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Archiv der Kategorie ‘Allgemein‘


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Vor der Fahrschule brav sein!

Donnerstag, den 21. Januar 2010

Gelegentlich kommt es vor, dass selbst nach einer kleinen Ewigkeit die für die Prüfung erforderlichen Papiere beim TÜV immer noch nicht vorliegen. Das ist ziemlich dumm, wenn man in seiner Fahrausbildung so weit fortgeschritten ist, dass man nun eigentlich die Prüfung machen könnte.

Da fragt man sich: was ist da los, schlafen die mal wieder auf dem Amt?

In Wirklichkeit läuft da im Hintergrund vielleicht etwas ganz anderes ab: es hat sich beim Bearbeiten des Antrages herausgestellt, dass gegen den Bewerber ein Gerichtsverfahren in Verkehrssachen anhängig ist und infolgedessen der Antrag bis zum Abschluss dieses Verfahrens zurückgestellt wird.

Das ist nicht nur für den Fahrschüler ein böses Erwachen, auch beim Fahrlehrer kommt da nicht unbedingt Freude auf – zumal man das erst auf Nachfrage erfährt.

 

In diesem Zusammenhang sollte man wissen, dass auch örtliche Behörden dazu neigen, Regelverstöße ihrer Bürger in Dateien zu erfassen.  Besonders Jugendliche, die dazu tendieren, alles mal nicht so eng zu sehen, werden da schnell zu einem notorischen Verkehrssünder, dem man nicht unbedingt gleich erlauben will, eine Fahrerlaubnis zu erwerben.

Also Jungens, (und auch Mädchen) aufgepasst:

·        Nicht  bei Rot über die Kreuzung gehen und schon gar nicht fahren

·        nicht bei Nacht ohne Licht mit dem Fahrrad fahren

·        nicht beim Radfahren telefonieren (auch für Radler lt.Paragraph 23 StVO verboten)

·        nicht auf dem Gehweg Rad fahren

·        nicht den linken Radweg benutzen

·        nicht auf der Fahrbahn fahren, wenn ein Radweg da ist

 

Wer in geraffter Form wissen will, was erlaubt ist, kann sich das Spaßbuch „Wer darf Was  für Fahrschüler“ mit Prüfpower besorgen.  Info gibt’s hier.

Manfred FL (fahrofix)

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Fahrschüler’s Ausrüstung

Donnerstag, den 24. Dezember 2009

Es ist erstaunlich, wie dünn die Jugend von heute im Winter angezogen ist.

Ungeeigneter wie eine Baumwoll-Jeans kann im Winter gar kein Kleidungsstück sein. Mädchen ist’s scheint’s überhaupt nicht kalt. Einen üppigen Ausschnitt sieht man als Mann natürlich gerne – aber eigentlich friert’s mich schon beim Hinsehen. (more…)

Tags: Fahrschüler
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Der Kapitän im Schiff.

Dienstag, den 3. November 2009

Auf einem Schiff ist ganz klar - der Kapitän sagt, wo’s lang geht. Der Mann am Ruder oder an der Maschine tut, was der Captain sagt. Zum Beispiel: “Volle Kraft voraus!” Dann sagt der Mann an der Maschine: “Captain, da ist aber das Wasser zu flach” Der Captain: “Volle Kraft voraus!” Der Matrose: “Ay Ay, Captain” und gibt volle Kraft voraus.  Und dann bleibt der Dampfer zwar stecken, aber das hat der Captain gewollt, weil er - im Gegensatz zum Matrosen - gewusst hat, dass der Dampfer unten ein Leck hat und sonst abgesoffen wäre.

So, und jetzt kommen wir ganz schnell wieder an Land und ins Fahrschulauto.

Ein Beispiel aus meiner Praxis. Vor langen Jahren fuhr ich einmal von Sindelfingen, wo ich auf dem Landratsamt war, über die damals noch 1-spurige B-10 wieder nach Stuttgart zurück. Am Steuer eine Dame mittleren Alters, etwa 10 Fahrstunden Praxis und noch recht ängstlich. Wir fuhren am Ende einer PKW-Kolonne mit ca. 65 km/h,  hinter uns nach ca. 300 Meter ein großer LKW mit Langholz beladen.
Die PKW-Kolonne kam aus irgendeinem Grund plötzlich zuM Stehen, fuhr aber sofort wieder weiter. Meine Fahrschülerin hielt brav ebenfalls an und fummelte am Ganghebel herum.
Beim Blick in den Spiegel erschrak ich: der LKW kam mit unverminderter Fahrt auf uns zu gerast, weil er wohl erwartete, dass wir ebenfalls sofort weiter fahren würden.
Die Fahrschülerin trat aber die Kupplung voll durch. Ich rief “Kupplung frei”, worauf sie noch fester zutrat. Ich schrie jetzt: “Kupplung weg, sofort”
Siebtrat nach wie vor aufs Pedal.
Der LKW-Fahrer- nun selbst erschrocken, versuchte zunächst noch links vorbeizuziehen - ging nicht, wegen Gegenverkehr, zog wieder nach rechts, vollgebremst mit rauchenden Reifen, streifte meinen Opel hinten rechts, riss mir den rechten Außenspiegel ab, fuhr die 5×10m große Tafel “Autobahn 250m” nieder, kippte rechts in den Graben, die Zugmaschine knickte - zum Glück für den LKW Fahrer, nach links ab, die dicken Baumstämme flogen wie die Streichhölzer geradeaus weiter, der Staub legte sich und die Schülerin trat immer noch die Kupplung durch.
Ich drehte den Zündschlüssel rum und stieg aus. Der LKW-Fahrer drückte seine Fahrertüre nach oben auf und stemmte sich heraus. Weiß wie die Wand. Ich aber wohl auch. “Sie können jetzt die Kupplung loslassen” sagte ich nebenbei ins Auto hinein und ich vermute, sie hat es dann auch getan.
Es kam dann das ganz große Besteck: Feuerwehr, Kranwagen, Polizei und wir hatten noch mehrere Stunden Abwechslung an der Unfallstelle. Übrigens: der LKW war aus Luxemburg und mein Schaden wurde komplett von seiner Haftpflichtversicherung bezahlt.

Warum erzähle ich das hier? Weil vor kurzem ein schlimmer Unfall mit einem Fahrschulauto auf der Autobahn passiert ist, wo die Insassen des Schulautos keine Chance mehr hatten und vom LKW überrollt wurden. Vielleicht war eine ähnliche Situation vorausgegangen, ich weiß es nicht.
Was ich aber weiß ist: Vor der ersten Schulfahrt erkläre ich seither meinen Schülern, dass meine Fahr-Anweisungen sofort und ohne Diskussionen zu befolgen sind - denn der Kapitän im Fahrschulauto ist der Lehrer.

Manfred   FL.

Tags: Fahrschulpraxis
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Autoleasing für Fahranfänger

Freitag, den 4. September 2009

Fast alle Fahranfänger wünschen sich natürlich auch ein Auto, denn ohne dieses können sie ihren frischerworbenen Führerschein nicht genießen. Das Problem ist hier allerdings oft, dass die eigenen finanziellen Mittel durch die Kosten für den Führerschein sehr stark eingeschränkt sind. Für Fahranfänger ist aus diesem Grund das Autoleasing sehr interessant, denn hier wird lediglich für die Anzahlung Eigenkapital benötigt. Die Leasingraten werden den finanziellen Möglichkeiten in der Regel angepasst bzw. es wird ein Fahrzeugmodell empfohlen bei dem die Leasingraten nicht so hoch sind. (more…)

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Wichtig für Bewerber zum Führerschein

Donnerstag, den 4. Juni 2009

 

Wer beabsichtigt, in naher Zukunft eine Fahrausbildung zu beginnen, sollte möglichst folgende Punkte beachten:

 

1.      Keine Gesetzesverstöße. Insbesondere nicht im Straßenverkehr. Also nicht mit dem Fahrrad bei Rot über die Ampel fahren, auf Gehwegen radeln, bei Nacht nicht ohne Licht und schon gar nicht schwarz fahren. Kein frisiertes Moped fahren.  Ist ein juristisches Verfahren anhängig , verweigern die Behörden oft die Zulassung zur Fahrprüfung.  Wenn man das erst merkt, wenn der Fahrlehrer die Prüfung bestellen will, ist womöglich das ganze Geld umsonst ausgegeben worden.

2.      Zum Augenoptiker gehen und den sowieso erforderlichen Sehtest machen. Da kommt manchmal Unerwartetes zu Tage, nämlich dass man eine Brille (oder Kontaktlinsen) braucht. Es ist nicht gut, wenn man das erst nach der 10. Fahrstunde merkt.

3.      Überlegen, ob man das gerade nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich schafft. Man kann nicht alle Fahrstunden abends nach Feierabend  oder Samstags nachmittags absolvieren. Das betrifft nicht nur das eigene Zeitprofil, sondern auch das der Fahrschule. Zu diesen Zeiten wollen auch viele andere Leute Termine haben.

4.      Keine Rummelplatz-Boxautos (Scooter)  oder Go-Karts fahren. Das Fahrverhalten dieser Fahrzeuge hat mit einem normalen Auto aber auch gar nichts zu tun. Überlege mal: Wenn man mit einem Auto nur mit Boxautotempo gegen ein Hindernis fährt, kostet das bestimmt mehr als 1000 € Reparatur.  Wenn man die Lenkung des Scooters herumdreht, fährt das Ding sogar rückwärts!  Ein GoKart wird mit dem linken Fuß gebremst. Wenn man das gewöhnt ist, tritt man im Notfall bei einem Auto auf die Kupplung! Da besteht Lebensgefahr.  Also Finger weg von solchen Fahrzeugen, wenn man zur Fahrausbildung will.

 

Auszug aus dem Lernprogramm für Fahrschüler; Anfänger und Einweiser: Praktippkum

http://webdesign-und-drin.de/privatausbildung-leitfaden

Manfred, FL

Tags: Vorkenntnisse
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Die Frau am Ersatzrad

Freitag, den 8. Mai 2009


Prolog:  In der ADAC-Motorwelt  (5/2009, Seite 16) steht ein Artikel über den – ach so einfachen – Radwechsel. Das sehe ich etwas anders.

Die Frau am Ersatzrad.

Noch ist die Zeit der Reifenpannen nicht ganz vorüber. Und kein Naturgesetz beschränkt derartige “Plattfüße” nur auf die von Männern gesteuerten Autos. Gemeinerweise treten diese Tücken des Objektes auch regelmäßig am ungelegensten Ort, (vorzugsweise fern jeder Ansiedlung) und zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt (nachts um Eins bei strömendem Regen) auf.

Nun kann die kraftfahrende Dame mit technischer Unbekümmertheit den “Plattfuß” einfach ignorieren und versuchen, die nächste rettende Tankstelle dennoch zu erreichen. Dieses Vorhaben wird sie aber spätestens dann aufgeben, wenn sich der leere Pneu soweit von der Felge heruntergewalkt hat, dass der Wagen auf Ebendieser laut scheppernd einherhinkt.

Kostet es auch Überwindung, der erste Schritt in Richtung Reserverad muss getan werden, will man nicht im Auto übernachten.
Erwartet die Chauffeuse nun einen Andrang hilfsbereiter männlicher Automobilisten, so steht ihr insbesondere bei Regen oder Kälte eine herbe Enttäuschung bevor. Selbst durch die Feststellung, dass der letzte Kavalier wohl schon im ersten Weltkrieg gefallen sei, ist besagte Panne noch nicht behoben. Es empfiehlt sich also, die möglichst reparatur-behandschuhte Hand selbst anzulegen. Die Zeit, welche man zum Herauskramen des Ersatzrades benötigt, verfliegt schneller, wenn man sich dabei Gedanken über den Automobilkonstrukteur macht, der für die Unterbringung dieses Rades verantwortlich war. Zierlichere Persönchen können sich bei dieser Gelegenheit erstmals wundern, welches Gewicht ein simples Autorad hat. Vor das Aufbocken mittels Wagenheber haben aber die Autogötter das Lösen der Radmuttern gesetzt. Die Radmuttern ihrerseits verstecken sich oft unter der verchromten Radkappe, welche so ordentlich fest auf die Felge aufgeklemmt ist, dass sie einer unkundig werkelnden Damenhand mühelos widersteht.

Im Werkzeug findet sich zu diesem Zweck entweder ein eiserner Hebel mit abgekröpftem oder abgeflachtem Ende oder eine Art starker Draht mit zwei umgebogenen - Enden oder gar kein besonderes Werkzeug. (Da hat dann die Werksleitung gemeint, man könne den beiliegenden Billigschraubenzieher dafür benutzen.)

Ist dieser komische Draht beim Werkzeug, dann hat die Radkappe irgndwo zwei kleine Löcher, in welche man die Enden des Drahtes einsteckt und dann kräftig zieht. Die Betonung liegt auf “kräftig” und man achte auf ein richtig platziertes Standbein. Hat man nur bewussten Schraubenzieher, so steckt man diesen zwischen Zierkappe und Rad und dann: d r e h e n. Machen die Handgelenke die Anstrengung nicht mit, dann den Schraubenzieher so in die Ritze zwischen Rad und Felge stecken, dass man ihn mit einem Fußtritt gut erreichen kann. Diese Behandlung überzeugt meist alle Radkappen, dass sie ihren Platz verlassen müssen.

Jetzt blicken Ihnen die Radmuttern erwartungsvoll entgegen und wir hoffen, dass Sie einen ordentlichen Radmutternschlüssel (ohne eingerissenes Maul!) oder ein stabiles Radkreuz besitzen. Radmuttern gehen linksrum auf! Manche Eva wird jetzt aber die betrübliche Feststellung machen, dass die Radmuttern trotz gutem Werkzeug aber doch nicht aufgehen. Die machen sozusagen überhaupt keinen Muckser! Das liegt an Herrn Korbinian Fuchslechner, Autoschlosser seines Zeichens, welcher Radmuttern verantwortungsbewusst nur mittels Schlagschrauber elektrisch festzieht.

Zum Öffnen hilft nur rohe Kraft, und ein hilfsbereiter, trainierter Athlet steht ja leider nicht zur Verfügung. Findige Damen erinnern sich in solchen Fällen an das beliebte Schulfach Physik und den Begriff “Kraft mal Hebelarm”. Jede Menge Kraft hat man mit dem Wagenheber und weil dieser ja noch nicht am Auto angesetzt ist, wirkt er hier als Problemlöser. Man steckt nun nämlich den Radschlüssel einfach so auf die Muttern, dass er waagrecht steht. Dann dreht man den Wagenheber soweit herauf, bis er gerade unter dem Handgriff festklemmt. Wenn man nun etwas weiterdreht am Wagenheber, bricht entweder der Schlüssel ab oder die Mutter ist offen. Ein etwas umständliches Verfahren, Radmuttern zu lösen, zugegeben, aber die einzig wirksame Methode, wenn es am Bizeps fehlt. (Man muss dabei übrigens sehr vorsichtig sein: unbedingt den Kopf weit vom Geschehen weghalten, falls der Schlüssel unter dem großen Druck wirklich bricht, springt er nach oben davon.

Wie und wo Wagenheber angesetzt werden müssen steht in der Betriebsanleitung. Zur Beachtung: fast immer werden sie schräg angesetzt. Setzt man ihn senkrecht an, drückt er sich beim Hochkurbeln gerne seitlich in die Karosserie ein - und das kommt teuer! Eine sehr interessante Erfahrung macht die Kraft-Fahrerin dann noch, wenn bei abgenommenem Rad das Auto mit den übrigen drei Füßen einen kleinen Schritt macht, weil die Handbremse nicht richtig angezogen oder kein Keil vor den Rädern war - und vom Wagenheber herunterplumpst. Schon klingelt beim nächsten Abschleppdienst die Registrierkasse.Lustig ist auch, wenn auf weichem Boden der Wagenheber allmählich in der Erde verschwindet, während das Auto ruhig stehen bleibt. Ein unterlegtes Brettchen verhindert solches zuverlässig. Der Wagen sollte übrigens nicht zu hoch geliftet werden, sondern nur soweit, bis das Reserverad gerade auf die Schrauben aufgeschoben werden kann. Dadurch vermeidet man das sehr anstrengende Heben des Ersatzrades, was umso unangenehmer ist, weil man dabei in die Hocke gehen und das Rad mit ausgestrecktem Arm stemmen muss. Wenn am Schluss die Radmuttern auch nur mit “Fraueskraft” wieder angezogen werden, kann sich das Rad dennoch nicht lösen. Es sollte wirklich “gezogen” und nicht am Hebel gedrückt werden, sonst läuft man Gefahr, sich das Handgelenk zu brechen, wenn der Schlüssel einmal abrutscht. Die Radkappe lässt eine Frau zweckmäßigerweise vorerst im Kofferraum, weil sie mit sehr kräftigem Schlag aufgepresst werden muss. Das kann man, ebenso wie das Nachziehen der Radmuttern, später einem Reifenwart überlassen. Abschließend ein Tipp: es ist viel leichter, diesen Vorgang bei schönem Wetter erst einmal auf dem Hof zu üben, als ihn bei Nacht und Regen gleich können zu müssen.

Manfred FL

 

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Jetzt ran an die Fahrausbildung!

Freitag, den 6. März 2009

Im Augenblick ziert sich der Frühling noch ein wenig - aber bald wird der Winter aufgeben müssen.

Dann sind die Fahrlehrer zwar meistens noch ausgeruht,  aber dann geht es echt zur Sache und für manchen Fahrschüler wird’s schwierig, so viele Fahrstunden zu bekommen, wie er möchte.

Wobei die Frage ist:  Wieviele Fahrstunden sollte man denn in welchem Zeitfenster nehmen?

Meine Erfahrungswerte sind da folgende:  Mindestens zwei Mal pro Woche sollte der Anfänger im Schulauto sitzen.  Dabei ist dann aber eine einzelne Fahrstunde zu 45 Minuten zu wenig, denn man kann davon ausgehen, dass auch ein begabter Schüler ca. 10 Minuten braucht, bis er wieder auf dem Stand der vergangenen Fahrstunde ist - vorausgesetzt diese war in der Woche vorher, sonst dauert die Auffrischung länger.  Die verbleibenden 35 Minuten sind zu wenig, um einen nachhaltigen Lernerfolg zu erzielen. Also zwei Mal pro Woche eine Doppelstunde buchen. Mindestens. 3 mal / Woche wäre besser.
Überhaupt nicht gut sind Gewaltkuren: zum Beispiel 4 Fahrstunden am Stück und außerdem laut Ausbildungsordnung unzulässig.

Wenn man mal davon ausgeht, dass ein Fahrlehrer pro Woche ca. 60 Fahrstunden leistet, kann man leicht ausrechnen, dass er mit 15 Fahrschülern an seiner Kapazitätsgrenze angelangt ist.  Manchmal kommt aber alles zusammen - besonders wenn einige Schüler kurz vor der Prüfung stehen und noch Sonderfahrten fehlen.  15 Fahrschüler bedeuten allein für die Sonderfahrten 180 Fahrstunden!
Da kann es dann sein, dass man als Schüler - speziell wenn man anfängt - viel weniger Fahrstunden bekommt, als notwendig wären.
Das bedeutet aber, dass man im Endeffekt mehr Stunden braucht - oder nicht fertig ausgebildet zur Prüfung geht. Und das passiert gerade bei Fahrschulen, die gut im Geschäft sind.
Was lernen wir daraus?
So früh wie möglich zur Fahrschule anmelden!
Und wenn es geht, vielleicht ein paar Vorkenntnisse mitbringen.

Vorkenntnisse müssen aber richtig erworben werden, sonst dauerts noch länger.
Es gibt dafür ein sehr preisgünstiges Angebot im Web:  www.fahrschul-praktipps.de.vu

Da wird erklärt, was man alles im Voraus schon legal trainieren kann - es ist mehr als man vermutet.

Manfred  FL

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So ist ein guter Fahrprüfer.

Mittwoch, den 18. Februar 2009

Manche Prüfer liefern eine wirklich gute Arbeit. Sie sind freundlich, bieten insbesondere eine freundliche Einleitung vor der Prüfungsfahrt,  geben rechtzeitig klare Wegkommandos und halten die Unterhaltung mit dem Fahrlehrer in engen Grenzen, um den Prüfling nicht abzulenken. Diese Prüfer haben mehrere ausgewogene Prüfstrecken, wobei auch die Tageszeit berücksichtigt wird, weil es eben Rush-Hours gibt, wo sonst harmlose Kreuzungen für Anfänger fast unbezwingbar sein können. Ein Prüfer, der neu im Ort ist, scheut sich nicht, die Wegfindung dem Fahrlehrer zu überlassen. Damit kommt er zwar sicherlich nicht an die allerschwierigsten Stellen in diesem Prüfort – aber die findet jeder Prüfer nach ein, zwei Prüftagen dort von alleine. Bei der Wegangabe durch den Fahrlehrer wird es möglicherweise manchmal sogar schwieriger als der Prüfer es gewollt hätte, weil der Fahrlehrer ja seine Pappenheimer kennt und manchem seiner Schüler auch mal anspruchsvollere Manöver zutraut. Außerdem kommt da noch ins Spiel, dass der Fahrlehrer zeigen möchte, wie gut er ausbildet und schon deshalb von allein schon keine Strecken aussucht, die seine Oma im Tiefschlaf bewältigen würde.

Ein guter Prüfer verlangt auch keine Sachen, die er selbst nicht machen würde – zum Beispiel Einparken in eine kleine Lücke in einer belebten Durchgangsstraße. Es wirkt kaum sehr fördernd für die Prüftemperatur, wenn sich hinter dem einparkenden Schulauto eine Kolonne ungeduldiger Verkehrsteilnehmer bildet. Ein guter Prüfer kommentiert auch schon mal einen Fehler, der tolerierbar ist: „Also nun regen Sie sich mal nicht auf, das war zwar so nicht ok aber man kann es noch durchgehen lassen – wenn Sie es jetzt nicht dauernd so machen“.  Der gute Prüfer kommentiert aber keineswegs jedes Fahrmanöver – das wird wohl auch generell so gehandhabt, eher zu restriktiv. Dennoch: sowohl Prüfling als auch der Fahrlehrer hätten schon gerne mal ein Feed-Back über die Toleranzschwelle des Herrn Sachverständigen. Bei Grenzfällen in punkto Fahrkönnen kann ein guter Prüfer sich auch mal eine Fahrlehrer-Beurteilung über den Aspiranten einholen. Dafür lässt man rechts ranfahren und steigt selbst mitsamt dem Fahrlehrer aus, um das Verhalten mal ungestört zu besprechen. Das Ergebnis solcher Besprechung könnte dann der Prüfer durchaus dem Schüler – der es ja gemerkt hat, dass da was im Busch ist -  mitteilen: „ Also, Herr Sowieso, so ganz bin ich mit Ihrem Fahren nicht zufrieden, da schwanke ich noch, ob ich Sie durchlassen kann. Wenn Sie mir von jetzt an wirklich zeigen, dass Sie den Außenspiegel intensiver nutzen, kann es noch was werden. Ihr Fahrlehrer sagt, dass Sie das sonst durchaus richtig machen. Sie wissen also, worauf ich jetzt besonders achte. Und ansonsten erwarte ich natürlich auch weiterhin ein richtiges Verhalten.“

Danach geht es doch wahrscheinlich in gereinigter Atmosphäre im Auto weiter.

Genauso ist es gut, wenn der Prüfer nach einem eklatanten Fehler sofort verkündet: „Das war’s leider. Wollen Sie selbst zum Ausgangspunkt zurückfahren oder wollen Sie irgendwo unterwegs aussteigen?

 

Auch wenn die Prüfung bestanden wurde und man wieder am Ausgangspunkt angelangt ist, verkündet der gute Prüfer sein Urteil sofort. Und die Detailbewertung kommt danach.

Manfred,  FL

 

Auszug aus dem Buch  „Führerschein? Keiner ist zu blöd!“

ISBN Nr. 978-3-8370-0645-2

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Vorsicht, Fahrschule ? !

Donnerstag, den 5. Februar 2009

Nachfolgender Beitrag ist eigentlich für Kraftfahrer gedacht, die eine Fahrschule vor sich haben, es kann aber auch nicht schaden, wenn ein Fahrschüler um diese Problematik weiß.

—————————————————————————————–

Wenn auch Fahrschulwagen nur selten zur Flüssigkeit des Verkehrs beitragen, wird man gerne einsehen, daß richtiges Verhalten im Straßenverkehr nicht auf abgelegenen Feldwegen geübt werden kann. Dennoch wird ein Kraftfahrer, der einen Fahrschulwagen vor sich entdeckt, diese Tatsache nur mit mäßiger Freude registrieren und zusehen, dieses Auto so schnell wie möglich hinter sich zu lassen. Ein Fahrschulwagen ist häufig ein Verkehrshindernis - daran läßt sich kaum etwas ändern - aber ist er vielleicht auch eine Gefahrenquelle?

Warum, wird man fragen, schließlich ist ja der Fahrlehrer dabei, der wird schon aufpassen. So ist es, der Fahrlehrer passt tatsächlich auf, mehr wie vielleicht mancher andere.

Aber Kraftfahrer, Achtung! Der Fahrlehrer ist bei bestimmten Fahrfehlern des Schülers machtlos! Warum das so ist, sei in den folgenden Zeilen dargestellt. Vorwegnehmen möchte ich noch, daß Fahrschulen die absolut geringste Quote an selbstverschuldeten Unfällen haben. Wie jeder weiss, ist ein Fahrschulwagen mit Doppelpedalen ausgerüstet. Der Lehrer hat also auch an seiner Seite Kupplung, Bremse und Gas. Man kann also das Auto auch von der rechten Seite aus fahren. Dennoch ist diese Einrichtung unvollkommen: es fehlt das 2. Lenkrad (in England gibt’s sowas!) und, schlimmer noch, die Pedalerie des Schülers läßt sich nicht außer Betrieb setzen. Weiterhin fehlen an der Lehrerseite meistens die Kontrollampen für die Blinkrichtung.

Das kann zu recht kitzligen Situationen führen. z.B. wenn ein Fahrschüler die Kupplung verkrampft an’s Bodenbrett presst. Dann kann auch der Fahrlehrer nicht anfahren, selbst wenn er hinten schon den 38-Tonnen-Zug mit rauchenden Reifen heranbremsen sieht. (Dessen Fahrer hat nämlich gemeint, das Fahrschulauto fährt jetzt weg, weil die Ampel Grün zeigt.)
Oder,wenn der Schüler schon 2 mal verwarnt wurde, am Zebrastreifen anzuhalten, wenn Fußgänger rüber wollen - und jetzt beim 3.Mal die Leute wieder zu spät sieht, aber dann voll in die Eisen steigt
. Kraftfahrer sollten deshalb wissen, gegen welche Fahrfehler der Fahrlehrer nichts unternehmen kann:
- gegen plötzliches, unmotiviertes, viel zu starkes Bremsen
- gegen plötzliches Verreissen der Lenkung
- gegen Stehenbleiben wegen verkrampftem Durchdrücken der Kupplung
- gegen plötzliches Aufreißen der Fahrertüre

Der rechtzeitige Eingriff wird schwierig bei folgenden Fehlern:

- Abbiegen gegen die Blinkerrichtung
- Verwechseln der Drehrichtung Lenkrad beim Abbiegen (Jawohl, das gibt es!)
- am Hineindrehen der Lenkung in die Rückstellrichtung des Lenkrades nach dem Abbiegen.
- falsche Betätigung des Abblendschalters bei Nacht

Aus dem Gesagten geht hervor, dass man auf keinen Fall zu dicht auf einen Fahrschulwagen auffahren sollte. Fahrschüler bringen es fertig zu bremsen, wenn die Ampel auf Grün steht! Fahrschüler blinken rechts und biegen links ab. Es kann durchaus sein, daß der Lehrer das nicht gemerkt hat, weil seine Aufmerksamkeit von etwas anderem in Anspruch genommen war. Fahrschüler machen plötzliche Lenkschlenker - man halte genügend Abstand beim Überholen! Das gilt auch beim Vorbeifahren am geparkten Schulwagen. Oft reißt der Schüler ohne Rückblick die Türe auf.
Aus allen diesen Gründen sind Fahrschulwagen mit Vorsicht zu behandeln und deshalb sind sie ja auch gekennzeichnet. Jedoch ist das nicht Vorschrift und bei der Prüfung sogar verboten. Man erkennt Fahrschulwagen aber auch so. An den vielen Spiegeln, in die der Schüler zu wenig hineinblickt. Am lässig im Eck lehnenden Fahrlehrer, der sein Geld verdient, indem er sich von netten Mädchen spazieren fahren läßt.

Manfred FL

siehe auch www.manfredagil.de.tc

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Sommerreifen 2009

Montag, den 24. November 2008

Ein Blick in die Statistiken verrät, dass immer noch Winterreifen-Zeit angesagt ist und quasi niemand auf die Idee kommt, nach Sommerreifen zu suchen.

Die Hersteller sind aber längst nicht mehr in der Winterphase, hier hat der Sommer längst begonnen. Auch 2009 wird es wieder einige Neuerungen im Bereich der Reifen geben und spätestens im Frühling ist das Thema Sommerreifen 2009 dann brandaktuell.

Welche Sommerreifen sind 2009 zu empfehlen, bzw. welche sind preiswert. Lieber ein neues Modell oder ein Modell aus dem Vorjahr sind dann einige Fragen, die potenziellen Käufer stellen. (more…)

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