisen anderer Fahrschulen angleichen darf?

    Mit § 19 FahrlG ist keine Regelung von Preisgestaltung getroffen. § 19 FahrlG hat seinerzeit mit den dummdreisten Versuchen mancher profilneurotischer Fahrlehrervertreter aufgeräumt, Fahrlehrern über eine gesetzliche Gebührenordnung ein abgesichertes Einkommen (siehe z.B. Rechtsanwälte) vorzugaukeln..

    Wer sich über Preisabsprachen auslassen will, muss sich schon mit den §§ 1 bis 131 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) befassen.

    Zum Schlusssatz des Beitrages vom 05.11.2009 (22:34 Uhr !) : Der Sternenhimmel ist gar nicht so wolkenverhangen. Sondern klar und hell, bezogen auf das Fahrlehrerkollegium und auf „klare und helle“ und auch „ausgeschlafene“ Fahrlehrer. Und diesen könnte vieles „erzählt“ werden, was anderen nur als Märchen vorkommt.

    In Erwartung noch vieler erfrischender Beiträge in diesem Forum

    grüßt fsb 2009.

  83. hanns2009 sagt:

    An fsb 2009

    Detmold, Preisabsprache. Entspricht leider nicht Ihrer Darstellung der sogenannten
    Preisangleichung. Wenn sich wie hier, alle 12 Fahrschulen abgesprochen haben – um de fakto die gleichen Preise zu verlangen – dann ist das eine widerrechtliche Preisabsprache, um sich den vorhandenen Fahrschülerkuchen unter sich aufzuteilen.

    Dafür interessiert sich Brüssel sehr – dafür ist Ihr Kommentar darüber vernachlässigbar.
    Irgendwo between wird Brüssel schon zuschlagen und entscheiden – zwischen Preisangleichung und Preisabsprache. Es soll ja in einer jeden Stadt/Bezirk einen
    Fahrlehrersprecher geben – den greift sich dann Brüssel und dann wollen wir mal sehen,
    wie der Fahrlehrerverband in die Knie geht – denn der Fahrlehrersprecher vor Ort ist ja diesem Verband als Hüter der Satzung vor Ort gemeldet.

    Selbst Ihnen sollte bekannt sein, daß keine Fahrschule mit der anderen preislich bedingt vergleichbar ist. Der schlaue Fahrschüler wählt die preiswerteste Fahrschule für sich aus, weil er weiß, dass er dort seinen Führerschein eben preiswert erhält.
    So will es der Gesetzgeber und daran ändert auch Ihre verquere Vorstellungkraft nichts.

    Der schlaue Fahrschüler weiß eben, das es unterschiedliche Unterrichtsraummieten gibt –
    und daß ich mit einigen Fahrlehrern als € 400 Soldaten preiswerter schulen kann als mit einem angestellten Fahrlehrer. Und wenn ich noch im Unterricht meinen Fahrschülern erkäre, daß ich mit einem 3 Jahre alten Golf 5 schule, der mich € 7000 gekostet hat – dann versteht es auch der dümmste Fahrschüler – daß meine Preise die besten sind.
    Er versteht es auch dann, daß die schräg gegenüber liegende Fahrschule mit ihren fetten 200PS BMW`s € 8 mehr nimmt.

    Die Jungs vom TÜV haben strengste Anweisung sich aus diesen Fahrschulquerelen raus zu halten – gut so. Nur die Qualität der Ausbildung zählt. Das ein jeder deutsche Fahrlehrer
    ausbildungsmäßig absolute Spitze darstellt, zeigt schon die Statistik – daß wir Fahrlehrer es
    waren, die die Todesrate im Straßenverkehr seit 1961 von 21000 Toten auf heute 5000
    herunter gebracht haben.

    Als ausgeschlafener Fahrlehrer seit 1973 benötige ich kein Kollegium nor such as
    a one called Kooperation – und als Dipl.-Kaufmann schon gar nicht. Die Frage stellt sich, warum Sie einen solchen Club gründen wollen, in dem ein jeglicher Teilnehmer auf Herz und Nieren geprüft wird und er eine Zustimmungserklärung unterzeichnen soll (so Ihr Beitrag vom 3.11.09) Riecht nach Preisabsprache.

    Nein Newcomer lass es; Ihnen hat da jemand einen Virus in Form von Kollegium und
    Kooperation einsuggeriert – mit dem Sie sich hier schon eher auf eine lächerliche Schiene begeben – siehe vorherhende Kommentare.

    Wir brauchen noch nicht einmal einen Fahrlehrerverband – dem die manigfachen Preisabsprachen nicht auffallen und auch nicht nach Brüssel melden. Sie legen sich demnach täglich auf den Rücken und klopfen sich täglich auf den Bauch – aufgrund der monatlich eintreffenden satten Fahrlehrerbeiträge. Das Fahrschulgesetz ist völlig ausreichend.

    Kooperation, Kollegium – wat`n Quatsch ! Ich benötige keine Steigerung meiner Vorgehensweise – so wie es auch kein maximales Optimum gibt.

    Es soll ja noch andere Foren geben – auf denen Sie Ihre Profilierungsversuche starten können.

  84. fsb2009 sagt:

    fsb an hanns vom 07.11.2009

    Lieber hanns,

    ist dieses Forum für Fahrlehrer nicht eine feine Sache ?

    Jeder Fahrlehrer kann hier frei und weitgehendst ungehemmt seine Meinung äußern, seine Situation schildern, seine Erfahrungen darlegen, seine Fragen stellen und auch, mit mehr oder weniger Temperament, Sinn und Unsinn verbreiten.

    So kann man z. B.:

    ……..Kooperationen zwischen Fahrschulen als „Quatsch“ abtun, o b w o h l in der gesamten Wirtschaft bei Groß und Klein Kooperationen angestrebt werden und erfolgreich funktionieren.

    ……..So auch das Fahrlehrerkollegium – ohne es zu kennen – als dubiose Konstruktion einstufen, o b w o h l in diesem Fahrlehrerkollegium Fahrlehrer u.a. Jahresumsätze zwischen 1 und 2 Millionen EURO Jahresumsatz, und das nicht erst seit heute generieren.

    ……..Club- und Fahrlehrerverbandsgründungsabsichten unterstellen, wonach sich die Gründer „täglich auf den Rücken legen und auf den Bauch klopfen“ und von den monatlichen Beiträgen gut leben, o b w o h l im Forum nachzulesen ist, dass das Fahrlehrerkollegium beitragsfrei ist und niemals als Club oder Fahrlehrerverband funktionieren könnte..

    …….Als auch dem Fahrlehrerkollegium illegale Preisabsprachen andichten, o b w o h l
    das Fahrlehrerkollegium nach BGB-Vorschriften eine Einheit darstellt und mit sich selbst keine Preisabsprachen treffen kann.

    …….Des weiteren günstige Preisgestaltungen behaupten, wenn Fahrlehrer mit Gebrauchtfahrzeugen ausbilden und angestellte Fahrlehrer als „400,- Euro – Soldaten“ beschäftigen, o b w o h l Neufahrzeuge abzüglich Rabatt, bei Vollgarantie und nach Verkauf zum günstigen Zeitpunkt weniger Kosten verursachen und „400,- Euro – Soldaten“ in kürzester Zeit die Fahrschule ruinieren würden.

    ……..Schließlich fsb 2009 unterstellen im Forum um Mitglieder für ein Fahrlehrerkollegium zu werben und dies auch noch auf sich bezogen werten, o b w o h l das Fahrlehrerkollegium im Forum nur Hinweise bringt, keine Angebote macht und nur zum Dialog anregt.

    ……..Und zum Schluss Fahrlehrern ein anderes Forum nahe legen, um eigene Beiträge, seine Selbstdarstellung und seine Irrungen und Wirrungen nicht in diesem Forum widerlegt zu bekommen,

    Dieses Forum ist eben eine feine Sache – oder ?

    Es grüßt fsb 2009.

  85. profi sagt:

    Von Profi an fsb (30.10.2009)

    Hallo fsb2009

    der Forumbeitrag vom 30.10.2009 war bei unserem Stammtisch ein interessantes Gesprächsthema. Schlussendlich die Fragen:

    1) Woher kommen die Fahrschüler im Fahrlehrerkollegium, wo doch für die Vollbeschäftigung eines Fahrlehrers grundsätzlich so um die 80 Fahrschüler, bzw. mindestens ein Umsatz von 100.000,– Euro pro Jahr anzusetzen sind ?

    2) Welche Vorbedingungen sind für einen Standort des Fahrlehrerkollegiums erforderlich?

    3) Wie kann die Teilnahme am Fahrlehrerkollegium beitragsfrei sein, wo doch das Kollegium wohl nicht kostenfrei ist ? Wer kommt für die Kosten auf ?

    4) Was sind geldwerte Leistungen die Teilnehmer am Kollegium beanspruchen können?

    5) Welche Risiken sind ausgeschlossen die sonst Fahrlehrer im allgemeinen Fahrschulbetrieb akzeptieren müssen?

    6) Sind Fahrlehrer an ein Fahrlehrerkollegium langfristig gebunden ?

    Auf die Antworten sind wir hier sehr gespannt.

  86. hanns2009 sagt:

    An profi

    Zu mehr als einem eingetragenen Warenzeichen hat er es wohl noch nicht gebracht.

    PS Fahrschulen® – Partner-Systemfahrschulen

    Ich suche krampfhaft bei Google nach so einer Sekte – leider erfolglos.
    Wir sollten alle nen EURO zurücklegen, damit er sich eine homepage leisten kann.

    Weder seine nicht vorhandene homepage noch seine Bündelei hat uns bisher gezeigt,
    wie, wo und wer der Ansprechpartner seiner Sekte ist.

    Am Ende hat er uns vielleicht doch eine Schlankheitskur verkauft – sprich er will abgreifen ?

  87. fsb2009 sagt:

    Von fsb 2009 an Profi…..

    >>>>>>Auf die Antworten sind wir hier sehr gespannt <<<<<<<<

    Lieber Profi,

    VORWEG: Nachfolgende Ausführungen sind keine Angebote gemäß § 145 BGB und keine Anwerbeversuche für das Fahrlehrerkollegium, sondern freibleibende, informative Dialogbeiträge für aufgeweckte Fahrlehrer, soweit fsb2009 von den aktiven Teilnehmern des bestehenden Fahrlehrerkollegiums hierfür autorisiert ist.

    ZU FRAGE 1. Fahrschüler besorgt ein bewährtes System, das im Fahrlehrkollegium integriert ist und Fahrlehrern – a u f W u n s c h – regional und überregional Vollbeschäftigung, Teilzeittätigkeiten, Aushilfs- und Kooperationsmöglichkeiten, ggf. auch zusätzlich zur bestehenden Einkommensbasis, bietet. Jeder Teilnehmer am Fahrlehrerkollegium bestimmt selbst Art und Umfang der Teilnahme am Kollegium.

    ZU FRAGE 2 : Ein Standort für ein Fahrlehrerkollegium ist dort gegeben, wo die Bevölkerungszahl (BVZ) im Umkreis von 8 km ab Standort des Fahrlehrerkollegiums eine Jahrgangszahl (JGZ) von mehr als 1000 Fahrerlaubnisbewerber, gemäß den Erhebungen des Statistischen Bundesamtes (z. Zt. 0,8 %), ausweist. FORMEL : BVZ : 100 x 0,8 = JGZ

    ZU FRAGE 3 : Das Fahrlehrerkollegium ist kein Verein, betreibt keinerlei eigenen Geschäfte und ist für alle Teilnehmer beitragsfrei. Das Kollegium dient Fahrlehrern allein der Kommunikation und der Förderung beruflicher Interessen auf Gegenseitigkeit. Am Kollegium können Fahrlehrer sowohl aus dem Umkreis des Kollegiums, sowie auch Fahrlehrer bundesweit, ohne Entfernungslimit, teilnehmen. Teilnehmen am Kollegium können alle Fahrlehrer gegen die kein Veto von vorhandenen Teilnehmern vorliegt.

    Wünscht ein Teilnehmer geldwerte Leistungen, so können diese in Anwendung des Systems e i n z e l n untereinander auf eigene Kosten vereinbart, bzw. ausgehandelt werden, Verursacht ein Teilnehmer dem Fahrlehrerkollegium oder einem Teilnehmer systemwidrig Kosten oder Aufwände, so hat er diese zu ersetzen.

    ZU FRAGE 4 : Geldwerte Leistungen sind zum Beispiel Sach- und Dienstleistungen von Teilnehmern für Teilnehmer, Anteile an gemeinsamen Veranstaltungen, Sammelbestellungen, Nutzung bereitgestellter Fahrschulen, Überlassung von Ausbildungsaufträgen und alle sonstigen Leistungen die finanziell bewertet werden können.

    ZU FRAGE 5 : Nutzt ein Teilnehmer am Fahrlehrerkollegium eine von dem System oder von einem Teilnehmer bereitgestellte Fahrschule, so entstehen Nutzungskosten nur, nachdem konkrete Umsätze erzielt sind. Fixkostenrisiken, die bei sonstigen Fahrschulen auch bei Minder- oder Nullumsätzen fortdauern, entfallen,

    Demzufolge entfallen im Fahrlehrerkollegium auch Ausfall- und Kostenrisiken bei Krankheit, Urlaub, Betriebsruhe etc., wobei dem Fahrlehrer, entsprechend getroffener turnusgemäßer Vereinbarungen, Fahrschüler aus dem System weiterhin zustehen.

    ZU FRAGE 6. Fahrlehrer können aus dem Fahrlehrerkollegium jederzeit ausscheiden, sofern alle übernommenen Aufgaben ordnungsgemäß erfüllt und abgeschlossen sind; es sei denn, der Fahrlehrer wird wegen unkollegialen Verhaltens durch Mehrheitsbeschluss der Teilnehmer ausgeschlossen.

    Es grüßt fsb2009

  88. Marco sagt:

    hallo fsb,

    falls ich das richtig verstehe bewirbt man sich mit seiner fahrschule für das kollegium und dann wird geprüft, ob es sinn macht – ist das richtig?

    ich würde mich gern mal mit diesem thema und meiner fahrschule unterhalten – was muss ich tun.

    da ich immer nach neuen wegen suche um meine zukunft zu sichern in diesen schweren zeiten, die da sind oder kommen.

    gruß marco

  89. profi sagt:

    Von Profi an fsb (13.11.2009)

    Hallo fsb2009

    Den fsb-Forumbeitrag vom 13.11.2009 muss man einige Mal nacheinander und kreuz und quer lesen. Wenn das Fahrlehrerkollegium nicht nur ein Phantom ist, dann handelt es sich hier um eine geniale Sache.

    Schon, dass der Standort eines Fahrlehrerkollegium vorweg von der Bevölkerungs- und Jahrgangszahl innerhalb festgelegter Grundsätze bestimmt ist, ist ein Hammer.

    Dass Fahrlehrer – statt zu konkurrieren – im Fahrlehrerkollegium frei und selbständig kooperieren und gemeinsam Umsätze und Synergieeffekte generieren und nicht mit hinterhältigen Machenschaften bzw. Mafiamethoden der Konkurrenz rechnen müssen – das muss man erst verdauen und hier unbedingt nachfragen.

    Kann man wirklich, als seriöser Fahrlehrer davon ausgehen, dass Fahrlehrer im Fahrlehrerkollegium nicht nur miteinander kommunizieren, sondern echt zusammen arbeiten? Zum Beispiel Fahrschüler einer anderen Fahrschule – oder Fahrschüler vom Fahrlehrerkollegium bereitgestellt – im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses nach Anfall und Bedarf ausbilden, wenn in der eigenen Fahrschüler Schülermangel aufkommt? Ist es tatsächlich so, dass Fahrlehrer die bisherige unrentable Fahrschule (Fahrschulerlaubnis) in das Fahrlehrerkollegium integrieren und ohne Fixkostenrisiko Fahrschüler, bis zur Vollbeschäftigung in eigenem Namen und für eigene Rechnung ausbilden ? Und fällt dabei der Bürokram weitgehendst weg ? Wird die Betriebsorganisation, der Kundendienst, die Werbung, der Behördenverkehr, die Konkurrenzüberwachung, die Marktforschung, die Fach- Rechts- und Gesetzesinformation und dergleichen mehr – wenn man es will – von Experten besorgt ?

    Wenn alles nur annähernd zutrifft – wie bekommt man als Fahrlehrer Kontakt zum Fahrlehrerkollegium? Ist das Fahrlehrerkollegium im Internet zu finden ?

  90. fsb2009 sagt:

    fsb 2009 an Marco (vom 15.11.2009)

    Es ist richtig, dass das Fahrlehrerkollegium nicht für alle Fahrlehrer offen ist.

    Hinsichtlich der allgemein bekannten (chaotischen) Zustände am Fahrschulmarkt wäre es mehr als töricht, z.B. hier im Forum, vor der Allgemeinheit, spezielle Einzelheiten über solide Zukunftssicherungen, erfolgreiche Fahrschülerbeschaffungsmöglichkeiten und aufwandsparende Betriebssysteme auszubreiten – sozusagen nach dem Sprichwort „Perlen vor ………. zu werfen“.

    Im Fahrlehrerkollegium sind nur seriöse und absolut zuverlässige Fahrlehrer willkommen.

    fsb 2009 ist vom Fahrlehrerkollegium ermächtigt, einzelnen Fahrlehrern aus diesem Forum individuelle Kontaktmöglichkeiten zum Kollegium direkt – vorerst freibleibend und unverbindlich per e-mail – aufzuzeigen, sofern diese Fahrlehrer im Forum selbst eine e-mail- Adresse und zumindest die ersten vier Ziffern der Postleitzahl ihres Fahrschulstandortes, im Zusammenhang mit ihren Kontaktwünschen, angeben.

    Es grüßt fsb 2009.

  91. fsb2009 sagt:

    Von fsb 2009 an Profi´(16.11.2009)

    Lieber Profi,

    gleich vorweg: das Fahrlehrerkollegium ist im Internet nicht zu finden.

    Im Hinblick auf die herrschenden Verhältnisse und Zustände am Fahrschulmarkt sind, laut Beschluss aller Teilnehmer am Fahrlehrerkollegium, öffentliche Auftritte des Kollegiums im Internet, als auch sonst vor Hinz und Kunz, Krethi und Plethi ausgeschlossen.

    Im Fahrlehrerkollegium sind nur seriöse und absolut zuverlässige Fahrlehrer willkommen.

    Fahrlehrern aus diesem Forum könnte individueller Kontakt zum Fahrlehrerkollegium – vorerst freibleibend und unverbindlich per e-mail – geboten werden, sofern sie selbst eine e-mail- Adresse und zumindest die ersten vier Ziffern der Postleitzahl ihres Fahrschulstandortes über fsb2009 im Forum, im Zusammenhang mit ihren Kontaktwünschen mitteilen.

    Es grüßt fsb 2009.

  92. Marco sagt:

    hallo fsb,

    meine Standorte: 39179; 39326; 39130

    meine email: info@fahrschule-vad.de

    gruß marco

  93. profi sagt:

    Von Profi an fsb (18.112009)

    Hallo fsb2009

    Meine e-mail-Adresse: fahrschulexy@googlemail.com

    Postleitzahl 6123-

    Kontakt zum Fahrlehrerkollegium bitte schnellstens.

  94. FahrlehrerThomas sagt:

    Halla @all,

    bevor sich hier noch alle in die haare bekommen, sollten wir doch zur ausgangsfrage zurückkommen !!!

    da meine bundeswehrzeit zu ende ist und ich im neuen jahr eine zivile vollbeschäftigung als fahrlehrer anstrebe, vorzugsweise bei der fs wo ich nun schon seit 5 jahre nebentätig bin.
    da mein chef noch nie einen angestellten hatte, weiß er auch nicht genau wie das laufen soll, deshalb würde mich sehr interessieren auf was ich bei meinem neuen arbeitsvertrag achten sollte.

    wieviel urlaub sollte ich bekommen (bin 34 jahre alt)?
    wieviel stundenlohn (brutto/netto) sollte ich bekommen (landkreis VEC)?
    wieviel arbeitszeit?
    firmenwagen privat benutzen? kosten? (neuer golf +)
    wie sieht das mit telefonkosten aus? handy von arbeitgeber, oder eigenes und dann die geschäftsgespräche wiedergeben lassen?
    wie geht das wenn ich mal einen tag krank bin, oder urlaub habe? bekomme ich das bezahlt? wie? weil ich ja nach leistung/stunden bezahlt werde.
    was gibt es noch zu beachten? worauf soll ich noch bestehen? was gibt es noch?

    ich hoffe auf reichlich tipps und anregungen.
    lg

  95. hanns2009 sagt:

    >>>>> Fahrlehrern aus diesem Forum könnte individueller Kontakt zum Fahrlehrerkollegium – vorerst freibleibend und unverbindlich per e-mail – geboten werden, sofern sie selbst eine e-mail- Adresse und zumindest die ersten vier Ziffern der Postleitzahl ihres Fahrschulstandortes über fsb2009 im Forum, im Zusammenhang mit ihren Kontaktwünschen mitteilen <<<<<

    Komisch – er bündelt nicht mehr ! Was hab ich das doch vermisst !

    Kollegen – wir müssen seinem Humbug keine Glauben schenken. Wir sind hier vor Ort tätig und müssen uns mit unseren Gegebenheiten beschäftigen. Niemand, aber auch niemand hilft uns dabei. Fahrschülertransferrierung – was für ein Schwachsinn !

    Ihr werdet sehr schnell bemerken, daß ihr einem Phänomän aufgelaufen seid –
    er agiert mit “könnte” und “freibleibend” und “unverbindlich” und “sofern” und “zumindest”.

    Sieht ganz nach einer selbstdarstellerischen Inzenierung aus.
    Mal seh`n, was er noch so zu bieten hat.

    Meine Fahrschule läuft super – auch ohne ihn.

  96. profi sagt:

    Von Profi an Hanns.

    Hallo Hanns, hallo Haudrauf,

    was hast Du gegen fsb2009? Was stimmt konkret nicht am Fahrlehrerkollegium an Fahrschulkooperationen? Bitte keine Unterstellungen, keine Polemiken, Fakten!

    Inzwischen habe ich Einblick.

    Wenn Du diesen Einblick – insbesondere in eine Kollegiumfahrschule mit siebenstelligen Jahresumsätzen – auch hättest und deine bisherigen Beiträge in diesem Forum nicht vergessen hast, würdest Du jetzt wohl arg belämmert aus der Wäsche gucken.

    Kann es sein , das deine Sprüche im Forum nur Zeichen von Verfolgungswahn, von Selbstüberschätzung, von Minderwertigkeitskomplexen sind ?

    Oder bist Du nur einer jener Besserwisser-Fahrlehrer, die – mit Halbwahrheiten und Imponiergehabe – glauben, die sich rasant und bedrohlich entwickelnde Wirtschaftslage (insbesondere das Katastrophenszenario der uns regierenden Laienspielschar in Berlin) ignorieren zu können und die, früher oder später, ihre Fahrschule an die Wand fahren?

  97. Bertel sagt:

    Als Fahrlehrer verdienst du für die Arbeit einfach nicht genug und selbständig sein (bin ich) ?
    Da bleint am Monatsende leider nicht mehr viel übrig, hohes Kostenniveau.
    Frag mal auf der Bank, warum die sich mit Krediten bei Fahrschulen so schwertun.
    Also der Job hat schon paar Vorteile,z.B. die Zeiteinteilung, aber jeder Handwerker wird besser enlohnt.
    Wenn die Stunden fair bezahlt würden, läge der Schein sicher bei 2500 €.

  98. Bernd sagt:

    Hallo an alle Teilnehmer.
    Na, ich bin zwar kein Fahrlehrer, aber als Kaufmann, Betriebswirt und ehemaliger Unternehmensberater mit einer Fahrlehrerin seit 4 Jahren eng verbandelt. Deswegen habe ich Eure Beiträge mit Schmunzeln und Stirnrunzeln gelesen. In diesen 4 Jahren bekommt man als Außenstehender doch schon eine Menge Detailinformationen, die mich zum größten Teil sehr nachdenklich gestimmt und auch empört haben.

    Meine nachfolgenden Bemerkungen zu Eurer Branche sind vielleicht in einigen Punkten etwas überspitzt, aber lieber doch mal die Finger in die Wunden legen, damit der Leidensdruck etwas größer wird:

    Punkt 1- Betriebswirtschaftlich gesehen hat man bei sehr vielen Fahrschulen den Eindruck, dass noch nicht einmal die vier Grundrechenarten beherrscht werden. Oder mit dem Mathematiker Bertrand Russel zu sprechen: „Viele Leute sterben eher, als gründlich nach zu denken – und sie tun es auch.“ Grundgebühr 20 Euronen, 19,90 die Übungsstunde, etc.; das ist wirtschaftlicher Suizid! Vom Rest einer gesunden Betriebsführung ganz zu schweigen. Liquiditätsprobleme ohne Ende…
    … und Fahrschulfactoring ist weitgehend teurer, als die Leasingraten zweier Fahrschulwagen.

    Punkt 2 – Marketing. Ich höre immer wieder „ Ich lebe von der Mund zum Ohr Propaganda“. Das mag zwar bis in die 80er Jahre noch funktioniert haben; heute, bei stark sinkenden Schülerzahlen, Jugendlichen die ganz andere Auswahlkriterien haben, finanzschwachen Eltern und Großeltern – um nur einige Fakten zu nennen, taugen die verstaubten Prinzipien nicht mehr.
    Werft doch nur einmal einen Blick ins Internet. Über 50% der Fahrschulen haben überhaupt keine Website. Und der Rest? Stümperhafte Homepages, inaktuell (letzte Änderung 14.8.2006), letzter Gästebucheintrag (wenn vorhanden) Mai 2008 sind doch mehr Armutszeugnis, als neugierig machende Werbung. Ich schätze, dass gerade mal 3-5% der Fahrschul-Homepages ihren Zweck erfüllen: neue Kundschaft zu bringen.

    Punkt 3 – Fahrschulorganisation. Warum wird hier im Forum immer wieder geklagt, dass diese so zeitaufwändig ist? Das ist doch kein Wunder! Ich sehe immer noch Fahrlehrer, die während der Übungsfahrt, den Terminplaner auf den Knien, das Handy am Ohr, Fahrschultermine vereinbaren. Die nachts bis in die Puppen Karteikarten, Ausbildungsnachweise, Rechnungen und Mahnungen schreiben. Leute, das ist Fahrschulsteinzeit!

    Punkt 4 – Konkurrenzkampf, Kollegenfeinde. Auch im Forum „Mafia“ genannt. Alle von Euch genannten Vorfälle kann ich voll und ganz unterstreichen. Mittlerweile hat jede erfolgreiche Fahrschule mehr Neider, als der Pfarrer am Sonntag Gläubige in der Kirche. Kooperation ist erwiesenermaßen IMMER besser und erfolgreicher als Konfrontation. Warum gibt es bei Euch keine Franchise-Fahrschulen??? Andere Branchen machen es doch täglich vor. Eigener Chef im Haus – mit allen Vorteilen einer starken Gruppe. Die Zeit der Einzelkämpfer ist schon lange passé. Fahrschulverband? Ich schreibe jetzt besser nicht, was ich denke. Manche Regionalverbände werden sogar schon als Abmahnmafia bezeichnet, was ich natürlich nicht tue ;-).

    Punkt 5 – und letzte Anmerkung: Ursprung dieses Forum sind doch die Fragen von Interessenten am Fahrlehrerberuf, verbunden mit den Verdienstmöglichkeiten. Ich kann dazu nur sagen: Wer mit Peanuts bezahlt muss sich nicht wundern, wenn er nur noch von Affen umgeben ist. Wenn ein Fahrschulunternehmen nicht mehr als 12 Euronen die Übungsstunde bezahlen kann, dann hat sie kein Recht zu existieren. Eine auskömmliche Entlohnung ist u. A. auch ein Motivator – und eine unmotivierte Fachkraft versaut einer Fahrschule mehr den Erfolg, als eine zufriedene Fahrlehrerin und Fahrlehrer wieder gut machen kann.

  99. Bernd sagt:

    Hallo Fahrlehrer Thomas:

    Du hast Recht mit Deinem Wunsch wieder auf das Ursprungsthema zu kommen.

    Grundsätzlich besteht bei Arbeitsverträgen die Gestaltungsfreiheit. Aber eine Reihe von Gesetzen muss doch beachtet werden.

    Urlaub: Nach BUrlG § 3 ist der Mindestanspruch 24 Werktage pro Kalenderjahr.
    Und klar, bei Krankheit oder Urlaub ist der Durchschnittslohn, mindestens aus den letzten 3 Monaten, als Lohnfortzahlung zu leisten.

    Nach dem Arbeitszeitgesetz darf die werktägliche Arbeitszeit des Arbeitnehmers grundsätzlich 8 Stunden nicht überschreiten. Der Arbeitnehmer kann jedoch bis zu maximal 10 Stunden täglich beschäftigt werden, wenn die mehr gearbeitete Zeit innerhalb von 6 Monaten bzw. 24 Kalenderwochen (Tarifverträge oder auf Basis von Tarifverträgen geschlossene Betriebsvereinbarungen können den Ausgleichszeitraum abweichend regeln) wieder ausgeglichen wird, so dass durchschnittlich wieder ein 8-Stunden-Tag vorliegt. Beachte aber dabei die tägliche Höchstarbeitszeit nach dem Fahrlehrergesetz.

    Beim Firmenwagen, der auch privat genutzt werden darf, sind 1% des Bruttoanschaffungspreises als Sachbezug zu versteuern. Die Fahrten vom Wohnort zum Betrieb müssen zusätzlich mit 0,03% pro Entfernungskilometer versteuert werden. Da gibt es aber viele Gestaltungsmöglichkeiten. Steuerberater fragen.

    Beim Lohn pro Übungsstunde kommt es auf Dein Verhandlungsgeschick an. Wie wird theoretischer Unterricht bezahlt, Vorstellungen zur Prüfung, etc. Hilfreich ist immer dabei auch an Deinen Chef zu denken, der muss auch Profit machen.

    Handyverrechnung und alle anderen Fragen sind sehr individuell. Ein Tipp: eine vorläufige Vereinbarung z.B. für 3 Monate treffen und dann sehen, ob es auch in der Praxis funktioniert.

    Viel Erfolg, Bernd

  100. Leipziger sagt:

    Soso ….

    Klingt alles recht gut – aber wenn man nun mal diesen Job gewählt hat , muss man leider auch für das wenige Geld arbeiten .
    Ich bekomme hier im Osten gerade mal lächerliche 7,50 Euro – die Zeitstunde – d.h. ca. 5,60 Euro die Fahrstunde brutto !!! viel Spass beim Ausrechnen – ich komme meist nur so auf 600 bis 900 Euro raus – selbst bei ganzer Woche ordentlich Arbeit.
    Ja ich mache es erst seit ca. 1 Jahr, aber ich bin wirklich enttäuscht wie mies dieser doch sehr verantwortungsvolle Job bezahlt wird.
    Da bekommt jeder altenpfleger oder Einzelhandelskaufmann mehr – mit wesentlich mehr Freizeit!!! Ach ja und ich werde natürlich nur nach gefahrenen Stunden bezahlt, wenn kein Fahrschüler da ist bekomme ich auch kein Geld …
    Ist das erlaubt ? Bin mir da jetzt nicht mehr ganz so sicher ….

    Und wenn ihr sagt ich solle wechseln ? tja wohin ist da nur immer wieder die Frage .

    Lg aus L.E.

  101. der Beurteiler sagt:

    @fsb2009

    Hört sich irgendwie nach Academy Fahrschulen oder ähnlichem an.

    Ansonsten gilt doch in der Fahrlehrer Gemeinde, jeder ist sich selbst der nächste.

    Vorne hui, hinten pfui. Is nun mal so.

    mfg

  102. Christoph sagt:

    @ fsb2009 vom 18.11.09

    Lieber fsb2009* oder: Meine Herren K. jun. und sen.

    “…gleich vorweg: das Fahrlehrerkollegium ist im Internet nicht zu finden.”

    Unter http://www.PS-Fahrschulen.de gibt es seit Jahren 4 Standorte. Oder habe ich etwas übersehen? Wenn Ihr Konzept doch so einfach und toll ist, warum haben Sie bisher so wenige Partner für sich gewinnen können?

    Ach ja, Sie entscheiden ja, mit wem Sie zusammen arbeiten wollen ….

    Viele Grüße & Erfolg
    Christoph

    *Warum schreiben Sie eigentlich anonym und outen sich nicht?

  103. Hajo sagt:

    Also, für das wenige Geld muß man NICHT arbeiten, ist jedenfalls meine Meinung. Da verdienen die Leute bei McDonalds bei uns in der Gegend ja mehr. Wenn ich für eine Fahrstunde 5,60 € bekommen würde, würde ich mir irgendwas Anderes suchen oder, so wie ich es gemacht habe, in die alten Bundesländer “auswandern”. In unserer Gegend liegt der Fahrlehrerverdienst bei 9-10 € für 45 Minuten. Das man nur die gefahrenen Stunden bezahlt bekommt, ist klar. Es ist nun nicht so, dass die 10 € das Gelbe vom Ei sind, denn als ich hier 92 anfing waren es 17 DM. Wenn man nun bedenkt, dass zu der Zeit der Führerschein umgerechnet nur knapp die Hälfte gekostet hat, müßten es jetzt wohl 17 € sein :-) Ich will mal nicht allzu sehr meckern, denn für den Fahrschulinhaber fallen ja heutzutage auch mehr Abgaben an. Aber in nächster Zukunft werden die 10 €, um vernünftig über die Runden zu kommen, auch keine ausreichende Bezahlung mehr sein.

  104. profi sagt:

    Profi an Bernd ( 01.12.2009).

    Hallo Bernd,

    wie recht Du doch hast. Ich war auch so ein Fahrlehrer, selbständig, eingebildet, ahnungslos.

    Bis ich in diesem Forum die Beiträge von fsb2009 gelesen habe. Habe erst nichts geglaubt. Nur aus Neugier habe ich Kontakt mit fsb 2009 gesucht. Heute bin ich Teilnehmer im fsb-Fahrlehrerkollegium und habe ein gutes Einkommen. Ich habe bestätigt gefunden, was Du alles in Deinem Beitrag (01.12.2009) auregst – und noch viel mehr.

    Schade, dass Du kein Fahrlehrer bist. Du könntest als Fahrschulberater einiges bewirken..

    Im Einverständnis mit fsb 2009 darf ich anmerken:

    Im Fahrlehrerkollegium ist Fahrschülerangel unbekannt. Ich staune selbst, wo alle die Fahrschüler herkommen. Offensichtlich hat das Fahrlehrerkollegium in der Fahrschülerbeschaffung besondere System- oder Ideengeber. Allein im Dezember 2009 wurden an meinem Standort zwei weitere Teilnehmer vom Fahrlehrerkollegium aufgenommen und sofort mit Fahrschülern und Vollbeschäftigung versorgt.

    Im Gegensatz zu deinem Beitrag ist das Fahrlehrerkollegium kein Franchisebetrieb mit festen Beiträgen, Betriebshandbuch, langfristigen Bindungen, juristischen Winkelzügen und Abhängigkeiten vom Franchisegeber.

    Die Teilnahme am Fahrlehrerkollegium beruht auf allseitiger Freiwilligkeit, ist überregional möglich, tangiert die Selbständigkeit von Fahrschulinhabern nicht und ist beitragsfrei.

    Systembeiträge werden nur fällig, wenn Fahrlehrer das System im Fahrlehrerkollegium nutzen, damit Umsätze erzielen und Geld vereinnahmen.

    Anders als bei allen üblichen Fahrschulen, sind diese Systemkosten – je nach Umsatz – variabel und geringer als die Kosten und Aufwände die Fahrlehrer für Einzelfahrschulen aufzubringen haben. Bei Umsatzausfällen gibt es keine Kosten.

    Die Teilnahme am Fahrlehrerkollegium ist auch sonst ohne Risiko. Jeder Fahrlehrer kann jederzeit aus dem Kollegium aussteigen, sofern er alle übernommenen Ausbildungsaufträge ordnungsgemäß erledigt hat.

    Rechtsgeschäftliche Bindungen im Sinne von §§ 705 ff BGB (Titel 16,17) sind mit der Mitwirkung im Fahrlehrerkollegium zwischen den teilnehmenden Fahrlehrern nicht gegeben.

    So können auch selbständige Fahrlehrer an attraktiven Standorten im Fahrlehrerkollegium – neben dem eigenen Fahrschulbetrieb – zusätzlich, mit selbstbestimmten Arbeitspensum zu selbstbestimmten Ausbildungspreisen Fahrschüler übernehmen.

    Das Erfolgsrezept des Fahrlehrerkollegiums beruht auf der Tatsache, dass mit besonderem Know-how der Wunsch fast aller Fahrschüler nach „Führerschein preiswert und schnell“ erfüllt wird.

    Für mitwirkende Fahrlehrer sind damit hoher Fahrschülerzulauf und sichere Einkommen vorprogrammiert.

    Dabei brauche ich mich als Fahrlehrer am Fahrlehrerkollegium nur mit der Ausbildung von Fahrschülern zu befassen. Alles andere, insbesondere den Bürokram, besorgt die Forumverwaltung. Wenn ich Fahrschüler benötige genügt ein Antrag bei der Verwaltung und der Fahrschulrechner offeriert mir Fahrschüler.

    Mit dem Geld habe ich auch kein Problem. Ich muss von Fahrschülern keine Zahlungen verlangen und brauche auch keine Verrechnungsstelle. Es genügt, dank einer genialen Inkassomethode, die Vorlage der Tagesnachweise im Verwaltungsbüro, worauf sofort Barauszahlung erfolgt.

    So ein Fahrlehrerkollegium ist in allen Regionen möglich und bereits schon ab 5 Fahrlehrern funktionsfähig.

    Es müssen sich nur Fahrlehrer mit entsprechendem IQ finden, die in der Lage und bereit sind, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge, sowie Vorteile von Kooperation und Kommunikation auf die Reihe zu bringen.

    Da, wie Du selbst feststellst, es viele Fahrlehrer gibt, die nicht rechnen können und unter den Fahrlehrern auch mafiaähnliche Zustände anzutreffen sind, sind im Fahrlehrkollegium nur qualifizierte und absolut zuverlässige Fahrlehrer willkommen.

    Im Vergleich zu den vielen Klein- und Zwergfahrschulen sehe ich im Fahrlehrerkollegium für qualifizierte Fahrlehrer die Fahrschulbasis der Zukunft.

    Bist Du als Betriebswirt und ehemaliger Unternehmensberater auch dieser Meinung ?

    Gruß Profi.

  105. Jackson sagt:

    Hallo Leute,
    ich muss sagen nachdem ich das gelesen habe, ist mir schlagartig die Lust am Fahrlehrer vergangen!
    Danke, hättet glaub ich sonst den Fehler meines lebens begangen!
    Ich bin nicht Geld geil aber, Gutes und Sicheres Geld verdienen lässt mich besser schlafen.
    Ich bin 22Jahre alt und verdiene als Chemikant im moment 2.000€ netto…und ich galub das bleibe ich auch weiterhin. Der Grund warum ich darüber nachgedacht habe Fahrlehrer zu werden war, das selbstständige Arbeiten und mein eigner Chef zu sein aber auch wie gesagt gutes Geld zu verdienen, will mir doch nicht jeden Tag über meine Existens und die meiner Familie sorgen machen!

    Vielen Dank und liebe grüße an alle….

  106. jenny sagt:

    Hi, leute..

    ja es ist auch mein Traum Fahrschullehrerin zu werden.
    Brauche aber Hilfe weil ich nicht weiss von wo ich anfangen soll :)
    Das mit dem Geld und das ganze Verdienst ist nicht so mein Thema.
    Das Thema bei mir wären die ganzen Prüfungen und das Finanzieren? wie das ganze abläuft?
    Würde mich freuen wenn ich einpaar Tips hätte, denn es ist jetz auch mein Traum..

    Vielen dank und liebe grüsse..

  107. Sven sagt:

    Moin moin zusammen.
    Ihr findet 2000 Euro zu wehnig?! Ich verdiene im Rettungsdienst gerade mal 1500 Euro Brutto und habe Schicht dienst und muss teilweise an Wochenenden oder Feiertags raus.
    Wär das nicht mein traum Beruf würde ich sofort damit aufhören. Aber wo zu gibt es noch nebenjobs. Und da ist mir eigefallen das man ja als Rettungsdienstler auch sehr gut Auto fahren muss und wie wärs wenn man Fahrlehrer wird! aber wenn ich mir das mal so durchrechne. Die ausbildung usw. kann ich mir das überhaupt nicht leisten. naja viel spaß bei eurem traum.

  108. Bernd sagt:

    Hallo Profi.
    Ich bin erst heute mal wieder hier “reingeschneit” – deswegen die späte Antwort.

    Aber Danke für Dein Kompliment :-)

    Gut, Ihr habt ein System gefunden mit dem Ihr prächtig leben könnt. In Ermanglung von Kenntnissen Eures Systems haben wir uns vor 3 Jahren in der Fahrschulszene mal umgesehen, aber nichts gefunden, was wirklich hilfreich war. Egal ob Academy oder Andere – alles nur Insellösungen, die nicht wirklich weiter helfen. (Ganz zu schweigen von Betrügern wie ein Herr Schwing von Scout Logic, der nur die Leute übern Tisch ziehen will)

    Da haben wir – 1 Informatiker, 1 Fahrschulleiterin und meine Wenigkeit zusammen gesetzt – und selbst ein System entwickelt. Da leben wir und unsere Fahrschüler wunderprächtig mit. Unsere Fahrlehrer verdienen ebenfalls gut und sind höchst motiviert.

    Da müssen wir eben “nur” in Kauf nehmen, dass die meisten “Kollegen” in unserem Einzugsgebiet uns hassen wie die Pest und der Fahrschulverband uns mit Prozessen überzieht. Hilft aber nix, jetzt eröffnen wir schon die 3. Fahrschule. Schülermangel? Da lachen wir nur drüber.

    Man muss nur den Mut haben, Wege einzuschlagen, die bisher noch keiner gegangen ist. Und das ist, was ich vielen Fahrschulinhabern vorwerfe: Den guten alten Zeiten nach zu trauern, zu lamentieren, über Preisverfall zu schimpfen – aber nichts grundlegendes zu verändern.

    In diesem Sinne
    weiterhin gute Zeiten.

    Bernd

  109. profi sagt:

    Profi an Jackson (Beitrag vom 23.01.2010.)

    Lieber Jackson,
    es gibt im Fahrlehrerberuf nicht nur Horror und nicht nur Fahrschulversager, wie Du aus vorstehenden Beiträgen in diesem Forum schließt.
    Man kann als motivierter Fahrlehrer, mit Blick über den Tellerrand hinaus, auch Freude am Beruf und ein gutes Auskommen haben.
    Und das geht zum Beispiel so:
    Mit entsprechendem IQ, besteht man die Fahrlehrerprüfung und sammelt dann intensiv, gemäß § 11 Abs.1 Ziff 4 FahrlG, als angestellter Fahrlehrer in einer seriösen Fahrschule, möglichst viel berufliche Erfahrung
    Dann beschafft man sich ein Ausbildungsfahrzeug Klasse B und beantragt u.a. nach § 11 Abs. 1 Ziff. 6 FahrlG die Fahrschulerlaubnis, indem man – ohne finanzielle Investitionen, per Partnerschaftsvertrag – in einem regionalen Fahrlehrerkollegium die Mitbenutzung einer Fahrschule nach dem Prinzip „Seid nett zueinander“ erwirkt.
    Im Fahrlehrerkollegium gibt es für qualifizierte Fahrlehrer zur Mitbenutzung voll ausgestattete Fahrschulen an attraktiven Standorten, besonderes Know-how und bewährte Betriebssysteme die hohen Zulauf von Fahrschülern bringen..
    Die Ausbildung der Fahrschüler besorgen die Fahrlehrer im Fahrlehrerkollegium selbständig, in eigenem Namen und für eigene Rechnung.
    Jeder Fahrlehrer ist hierbei sein eigener Herr (Chef), bestimmt selbst Arbeitszeit und Arbeitspensum, wobei bürokratischer Ballast -. Verwaltungsaufgaben, Behördenverkehr und dergleichen – vom Systempersonal erledigt wird.
    Ich selbst bin als selbständiger Fahrlehrer in einem regionalen Fahrlehrerkollegium, zusammen mit noch 21 Kollegen (anstehende Anwärter nicht gerechnet), mit dabei.
    Neben risikofreier Selbständigkeit, Existenzsicherheit und Lebensqualität hat mir die Ausbildung von Fahrschülern aus dem Kollegium im Januar 2010, nach Abzug aller betrieblichen Aufwendungen, privat ein Einkommen von brutto 5.038,– EURO, gebracht.
    Ich kenne Akademiker (Dipl. Ing., sowie Lehrer mit Hochschulstudium, Ärzte, Rechtsanwälte u.a.) die, nicht nur wie Du. lieber Jackson als Chemikant, mit weniger zufrieden sein müssen; wobei Du (wohl als abhängig beschäftigt) auch noch nach der Pfeife anderer tanzen musst und eines Tages von Arbeitslosigkeit betroffen sein könntest.
    Dem gegenüber haben fähige Fahrlehrer im Fahrlehrerkollegium eine gute Berufsgrundlage und eine gute Zukunft. Führerscheine gehören heute, morgen und übermorgen zur Allgemeinbildung. Und jeder neue Jahrgang bringt neue Fahrschüler.
    Gruß Profi .

  110. Werner sagt:

    Hallo,

    also ich bin Fahrlehrer im Praktikum. Und was ich hier teilweise lese, finde ich echt schlimm, klar kostet der Beruf Zeit, aber das ist bei allen andren Berufen auch so. Wenn ich da an Schichtarbeit denke, und wenn man Bäcker ist.
    Und das mit dem Gehalt, da wird viel Mist erzählt. Aber die Fahrschule die sich wie in Großstädten gegeneinander unterbieten sind doch selbst schuld das es sich nicht mehr lohnt.
    Man muß den Schülern eine gute Ausbildung bieten, und die wird dann auch entsprechend entlohnt. Außerdem macht die Arbeit mit jungen Schülern sehr viel Spaß, und es ist immer wieder schön das Leuchten eines FS nach bestandener Prüfung zu sehen. Und Zeit für Familie hat man allemal. Ich wollte nicht mehr in den Rettungsdienst zurück, mit den 12 Stundenschichten, (Tag und Nacht) macht einen nur kaputt.

  111. profi sagt:

    Profi an Bernd (05.02.2010)

    Hallo Bernd,
    mit den von Dir geschilderten Verhältnissen, muss sich wohl jede erfolgreiche Einzelfahrschule abfinden. Erfolg ruft eben Neider, Feinde und insbesondere Heckenschützen auf den Plan. Auch ich, als ehemaliger Einzelkämpfer, konnte ein Lied davon singen.
    Im Fahrlehrerkollegium bin ich und meine Fahrschule vor Hinterhältigkeiten der Konkurrenz, anonymen Anzeigen bei der Behörde, gestellten Fallen, konstruierte Abmahnversuche der Fahrlehrerverbände und sonstigen Lumpereien verschont. Im Fahrlehrerkollegium ein Syndikus bestellt, der als Rechtsanwalt via Strafgesetzbuch, Fahrlehrergesetz, BGB, Wettbewerbsgesetze und dergleichen mehr, Übeltätern umgehend und nachhaltig das Handwerk legt.
    Zum Beispiel unter anderem auch einem aufgestachelten Prüfer, der im Zuge von § 33 FahrlG (Fahrschulüberwachung) versuchte Betriebssysteme des Fahrlehrerkollegiums auszukundschaften. Er hat sich ein Hausverbot eingehandelt und wird nicht wieder gesehen.
    Da, wo sich Einzelfahrschulen vieles gefallen lassen müssen, sorgen im Fahrlehrerkollegium gebündelte Energien und Leistungspotentiale dafür, dass Fahrlehrer und Fahrschulen vor Ganoven und Gaunern, Wichtigtuern und Profilneurotkern, geschützt sind.
    Im Rückblick auf deinen Betrag in diesem Forum vom 01.12.2009 stelle ich mit etwas Verwunderung fest, dass Du als kluger Rechner und Durchblicker eine Fahrschule, nach 08/15 Methode, mit einer weiteren Zweigstelle erweiterst.
    Bist Du wirklich der Ansicht, dass man Fahrschülern nachlaufen soll, anstatt Fahrschüler herbeizuholen? Einfach, indem man Geld und Aufwand, an Stelle für Zweigstellen, für wirksame Fahrschülerbeschaffungssysteme vor Ort mit dem Ziel einsetzt, weitere Fahrlehrer einstellen zu können ?
    Kannst Du dir vorstellen (und ausrechnen), dass dann (wenn der Standort stimmt) eine Fahrschule ab 5 Fahrlehrern – ggf. als Kollegium – zum Selbstläufer werden kann?
    Ein Dialog über das „gewusst wie“ in diesem Forum – den auch andere Fahrlehrer mitlesen könnten – wäre reizvoll. Vielleicht finden sich da weitere helle Köpfe für welche es sich lohnt, über besondere Fahrschulformen sinnvoll (und vielleicht auch konkret) mitzudiskutieren.

    Gruß Profi.

  112. Bernd sagt:

    Hallo Profi.

    Vielen Dank für Deine Zustimmung. Einem Irrtum unterliegst Du allerdings, besser gesagt, Du kannst es nicht wissen: Wir arbeiten nicht nach einer 08/15 Methode.

    Wie ich in dem genannten Beitrag erwähnte, haben wir für uns folgendes Fahrschulsystem entwickelt:
    1. Unser Verwaltungsaufwand wurde um über 50% entschlackt, d.h. wir brauchen z.B. bei über 280 Fahrschülern und Kursteilnehmern p.A. gar keine Verwaltungskraft mehr. Im Einzelnen bedeutet das, wir schreiben keine Rechnungen und folglich keine Mahnungen, alle gesetzlichen Aufzeichnungspflichten sind voll automatisiert, kein Fahrlehrer braucht mehr Anwesenheitslisten, Tagesnachweise und den restlichen bürokratischen Kram zu erledigen.
    2. Wir haben keine Außenstände! Jeder Fahrschüler hat seine Fahrstunde bereits mit seiner Buchung bezahlt. Aber keine Chipsysteme, kassieren im Auto und ähnlichen Quatsch. Im Gegenteil: unsere Liquidität ist um mindestens 2 Monatsumsätze gestiegen. Nebenbei: Wer auf den Trick von Fahrschulfactoring reinfällt, ist selber Schuld.
    3. Der Fahrschüler hat 24 Stunden, also rund um die Uhr, über das Internet Zugriff auf alles, was er für seine Ausbildung braucht. Er kann seinen Ausbildungstand jederzeit einsehen, Fahrstunden buchen, Prüfungstermine erledigen und unzähliges mehr. Unsere Fahrlehrer haben alle ihre Terminplaner weggeworfen…
    4. Deine Annahme ist grundfalsch, dass wir Fahrschülern nachlaufen. Haben wir nicht nötig; die Neueröffnung geschah deshalb, weil wir einem neuen Kollegen damit eine zukunftssichere Existenz ermöglichen werden. Und er nicht für einen Hungerlohn arbeiten muss.
    5. Last, but not least: Wir lassen uns auf keine Preiskämpfe ein – bei uns kosten die Fahrstunden erheblich mehr, als bei den „netten Kollegen“ nebenan.
    6. Das Wichtigste: Was halten unsere Fahrschüler davon? Das ist ziemlich simpel – die finden UNS einfach GEIL!

    Wir sind keine Missionare, deswegen versuchen wir nicht mit Gewalt, Fahrschulinhaber dahingehend zu bekehren. Besonders nicht diejenigen, die nur auf ihren Bauchnabel gucken und meinen, dieser wäre der Mittelpunkt der Welt.

    In diesem Sinne,
    der Bernd.

  113. Tim sagt:

    Hi leute! Bin zur Zeit Fahrlehrer im Praktika und wollte mal gerne wissen,was ihr im Prktikum so vberdient habt?

    LG TIM

  114. 69x sagt:

    Ich habe 2008 die Ausbildung zum Fahrlehrer gemacht. Einen festen Job hatte ich und habe diesen (leider) gekündigt. Schon in der Praktikumszeit wurde ich von der Ausbildungsfahrschule um mein Geld betrogen. Jetzt als fertiger Fahrlehrer muss ich mit meiner Familie (Frau + 2 Babys) zusätzlich noch ALG2 beantragen, damit wir überhaupt über die Runden kommen. Bruttostundenlohn von 6,28 Euro +Provision für 1.erfolgreiche Fahrprüfung bei Fahrstundenpreisen von ÜS/SF 38,-/52,-. Ich werde mich um eine andere Stelle umschauen und den Fahrlehrerberuf maximal als Nebenjob ausüben. Heute sähe meine Entscheidung den Fahrlehrer zu machen anders aus…

  115. MKL sagt:

    Hallo Kameraden und auch ein nettes Moin, Moin an alle Kollegen.

    Ich bin seit 2006 Fahrlehrer und bilde hauptberuflich CE Fahrschüler bei der Bundeswehr aus. Wie unlängst bekannt sein dürfte und hier im Forum auch auch in 2 Postings erwähnt wurde, bilden einige von uns auch nebenberuflich in einer zivilen Fahrschule aus.
    Momentan habe ich neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit noch 2 weitere Beschäftigungsverhältnisse.
    Keine Sorge ich ich habe kein Geld wie Heu, nur die Möglichkeit zu Hause als auch am Dienstort ein paar Euros nebenberuflich zu verdienen.;-)
    Ich bin allerdings erstaunt über den bürokratischen Unterschied meiner zweier Fahrschulen.
    In einer muss ich nur die Tagesnachweise führen, aber in der anderen zusätzlich

    2. Aufzeichnungskärtchen ähnlich denen aus dem Curriculum,
    3. dazu noch ein Heft befüllen, in welchem die Ausbildungsinhalte festgehalten werden sollen
    4. Auf Karten abhaken ob alle möglichen prüfungsrelevanten Strassen abgefahren wurden

    die Idee an sich ist gut, aber vor lauter bürokratie kommt eins zu kurz———> die Ausbildung!!!!

    Ich muss nicht alles mit einem Fahrschüler gefahren sein, damit er die Prüfungsfahrt besteht er soll die Inhalte der StVo begriffen haben und dies anwenden können.
    Na wem sag ich das ihr seid ja alle Profi`s hier.

    Zurück zum Thema: es ging ja ums Geld.

    In der unbürokratischen Fahrschule bekomme ich für 45 Minuten 9€ in der bürokratischen 10€ aber rechne ich die Zeit für Papierkram mit drauf habe ich fast 60 Minuten für 10€ gearbeitet. Ich möchte mich nicht beklagen, denn ich mache es freiwillig, nicht nur weil ich das Geld zusätlich haben möchte, sondern auch damit ich nicht meinen Ausbildungs sowie Kenntnisstand halten kann. Und um mir ein Hintertürchen für nach dem Bund offen zu halten.

    Wie oben schon beschrieben bin ich hauptsächlich im Bereich der CE Ausbildung tätig, und ich liebe es. Ich würde niemals auf die Idee kommen meinen jetztigen Job bei der Bundeswehr gegen eine Vollzeitbeschäftigung im zivilen zu tauschen. Hat auch nichts mit Befehl und/oder Gehorsam zu tun. Dadurch dass die Vergütung stimmt, geht man vieeeeel motivierter ans Werk! (ich habe die Vergleichsmöglichkeiten durch den Nebenjob)

    Irgendwann wird auch meine Zeit beim Bund vorbei sein. Gedanken über danach habe ich mir schon genügend gemacht und werde versuchen einen Job im öffentlichen Dienst zu ergattern, hat was mit der Versorgung im Alter zu tun. Jedoch würde ich mich nebenher auch gern selbsttändig machen, da wäre das Fahrlehrerkollegium eine Sache die ich mir gut vorstellen könnte.

    Ich kenn das aus meiner Heimat, zu viele Fahrschulen, zu viele “alte Säcke”, zu niedrige Preise, sehr oft beschxxx Ausbildung, ja auch bei den besonderen Ausbildungsfahrten werden da mal statt 4 nur 2 oder noch weniger gefahren.
    Mein Problem ist, dass ich keine Möglichkeit habe meinen Fahrschulleiter zu machen, ich bin seit Jahren hauptberuflich Fahrlehrer (ja nur beim Bund, wobei wir sehr gut Aus -u. weitergebildet werden), und zudem noch seit 4 Jahren nebenberuflich in einer zivilen Fahrschule arbeite, aber ich muss 2 Jahre Vollbeschäftigung in einer “freien” ;-) Fahrschule nachweisen.
    Kennt einer eine Möglichkeit wie ich das anders managen könnte?

    Ansonsten sehr interessant euer Forum!!!!

    Lg MaTzE :-)

  116. Thanos Bertzi sagt:

    Hallo Leute wenn ich auch was fragen durfte?Ich komme aus Griechenland und lebe derzeit in Athen.Ich versuche hier in Griechenland Fahrschulleher zu werden!Wer koennte mir informationen geben wie man in Deutschland Fahrllehrer wird?Was sind die Voraussetzungen um es zu schaffen?Ich besitze alle Fahrzegklassen seit 2 Jahre und habe hier in Griechenland ein Einjahresausbildung zum Fahrllehrer in einem Privat Institut hintermir!Koennen sie mir biitte weiterhelfen ???Danke sehr

  117. Michael sagt:

    Hallo an alle Fahrlehrer und an die die es werden möchten.

    Ich habe seit vier Jahren eine Fahrschule im wilden Süden. Inzwischen habe ich auch vier festangestellte Fahrlehrer. Die Entlohnung oder besser das Gehalt ist natürlich jeden Monat ein Thema. Nachdem Versuch über Zeitkonten zu arbeiten, haben wir wieder auf eine Stundenabrechnung gewechselt. Der Preiskampf durch “dumping Fahrschulen” lies mir keine Alternative. Um eine gerechte Entlohnung meiner Fahrlehrer zu gewährleisten gingen einige Wochen an Überlegungen drauf.

    Bei mir läuft es so:

    – pro 45 min gibt es 12,75 Euro
    – da wir auch ländlich arbeiten und Schüler teilweise abgeholt werden gibt es einen Ausgleich von einer Stunde am Tag also nochmal 12,75 Euro
    – für jeden Prüfling bekommt der Fahrleher nochmal 12,75 besteht dieser kommen nochmal 20 Euro Bonus oben drauf
    – Das Auto word gestellt und steht zur freien privaten Verfügung. Sämtliche Kosten (auch Tank) wird über die Fahrschule abgerechnet.
    – Ich rechne mit 5 Arbeitstagen (Sa gilt als freiwillig)

    Wenn man die Nachtzuschläge weglässt und von zwei Prüflingen pro Woche ausgeht, dann verdiemt ein Fahrlehrer im Schnitt ca. 2900 – 3200 Euro brutto (das Auto nicht einberechnet)

    Gruß Michael

  118. Heinz Hermann sagt:

    So liebe Leute,

    Ich habe 24 Jahre Berufserfahrung und mein Gehalt beträgt ca. 4.800€ Netto.

    Ich kann diesen Job nur weiter empfehlen.

    Ich hänge wirklich soooo sehr an meinem Beruf das ich nicht einmal in die Rente gehen möchte.

  119. Carsten sagt:

    Also ich muss sagen .Ich bin seit 12 Jahren selbsständig & habe ein Unternehmen gegründet in Stuttgart..Ich lebe echt sehr gut davon.Am Anfang natürlich sehr viel stress & jetzt auch ..Nur jetzt komme ich gut auf 7000 Netto monatlich .. Dabei mit 4 fahrlehrern.

  120. Der Glückliche sagt:

    Also Leute, ich habe alles durch was ihr so vor habt. Traumberuf Fahrlehrer, selbstständig und dann als Fahrlehrer in den öffentlichen Dienst. Ich verdiene keine 2000 € Netto aber auch keine 4000 € Netto. Aber ich verdiene Gut! Habe 35 Tage Urlaub 39 Stunden Woche und täglich nach ca 7.5 Std Feierabend, jeden Samstag, Sonntag und Feiertag und Brückentage frei. Leute, das ist ganz normale Arbeit für einen hoch qualifizierten Fahrlehrer. Genau wie ihr werden wollt oder seid. Jeder von Euch hat die Möglichkeit genau das gleiche zu verdienen wie ich und genau so gute Arbeitszeiten zu bekommen. Leider sind einige Fahrlehrer nicht in der Lage ihre Preis zu kalkulieren und zwar so, daß man gut und gerne davon Leben kann, nein, da werden Tiefst- und Niedrigpreise angeboten um wahrscheinlich mangelnde Schulungsfähigkeiten oder auch seine mögliche Geschäftsuntüchtigkeit zu verbergen, oder, nur um seinem “Konkurenten” eins auszuwischen. Schade. Noch viel schlimmer ist es aus einer normalen Position auf diese Schande zu blicken. Kein Arzt, Zahnarzt, Rechtsanwalt oder ähnlich Spezifische Berufe machen so was, nur wir die besondere Spezie, die Fahrlehrer. Nochmal Schade!

  121. Sven sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich bin auch am überlegen diesen Beruf zu erlernen. Da ich viel Spaß am Auto und Motorradfahren habe. Da ich aus gesundheitlichen Gründen meinen jetzigen Beruf nicht mehr ausüben kann steht mir eine Umschulung ins Haus. Die Frage ist jetzt nur ob die LVA mir diese Umschulung in diesen Beruf auch zahlen würde, da sie ja nicht gerade ganz billig zu scheinen seid. Aber ich habe auch immer schon den Wunsch gehabt anderen Leuten das fahren beizubringen. Ich habe auch meiner Frau die mittlerweile ihren Führerschein hat ^^ das fahren auf einem Verkehrsübungsplatz beigebracht was mir bei ihr nicht schwer gefallen ist, aber das muss ja nicht heißen das es bei anderen auch so sein wird, denn es gibt ja solche und solche Fahrschüler die es zwar verstehen aber dann nicht so umsetzten wie sie es eigentlich sollen und auch wollen.
    Klar ist auch das ich später davon meine Familie ernähren möchte und mir auch was leisten möchte, daher sollte der Beruf auch was einbringen, soll jetzt nicht heißen das ich wie Gott in Frankreich leben will aber es sollte ohne Probleme zum leben reichen.
    Habe jetzt noch mal eine Frage, und zwar wo befinden sich diese Fahrlehrercentren, kann mir da einer weiterhelfen??? Also ich komme aus NRW (Köln) liegt bei mir rein zufällig eine solches Ausbildungscentrum bei mir in der Ecke???

    mfg

    Sven

  122. profi sagt:

    Profi an Carsten (10.05.2010)
    Hallo Carsten,
    gute 7.000,- Euro (monatlich) O.K. Es könnte mehr sein, Bei 4 angestellten Fahrlehrern + tätigen Inhaber und Vollbeschäftigung. Allein schon in Klase B bei nur Fahrstundenpreis € 30,-. (Sonderfahrten gleich) Grundgebühr € 200,– Prüfungsvorstellung Th/Pr. € 150,– und z. B, Fahrlehrerentgelt brutto + Fahrzeug € 18.000,– (4.500.– x 4 Fahrlehrer) monatlich.
    Insbesondere wenn der Standort stimmt und der Inhaber rechnen kann. Wenn dann noch das Betriebssystem funktioniert, kann man die Überzahl der Fahrschulen, den üblen Wettbewerb und die vielen Konkurrenten, die nur Hauptlabschluss und nichts dazugelernt haben, vergessen und nur noch expandieren.
    Ab 4 (motivierten) angestellten Fahrlehrern kann eine Fahrschule Selbstläufer werden und Spaß machen.
    Es bleibt das Problem „4 angestellte Fahrlehrer“. Ob die auch immer Spaß machen ?.
    Nicht jeder angestellte Fahrlehrer identifiziert sich auf Dauer mit dem Unternehmen. Die meisten träumen davon, selbständig zu kassieren.
    Da hilft es, wenn aus angestellten Fahrlehrern Partner werden. Mit System und in Kenntnis z.B.: Fahrlehrergesetz § 11 Abs. 1 Ziff. 6, BGB § 705 ff, unter Vermeidung von BGB § 305 ff, mit Vorsorge § 7a ff (SGB IV) usw.
    Partner kosten weniger, verdienen aber mehr. Mehr Geld – mehr Motivation. Mehr Motivation – mehr Weiterempfehlung, mehr Fahrschüler.
    Und es es endet nicht bei 7000,- € monatlich – – – –
    Es grüßt Profi.

  123. profi sagt:

    Profi an Michael 05.Mai 2010.

    Hallo Michael,
    der Beitrag vom 05.05.2010 lässt vermuten, dass in der Fahrschule angestellte Fahrlehrer besser leben als der Chef. Und. das ohne Kapitaleinsatz, Betriebshaftung Überwachung, Behördenkram und dergleichen mehr. Der Chef wird einfach erpresst.
    So kommt es z.B. dazu, dass für jede bestandene Prüfung Prämie bezahlt wird, wo es doch selbstverständlich ist, dass der angestellte Fahrlehrer möglichst vorschriftsmäßig und gewissenhaft ausbildet.
    Dabei ist erwiesen, dass Prämien für bestandene Prüfungen angestellte Fahrlehrer verleiten Fahrschüler zu „dressieren“ und den Ärger auf den Fahrschüler abzuladen, wenn die Prüfung ohne Erfolg und damit ohne Prämie geblieben ist. Den Fahrschüler freut das nicht. Der Fahrschule schadet es.
    TIPP : Wenn schon Prämie an Fahrlehrer, dann für Weiterempfehlung oder für Lob vom Fahrschüler. Da gibt es Systeme.
    Dann auch der Unfug mit Fahrschulfahrzeugen für Privatnutzung.
    Das ist teuerer – und riskanter – als man denkt und bringt so machen zusätzlichen Ärger. Nicht gerechnet die Fahrstunden, die angestellte Fahrlehrer mit dem Fahrschulwagen „auf eigene Rechnung“ für den Fahrschüler „billiger“ machen könnten …….
    Und dann das Zusatzgeld für das Abholen und Zurückbringen von Fahrschülern.
    Dies alles ist meistens Ergebnis von Kuhhandel bei Einstellungsgesprächen, verbunden mit dilettantischen Arbeitsverträgen, in Unkenntnis der gesetzlichen arbeitsrechtlichen Rege-lungen mit der Folge von Katastrophen bei Betriebsprüfungen von Finanzamt und Sozial-versicherung.
    Nur wasserdichte schriftliche Arbeitsverträge gewährleisten saubere Arbeitsverhältnisse und hindern vorweg abhängig Beschäftigte, ihren Arbeitgebern immer mehr Zugeständnisse abzunötigen.
    Wenn man sich nur ein wenig für den Arbeitsmarkt – insbesondere Internet – interessiert, wird man feststellen, dass es eine Menge arbeitssuchende Fahrlehrer gibt. Darunter nicht nur Versager. Jeder Fahrschulinhaber sollte im Bedarfsfalle seine angestellten Fahrlehrer darauf hinweisen, ggf. habgieriges Personal austauschen.
    Wenn man einen Fahrschülerzulauf für 4 angestellte Fahrlehrer hat, kann man als aufgeklärter Fahrschulinhaber – allein schon, wie Kollege Carsten in diesem Forum mit Beitrag vom 10.05,2010 erklärt – gut, und mit einem besonderen System – Beitrag von Profi vom 22.05.2010 – sehr gut leben.

    Gruß Profi.

  124. sven sagt:

    Das stimmt,bezahlt und Behandelt eure Fahrlehrer gut,dann ist eine Fahrschule ein “Selbstläufer”. Meine Fahrlehrer bekommen 14€ pro Stunde,Sonderfahrten-Prüfung 25€
    Urlaub und Weihnachtsgeld + 30Tage Urlaub
    Die würden sich nie Selbständig machen,obwohl der Chef gar nichts mehr arbeitet.
    Ich bin die meisten Zeit in Kroatien in Urlaub und telefoniere ab und zu mal mit meinen Leuten ob alles passt.
    PS: Habe 8 Fahrlehrer

    Also Kollegen,gute Ausbildung hat Ihren Preis = zufriedene Fahrlehrer = wenig Konkurrenz

  125. Björn sagt:

    Hi,

    also ich stehe kurz davor eine Ausbildung zum Fahrlehrer zu beginnen.., aber nachdem ich hier die Beiträge gelesen habe, habe ich starke Zweifel diese Ausbildung wirkich zu machen. Ich bin gelernter Bürokaufmann und mein Traumberuf ist Fahrlehrer. Mich hat es schon immer fasziniert anderen Menschen das Autofahren beizubringen.

    Eigentlich habe ich ja ein Forum gesucht der mich dazu bringt die Ausbildung wirklich zu machen, weil ich extrem lange überlegt habe… und nachdem ich mich endlich dazu entschieden habe.., lese ich das hier.

    Hmm.. ich stehe jetzt wieder am Anfang meiner Überlegungen.

    Vielleicht hat ja jemand Argumente für mich die es mir ein wenig leichter machen bei meiner Entscheidung.

    Vielen Dank und lieben Gruß

  126. Hallo zusammen,
    ich bin der Meinung das die meisten Fahrschulinhaber die größten Gauner sind.
    Da wird überall schwarz abgerechnet, die Fahrstundenpreise sind bei uns zwischen 33 und 36 Euro und der blöde Fahrlehrer fährt für 11 Euro, und das sollte er 200 Stunden pro Monat machen.Letztens musste ich einer Mutter erklären warum die Prüfungsgebühr 120 Euro an die Fahrschule kostet und der TÜV auch noch 85 will. Das ist doch voll der Betrug.

    Und was anderes: Wieviel Schüler haben Vormittag Zeit?

    Jetzt müssen die Stunden dann Abends gemacht werden.
    Jeden Abend weg und 2200 Brutto? Prämien für Prüfung und Bürozeit?
    Von wegen, das ist absolute Ausnahme.

    Ich rate jedem von dem Beruf ab, weil nur ein Selbständiger Fahrlehrer Geld verdient und dann nur wenn er Schüler hat und dem Preisdruck der Anderen standhalten kann.

    Die guten Zeiten sind vorbei, darum kommt nur der Gauner durch, ehrlichkeit ist ganz nach hinten gerückt…………………

  127. Christoph Jurczyk sagt:

    Für zukünftige Kollegen:
    vgl. http://www.auto-motor-und-sport.de/fahrschule-692743.html

    “Fahrschulen in Deutschland stehen schwierige Zeiten bevor: Sinkende Bewerber-Zahlen und hoher Konkurrenzdruck trüben die Zukunftsaussichten der Branche.”

    Man beachte die Geburtenraten: Seit 2003 schwankt die jährliche Zahl der 18-Jährigen laut statistischem Bundesamt zwischen 922.000 (2003) und 981.000 (2006) Personen. Künftig sinkt dieser Wert jedoch rapide – auf 875.000 im nächsten Jahr, 778.000 in 2013 und 723.000 im Jahr 2020 (!!).

    Dieser Rückgang ist nun auch in den Fahrschulen angekommen. Ich kenne angestellte Kollegen, die in den letzten Monaten arbeitslos geworden sind, da die Schülerzahlen extrem eingebrochen sind. Und dieser Trend ist nicht aufzuhalten – die Statistik lügt nicht. Wer es nicht glaubt, der kann ja mal auf der Seite des Statistischen Bundesamtes selbst recherchieren.

    Also: Wer die Ausbildung selbst zahlen muss, der sollte es sich sehr gut überlegen, ob er es machen möchte (vor allem im Osten von Deutschland). Ich möchte es keinem ausreden, aber die Zahlen sprechen für sich. Es kommen wohl harte Zeiten auf einige deutsche Fahrschulen zu – heute buhlen (noch) rund 13.100 Betriebe um den immer kleiner werdenden Schülerkuchen (vgl. http://www.auto-motor-und-sport.de/service/fahrschulen-weniger-fahranfaenger-ab-2009-693609.html ). Wenn kein Festgehalt vereinbart ist, sondern nach abgeleisteten Stunden bezahlt wird, dann überschlage man im Kopf: Bei zurückgehenden Schülerzahlen fährt Cheffe weiter, und selbst bleibt man häufiger zu Hause. Schön – dann hat man mehr Freizeit und weniger Abzüge. Aber… die laufenden Kosten wie Miete, Essen etc. sind ja regelmäßig aufzubringen. Und irgendwann sagt dann der Chef: Tut mir leid, zur Zeit ist nicht mehr genug zu tun – sorry! War zwar eine schöne Zeit, aber unsere Wege müssen sich leider trennen.

    Man überlege sich gut, ob man mit dieser wohl nicht zu vermeidenden Unsicherheit noch gut schlafen kann. Wenn ja, dann wählt man wohl den schönsten Beruf, den man sich auswählen kann.

    Grummel

  128. Schnecke sagt:

    Ich mache grade Fahrschule in Berlin. Mein Fahrlehrer hat über 30-jährige Berufserfahrung und arbeitet immer mindestens 10, sehr oft 12 und häufig auch 14 Stunden am Tag, oft auch am Wochenende. Er bekommt im Monat 1400€ netto raus. Nur mal so als Info…

  129. profi sagt:

    Profi an Björn vom 06.06.2010
    Wer Fahrlehrer werden will, keine Flausen im Kopf hat und auch kein Berufsversager ist, wählt einen interessanten Beruf, wobei eine Fahrschule nicht eine Spielwiese für ein vermeintliches Hobby und der Fahrschüler – nicht der Fahrlehrer – Hauptperson ist.

    Und wer außerdem stets lernfähig ist, nicht an Profilneurose leidet, betriebswirtschaftlich denkt, mit Geld umgehen kann, sich mit entsprechnder Berufserfahrung an einem geeigneten Standort selbständig macht und mit Kollegen intelligent kooperiert (Fahrlehrerkollegium) hat bald eine sichere berufliche Grundlage und einen Beruf der Freude macht.

    Wer jedoch aus Geldgier und primitiver Selbstüberschätzung nur zu tricksen, murksen und schludern vermag, sollte wegbleiben.

    Profi an Fahrlehrer Bayern vom 18.06.2010.
    Es gibt viele Gauner unter den Fahrlehrern, Echt kriminelle. Aber auch solche die um ihre Exisenz kämpfen und glauben nur noch mit Lumpereien, Steuerhinterziehung, Lug, Betrug, unlauterem Wettbewerb u.s.w. sich über Wasser halten zu können und dabei bereits pleite sind. Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie verschwinden.

    Angestellte Fahrlehrer sind grundsätzlich unzufrieden. Dabei isteht es jedem frei, sich selbständig zu machen. Wenn hierzu Kenntnisse, Mittel und hauptsächlich Charakter und IQ reichen. Wenn nicht, ist nicht der Chef schuld, der „nur“ 11..– Euro pro 45 Minuten einem Angestellten zahlt, der oft nur mit bloßer Hauptschulbildung. aber mit erheblicher Einbildung sich stolz Fahrlehrer nennt und Fahrschüler – statt diese gewissenhaft und kundenfreundlich auszubilden – ggf. nur abfertigt oder herumkommandiert und ansonsten von kalkulatorischen und markwirtschaftlichen Grundsätzen, sowie Unternehmerpflichten und Risiken keine Ahnung hat.

    Wer als solcher Fahrlehrer anderen im Forum von diesem Beruf abrät, sollte sich zu allererst selbst von disem Beruaf verabschieden.

    Profi an Swen vom 22.05 2010.
    Ein Chef, der gar nicht mehr arbeitet ist ein schlechtes Vorbild für seine Mitarbeiter. Ein Fahrlehrer der als Fahrschulinhaber anderen Fahrlehrern ein süßes Leben vorgaukelt und seinen Laden als Geldmaschine darstellt, wirkt solange als Schaumschläger als er keine konkrten Zahlen und Kalkulationen nennt..

    Denn für 8 komfortabel bezahlten Fahrlehrern sind bei Vollbeschäftigung etwa 80 Anmeldungen (minus Karteileichen) monatlich und hierfür ein Einzugsgebit von ca 200.000 Einwohner ( bei aktuellem Geburtenjahrgang von 0,8% und sicherlich sehr zahlreichen Konkurreten), sowie ein tolles Betreibssystem und ein entsprechendes Preisniveau erforderlich.

    Da in vorliegendem Beitrag keine diesbezüglichen Angaben zu finden sind, ist vorerst von Werbung für Kroatien als Urlaubsland auszugehen.

    Profi an Schnecke vom 08.07. 2010
    Wer als Fahrlehrer mit 30-jähriger Berufserfahrung sich immer noch als Erfüllungsgehilfe für einen selbständigen Kollegen abmüht und sich nicht schon längst von dem chaotischen Pflaster Berlins und den dort versammelten Fahrlehrerhaufen verabschiedet hat, dem kann nicht geholfen werden.

    Gruß Profi.

  130. sven sagt:

    Hallo Profi,

    1.Wozu braucht ein Fahrlehrer Abitur? Er soll den Fahrschüler möglichst unkompliziert die
    Verkehrsregeln beibringen,mehr nicht.
    Hat er Abitur dann bestimmt nicht mit Note 1,sonst würde er einen anderen Beruf wählen.
    2.80 Anmeldungen monatlich für 8 Fahrlehrer währen 120 Fahrschüler pro Fahrlehrer im
    Jahr. Ein Fahrschüler benötigt ca.35-40 Fahrstunden das wären 4800 Fahrstunden im Jahr
    also ca.400 im Monat !!!!!
    Betriebswirtschaftlich gesehen sehr gut,würde sich allerdings für die Gesundheit des
    Fahrlehrer sehr negativ auswirken.
    3.Wer so lange und viel gearbeitet hat wie ich,der darf sich auch was gönnen.
    Vorausgesetzt man hat für das Alter vorgesorgt.Sonst sitzt ihr mit 75 noch auf euren Bei-
    fahrersitz.

  131. profi sagt:

    Profi an Sven 15.07.2010.

    Lieber Sven,
    Fahrlehrer brauchen kein Abitur. Es gibt tüchtige Fahrlehrer auch ohne Abitur. Gerade so wie auch Taugenichtse mit höherer Schulbildung

    Nur, Hauptschulbildung und nichts dazu gelernt – also nur bloße Hauptschulbildung – genügt nicht. Allein schon, wenn man nur das umfangreiche Fahrlehrergesetz (und insbesondere die Fahrschülerausbildungsordnung), wo sogar manche Erlaubnisbehörde nicht durchblickt, zu befolgen hat. Ganz abgesehen von den betriebswirtschaftlichen Erfordernissen, Steuerrecht, Wettbewerbsrecht, Gewerberecht, Arbeitsrecht, Sozialvorschriften, sogar Strafrecht u. dergl. mehr.

    Danach genügt es nicht Fahrschülern nur möglichst unkompliziert die Verkehrsregeln beizubringen. Das kann jeder intelligente Autofahrer – Fahrlehrer braucht man dazu nicht.

    Jedem Fahrlehrer sei ein angenehmes Leben gegönnt. Wie geht dies aber mit einem Dauerurlaub im Ausland zusammen, wenn doch z.B. nach § 16 Fahrlehrergesetz vom verantwortlichen Fahrschulinhaber ständige Ausbildungsaufsicht und nach § 18 tägliche Aufzeichnungen verlangt sind, die Fahrschulerlaubnisinhaber zumindest persönlich unverzüglich nachzuprüfen und zu unterzeichnen hat?

    Fahrlehrer die gegen Vorschriften des Fahrlehrergesetzes verstoßen sind nicht zuverlässig. Nach § 21 Abs.2 letzter Satz ist die Fahrschulerlaubnis zu widerrufen.

    Es dürfte bekannt sein, dass 80 Anmeldungen (minus Karteileichen) monatlich nicht 80 Ausbildungen bedeuten. Bei heutiger Kundenmentalität gehen fürsorgliche Unternehmer von bis zu 40 % Kapazitätsminderung aus, sodass bei 80 Anmeldungen und 8 Fahrlehrern etwa pro Fahrlehrer monatlich 6 bis 8 Fahrschüler (200 bis 250 Fahrstunden) anfallen.

    Und wie steht es mit der Umsatzrendite vor Steuern? Nach statistischen Feststellungen und Umfragen bewegen sich Ausbildungsgebühren (hauptsächlich Klasse B) – im Durchschnitt plus/minus – um Euro 30,- für die Fahrstunde 45 Minuten, Euro 200,- für Grundgebühr, Euro 50,- / 90,- für Prüfungsvorstellungen. Tendenz fallend.

    Es würde viele Kollegen interessieren, welche Ausbildungspreise man nehmen muss – und in welcher Region dies möglich ist. – um angestellten Fahrlehrern 14,- Euro, für Fahrstunden zu 45 Minuten (?) 25,- Euro für Sonderfahrten und Prüfungen, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und 30 Tage Urlaub zu bezahlen, hierfür alle anfallenden Arbeitgeberanteile aufzubringen und auch noch das Finanzamt mit 19 % Umsatzsteuer (fast 1/5) ruhig zu halten – und bitte nicht die Ausbildungsfahrzeuge vergessen. Nach § 19 FahrlG sind sie Kostenfaktor der praktischen Ausbildung.

    Damit ist zu einem erfrischenden, kollegialen Dialog eingeladen. Auch Stellungnahmen anderer Kollegen sind willkommen.

    Gruß Profi

  132. Knorrinho sagt:

    Guten Tag,

    ich verfolge dieses Forum schon seit langem und bin sehr erfreut darüber,wieviele verschiedene Meinungen und Ansätze hier zum Besten gegeben werden. Jedoch, auch wenn es viele FL nicht hören mögen, kristallisiert sich für mich hier ganz klar eines heraus: wer nicht dumm ist und auf dem Teppich bleibt, kann super von dem Verdienst leben. Bin wirklich erleichtert und froh, dass ich mich dafür entschieden habe,obwohl ich zugegebennermaßen noch nicht einmal richtig angefangen habe mit dem Beruf. Bin FL-Anwärter bei der Bundeswehr und bestreite in Kürze meinen FL-Lehrgang.
    Freue mich schon jetzt über weitere, interessante Meinungen.
    Schönen Gruß

  133. mellissa sagt:

    also wenn du eine fremdsprache perfekt beherscht wirst du auch gut bezahlt also ich bin halb türkin und arbeite bei einer fahrschule in siegen dank mir haben sich viele türkische mit bewohner dort angemeldet weil viele neu aus türkei kammen oder halt ältere mänschen die ,die sprach nicht so gut beherschten.ich arbeite in der woche 40 stunden und habe einmal in der woche frei jedes jahr habe ich 40 tage urlaub ich bin seit 4 jahre dabei und verdiene netto 3500 euro

  134. angehender Fahrschüler sagt:

    Hallo,
    habe die halbe Kommentarspalte gelesen. Ich bin 16 Jahre alt und mache in einem Jahr den Führerschein. Ich kann absolut NICHT verstehen, dass hier manche Leute Fahrstundenpreise von 40 gar bis 60 Euro verlangen. Wenn ich schon sehe, dass meine Eltern vor 25 Jahren für Klasse 3 keine 1000 DM bezahlt haben und man heute bei B kaum unter 2000 Euro wegkommt, dann rollen sich mir die Fußnägel hoch

  135. Beobachter sagt:

    jaja, es ist schon spannend diese Dialoge hier zu verfolgen……Natürlich fragt man sich irgendwann im Leben, ob man sich nicht vielleicht doch beruflich weiterbilden kann und was man denn dann so machen möchte. Es ist ja schon wirklich hier zugenuge geklärt, welche Vor-und Nachteile dieser Fahrlehrerjob so beinhaltet. Leider möchte man in der Phase der Entscheidung möglichst nur die Vorteile sehen.Leider??naja…vielleicht ist dieses in der Phase der Entscheidung auch angebracht, um die benötigte Motivation zu erlangen um die Ausbildung zum Fahrlehrer auch zu bestehen und damit meine ich die Ausbildung nach den neuen Richtlinien. Wer da so wie ich im Jahr 2004 aus dem Bereich der Technik kommt, ist schon sehr verwundert über die Grundsemester der Pädagogik und muss schon etwas für den erhalt der Fahrlehrerlaubnis tun.Ich dachte seinerzeits auch das sitze ja mit einer arsc…..backe ab, aber es war doch sehr Zeituntensiv und ein “paar Jahre…:-) hat es mich schon gekostet..:-)Nachdem ich dann nach ca. einem Jahr den gelben SAchein hatte und voller Motivation loslegen wollte, mußte ich leider erfahren das wirklich die meisten Fahrschulinhaber echt fertig sind und eigentlich die neue Generation Fahrlehrer nur verarschen wollen(Ruhrgebiet). Es werden wilde Versprechungen gemacht und plötzlich sieht man das der Chef doch meint, er könne sich zu weit aus dem Fenster beugen bis man ihm doch erklärt das man auch als angestellter Fahrlehrer selbst für die Einhaltung des Rechtlichen verantwortlich ist.Naja, habe dann auch gaaaanz schnell zugesehen wieder Fuss in der freien Wirtschaft zu fassen um mich mit solchen Kinkerlitzchen nicht auseinandersetzen zu müssen. Jetzt verdiene ich wieder gutes Geld, lasse die Fahrlehrerlaubnis aber nicht verfallen denn es ist ja auch eine Art “Versicherung” wenn es mal Probleme im Job gibt. Ich glaube in diesem Beruf ist man wirklich nur als One man show gut aufgehoben, weil man es seinen Angestellten nie recht machen kann. Wenn man gut verdienen möchte, sollte mann halt in der Schule besser aufpassen und gleich den Techniker oder ähnl. machen. Kenne aber einige Kollegen bei der Polizei die auch eine Fahrlehrerlaubnis haben und diesen Beruf in ihrer Freizeit ausüben für die Abwechslung. Hoffe mit meiner Meinung keinen zu Nahe getreten zu sein. P.S. meine Deutschlehrerin war schon älter und hat es mit der Rechtschreibung nicht mehr zu ernst genommen:-)
    Ich wünsche Euch allen eine gute Zeit auch in Euren Job`s

  136. kolja sagt:

    Wer sagt mir gute Empfehlungen???????? Mein Traumberuf Fahrlehrerausbildung!!! ich träume schon seit 2003. ich war selbständig, zwar im andere Branche. Ich habe im 2003 eine Fahrlehrerausbildung gefunden. Ich wollte im Anfang alles selbe zahlen. Kostet alles 16.000 €. Ich habe 2 Monaten Fahrlehrerausbildung besuch. Und 3.000 € bezahlt. Aber dann wegen die Zeit und Probleme, habe ich mehr keine Möglichkeit weiter zu lernen. Im 2009 war ich Hatrtz 4.Ich habe den Berater /in gefragt ob kann ich eine Ausbildung als Fahrlehrer kriegen. Sie hat mir gesagt, dass ich zu alt schon ist. Ich bin 35 Jahre alt. Ok !! ich verstehe schon, ich bin aus Russland im 1997 gekommen. ich kann nicht Perfekt auf Deutsch sprechen. Aber wie kann man sagen, ganze Leben muss was lernen. Ich habe dann Arbeit wieder gefunden, und jetzt nach 1 Jahr will ich kündigen, und probieren wieder Fahrlehrerausbildung jetzt bei Arbeitsamt nachfragen . Ich bin jetzt Arbeitslos.. Und ich habe eine Fahrschule ( Ausbildung kostet zirka 10.000 €) gefuinden9.Wie soll ich richtig alles machen, und wie soll ich mit Berater/in von Arbeitsamt sprechen. Geben Sie mir bitte gute Rat. Ich besitze Führerschein 16 Jahre alt klasse B und bis 7,5 tonen. meine E-Mail: rhein_nikolaj@web.de. MFG aus Nürnberg.

  137. Ehemaliger sagt:

    Hallo alle Nochträumer.

    Ich war lange genug in diesem Job. Gut das ich es geschafft habe wieder normal zu arbeiten,
    was man da verdient ist gemessen an der Arbeit, -SKLAVENLOHN-

    Schmerzensgeld würde es auch treffen,bei der Qualität was heute als Schüler rumläuft.

    NIE WIEDER !
    Die Zeiten als gut verdient wurde sind Geschichte.

    Viel Spaß beim weiterträumen.

  138. Cyhrexz sagt:

    Hallo,
    also ich habe meine Fahrlehrerlaubnis seit einiger Zeit für die die es wirklich werden wollen gebe ich mal die Vorraussetzungen an.

    – Besitz der Führerscheine A,B,C,E, die musst du haben kosten je nach Fahrschule ca.6-7000€
    – die Ausbildung zum Fahrlehrer dauert ca ein halbes Jahr theoretischer Unterricht der sehr viel Pädagogig beeinhaltet das heißt es ist ein sehr trockenes Thema und benötigt deine volle Aufmerksamkeit und sollte richtig ernst genommen werden.Anschließend machst du eine schriftliche Prüfung dann eine mündliche Prüfung und wärend der Ausbildung eine Fahr-Praktische-Prüfung die wie eine normale B BE Prüfung abgehalten wird nur mit 2 Prüfern die dein Fahrkönnen beurteilen.Kosten für die Ausbildung einschließlich Prüfgebüren ca.9000€.
    Dann bist du aber erst Fahrlehreranwärter der für genau 2 Jahre ausbilden darf b.z.w. in einer Fahrschule ein mindestens 4 monatiges Praktikum absolvieren darft wo du unter der Aufsicht eines Ausbildungs-Fahrlehrers stehst (dieser Zeitraum kann aber muss nicht bezahlt werden)anschließend wirst du noch einmal von der Regierung deiner Landeshauptstadt geprüft das heißt du musst ein Berichtsheft abgeben über deine Ausbildung musst 2 weiterbildungswochen nachweisen die in deiner Ausbildungstätte abgehalten werden z.B.(VM in München) und wirst dann nach prüfung der Richtigkeit noch einmal geprüft d.H. du musst eine Lehrprobe abhalten von mindestens 45min Theoretischer Unterricht und min.45min Praktische Ausbildung mit einem Fahrschüler. das kostet dich dann nochmal 300€.
    – deine Schulbildung sollte mindestens ein Hauptschule mit abgeschlossener Berufsausbildung, besser wäre aber mittlere Reife oder Abitur.
    – mindestalter ist 21 Jahre
    – du musst mindestens 3 Jahre deinen B Führerschein besitzen und auf Lkw ca 3500km nachweisen.
    Also wenn du gerne mit jungen Menschen arbeitest und freude am Erklären hast dann ist das genau dein Ding aber solltest du es nur darauf abgesehen haben das du bis zu 5000€ pro monat verdienen kannst und dich an die jungen mädels oder buben ranmachen kannst dann hast du keine große Zukunft in diesem Beruf und wirst sehr schnell dessen belehrt es ist ein absolutes NoGo sich darauf einzulassen,weil sie dir Schutz Befohlen sind.
    Und du schädigst denn allgemeine Ruf der Fahrlehrer.

    MFG

    Cyhrexz

    Fazit Kosten der gesamten Ausbildung ca. 16-17000€ (wird in manchen Fällen vom Arbeitsamt finanziert)

  139. Cyhrexz sagt:

    An Fahrlehrer Bayern,
    damit du dieser peinlichen Aussage gegenüber der Mutter eines Schülers von dir aus dem weg gehen kannst solltest du dich vielleicht erst richtig informieren warum die Fahrschule einen solchen Betrag verlangt bei der praktischen Prüfung und warum der Tüv in “” so teuer ist.
    Also zum Tüv Prüfer machen eine teure Ausbildung haben mindestens einen Meisterbrief in einem technischen Beruf oder sind sogar Ingineure also sehr teure Ausbildung es gibt vereinzelt ein paar Fahrlehrer die Prüfer geworden sind aber auch diese sind dann mindestens Fahrlehrer aller Klassen dann die große Verantwortung die von einem Prüfer verlangt wird ob der einen jungen Menschen auf die Strasse lassen kann oder nicht erfordert ebenso ein hohes Wissen um eine richtige Beurteilung abgeben zu können.
    Was verdient heutzutage ein ingi?? die Prüfer bekommen grade mal 1200€ plus Prüfungen das ist heutzutage fast schon ein Hungerlohn und von den 85€ werden nicht nur die Prüfer bezahlt sonder anteilig der ganze Tüv was dazu alles zusammen kommt brauch ich dir glaub ich mal nicht zu sagen oder? Und jetzt überdenke mal deine Aussage!
    So und nun zu der Fahrschule: wärend du deine Schüler ausbildest hast du dein Fahrzeug als solches kenntlich zu machen durch z.B. ein Fahrschulschild etc. das heist du bist der Fahrzeug-Führer somit gelten die für den Fahrlehrer bestehenden insassen Versicherungsschutz.
    Bei der Prüfung wird diese Kennung abgelegt und der Fahrzeugführer wird jetzt der Fahrschüler du bist ab sofort nur noch ein rechtlicher Beiststand, mit anderen worten der Fahrschüler mietet für den Zeitraum der Prüfung das Fahrzeug und das muss natürlich auch versichert sein es ist klar das das Fahrzeug nicht zu den gleichen Kondizionen versichert sein kann wie zu deinen weil die Erfahrenheit bei versicherungen auch ein tragende Rolle spielt und rechnen kannst de ja hoffentlich damit der schüler ein komplett abgesichert ist ist der betrag mehr als günstig abgesehen davon ist er auch eine art abschreckendes Mittel eine Erzieherische Maßnahme wenn du so willst also sei bitte estwas vorsichtiger bevor du die Fahrschulen als betrüger dastellst die kann nämlich sehr schnell in den Bereich der Rufschädigung fallen und daher unter ümständen sehr sehr teuer werden.
    MFG
    Cyhrexz

  140. max sagt:

    hallo.
    ich interessiere mich auch für diesen beruf, aber mir stellen sich noch einige fragen:
    an wem oder was wende ich mich wegen den kosten, oder muss ich alles selber tragen?
    wieviel kostet diese ausbildung eigentlich im durchschnitt?
    wie lange geht sie und gibt es in berlin eine ausbildungsstätte an die man sich wenden kann?

    freue mich über antworten auf meine fragen!

    mfg max

  141. Walter sagt:

    Walter, 31 Fahrlehrer und selbständig ( Also Depp der Nation )
    Ich hab nicht alles durchgelesen aber nur mal zu dazu :
    Zu Melissa, gratuliere zu 3500,- NETTO. Hochgerechnet aufs Brutto +dann die Lohnneben- kosten für die Fahrschule ist das für eine Angestellte sicher die absolute Ausnahme. Wobei gute Leute natürlich auch gutes Geld bekommen müssen. Wenn ich als Selbständiger in dem Bereich liegen würde wäre auch ganz schön.
    Zu dem angehenden Fahrschüler weiter oben: Ich kann diesen Schwachsinn einfach nicht mehr lesen und hören. Du kannst ja mal Deinen Uropa fragen. Der hat 1915 wahrscheinlich nur eine Stunde machen müssen und die hat dann 5 Mark gekostet. Okay, dann wäre heut 5 Euro angemessen oder ???? Aber da sieht man mal das in der Schule viel unnützer Kram gelehrt wird. Man sollte die Grundrechenarten vertiefen, bisserl % und Zinsrechnung dazu und zwar ohne Rechner und es bliebe uns viel dummes Zeug erspart. Am besten wär folgendes : Jeder kriegt bei der Geburt den Lappen sofort um den Hals gehängt. Alle Geburten durch Anzahl der Fahrlehrer geteilt und dann für jeden neuen Erdenbürger 1500,- Cash. Das wärs. Damm kann ich schon mit 85 in Rente gehen und nicht erst mit 95.

  142. Walter sagt:

    Hab einen Fehler gemacht. Bin nicht 31 Jahre sondern 31 Jahre Fahrlehrer. Da sieht man mal wo das hinführt. Walter

  143. Detti sagt:

    Hallo,

    ich habe einige Frage. Ich hoffe, dass jemand die mir beantworten kann.

    Wieviel Stunden darf man an einem Tag arbeiten? Mit eigenem Auto, oder bekommt Ihr es von der Schule, bei der Ihr lehrt.

    In Ungarn darf ein Fahrlehrer mir eigenem Auto pro Tag:
    – von Routinenstunden so viel machen, wievile man möchte/kann (begrenzung liegt nur daran, dass ein Tag nur 24Stunden hat)
    – und im Vehkehr 10Stunden.
    Aber aber sind Tagen, wo man mehr artbeitet, wie “erlaubt”, an dem nächsten Tag weniger.

    MfG
    Detti

  144. Halil sagt:

    Hi leute,
    mein name ist halil und bin 19 jahre alt…
    und würde euch gerne was fragen? .. wer mir helfen kann wäre ich sehr dankbar dafür.
    ich will Fahrlerer werden und hab mich an einigen i-net seiten informiert.

    1. Muss man alle Führerschein klassen besitzen damit man erst die schule besuchen kann als fahrlehrer?

    2. Wie lange dauert meine ausbildung und wie lange muss ich praktikum machen ?

    3.Wie lange würde es dauern bis ich selbständig bin? Würde es sich lohnen selbstständig zu werden?

    4. Was würde es mich kosten das ich nur ein Fahrlehrer bin und nich selbständig bin ?
    Was würde es mich kosten das ich selbständig bin damit ist gemeint ( wieviel muss ich dafür Investieren ?)

    Würde mich auf rückantworten freuen ;)

  145. driver sagt:

    Ich habe das gerade mal alles gelesen und hätte gerne infos zum fsb-Fahrlehrerkollegium
    Danke!!!!!!!!!!!!!!!1

  146. aytac sagt:

    Hallo,
    ich wollte zur EX-FAhrlehreranwärter schreiben,
    Ausbildung als Fahrlehrer in Bayern ist so richtig wie du meinst!!!Es ist einfach schwieriger als sonst wo!!!!HAbe viele freunde aus Hamburg,Bielefeld und aus niedersachsen…und die meinen auch das die Prüfung noch leichter als bayern ist!!!!So gar ziemlich leicht…Eine fahlehrer aus münchen hat mir auch mal sowas bestätigt,wenn schon dann nicht in Bayern!!!!
    MFG
    aytac

  147. aytac sagt:

    Mann muss nur an das glauben und machen!!!
    Wenn du denkst,für dich ist das Beruf richtig,dann mach das einfach.Nicht viel rumfragen…Einer hat nicht geschafft,kann sein,aber das heisst ja nicht das alle nicht schaffen und gut verdienen können;-)Einfach probieren,egal ob es viel kostet…Wenigstens hast du dann deine eigene erfahrung gemacht…wenn es auch eine teurer erfahrung ist;-)

  148. Mehmet sagt:

    hallo,

    möchte meinen Traumberuf Fahrlerer erlernen, bin zur Zeit arbeitslos und kann die Kosten selbst nicht tragen.
    bin aus BW (Kreis Böblingen) und die Arbeitsagentur zahlt das anscheinend seit 1.1.2011 nicht mehr. Kann mir da jem weiterhelfen bitte

    MfG
    Memo

  149. Oli1987 sagt:

    wie sieht es eigentlich aus mit den reperaturen des schulungsfahrzeugs die bremsen und alle kleineren reperaturen kann man doch selber machen (bin ausgelernter kfz mechatroniker)halt inspektionen muss man jahr machen lassen wegen der garantie (an die ersatzteile komme ich auch sehr billig)damit müsste man damit auch geld sparen können oder?

    also wäre ja am ende des monats mehr für mich drinnen oder weil die kleinen reperaturen kann ich ja sonntags selber machen und die anderen schulungszahrzeuge von der fahrschule könnte ich ja auch machen dann müsste doch mehr in der fahrschule hängen bleiben???

    lg oli

  150. SchwarzWeiß sagt:

    Als Fahrlehrer CE und DE, als CE/DE-“Anfänger” (10 Jahre Berufserfahrung BE, 15 Jahre Berufserfahrung im KOM-Bereich): 12€ /45 Minuten im Raum Bielefeld. Bei Fahrlehrer-CE-Berufserfahrung und mehr Qualifikationen (Ladungssicherung, Gabelstapler, Ökonomisches Fahren) sei noch Spielraum nach oben. Diese Konditionen wurden mir vor nicht all zu langer Zeit geboten (Preisniveau CE 65€ /45 Minuten). Ergo: Bei 11 Fahrstunden / Tag und 6-Tage-Woche kommt man auf 66 * 4 = 260 Stunden (ca) / Monat = 3120 € BRUTTO. Das macht bei Lohnsteuerklasse Vier (angenommen Ehepartner malocht ebenfalls Vollzeit) einen NETTOverdienst von 1890 Euros. Alles natürlich bei Vollauslastung – die in großen Ausbildungszentren wohl auch garantiert werden kann, da ja Arbeitsamt-Förderung etc.

    So… hoffe damit gedient zu haben. Wer Spaß an den großen Autos hat, der kann sicher sein Auskommen finden.

    Ich habe es nicht gemacht. Arbeite nun wieder in einer anderen Branche, in der man nicht so dumm ist, sich gegenseitig zu unterbieten (hat sicher auch andere Gründe). Obwohl man mit ausgezahlten 1900 € schon relativ große Schritte machen kann, gelle… Da sind andere nämlich schon viel schlechter dran. Und wenn man mal seine Routine hat, dann ist es ein schöner und verantwortungsvoller Job. Und das gehört ja auch dazu, was man “verdient”.

    Horrido,
    SchwarzWeiß

  151. Chris79 sagt:

    Hallo an alle Interessierten!

    Also teilweise ist es wirklich schauerlich was man hier lesen muß.
    Ich bin jetzt seit 2 Jahren selbständig und kann bestätigen, daß man, Ehrgeiz, Kompetenz und Ehrlichkeit vorausgesetzt, als Selbständiger gut verdienen kann. Die Anfangsinvestitionen und Fixkosten sind zwar nicht wenig, aber auch nicht erschreckend, oder man hat was falsch gemacht. Ich bin in einer Stadt mit ca 25-30 weiteren Fahrschulen tätig. Manchen, die auch was tun für Ihr Geld, geht es gut, anderen eher schlecht. Das hat aber jeder selbst in der Hand. Man muß nur manchen Kollegen beobachten, wie er gelangweilt im Auto sitzt oder die Schüler behandelt. Vom asketischen Unterrichtsraum ganz zu schweigen.

    Als angestellter FL der Klassen A/B habe ich übrigens 13eur pro Stunde verdient. In Südbayern. Nicht exorbitant aber genug zum Leben.

    PS. Die Fahrlehrerprüfung ist auch in Bayern zu schaffen. Man sollte halt was dafür tun. Ich hab vor ca 5 Jahren den FL-Schein nebenbei gemacht. Von 8-16 Uhr Schule danach arbeiten. 40 Stunden pro Woche Spätschicht. War zwar anstrengend, aber trotzdem alle Prüfungen aufs erste Mal mit zwei bestanden. Also wer durchfällt sollte das nicht auf andere schieben, sondern bei sich selbst das Suchen anfangen.

    Gruss aus dem Süden

  152. Marco sagt:

    was sind die vorteile für einen fahrlehrer selbstständig zu werden? bitte möglischt schnell um antwort da ich dies für die schule benötige

  153. Aaron sagt:

    Hallo,
    das is ja echt der hammer wie viele leute hier so einen müll schreiben.
    wir haben eine fahrschule und ärgern uns auch oft über die “schwarzen schafe”.
    aber es geht doch nich zu sagen das alle fahrschulen nur hinter dem geld hersind.
    mein dad, als fahrschulinhaber macht überhaupt nix schwarz und verzichtet sogar eher auf irgendwelche schülerzahlungen um den fahrschüler zufrieden zu stellen.
    wir ärgern uns immer über leute die es im straßenverkehr nicht einmal hinbekommen bei einem einfachen spurwechsel zu blinken, und das sind auch fahrschulen und sogar polizisten! die fahrlehrer die das hier lesen und sich die ganze zeit nur über das gehalt gedanken machen haben einen falschen job gewählt. sie sollten aus überzeugung fahrlehrer sein. immerhin bildet ihr die jungen leute aus und vermittelt ihnen eurern fahrstil.
    haltet euch einfach alle an die verkehrsvorschriften!
    und für die leute die eine ordentliche fahrschule suchen, guckt nich immer nur auf die preise. dumping-preise zeugen nich umbedingt von einer qualitativ guten ausbildung.
    wir sind in münchen eine der fahrschulen mit den höchsten preisen. dafür zahlen wir unseren fahrlehrern aber auch 12 euro die stunde. und diese sind dadurch um einiges motivierter als die unterbezahlten fahrlehrer von dumping preis fahrschulen. nur so kann man sich unsere statistik erklären aus der hervorgeht das bei uns mehr als 82% auf anhieb die prüfungen bestehen. im schnitt sind die meisten fahrschulen nur über knapp 60%!

    • alinahansen sagt:

      @Aaron:
      Die Durschfallquote in Eurer Fahrschule ist eher normal.
      Theorie in 2009 67,15 % Bestehensquote
      Praxis in 2009 70,16 % Bestehensquote.
      Wenn Du schon zitierst, dann wenigstens mit Quellenangabe und richtig.
      http://www.kba.de/cln_016/nn_125354/DE/Statistik/Kraftfahrer/Fahrerlaubnisse/Fahrerlaubnispruefungen/2009__fe__p__zweck.html

      @ all
      die Eingangsfrage war die Frage nach dem Verdienst eines Fahrlehrers im Jahre 2008 gestellt worden.
      -> Antwort bei 200 Ausbildungsstunden in der Klasse B pro Monat – also 16 Stunden Unterricht – 4 Stunden Verwaltung – 180 Stunden Fahrstunden (alles je 45 Min) bei 9,- brutto sind das für einen ledigen Angestellten Fahrlehrer:
      200 x 9 = 1800,- brutto
      Und wenn der Chef ein guter Chef ist, dann läßt er den Fahrlehrer das Auto auch privat nutzen – ohne 1% Regelung.

    • Silke sagt:

      Hallo Aaron,
      man sieht, Du stehst auf der anderen Seite. Du redest von 12 Euro pro Stunde! Oder meinst Du Fahrstunde? Ich hoffe doch. Denn sonst wären es ja nur 9 Euro pro Fahrstunde. Aber wir alle leben im Hier und Jetzt. Heißt: man braucht Kohle um zu leben. Ich bin seit Jahren Fahrlehrerin BE und CE. Ich liebe meinen Beruf und der Umgang mit den Fahrschülern bringt mir Spaß, um nicht zu sagen, den einzigen Spaß!. Ansonsten möchte ich an dieser Stelle alle davor warnen, Fahrlehrer zu werden. Und ich vertrete hier nicht nur meine Meinung, sondern die vieler meiner Kollegen oder ehemaliger Kollegen, die meisten haben den Job längst wieder hingeschmissen. Irgendjemand einige Seiten vorher hat das Wort Mafia gebraucht. Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Angefangen bei Dumpinglöhnen (6,25 Euro brutto/Fahrstunde!), schlechten Arbeitszeiten (Ca. 7 – 0.30 uhr, mind. 2 x die Woche, sonst 7 – 21 uhr) kurz gesagt: von 12 Fahrstunden werden 7 bezahlt! Der Rest wird aus meiner Freizeit zugeschustert, denn ich bekomme ja nur bezahlt, wenn ein Fahrschüler im Auto sitzt. Und glaub mir, ich bin supergut organisiert. Ich bin sogar um mein Geld betrogen worden: Sagt mein Chef nach bestandener Prüfung: “So jetzt bekommst Du statt 8 Euro 11,50 Euro, pro Fahrstunde.” Ich freu mich natürlich tierisch, dass ich so viel mehr bekomme. Am Ende des Monats merke ich aber nicht recht was davon. Irgendwann sagt mir ein Kollege, ich müsse mal in meine Gehaltsabrechnung am PC schauen. Aber leide hatte ich dafür keine Zeit. Zuviel zu tun! Am letzten Arbeitstag wollte ich alles ordnungsgemäß abgerechnet haben und stelle fest, dass mein Chef hinterher eine kleine Änderung vorgenommen hat: statt 11,50 gab es nur 10 Euro. War auf der monatlichen Gehaltsabrechnung nicht zu erkennen. Ich konnte nichts machen. Mehrere Tausend Euro futsch. Toll, wa!? Die Ausbildung an den Fahrlehrerausbildungsstätten ist katastrophal. Eine Schule in Hamburg hat die von der Agentur für Arbeit gezahlten Gelder nicht an den Landesbetrieb für die erhaltenen Prüfungen weitergeleitet(kurz vor der Pleite), so dass ich Mahnungen kriegte und jetzt schon seit Januar hinter meinem Geld herlaufe. Kurz und gut: es gibt zwei Wege, um aus diesem Sumpf rauszukommen: Beruf wechseln (ich bin zum Glück auch Arzthelferin) oder selbstständig machen. Deshalb wechsele ich die Seite, Aaron, spätestens im nächsten Jahr. ich weiß, dass ich dann viel arbeiten muss, aber dann kann mich keiner mehr ausnutzen, betrügen und schlecht behandeln. Und ich bin sicher, dass das klappt, denn ich betrüge nicht und ne Nette bin ich auch (sagen meine Fahrschüler). Warum ich trotzdem so lange ausgehalten habe? Na ganz klar: wegen der vielen lieben Fahrschüler, denen ich an dieser Stelle mal von ganzem Herzen danken möchte. Ich bin übrigens im Fahrlehrerverband, weiß aber immer noch nicht so recht, welchen Nutzen ich davon habe. Leider. Aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben :)
      Gruß Silke

      • Hochdrei sagt:

        Hallo Silke,
        noch nichts von dem FSB Fahrlehrerkollegium gehört? TIPP: Beiträge in diesem Forum vom 15.08.2009 bis16.07.2010 von “fsb 2009″ und “profi” nachlesen Inserate in der Zeitschrift FAHRSCHULE (Stellenangebote ) Mai 2011 und folgend anschauen.

        INFO : FSB FAHRLEHRERKOLLEGIUM.
        Für Fahrschulprofi sofort mehr Fahrschüler.
        Auch wenn das Statistische Bundesam und die Fahrlehrerverbände feststellen
        “Fahrschüler werden weniger”
        und Fahrschulen zunehmend in Existenzschwierigkeiten geraten, gibt es für Fahrschulprofi vor den Fahrschultüren genug Fahrschüler. Diese sollten nur zur Tür hereinkommmen. Und sie kommen.
        Im FSB FAHRLEHRERKOLLEGIUM haben sich Fahrschulprofi überregional als Kooperationspartner zusammen gefunden, die unter geschützen Markennamen
        mit erfolgreichem Know-how Fahrschulleistungen bündeln, mit rationellen Betriebssystemen Kosten sparen , Synergieeffekte nutzen und damit ohne Mehraufwand, frei von bürokraischem Ballast, besser als Einzelfahrschulen, den Wunsch fast aller Fahrschüler erfülllen nach
        FÜHRERSCHEIN PREISWERT UND SCHNELL .
        Das ergibt zur Zeit im Fahrlehrerkollegium Baden-Württemberg jährlich einen 4-stelligen Fahrschülerzulauf und einen 7-stellingen EURO-Umsatz. Tendenz steigend. Weitere Fahrschulprofi sind willkommen.
        Das ERFOLGSPROGRAMM
        Unter geschützem Markennamen sind in ausgesuchten Regionen, an attrak-tiven, von viel Publikum besuchten Standorten ansehnliche Fahrschulen mit qualifizierten Verwaltungspersonal, rationelen Betriebssystemen, besonderem Know-how und hohem Werbeetat für Fahrschulerlaubnisinhaber bereitgestellt, die j e d e r f ü r s i c h , selbständig, in eigenem Namen und für eigene Rechnung nutzt ( § 11 Abs. 1 Ziff6 FahrlG)
        Die Bereitstellung der Fahrschulen ist kosten- und risikofrei.
        Damit ist jeder Fahrschulerlaubnisinhaber von hohen Kosten und Risiken bewahrt, die für eine eigene Fahrschule z.B. für Gründung, Einführung, Erhalt und Mietzinszahlungn, aber auch für Verwaltungspersonal, Geschäftswerbung, Kundendienst, Büromaterial, Computerkosten u.a. aufzubringen – und auch bei Umsatzausfall,Urlaub, Krankheit, Betriebsstörung , Fahrschülermangel und dergleichen mehr – als Verluste zu tragen sind.
        Nur wenn Umsatz erzielt ist, ergeben sich Nutzungsbeiträge.
        Jeder Fahrschulerlaubnisinhaber hat am Fahrschülerzulauf des FSB Fahrlehrer-kollegiums einen vorher vereinbarten Anteil. Die ihm zufallenden Fahrschüler bildet er in eigenem Namen, selbständig, für eigene Rechnung gemäß Fahrlehrergestz und Fahrschülerausbildungsordnung eigenverantwortlich, zu selbstbestimmten PREISEN aus (§ 19 FahrlG).
        Ausbildungsentgelte werden von Fahrschülern i m V o r a u s bei der Fahrschul-veraltung hinterlergt. Sobald Fahrlehrer die, mit § 18 FahrlG vorgeschriebenen Tagesnachweisen, bzw. Ausbildungsnachweisen vorlegen, erfolgt Abrechnung von Ausbildungsentgelten und Nutzungsbeiträgen.
        Langfristige Vertrgsverhältnisse bestehen nicht. Jeder Fahrlehrer kann seine Teilnahme am FSB Fahrlehrerkollegium nach Erledigung seines letzten, ihm anvertrautem Ausbildungsauftrages, ohne Begründung beenden.
        Fahrschulerlaubnisinhabern, die das FSB Fahrlehrerkollegium erst testen wollen, sind Ausbidungsufträge von Fall zu Fall zur Probe , auf der Basis von § 631 BGB (Werkvertrg) geboten.
        VORSCHLÄGE von standortgebundenen Fahrschulerlaubnisinhabern die sich ein Fahrlehrerkollegium in ihrer Region und mehr Fahrschüler für sich vorstellen können, sind willkommen.

        Gruß Hochdrei.

  154. sirlance sagt:

    Zu meiner Vorgängerin.
    Bin seit 20 Jahren Fahrlehrer der Klassen BE + A. Davon war ich 7 Jahre selbstständig. So, so, Du träumst also von der Selbstständigkeit. Da kann Dich angeblich keiner mehr betrügen. Dann wart´s mal ab. Das Finanzamt wird Dich – wie viele andere Kleinunternehmer – schon über´s Ohr hauen. Ganz zu schweigen vom Steuerberater oder all den anderen, die Dir helfen wollen bei Deiner Selbstständigkeit. Die wollen natürlich nur Dein Bestes; das wird Dein Geld dann sein :-) Dir selbst wird nicht viel übrig bleiben. Und dann sind da natürlich noch die ehemaligen netten Kollegen, die sich dann auf einmal verändern werden ;-) Na ja, ich will Dir Deinen Traum nicht nehmen. Aber wie bei jedem Traum ist es auch hier so – man träumt und träumt bis der Traum dann ausgeträumt ist. sirlance

  155. Imran Roy sagt:

    Frage zu Fahrlerer,

    Ich bin ein Fahrlerer tätig in London und habe vor in Deutschland das Beruf auszuüben.
    Eignentlich weiss ich nicht wie ich meine Englische Fahrlehrerschein auf Deutsch umschreiben lassen kann. Hier in London haben wir viele sachen anders wie in Deutschland. Ich kann mich noch dran erinnern wie ich in Deuschland mein Führerschein bekommen habe. Ich weiss nich ob mir jemand helfen kann mir das Lehrmaterial auf Deutsch zu verkaufen. Ich habe auf alle Deutsche websites gesucht aber ohne Erfolg. Ich kann das Material kaufen und eine kurze Schulen in Deutschland machen, aber bevor ich damit angange möchte ich erstmal das Material studieren. Ich brauch die Fahrlerer Theorie, Praktisch und Pätagogisch.
    meine email addresse imran_roy@hotmail.com

  156. Herbert Nohrens sagt:

    Dummi oder auch Fahrlehrer.

    Wer sich unbedingt zum Voll-Deppen für Jugendliche machen will,muss das in dem miesen Job tun!
    Arbeitszeit-schlecht,die Bezahlung= geh putzen verdienst du locker das doppelte und das noch black.Eine Drecksarbeit für echte Masochisten,vollkommene Ausnutzung der angestellten Fahrlehrer durch Inhaber.Schnittlohn ca. 9 Euro auf 60-oder 4,35 Netto auf 45.bei 38.- Euro im Vertrag auf 45. Welcher gute Fahrlehrer macht da noch mit?
    Dann solln die mal weiter nach Doofen suchen die nicht rechnen können. Unter 3000 Netto geht bei einem Vollfahrlehrer überhaupt nix. A-D-ASF-ASP-FSF-ADR-BKF usw.

    Deshalb bin ich schon lange raus. Das ist heute ein Job geworden für kleine Mäuse die grade von der Schule kommen und für Tanke-Kohle rumjobben.

    Fahrlehrer bleiben schlecht bezahlt solange es keine guten rechtl.Rahmenbedingungen gibt.
    Also rechtzeitig abspringen von diesem miesen Job!

    Heute wird wieder richtig verdient,bei weniger Stress,aber viel mehr Spass.
    Aber vor allem ohne Kinder am Lenker !!! :-)))

    • Michael sagt:

      Dann warst Du wohl eher nicht der richtige auf dem Beifahrerplatz, denn diene Einstellung zeigt das leider allzu deutlich.
      Diese Kinder waren deine Kunden, die DICH BEZAHLT haben!
      Denk mal drüber nach.

      Und mal ganz ehrlich unter uns Pastorentöchtern: Wer für 9,00 € den Job macht ist wohl eher selbst Schuld und kann nicht so wirklich der gute FL gewesen sein. Habe ich einen guten FL, zieht der Fahrschüler nach sich weil er empfohlen wird. Ist dem so, zahle ich diesem FL so viel das er nicht geht oder sich selbstständig macht. Mache ich das nicht, bin ich als Chef ziemlich minderbemittelt.

  157. Jo sagt:

    Hallo alle zusammen,

    muss jetzt auch mal meinen Senf dazu geben. Hatte schon immer den Wunsch FSL zu werden. Bin Industriemeister und hatte in der Vergangenheit die Lehrlingsausbildung (11 Lehrlinge) neben meinem normalen Verantwortungsbereich. Bin immer mit jungen Leuten sehr gut zurecht gekommen, hab mir dann nach längerer Arbeitslosigkeit überlegt den Beruf Fahrlehrer zu machen. Aber nachdem ich eure Beiträge zum Verdienst/Arbeitszeiten gelesen habe, bin ich schwer am Überlegen ob das das Richtige ist. Bin z.Z. über eine ZEITARBEITSFIRMA als normaler Facharbeiter angestellt und bin z.Z. bei einem Stundenlohn von 15€ plus Schichtzulage, also finanziell denke ich wird sich das nicht lohnen, selbst bei uns in Bayern, wo eine Fahrstunde durchschn. 38€ kostet. Von der nervlichen Belastung ganz abgesehen.

    Grüße
    Jo

  158. sven sagt:

    Dieses Gejammer kann ich hier echt nicht mehr ertragen.
    Viele Fahrlehrer sind gelernte Metzger/Maler/Schreiner oder sonst was und heute sind sie
    Unternehmer fahren BMW/Mercedes verdienen 2000-4000 netto und klagen zu wenig Verdienst.
    Unglaublich

    • kurvenkratzer45 sagt:

      Hallo Lotus,

      wenn man keine ahnung hat…..einfach mal die ******** halten.

      es gibt keine fahrlerer mit einem nettoverdienst von 2500 euro und mehr.

      da gibt es nix dran zu diskutieren.

      Verdienst bei 240 Fahrstunden a 11euro 2640 brutto.das ist schon eine ordentliche knüppellei.
      mehr geht nicht. sonst ist das burn out nahe und dann verdienst du 350 euro netto

  159. never sagt:

    ein kommentar an Sandy..tut mir wirklich leid, aber das ist ja ein bisschen sehr extrem mit den rechtschreibfehlern. ich mein keiner ist fehlerfrei, aber das ist ja eine zumutung etwas zu verstehen ehrlich. ansonsten alles gute noch.

  160. Tobi sagt:

    Morgen zusammen!
    also ich bin auch seid nun fast 3 Jahren Fahrlehrer. Mein Vater ist mein Chef. Ich hatte bislang immer vor die Fahrschule irgendwann zu übernehmen. Doch die Arbeitszeit ist total beschissen. Beziehung fast kaputt gegangen, Freunde kannste auch wirklich knicken. Du fängst morgens an und hörst nachts auf. Auch im Winter, obwohl du da echt schon ca ab 17Uhr mit den Dunkelfahrten anfangen kannst. Wir bilden auf guten Niveau aus und sind hier in unserer Stadt die mit Abstand die teuerste Fahrschule. Trotzdem haben wir sehr guten Zulauf. Das liegt an der guten Ausbildungsquote. Es ist aber immer ein Kampf diesen Spitzenplatz beizubehalten. Zum Vergleich. 30€ bei uns die Fahrstunden. Die anderen Fahrschulen kommen auf ca 27€. Macht einen guten Unterschied im Endpreis.
    Ich bekomme für 45 Min 11€ brutto + Urlaubsgeld + Weihnachtsgeld. Genau wie meinen Kollegen auch. Die anderen Fahrlehrer fahren übrigens für 8€ bei uns rum. Wohher ich das alles weiß??? Naja gute Beziehungen zu den Prüfern. Vitamin B ist bei dem Job echt nicht verkehrt :)Da ich mit diesem Beruf durch meinen Vater groß geworden bin kenne ich das schon. Familie kannste knicken. Meine Eltern sind zwar immer noch zusammen aber die anderen Fahrlehrerkollegen sind fast alle 1-3x geschieden. Du kannst als Selbstständiger Fahrlehrer gut verdienen. Musst aber verdammt viel Zeit investieren. Du musst dahinter stehen und auch viel Rückhalt haben um das alles zu bewerkställigen. Ist ja nicht nur das fahren selber. Bürozeiten kommen auch noch dazu. Das macht man dann wenn dafür Zeit ist. Mit Partnerschaft oder Freizeit ist da nicht mehr viel.
    Ich jedenfalls versuche mich nun beruflich umzuorientieren. Geregelte Arbeitszeiten ist dabei für mich das A und O. Nach Geld schaue ich grad erstmal nicht. Ich denke man sollte das Thema Geld eh erstmal hinten an stellen. Klar ist es wichtig. Ich sage auch nicht, dass ich mich für weniger ins Auto setzen würde. Es muss schon passen das ist ja wohl klar. Aber man muss sich mit dem Beruf identifizieren können und das kann ich nicht. Man muss da voll hinterstehen.

    Also überlegt es euch genau ob ihr das machen wollt oder nicht.

  161. Robbi sagt:

    Hi, an alle Fahrlehrer die meinen sie verdienen zu wenig, ich zahle meinen Angestellten 13,50 Euro pro Fahrstunde. Festgehalt garantiert, ach ja, Urlaub gibt es auch noch, sogar 30 Tage.
    Bin auf der Suche nach einem neuen Fahrlehrer, ist aber nicht einfach einen Bewerber zu finden.
    Gruß Robbi
    http://www.robbisfahrschule.de

  162. Michael sagt:

    Nun, die Vorstellung was ein Fahrlehrer verdienen kann, sind wohl mitunter Wunschdenken.
    In meiner Ecke hier gibt es pro Arbeitsstunde – wobei egal ist ob nun Theoretischer Unterricht oder Fahrstunden gemacht werden – 13,00 € brutto was schon viel ist. Rechnet man das auf die höchstmöglichen Stunden hoch die der Gesetzgeber zuläßt (600 Minuten am Tag), gibt es in einem normalem Monat 3380 ,-€ brutto. Laut einem Brutto/Netto Rechner ergibt sich bei Steuerklasse I, keine Kirchensteuer und Gesetzliche KV und ohne Kinderfreibeträge hier in Niedersachsen 2.078,85 € netto.
    Und eben noch eines zur Überlegung, was man denn überhaupt aufbringen muß:
    Der Fahrlehrer muß in dem Monat in dem er das verdient, erst einmal einen Umsatz von gut 6130 € machen, damit dieser Arbeitsplatz sich trägt. Das muß erst einmal verdient werden; vielmehr in die Kasse kommen, denn nur bezahlte Fahrstunden sind in der Kasse.

    ABER:
    Es muß schon eine gewaltige Fahrschule sein, um tatsächlich Tag für Tag mit 10 Arbeitsstunden ausgelastet zu sein; abgesehen davon, das man das ganze Körperlich nicht sehr lange mitmacht.

    Und wenn ein selbstständiger Fahrlehrer tatsächlich 4000,- € verdienen will, müssen seine angestellten Fahrlehrer schon wirklich in der ganzen Zeit fast voll fahren, denn bei dem Gehalt der FL ist noch nichts als Gewinn übrig!
    Fahrzeuge (Pkw,Motorrad, Roller, Mofa, Pkw-Anhänger, Vollkasko, Fahrschülerversicherung, Unterrichtsräume sofern sie einem nicht gehören, Büroangestellte usw.) kosten viel Geld.
    Das ein selbstständiger FL tatsächlich 4000,- € verdient ist eher ein Märchen und in meinen Augen Realitätsfremd.

    Und vor alledem steht zuerst, das man bis auf Klasse D alle Fahrerlaubnisse benötigt, um zur Fahrlehrerausbildung zugelassen werden möchte. Dazu kommt der Nachweis der erforderlichen Fahrpraxis, ärztliche Untersuchungen usw. wo auch eine Menge Geld fließen wird.
    Wer die Klassen BE + A machen will, müßte z.B. in Braunschweig für die Seminargebühren 5.250,00 € kalkulieren, zudem noch sämtliche Prüfungsgebühren; Fahrstunden, Reisekosten für die Wochenenden und natürlich Unterkunft und Verpflegung. Letzteres bewegt sich auch so pro Monat um die 500-800 €, je nachdem wo man zur Schule geht.
    Mit allem was anfällt kommt man sehr schnell auf 9000 – 10000 € – und das nur für die Klasse B/E. Für Klasse A kommen noch mal gut 2000,- € für den Lehrgang, Prüfungsgebühren und Unterkunft, Verpflegung, Reisekosten, und schon sind auch da ganz schnell 3500,- € ausgegeben.
    Und bei dem Klasse A muß man bedenken, das man eigentlich noch höhere Kosten hat, denn in dem Monat Schule verdient man keinen Cent – also fehlt das Einkommen auch noch, was wir hinzurechnen müssen. Und während dieser Lehrgänge ist es vom Gesetzgeber untersagt, theoretisch oder praktische Ausbildung in der Fahrschule zu betreiben. Wird man erwischt, kann das unter Umständen sehr teuer werden.

    Und die Moral von der Geschichte:

    Wer wirklich Fahrlehrer werden möchte, soll es gerne tun, denn die Arbeit an sich macht schon Spaß. Nachteilig ist auf jeden Fall, das man sich im Grunde von seinem alten Freundeskreis abmelden kann, denn die wird man kaum noch zu sehen bekommen, denn nicht selten wie z.B. in den Sommermonaten, wird es ganz schnell mal 24:00 oder noch später, weil die Beleuchtungsfahrten anliegen und der Gesetzgeber dazu vorschreibt, das mindestens die Dämmerung einsetzen muß.
    Wer es finanziell verkraften kann das man unregelmäßige Einnahmen hat, kann das auch gerne tun, sollte sich allerdings über die Konsequenzen sehr im Klaren sein. das ganze ist auch nicht so ein Beruf, wo man im Auto sitzt und lediglich aus dem Fenster guckt, sonder man ist unter Umständen 495 Minuten hoch angespannt und konzentriert.
    Wer also 10 Stunden ab Tag arbeiten darf und davon 11 Fahrstunden gibt a 45 Minuten, ist danach fix und alle. Dazu macht man natürlich noch Pausen, sonst hält man das gar nicht durch, so werden schnell mal 12-14 Stunden daraus.

    Meine Meinung nach sehr vielen Jahren als FL:

    So schön die Arbeit auch ist, so nette Menschen man auch kennen lernt, so schlecht ist die Arbeit bezahlt und kostet verdammt viel Kraft. Wer das Gegenteil behauptet hat diesen Job entweder nie gemacht oder nie richtig. Vom Spaßfaktor her würde ich es wieder machen, vom verdienst her niemals wieder.

  163. Pingback: Zeiterfassung

  164. Mike sagt:

    Dann lieber Harz 4.
    Arme Fahrleher kein Verdienst, keine Freizeit.

  165. Mary sagt:

    Hallo ich habe eine Frage an alle die schon Fahrlehrer sind:)

    Wie schwer oder leicht ist die Fahrlehrerprüfung und wie hoch ist die Durchfallquote?

    Von dem abgesehen das ich eh vollgas lerne und mich ins Zeug hänge….wäre halt nur interessant den ich habe in Februar 2013 Prüfung A und B.

    Liebe Grüsse

    • Wolfi sagt:

      Hallo und guten Tag

      ich bin seit mehr als 15 Jahren Fahrlehrer und seit 7 Jahren Fahrschullehrer( für all die den Unterschied kennen grins ) und 38 Jahre alt
      ich bin Motorradsicherheitstrainer und Kraftfahreignungsberater
      bin seit 15 Jahren verheiratet und habe einen Sohn 15 Jahre alt und habe sogar ein Haus (freu freu)
      nun fragt man sich: Wie schafft man das ??
      ich sag es euch : mit viel Arbeit und vor allem mit viel Spaß bei der Arbeit
      ich sehe mich als Pädagoge für Menschen die das fahren lernen wollen.
      wer aber Morgens lieber aufsteht um Hunde zum Gassi-gehen begleitet und darin seine Erfüllung sieht der sollte doch seine Weisheiten besser für sich behalten , obgleich er ja nicht einschätzen kann wie sehr andere über ihn lachen.
      Wer dabei auch noch den Staat dabei betrügt und das öffentlich macht ….. naja was soll man dazu noch sagen
      ach ja ich weis es : NICHTS ganz laut gelacht

      So und nun mal noch zu einigen anderen Unwahrheiten:

      ja die Ausbildung kostet Geld aber teuer ist das nicht , wo sonst kann man innerhalb eines Jahres einen vollwertigen Meisterbrief erlangen ???
      Denn nichts anderes ist der Fahrlehrerschein

      Was danach jemand daraus macht das ist seine Sache
      Beim verdienst muss man sich halt eben mal so seine Gedanken machen , wie zum Beispiel betriebliche Altervorsorge , welche Steuerklasse nutze ich und was kann ich denn besser machen.
      Wir Menschen haben nur all zu oft eine falsche Einstellung zu den Dingen , wir jammern gerne anstatt sich darüber zu informieren was man an seiner Situation ändern kann.

      Ein Beispiel :
      Wenn ein Fahrlehrer Brutto eine Summe x verdient kommt es eben darauf an ob er vor dem Abzug von Steuern und Sozialabgaben mit seinem Chef die richtigen Schritte geht.
      Stichwort: Betriebsrente , Fahrzeug , Vermögensaufbau usw.
      ein Golf Kostet 27000 Euro , den benutzen meine Fahrlehrer auch privat inklusive Kraftstoff und Versicherung und Steuern
      Dafür brauchen sie ein Fahrzeug weniger das spart ihnen im Monat mindestens 300 Euro für dieses Fahrzeug(ohne Wertverlust)
      Wenn ein Fahrlehrer nun 1500 netto verdient bei Steuerklasse 1 und auch noch verschiedene andere steuerliche Vorteile nutzt kommt er ins reine gerechnet mal locker auf 1800 bis 1900 Euro.
      Nun wer verdient das denn sonst wenn ich mal Fragen darf im Bundesdurchschnitt???????
      Was verdient den ein Angstellter im öffentlichen Dienst?? grins

      Für solche Möglichkeiten braucht man aber einen Steuerberater und auch mal die Zeit ihm zu zuhören ( grins )

      und zum Thema Arbeizeit kann ich nur sagen das ein Fahrlehrer sich ja vorher darüber informieren kann , bevor er sich für diesen Beruf entscheidet, wenn er das nicht will kann er ja was anderes machen,
      zum Beispiel Schichtarbeiter , das ist bestimmt besser an einem Band immer das gleiche zu tun gellllllle

      Zum Thema Freunde kann ich nur sagen das dies an jedem selbst liegt und ob man sich die Zeit nimmt.
      Ich spiele Fußball und am Wochenende lege ich zusammen mit meinem Sohn Musik auf und 1 mal pro Woche gehe ich mit meiner Frau Kaffee trinken und sehe sie auch sonst jeden Tag.
      Das Wochenende ist ja dann auch noch da .

      Wie man sieht : Auch als Fahrlehrer ist das Leben lebenswert .
      Es kommt eben darauf an was man daraus macht.
      Als Fahrlehrer muss man ein positiv eingestellter Mensch sein und keine Jammersuse , grins

      Denn auch andere müssen für ihr Geld arbeiten gehen, zumindest die meisten

      und zum guten Schluß möchte ich gerne die Frage beantworten die im Forum gestellt wurde:
      Ob die Fahrlehrerprüfung schwer sei???

      also ich habe jeden Tag neben der Schule noch 3-5 Stunden pro Tag gelernt
      und habe die Prüfung auf anhieb bestanden
      Übrigens ist nachts um 1.00 Uhr mein Sohn geboren worden , dann war ich die ganze Nacht im Krankenhaus und habe danach direkt meine theoretische Fachkundeprüfung geschrieben.
      Wie ihr sehen könnt es ist vieles machbar .
      und von 10 Prüflingen bestehen in der Regel 3 oder 4 der Rest fällt mindestens in einem Prüfungsfach durch und das liegt daran , das die meisten Denken sie legen die Prüfung im Schlaf ab.Das geht eben aber nicht.

      So meine lieben
      ich wünsche euch ein tolles 2013

      LG Wolfi

  166. Stefanie sagt:

    Hallo zusammen
    Ich habe mir überlegt auch Fahrlehrerin zuwerden könnte man die Ausbildung auch in Teilzeit machen, da ich zwei kleine Kinder habe und wo kann ich mich am besten darüber Imformieren welche hilfen Ich in anspruch nehmen könnte. Und was kostet die Ausbildung mit allen Gebühren und Fortbildungen, ich habe die klassen 1 und 3.

    Würde mich sehr freuen über antworten die mir weiter helfen !!!
    MFG Steffi

  167. Josie sagt:

    Hallo und auch von mir ein gesundes neues Jahr!

    Ich trage mich seit einiger Zeit mit dem Gedanken eine Ausbildung zur Fahrlehrerin zu absolvieren. Mir fehlt allerdings noch der CE Schein. Und da liegt auch mein erstes Problem. Ich weiß, ich könnte diesen innerhalb des Ausbildungsbetriebes z.Bsp. bei Comes, nebenher in Angriff nehmen, habe aber wirklich Schiss, dass ich den vielleicht nicht bestehe. Sind ja doch ganz schöne “Monster”, mit denen man erstmal klarkommen muss. Ich habe seit 14 Jahren eine Vollzeit-Festanstellung, war noch nie arbeitslos und mein Job ist auch nicht in Gefahr, aber er macht mir unter den momentanen Umständen absolut keinen Spaß mehr und der Verdienst ist auch immer der Selbe geblieben und überschreitet 1100,-Netto wohl auch in den nächsten Jahren nicht. Also wenn ich diese Ausbildung angehen würde, müsste ich sie mit Meister-Bafög fördern lassen, da eine Förderung vom Amt wohl auszuschließen ist. Und wenn ich dann mehr oder weniger selbst für die Kosten aufkommen muss und diese Lkw Prüfung nicht bestehe, dann wäre es erstmal ziemlich peinlich und auch alles andere als lustig, da die restliche Ausbildung dann auch im Eimer wär. Ihr könnt jetzt auch sagen, dann mach doch erst die Lkw Fahrerlaubnis, aber ich gehe mal davon aus, dass diese in Zusammenhang mit der Fahrlehrerausbildung in diesem Unternehmen etwas günstiger wäre. Oder irre ich mich da?
    Der zweite Punkt ist: Ich könnte erstmal nur die Ausbildung zur Fahrelehrerin BE machen, da ich noch keine zwei Jahre Fahrpraxis für die A Klasse habe. Und da bin ich mir eben nicht so sicher, ob ich diesbezüglich nach meiner, dann ja hofffentlich bestandenen Prüfung auch so leicht einen Job bekommen würde. Ich bin der Meinung, dass man schon eher was bekommt, wenn man etwas flexibler unterwegs ist, oder? Aber mehr wäre fürs erste eben nicht drin. Es sei denn ich würde noch zwei Jahre warten, aber dann wäre ich zum Start der Ausbildung locker 36Jahre.
    Als dritten Punkt würde mich interressieren, ob bei Euch schonmal ernsthaft jemand in eine kritische Situation geraten ist? Gerade bei der Motorradausbildung gibt es ja so einige Gefahren. Ich durfte ein-zwei Mal bei meinem Fahrlehrer im Auto mitfahren, während er eine Fahrstunde hatte und da gab es doch auch Momente wo ich dachte: oh das war jetzt aber knapp. Und auch wenn man einen Fahrschüler im Auto hat, der vielleicht bei plötzlicher Glätte irgendwie ins Schleudern kommt. Ist das bei Euch schonmal vorgekommen und wie reagiert man da am Besten? Ich weiß, sicherlich wird man das alles dann während der Ausbildung lernen, aber es würde mich doch vorher schonmal interressieren. Zumal, wenn ich höre wieviele Stunden täglich gefahren wird, damit am Ende auch was rausspringt, frage ich mich, ob man da überhaupt noch voll konzentriert bei der Sache ist. Ich weiß auch, dass es kein Zuckerschlecken ist und man viele Stunden leisten muss, aber gibt es da nicht auch eine gesetzliche Regelung, die besagt so und soviele Stunden am Tag dürfen gefahren werden? Schließlich gefährdet man ja irgenwann nicht nur sich selbst sondern auch seinen Schüler und andere Verkehrsteilnehmer.

    Viele Grüße
    Josie

    • "alter Hase" sagt:

      Hallo Josie,
      wenn Du “Schiss” hast dei Prüfungen zu versauen, also selber nicht mit Prüfungsangst umgehen kannst, wie soll das dann bei Deinen Fahrschülern klappen, denn dass ist eine der größten Herausforderungen, denen Du als Fahrlehrer gegenüber stehst!!! Methodik und Didaktik kann man lernen – ja – aber zunächst solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass es um mehr geht als “einfache Ausbildertätigkeit”!!
      Ich möchte Dir keine Angst machen! Wenn es Dein Traum ist mach erst mal den CE-Schein neben Deinem Beruf. Wenn es Dir dann noch ernst und wichtig ist und Du immernoch träumst – DANN NICHTS WIE RAN!!!!!
      Viel Spass!!!

  168. dodo sagt:

    Hallo,
    Ich war jetzt 5 Jahre als angestellter Fahrlehrer tätig. Und ich stimme den Anderen oben zu, wenn sie sagen, dass man nicht reich werden kann in dem Beruf. Tatsache ist, wie bei jedem Beruf der sehr zeitintensiv ist (und das ist dieser Job nunmal): Man muss lieben was man da macht, man muss 16-17jährige Menschen aushalten können, und man muss dass Risiko lieben. Denn eins ist klar: Keine Fahrschüler, keine Arbeit, kein Verdienst!!
    Ich hatte überlegt die Fahrschule in der ich arbeite zu übernehmen, werde den Job jetzt aber hinschmeissen. Der ganze Stress, die hohen Kosten, der Zeitaufwand, die Undankbarkeit der Schüler, das Gemeckere von den Eltern und die ewige Angst ob sich auch genügend Schüler anmelden… das macht einen krank. Und selbst wenn es läuft kann man grade so seine Kosten decken. Wer es liebt Fahrschüler auszubilden wird damit zurecht kommen. Wer auch noch Hobbies hat und sich ein bisschen Freizeit wünscht: RAUS DA!!
    Ich als noch junger Mensch suche mir jetzt lieber einen anderen Weg Geld zu verdienen. Auch wenns 200 euro weniger im Monat sind. Wenigstens sicher…

  169. Josie sagt:

    Hallo alter Hase,

    sagen wir mal so: Es ist ja nun bei mir keine ausgeprägte Prüfungsangst, wohl eher eine natürliche Nervosität. Bis jetzt habe ich auch immer alle Prüfungen ohne Probleme bewältigt, aber es ist ja nun doch ein größerer Schritt, der eben auch nicht wenig kostet und da muss man schon genauer drüber nachdenken und überlegt vielleicht ein, zwei Mal mehr um nichts übers Knie zu brechen. Und sicher sein, kann man sich ja nie. Ich hab ja auch schon überlegt, erst den CE-Schein zu machen, aber nachdem ich mich beim Ausbildungszentrum etwas informiert habe, wäre es wohl viel günstiger den Schein in Zusammenhang mit und während der Ausbildung zu absolvieren.
    Ich werd mich jetzt erstmal noch genauer informieren und alles abwägen, vielleicht auch mal in einigen Fahrschulen vorbeischauen um direkt von der Quelle einiges zu erfahren.
    Danke Dir für Deine Meinung

    VG

  170. Piccadilly sagt:

    Hallo,

    ich bin seit 6 Jahren Fahrlehrerin im Ruhrpott und habe leider in den Jahren schon einige Fahrschulen gesehen.

    Damals mein absoluter Traumberuf. In den letzten Monaten und Jahren eher….na ja….. .

    Ich habe einen Stundenlohn von 10,50 € pro Fahrstunde, je Prüfungsfahrt doppeltes Gehalt, 25 Tage Urlaub bei 6 Tage Woche. Das ist denke ich mal so der “Durchschnittsfahrlehrer”. Mein Gehalt liegt so bei 1300 – 1400 € netto.

    Allerdings muss man bedenken, dass die Arbeitszeiten nicht die besten sind. Einige Beziehungen sind daran zerbrochen, meine sportlichen Betätigungen musste ich quasi einstellen da dies nur am frühen Abend möglich war. Ich kenne einige Fahrlehrer, die an Burn-Out leiden. Meine Freunde meinten immer, dass ich mind. 1800 € netto verdiene und haben große Augen bekommen, als ich denen von meinem Gehalt erzählte. Meine Freundinnen arbeiten im Büro, verdienen zwischen 1400 – 1800 € netto, geregelte Arbeitszeiten, mind. 28 Tage Urlaub bei einer 5 Tage Woche.

    Mein Verdienst-“Rekord” lag bei 1800 € netto, allerdings waren dort 500 € Urlaubsgeld drin. Und das bei einer Fahrschule mit 18 Fahrlehrern. Mein Stunden-“Rekord” lag bei 260 im Monat, rausbekommen hab ich da 1500 € netto. Weiß schon gar nicht mehr ob das Auto (was man ja nicht umsonst fährt) schon abgezogen war oder nicht (das kostet mich auch nochmal so ca. 150 € im Monat extra).

    Heute sieht es so aus, dass ich aus dem Fahrlehrerberuf ausscheiden möchte. Und dass obwohl ich mir einen sehr guten Ruf bei Kollegen, Schüler und Prüfer aufgebaut habe. Gott sei dank habe ich vorher noch etwas anderes gelernt. Fahrlehrer würde ich nur nebenberuflich noch machen wollen.

  171. Mary sagt:

    Hallo ich mache gerade die Ausbildung Zur Fahrlehrerin und habe am 11.März2013 die Prüfung. Und aus reiner Interesse möchte ich fragen wie die Prüfung abläuft und wie hoch die Durchfallsquote ausschaut ?:-) Ich lerne jeden Tag wie verrückt das was ich nicht verstehe und wo ich ein bisschen Schiss habe is die blöde Fahrzeugtechnik die macht mich fertig – komm mir vor wie eine Mechanikerin!:-) WAS ist das wichtigste zum lernen an der Technik???

    Liebe Grüsse Danke

  172. Helmut Schwarz sagt:

    Hallo Leute, ich verstehe das ganze gehabe, über hohe kosten der Fahrerlehrerausbildung nicht. Mein Traum und Wunsch war es Fahrlehrer zu werden. Wie schon hier im Forum oft bemerkt, ist es aus der finanziellen sicht eher eine Berufung, denn der Verdienst ist ein Witz. Da in Deutschland bekannterweise die Ausbildung zum Fahrlehrer kosten und zeitaufwendig sind, habe ich mir trotzdem meinen Traum auf Umwegen erfüllen können.

    Für meine Ausbildung zum staatlich geprüften Fahrlehrer habe ich ganze 11 Wochen benötigt. Die Kosten beliefen sich auf 2.400 Euro. Nun habe ich eine Lenklehrberechtigung der FS- Klassen A und BE. Weiterhin bin ich im Besitz eines Fahrlehrerausweises. Das ganze habe ich in Österreich gemacht.
    Ich muss zugeben, ich darf nur in Österreich Fahrschüler ausbilden. Aushilfsweise darf ich auch im grenznahen Bereich zwischen AU und D ausbilden (praktischer Unterricht).

    In der Fahrschule in AU bin ich als Fahrlehrer und Busfahrer angestellt. Ich arbeite 3 Wochen und fahre für eine Woche nach Hause (Nach Deutschland). Mein Nettoverdienst liegt bei 3.000 Euro. Somit habe ich mir meinen Traumberuf erfüllen können.

    In Deutschland muss man fast ein Studium absolvieren um FL zu werden. Dafür ist die Chance einer ordentlichen Entlohnung zu erreichen nicht möglich.

    AU Fahrlehrer Helmut 60 Jahre alt. Bin seid 2 Jahren FL

    • Bastian Werner sagt:

      Na ganz klasse…
      Wußte gar nicht, dass die FL-Ausbildung in Österreich nur so mager ist.
      Werde mich bei Gelegenheit mal umhören, wie die Fahrschulausbildung dort so ist!
      Gruß Bastian

  173. Alex sagt:

    So dann bin ich jetzt auch mal an der Reihe…

    Ich bin jetzt seit ca. 1,5 Jahren Fahrlehrer. Eigentlich habe ich mir immer vorgestellt das ich einmal in einem Büro sitzen würde, und Anrufe entgegen nehmen würde doch es kam ganz anders. Während meiner Abi Zeit habe ich einen Nebenjob gesucht und bin auf die Fahrschule gestoßen, in der ich jetzt auch Angestellt bin. Ich saß im Büro, habe den ganzen Schriftverkehr, Rechnungen, Anmeldungen usw bearbeitet dazu kam noch die Buchhaltung was mir schon immer spaß gemacht hat und mir sehr gelegen hat. Meine Chefin hatte mich daraufhin angesprochen und mir den Beruf des Fahrlehrer nahe gelegt und ich war begeistert. Da ich mein Abitur hatte, brauchte ich keine abgeschlossene Berufsausbildung, und habe direkt nach dem Abitur angefangen meine Fahrlehrerausbildung zu machen.

    Als Angestellter habe ich in einer Großstadt ca. 2500€ Brutto
    Mein Arbeitstag beginnt im Durchschnitt um 9 Uhr und endet um 19 Uhr. Dienstags + Donnerstags kommt etwa 2x im Monat noch der Theoretische Unterricht von 90 Minuten dazu, danach mache ich ganz gerne noch 2-4 Nachtfahrten. Samstags fange ich zwischen 8 – 8.30 Uhr an und fahre bis ca. 16 Uhr. Danach begebe ich mich ins Büro um Rechnungen zu schreiben oder die Buchhaltung zu machen, was ich mir frei Einteilen kann denn wieso soll ich mich die Woche über nach 19 Uhr ins Büro setzen, wenn ich es auch Samstags machen kann.

    Meinen Fhrschulwagen zahle ich selber habe bisher ca.300 – 350€ monatlich gezahlt was sich jetzt in einem halben Jahr aber auch noch erhöhen wird auf ca. 450€.

    Ich bin Glücklich das ich meine Fahrlehrerausbildung gemacht habe, und bin mit Leib und Seele dabei es ist einfach nur Geil in diesem Beruf da man auch sehr viele verschieden Personen kennen lernt.

    Da wir im Monat ungefähr 20 neue Anmeldungen haben, sind meine Chefin und ich seit ein paar Wochen am überlegen ob wir mit den anderen Angestellten noch eine zweite Filiale unter meiner Leitung eröffnen, was mich natürlich sehr anspricht. :-D

    Also man sollte sich seinen Beruf immer genau aussuchen, und ich bin froh, dass ich MEINEN Beruf gewählt habe.
    So wünsche euch allen noch angenehme Erfahrungen…

  174. Marco sagt:

    Hallo,

    hier wird sehr viel dummes Zeug geschrieben!

    Jeder Fahrlehrer kann sich aussuchen wo er arbeitet
    Ich arbeite am Bodensee. Eine Fahrstd kostet hier 42€, Sonderfahrt 55 €

    Ich verdiene 17€ in 45 Minuten, das sind bei 11 erlaubten Std pro Tag 187€ Brutto am Tag

    Soll ich weiter rechnen?

    Jeder Fahrlehrer der für 7-10€ arbeitet sollte mal seinen Chef bitten die Preise zu erhöhen!

    Ein Satz noch zur Prüfung:
    Es stimmt, die Fahrlehrerprüfung ist tatsächlich sehr schwer und sie wird in den nächsten Jahren noch deutlich anziehen!
    Der Gesetzgeber diskutiert sogar darüber daraus eventuell einen Ausbildungsberuf mit 3 Jahren Lehrzeit zu konstruieren. Dann wird es sicherlich nicht einfacher

    LG von einem sehr zufriedenem FL

  175. Thomas Kreuzer sagt:

    Hallo, gibt es hier vielleicht jemanden, der im Raum Oberbayern einen verantw. Leiter für seine FS sucht ?
    Habe 21 Jahre Berufserfahrung.

  176. cemartin berlin sagt:

    @ Gassi-Geher

    Letztes Jahr hast Du hier ein echt beeindruckendes Textchen hinterlassen.
    Wow.
    Angeblich sollen 10 Omis 400,- € monatlich dafür ausgeben, dass ihre Schoßhündchen durch die Gegend gelatscht werden.
    Echt cool, mann.
    Weißt Du was ? Mir ist jemand, der verantwortungsvoll ehrliche Arbeit leistet und damit volkswirtschaftlich sowie im Hinblick auf den Umweltschutz einen realen Nutzen erbringt 100 Mal lieber als jemand, der genüsslich von den überquellenden Geldern dekadenter Tantchen lebt und am Ende seines Lebens nichts vorzuweisen hat — außer, dass er gut gelebt hat. Na denn viel Spaß dabei.
    Seit 1970 hat sich die Zahl der Verkehrstoten von bundesweit jährlich ca. 20.000 auf ca. 4.000 im Jahre 2012 verringert. Auch das ein Verdienst u.a. von unterbezahlten FahrlehrerInnen.

    Und mal an alle, die meinen, sich über fehlerhaft schreibende FahrlehrerInnen verächtlich erheben zu dürfen : Inhalt ist wichtiger als Form. Wer den Mädels und Jungs verantwortungsvolles Fahren beibringt, muss nicht unbedingt Deutsch können, sondern engagiert sein. Nachlässige Fahrlehrer dürfen und müssen bemängelt und aussortiert werden — die anderen, die sich Mühe geben, können von mir aus Analphabeten sein, solange sie mit Herz und Verstand bei der Sache sind.

    Das nur mal, weil ich gerade auf der Durchlese bin.

    So, das war´s schon. Viele Pfingstgrüße aus Berlin.

  177. Sebastian sagt:

    Ich bin seit 9 Jahren Fahrlehrer Klassen B&A
    ,ich liebe meinen Beruf, würde aber jedem empfehlen
    es sich genau zu überlegen, sich für diesen Beruf zu entscheiden.
    Das ist kein normaler Beruf, wer diesen 30 Jahre machen kann und
    damit glücklich ist – der gehört zu einem besonderen Schlag Mensch. Ich weiß
    wovon ich hier schreibe, ich komme aus einer Fahrschul-Familie . Allen viel Glück
    und Erfolg in diesem einfachen Beruf und viel Spaß beim spazierenfahren ;-) … Die weitgehende
    Meinung … Weit weg der Realität … Ach ja , wer 2600€ Brutto hat kann sehr froh sein !!

  178. Thomas Kretzschmar sagt:

    Ich bin Fahrlehrer seit 13 Jahren, arbeite für 8, 50 € ( pro Zeitstunde, nicht Fahrstunde), in guten Monaten mit vielen Werktagen komme ich in der Lohnsteuerklasse 1 auf 1300,- € Netto.Das alles bei einer 6-Tage-Woche, so gut wie keine Zeit für Familie und Freunde.Meine Partnerin sehe ich, wenn ich Glück habe, eine Stunde am Tag.Und trotz Streß macht es noch immer Spaß :)

  179. Hinrich sagt:

    Fahrlehrerfrau !

    2000 Euro Fixkosten im Monat? Da staune ich aber. Das musst du mir dringend mal vorrechnen. Ich bin seit 23 Jahren selbstständig, aber mit 2000 Euro Fixkosten bin ich noch nie ausgekommen! Benutzt ihr als Ausbildungsfahrzeug einen Trabbi oder Eselkarren und Euer Büro habt Ihr in einem Schuppen eingerichtet? Dann könnte es vielleicht klappen. Gut, es ist mir auch völlig schleierhaft wie du bei Fahrstunden Preisen von 45 Euro für 45 Min auf 80 Euro 60 Min kommst?? Aber vielleicht ist ja gerade Deine Art zu Rechnen der Schlüssel zum Erfolg. Leider hat der Niveau-Limbo auch vor dem Beruf des Fahrlehrers nicht halt gemacht, was auch hier deutlich zu merken ist. Heute strebt der junge Fahrlehrer nicht mehr nach Gewinn Maximierung wie das früher mal üblich war, sondern wichtig sind heute ein dickes Auto, immer nette Mädels zum Spaß haben und das Credo des Selbstständig sein. Und um Gotteswillen nicht zu viel arbeiten. Da stelle ich dann lieber einen Fahrlehrer ein, den ich auf Stunden- Basis mehr recht als schlecht bezahle. Als ich damals Anfing, hatten meine Chefs immer eigene Häuser, und meistens noch Immobilien die Sie vermietet hatten. Und heute, haben viele nicht mal eine Krankenversicherung, geschweige denn eine ausreichende Altersversorgung. So sieht es heute aus Kollegen, wir haben zu viele Fahrschulen und zu wenig Fahrlehrer. ( Hoffe das war jetzt nicht zu hoch )

  180. eyeknife sagt:

    Hi und Hallo…
    habe mir einmal die Mühe gemacht und alles durchgelesen…
    Also, ich bin 38 Jahre jung und habe mir den Traum des Fahrlehrers erfüllt. Die theoretische Ausbildung habe ich abgeschlossen und bin nun in der praktischen Ausbildung (Praktikum). Da dies alles noch recht frisch bei mir ist, möchte ich auch ein wenig dadrüber berichten.
    Der schulische Teil der Ausbildung dauert 5,5 Monate, der praktische Teil dauert 4,5 Monate.
    Die Schule war für mich recht aufreibend, aber eine gute Vorbereitung auf das, was kommen sollte…
    Ich bin jeden Tag um 05:00h aufgestanden, habe mir fertig gemacht und dann ab zum Zug. Der Unterricht hatte um 08:00h angefangen und ging meist bis kurz vor vier. Dann wieder ab in den Zug und nach Hause. Meist war ich dann gegen 18:00h angekommen. Im Zug – hin und zurück – Bücher und den Beck lieb gewonnen. Zu Hause dann Familie geknuddelt und weiter über die Bücher und alles nachgearbeitet, einsortiert, getextmarkert usw. Dann noch was gegessen, geduscht und dann ab in die Falle, dies meist auch erst zwischen 00:00h und 01:00h. Die Ängste zu versagen waren einfach zu groß gewesen. Ich wollte auch nicht durchfallen. Am Anfang des Kurses waren wir 12 Leute, aber die Wälder lichteten sich recht schnell. Die erste Prüfung (Fahrprobe) kam auch recht schnell, allerdings haben da nicht alle bestanden (Von 12 Leuten haben vier bestanden). Die Prüfer gehen da auch sehr viel nach dem “Nasenfaktor”, da kann man dann machen, was man will. Dann kam die Zeit der Fachkundeprüfung, kurz nach dem Lehrgang ( 3 von 12 haben es beim ersten Anlauf geschafft). Im schriftlichen Teil bekommt man vier Fragen gestellt (Aus dem Bereich Recht, Wesen, Technik und Pädagogik je eine). Wenn man diese beantwortet hat dauert es ca. 4 Wochen bis man zum mündlichen Teil der Fachkundeprüfung eingeladen wird. Dort sitzen dann vier Personen (Ein Techniker, ein Fahrlehrer, ein Rechtsbeistand und ein Pädagoge), die einen mit Fragen löchert. die 30 Minuten gehen dann so schnell rum, es ist ekelhaft. Man weiß keine Minute, wo man dran ist. Das Ergebnis aus dem schriftlichen Teil wird – so war es bei mir – auch erst am Ende der mündlichen Prüfung mitgeteilt.
    Dann darf man noch einen netten Preis für den netten weißen Schein bezahlen und kann ab da an direkt, wenn man eine Fahrschule hat, in das Praktikum gehen. Ich bin nun in der siebten Woche im Praktikum und habe es keine Minute bereut. Es war bis zum Praktikum eine verdammt harte Zeit, keine Frage, aber ich würde es auch wieder tun.
    Kommen wir mal zu ein paar Zahlen:
    Durchfallquote: 25%
    Alle Prüfungen beim ersten Mal bestanden: 13% (Zu denen möchte ich gehören)
    Bei mir steht noch die Lehrprobe an (Auch praktisch und theoretisch), die dann hoffentlich im April kommen wird. Wie es dann mit dem Verdienst aussieht weiß ich noch nicht, ist mir auch egal, solange ich über die Runden komme.

    Also, ich möchte eines anmerken, auch wenn man schon etwas älter ist, kann man seine Träume leben. Und wer etwas für die Ausbildung lernt und mitarbeitet muss auch bei der Prüfung keine Angst haben. Die Belohnung ist, dass man viele neue nette Menschen kennen lernt. Ach ja, das steuern eines KFZ vom Beifahrersitz aus lernt man nicht in der Schule, das lernt man in der praktischen Ausbildung – oder man setzt sich Samstags mal selber ins Auto und bringt es sich bei.

    Noch was, die Ausbildung in DE ist sehr anspruchsvoll, aber wenn man dies gepackt hat, kann man auch ohne größere Probleme in Österreich oder in der Schweiz ausbilden und da kann man dann richtiges Geld verdienen.

    So, thats my two cents

    PS.: Heißt auch nicht mehr Fahrlehrer oder Fahrschullehrer sondern Verkehrspädagoge ;)

  181. Pascal sagt:

    Hallo an alle
    Hatte bis gerade eben echt lust auf den Beruf.
    Nun nicht mehr……Kann mir euer albernes gefasel von wegen Fahrlehrer wird man nicht des geldes wegen nicht mehr rein ziehen……Ihr redet alle samt genau so , wie die ganzen Geldsäcke und abzieher in den Firmen. Schön Arbeitsverträge mir schleierhaften klauseln ruinieren um den Angestellten unbezahlt überstunden schieben zu lassen……..Und bei beschwerde des Angestellten immer schön erzählen beruf xy macht man nicht des Geldes wegen sondern der liebe wegen….da müssen sich eben Freizeit Familie alles andere hinten an stellen…..Ganz im ernst in welcher Welt lebt ihr eigentlich?Wenn ich so etwas schon lese 260 std im Monat arbeiten um an der Armutsgrenze zu leben und der Chef fähr 3 mal im Jahr in den Urlaub…..Selbst schuld sage ich nur wenn ihr euch das gefallen lasst. Macht ihr mal schön weiter alles aus berufung………und nicht des Geldes wegen….Mir fällt auf euch alle nur ein einziger Satz ein
    Es muss auch dumme Menschen geben , damit die reichen daran Geld verdienen können….
    Schönen gruß
    Jemand der niemals Fahrlehrer werden wird , weil in dem Berufsfeld offenbar Menschen arbeiten die mehr über die rechtschreibfehler ihrer Kollegen her ziehen sich selbst aber mit 1060 eur für 260 std im Monat ab fertigen lassen…:Traurige gesellschaft………….Erst heute kam noch im Radio :”in Deutschland stirbt die Mittelschicht aus” Fragt sich ernsthaft noch jemand warum der das von Anfang bis Ende gelsen hat?

  182. fahrtommi sagt:

    Hallo Zusammen, habe hier mal die ganzen Zeile gelesen….und muß sagen hier sind viele “Hafensänger” unterwegs.
    Hinrich hat das hier schon richtig auf de Punkt gebracht dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen. Nur eins Kolegen, wenn Ihr richtige FAHRLERER seid, verkauft Euch nicht unter Preis ! Ansonsten fahrt TAXI.

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