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Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘


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Autoversicherung für Fahranfänger

Sonntag, den 29. August 2010

Wer gerade erst den Führerschein bestanden hat, dem werden von Seiten diverser Versicherungen oftmals horrende Tarife in Aussicht gestellt. Dies ist vor allem darin begründet, dass Fahranfänger einen großen Unsicherheitsfaktor für die jeweilige Versicherungsgesellschaft darstellen. (more…)

Kategorie Allgemein, Sicherheit | 0 Kommentar »

Fahrschülerhilfe

Mittwoch, den 28. Juli 2010

Hättest du gerne mal ein Problem?

Keine Angst, das kommt von ganz alleine. Und gemeiner weise taucht es da auf, wo du es gar nicht vermutet hast.

Du wirst es schon merken: So ein Problem hat’s in sich, das kann man nicht einfach sich selbst überlassen. Denn dann bläst es sich auf und wird immer größer.

Das Problem fängt an, mit Dir zu sprechen. Es sagt: „Du bist eine trübe Tasse, rein zu gar nichts zu gebrauchen. Den Führerschein willst Du machen? Dass ich nicht lache! Ha ha, HA HA HA!!“

Du willst Dich verkriechen? Das Problem findet dich – egal wo Du bist. Ja, auch unter der Bettdecke. Das Problem sagt: „Huhu, hier bin ich! Du willst Auto fahren? Vergiß es! Kauf Dir `ne Monatskarte!“

Das Problem kann sich verwandeln und hat die unterschiedlichsten Erscheinungsformen. Mal sieht es aus wie ein Geldschein, mal wie eine Uhr. Oft nimmt es die Form eines Kupplungspedals oder Schalthebels an. Mal sitzt es oben auf einer Ampel oder fährt im toten Winkel neben Dir her. Es kommt sogar manchmal in den Fahrschulwagen und nimmt die Figur Deines Fahrlehrers an.

Und wenn man das Problem nicht rechtzeitig an der Gurgel packt und rigoros abwürgt: Dann sitzt es Dir noch bei der Prüfung im Genick und lacht Dich aus!

Willst Du das? Dann lass Dir helfen, das Problem zu besiegen. Was alle Probleme scheuen wie der Teufel das Weihwasser: Das ist ein guter Problemlöser, wie zum Beispiel die Fahrschülerhilfe.

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Wieviel Technik sollte ein Fahrschüler kennen?

Dienstag, den 29. Juni 2010

Was hält man denn von der Vorstellung, ein Pilot hätte keine Ahnung, was wirklich in seinem Flugzeug technisch abläuft? Wer würde da gerne mitfliegen? Ich nicht.

Und mit einem Auto ist das anders? In gewisser Weise schon – ein Auto kann man (fast) überall anhalten – ein Flugzeug weniger. (more…)

Tags: AutoTechnik, Technik für Fahrschüler
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Ist ein Vor-Training für Fahranfänger sinnvoll und möglich?

Freitag, den 4. Juni 2010

 

 

Das kommt darauf an. Eine Fahrausbildung befasst sich zunächst einmal mit der Handhabung des Fahrzeuges.

Jugendliche meinen sehr oft, das dies überhaupt kein Problem darstellt – jedermann weiß doch, wie so ein Auto funktioniert. Oberflächlich gesehen ist das auch so – wenn man aber ins Detail geht, bestehen da doch meist erhebliche Wissenslücken oder –schlimmer – Falschinformationen.

Die wirklich schwierigen Zeiten der Fahrzeughandhabung sind allerdings vorbei – welche Schwierigkeiten ein unsynchronisiertes Schaltgetriebe früher den Anfängern gemacht hat, kann der heutige Fahrschüler nicht einmal im Ansatz ermessen.

Diejenigen, die das noch gelernt haben, können einen heutigen Schaltwagen ganz ohne Kupplungsbenutzung bewegen.

Also das ist nicht der Punkt.

Heutige Handhabungsprobleme entstehen durch die Notwendigkeit, das Fahrzeug praktisch automatisch zu bedienen. (Das jetzt bitte nicht mit einem Schaltautomaten verwechseln!) Die Abläufe sind nämlich zunächst, bevor sie in „Fleisch und Blut“ übergegangen sind, doch recht komplex. Das beginnt bei der Kunst des Anfahrens – also der Kupplungsbeherrschung. Jeder Anfänger weiß, dass dies gar nicht so einfach ist – und ich, als Fahrlehrer, weiß, dass sehr viele Prüflinge das immer noch nicht richtig können, weil die Fahrlehrer nicht die erforderliche Zeit darauf verwenden, dies richtig zu schulen.

Was da wirklich Sache ist, merkt der Anfänger, wenn er an einem steilen Berg kurz hinter einem Hindernis (anderes Auto) steht, nicht zurückrollen darf (da steht wieder einer), die Straße auch noch schmal ist, und er nun langsamst da herausjonglieren muss. Da beherrscht er entweder die Kupplung, oder es kracht. Bei keiner Prüfung wird diese Aufgabe verlangt – und deshalb auch von Fahrschulen nicht gelehrt.

Weiter geht es mit der Handhabung des Schalthebels. Bis ein Anfänger dabei nicht immer wieder auf seine Finger schaut, dauert es auch oft sehr lange. Im Verkehr ist dafür aber leider keine Zeit. Auch das ist eine Frage der richtigen Handführung. Der übliche „Kronengriff“ ist ganz falsch. 

Die Bedienung des Lenkrades erscheint einfach. Was da einfach ist, ist die falsche Handhabung, welche im Extremfall (leider doch zu oft) dazu führt, dass der Anfänger die Kontrolle verliert und womöglich in den Gegenverkehr kracht. Nur wenige Fahrlehrer nehmen sich die (erforderliche) Zeit, das wirklich richtig zu lehren und ich habe manchmal den Eindruck, dass sie es selbst nicht wissen, wie es idealerweise zu handhaben wäre. (Ergonomie ist da gefragt, die Wissenschaft von der Mensch/Maschine-Schnittstelle).

Also diese 3 wichtigen Dinge: Anfahren – Schalten – Lenken könnten sich ohne weiteres im Voraus so weit trainieren lassen, dass die Abläufe nachher in der Fahrschule bereits automatisiert sind. Wieviel Fahrübungen der Fahrschule das erspart, ist unterschiedlich. Bei einer Fahrschule, die sowieso nur das absolute Minimum schult (ob das wohl gut ist?), kann man nichts mehr sparen, aber dann viel, viel besser sein.

Allerdings ist es hier wie auch im Sport: Für das Training braucht man eine kompetente Anleitung und möglichst auch noch einen Trainer – der heißt hier „Einweiser“.

Ich habe mir die Mühe gemacht und eine 70-seitige Anleitung geschaffen, wie man mit den Möglichkeiten des Privatmanns dieses Training durchführen kann. Wer sich dafür interessiert, findet Näheres unter www.fuehrerschein-besser-billiger.de

 

fahrofix

 

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Vernebelt

Montag, den 22. März 2010

Über Mangel an Nebel können wir uns hier im Herbst oder Frühjahr ja nicht beklagen.

Dann erwischt mich der Nebel einfach irgendwo. Ganz plötzlich. Selbstverständlich fahre ich weiter, stelle aber augenblicklich meine Fahrtechnik um. Das Allerwichtigste: ich tue alles, damit mich die anderen sehen. Also Licht einschalten, und zwar das richtige, das Abblendlicht, auch am Tage. Man sollte es nicht glauben, aber es gibt noch immer Autofahrer, die nur das Standlicht oder gar kein Licht einschalten, wenn es neblig ist. Wollen die eigentlich Strom sparen oder ist das nur Gedankenlosigkeit? Wer bei Nebel nur sein Standlicht einschaltet, sollte doch besser eine Stalllaterne vorne anbringen. Die braucht überhaupt keinen Strom und in der Wirkung ist sie auch nicht schlechter. Weil die STVO zwingend vorschreibt, dass bei Nebel, starkem Regen oder Schneefall das Abblendlicht einzuschalten ist, erhebt sich die Frage, was ist eigentlich Nebel, bei welcher Sichtweite fängt der Dunst an, Nebel zu werden?

Im Gesetz findet der wissbegierige Kraftfahrer hier lediglich die Zahl “50m” Sichtweite und zwar im Zusammenhang mit der Benutzungserlaubnis für die Nebelschlußleuchte. Aber beginnt da wirklich erst der Nebel? In der Innenstadt kann man mit 50m Sicht noch gut fahren. Aber was sind selbst hundert Meter auf einer Schnellstraße oder einer Autobahn? Gar nichts.

Auf solchen Straßen benutze ich schon das Abblendlicht, wenn die Konturen eines Entgegenkommenden über eine Strecke von 500 Metern nicht mehr mehr klar zu erkennen sind. Denken Sie nur einmal daran, wieviel Weg man braucht,um bei hoher Geschwindigkeit einen Überholvorgang durchzuführen. Das kann übel werden, wenn ein Überholer nicht rechtzeitig gesehen hat, dass Sie entgegenkommen! Besonders wenn Ihr Auto eine Tarnfarbe hat: hellgrün, beige, grau, hellbraun oder braun. Bei Tagnebel gibt es nur: machen Sie soviel Licht wie möglich. aber blenden Sie den Gegenverkehr nicht. Bei Nacht wird es gemein. Man wird nicht gesehen und sieht selbst nicht. wo die Straße weiterführt. Vater Staat sagt, man darf nur so schnell fahren. dass auf der übersehbaren Strecke noch gehalten werden kann. Um ehrlich zu sein: auch ich bin in solchen Fällen einmal zu schnell und rechne nicht mit einem Anhänger, der quer im Weg steht. Aber recht wohl ist mir dabei nicht. Wie findet man nun in einer derartigen Waschküche seinen Weg? Ist eine Mittellinie vorhanden. kann man ca. einen halben Meter rechts davon entlang fahren. So sieht man relativ gut und hat dabei den Vorteil, etwas Abstand von eventuellen Hindernissen am Straßenrand zu haben (Radfahrer!). Sollten Sie die Mittellinie zwischen die Räder nehmen wollen: es gibt bessere Arten des Selbstmordes! Ohne Mittelstreifen und bei besonders dichtem Nebel bleibt natürlich nur der rechte Rand als Orientierungshilfe. so zum Beispiel bei Nacht mit Schneefall und Nebel, dem wohl ekligsten aller denkbaren Wetter. Zwar ist das Abblendlicht unter diesen Bedingungen die richtige Beleuchtung, besser wären aber Standlicht plus tief liegende und richtig eingestellte Nebelscheinwerfer. Doch empfiehlt es sich, hin und wieder auf Fernlicht (Lichthupe!) umzuschalten. da man dann die Dichte des Nebels besser beurteilen kann. Zudem bringt gelegentliches Aufblenden einen weiteren wichtigen Vorteil: rückstrahlende Gegenstände reflektieren das Fernlicht früher, sodass man mittels der bekannten schwarz-weißen Begrenzungspfosten den Straßenverlauf besser erkennen kann. Übrigens ist mancher Nebel gar nicht so dick. wie Sie glauben: Lassen Sie doch mal die Scheibenwischer laufen!

Haben Sie in so einem Wetter eine Panne, sind Sie wahrlich nicht zu beneiden. Erstes Gebot: Nutzen Sie jede Möglichkeit, das Auto aus der Fahrbahn zu entfernen! Fahren Sie ruhig auf dem platten Reifen noch die hundert Meter bis zur nächsten Ausweichmöglichkeit. Gibt es keine, dann: Abblendlicht eingeschaltet lassen, Warnblinkanlage ein, Mitfahrer aus dem Auto heraus und seitlich in Sicherheit bringen, auch bei Kälte! Alle leuchtenden und reflektierenden Gegenstände in ausreichendem Abstand hinter dem Auto aufbauen und sich dabei nicht überfahren lassen! Wohl dem, der eine kräftige Warnlampe hat. Ich habe eine und obendrein noch eine spezielle Magnesiumfackel, welche einen roten Glutball erzeugt, so hell wie ein Waldbrand. Das übersieht niemand. (Die Fackeln gibt’s beim Sportbootzubehör als Notsignal)

Noch ein Wort zu oft geübter Nebelfahrpraxis: Das an-die-Rücklichter-Hängen. Das ist verführerisch, wenn vor mir ein Auto fährt, dessen Fahrer sich offensichtlich in der Gegend auskennt - oder vielleicht auch nur leichtsinnig ist. Wer sich da vom Vordermann “die Kastanien aus dem Feuer holen” lassen will, muss wirklich Experte im Abschätzen des notwendigen Haltewegs sein. Sonst holt man sich (mindestens) eine blutige Nase, wenn der Vordermann plötzlich auf einen unbeleuchtet auf der Straße stehenden Heuwagen aufprallen sollte. Nebenbei: Manchmal hält der Vordermann auch an, weil er in seiner Garage ist.

Manfred, FL

Tags: Fahrtipps im Nebel, Nebel
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Vor der Fahrschule brav sein!

Donnerstag, den 21. Januar 2010

Gelegentlich kommt es vor, dass selbst nach einer kleinen Ewigkeit die für die Prüfung erforderlichen Papiere beim TÜV immer noch nicht vorliegen. Das ist ziemlich dumm, wenn man in seiner Fahrausbildung so weit fortgeschritten ist, dass man nun eigentlich die Prüfung machen könnte.

Da fragt man sich: was ist da los, schlafen die mal wieder auf dem Amt?

In Wirklichkeit läuft da im Hintergrund vielleicht etwas ganz anderes ab: es hat sich beim Bearbeiten des Antrages herausgestellt, dass gegen den Bewerber ein Gerichtsverfahren in Verkehrssachen anhängig ist und infolgedessen der Antrag bis zum Abschluss dieses Verfahrens zurückgestellt wird.

Das ist nicht nur für den Fahrschüler ein böses Erwachen, auch beim Fahrlehrer kommt da nicht unbedingt Freude auf – zumal man das erst auf Nachfrage erfährt.

 

In diesem Zusammenhang sollte man wissen, dass auch örtliche Behörden dazu neigen, Regelverstöße ihrer Bürger in Dateien zu erfassen.  Besonders Jugendliche, die dazu tendieren, alles mal nicht so eng zu sehen, werden da schnell zu einem notorischen Verkehrssünder, dem man nicht unbedingt gleich erlauben will, eine Fahrerlaubnis zu erwerben.

Also Jungens, (und auch Mädchen) aufgepasst:

·        Nicht  bei Rot über die Kreuzung gehen und schon gar nicht fahren

·        nicht bei Nacht ohne Licht mit dem Fahrrad fahren

·        nicht beim Radfahren telefonieren (auch für Radler lt.Paragraph 23 StVO verboten)

·        nicht auf dem Gehweg Rad fahren

·        nicht den linken Radweg benutzen

·        nicht auf der Fahrbahn fahren, wenn ein Radweg da ist

 

Wer in geraffter Form wissen will, was erlaubt ist, kann sich das Spaßbuch „Wer darf Was  für Fahrschüler“ mit Prüfpower besorgen.  Info gibt’s hier.

Manfred FL (fahrofix)

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Fahrschüler’s Ausrüstung

Donnerstag, den 24. Dezember 2009

Es ist erstaunlich, wie dünn die Jugend von heute im Winter angezogen ist.

Ungeeigneter wie eine Baumwoll-Jeans kann im Winter gar kein Kleidungsstück sein. Mädchen ist’s scheint’s überhaupt nicht kalt. Einen üppigen Ausschnitt sieht man als Mann natürlich gerne – aber eigentlich friert’s mich schon beim Hinsehen. (more…)

Tags: Fahrschüler
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Der Kapitän im Schiff.

Dienstag, den 3. November 2009

Auf einem Schiff ist ganz klar - der Kapitän sagt, wo’s lang geht. Der Mann am Ruder oder an der Maschine tut, was der Captain sagt. Zum Beispiel: “Volle Kraft voraus!” Dann sagt der Mann an der Maschine: “Captain, da ist aber das Wasser zu flach” Der Captain: “Volle Kraft voraus!” Der Matrose: “Ay Ay, Captain” und gibt volle Kraft voraus.  Und dann bleibt der Dampfer zwar stecken, aber das hat der Captain gewollt, weil er - im Gegensatz zum Matrosen - gewusst hat, dass der Dampfer unten ein Leck hat und sonst abgesoffen wäre.

So, und jetzt kommen wir ganz schnell wieder an Land und ins Fahrschulauto.

Ein Beispiel aus meiner Praxis. Vor langen Jahren fuhr ich einmal von Sindelfingen, wo ich auf dem Landratsamt war, über die damals noch 1-spurige B-10 wieder nach Stuttgart zurück. Am Steuer eine Dame mittleren Alters, etwa 10 Fahrstunden Praxis und noch recht ängstlich. Wir fuhren am Ende einer PKW-Kolonne mit ca. 65 km/h,  hinter uns nach ca. 300 Meter ein großer LKW mit Langholz beladen.
Die PKW-Kolonne kam aus irgendeinem Grund plötzlich zuM Stehen, fuhr aber sofort wieder weiter. Meine Fahrschülerin hielt brav ebenfalls an und fummelte am Ganghebel herum.
Beim Blick in den Spiegel erschrak ich: der LKW kam mit unverminderter Fahrt auf uns zu gerast, weil er wohl erwartete, dass wir ebenfalls sofort weiter fahren würden.
Die Fahrschülerin trat aber die Kupplung voll durch. Ich rief “Kupplung frei”, worauf sie noch fester zutrat. Ich schrie jetzt: “Kupplung weg, sofort”
Siebtrat nach wie vor aufs Pedal.
Der LKW-Fahrer- nun selbst erschrocken, versuchte zunächst noch links vorbeizuziehen - ging nicht, wegen Gegenverkehr, zog wieder nach rechts, vollgebremst mit rauchenden Reifen, streifte meinen Opel hinten rechts, riss mir den rechten Außenspiegel ab, fuhr die 5×10m große Tafel “Autobahn 250m” nieder, kippte rechts in den Graben, die Zugmaschine knickte - zum Glück für den LKW Fahrer, nach links ab, die dicken Baumstämme flogen wie die Streichhölzer geradeaus weiter, der Staub legte sich und die Schülerin trat immer noch die Kupplung durch.
Ich drehte den Zündschlüssel rum und stieg aus. Der LKW-Fahrer drückte seine Fahrertüre nach oben auf und stemmte sich heraus. Weiß wie die Wand. Ich aber wohl auch. “Sie können jetzt die Kupplung loslassen” sagte ich nebenbei ins Auto hinein und ich vermute, sie hat es dann auch getan.
Es kam dann das ganz große Besteck: Feuerwehr, Kranwagen, Polizei und wir hatten noch mehrere Stunden Abwechslung an der Unfallstelle. Übrigens: der LKW war aus Luxemburg und mein Schaden wurde komplett von seiner Haftpflichtversicherung bezahlt.

Warum erzähle ich das hier? Weil vor kurzem ein schlimmer Unfall mit einem Fahrschulauto auf der Autobahn passiert ist, wo die Insassen des Schulautos keine Chance mehr hatten und vom LKW überrollt wurden. Vielleicht war eine ähnliche Situation vorausgegangen, ich weiß es nicht.
Was ich aber weiß ist: Vor der ersten Schulfahrt erkläre ich seither meinen Schülern, dass meine Fahr-Anweisungen sofort und ohne Diskussionen zu befolgen sind - denn der Kapitän im Fahrschulauto ist der Lehrer.

Manfred   FL.

Tags: Fahrschulpraxis
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Autoleasing für Fahranfänger

Freitag, den 4. September 2009

Fast alle Fahranfänger wünschen sich natürlich auch ein Auto, denn ohne dieses können sie ihren frischerworbenen Führerschein nicht genießen. Das Problem ist hier allerdings oft, dass die eigenen finanziellen Mittel durch die Kosten für den Führerschein sehr stark eingeschränkt sind. Für Fahranfänger ist aus diesem Grund das Autoleasing sehr interessant, denn hier wird lediglich für die Anzahlung Eigenkapital benötigt. Die Leasingraten werden den finanziellen Möglichkeiten in der Regel angepasst bzw. es wird ein Fahrzeugmodell empfohlen bei dem die Leasingraten nicht so hoch sind. (more…)

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Wichtig für Bewerber zum Führerschein

Donnerstag, den 4. Juni 2009

 

Wer beabsichtigt, in naher Zukunft eine Fahrausbildung zu beginnen, sollte möglichst folgende Punkte beachten:

 

1.      Keine Gesetzesverstöße. Insbesondere nicht im Straßenverkehr. Also nicht mit dem Fahrrad bei Rot über die Ampel fahren, auf Gehwegen radeln, bei Nacht nicht ohne Licht und schon gar nicht schwarz fahren. Kein frisiertes Moped fahren.  Ist ein juristisches Verfahren anhängig , verweigern die Behörden oft die Zulassung zur Fahrprüfung.  Wenn man das erst merkt, wenn der Fahrlehrer die Prüfung bestellen will, ist womöglich das ganze Geld umsonst ausgegeben worden.

2.      Zum Augenoptiker gehen und den sowieso erforderlichen Sehtest machen. Da kommt manchmal Unerwartetes zu Tage, nämlich dass man eine Brille (oder Kontaktlinsen) braucht. Es ist nicht gut, wenn man das erst nach der 10. Fahrstunde merkt.

3.      Überlegen, ob man das gerade nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich schafft. Man kann nicht alle Fahrstunden abends nach Feierabend  oder Samstags nachmittags absolvieren. Das betrifft nicht nur das eigene Zeitprofil, sondern auch das der Fahrschule. Zu diesen Zeiten wollen auch viele andere Leute Termine haben.

4.      Keine Rummelplatz-Boxautos (Scooter)  oder Go-Karts fahren. Das Fahrverhalten dieser Fahrzeuge hat mit einem normalen Auto aber auch gar nichts zu tun. Überlege mal: Wenn man mit einem Auto nur mit Boxautotempo gegen ein Hindernis fährt, kostet das bestimmt mehr als 1000 € Reparatur.  Wenn man die Lenkung des Scooters herumdreht, fährt das Ding sogar rückwärts!  Ein GoKart wird mit dem linken Fuß gebremst. Wenn man das gewöhnt ist, tritt man im Notfall bei einem Auto auf die Kupplung! Da besteht Lebensgefahr.  Also Finger weg von solchen Fahrzeugen, wenn man zur Fahrausbildung will.

 

Auszug aus dem Lernprogramm für Fahrschüler; Anfänger und Einweiser: Praktippkum

http://webdesign-und-drin.de/privatausbildung-leitfaden

Manfred, FL

Tags: Vorkenntnisse
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