Urteil: Betrunken Radfahren kann Führerschein kosten

Das Bundesverwaltungsgericht hat nun im Falle eines 41-Jährigen entschieden, dass betrunken Radfahren den Führerschein kosten kann. Der 41-Jährige war bei einer Verkehrskontrolle mit einem Alkoholpegel von 2,09 Promille aufgefallen.

Die Richter argumentierten so, dass jemand ab einem Blutwert von 1,6 Promille prinzipiell auch mit dem Auto fahren würde. Recht merkwürdige Entscheidung und im Einzelfall deswegen auch durch einen Idiotentest abzusichern.

Natürlich ist man in gewisser Weise auch eine Gefährdung für den Straßenverkehr, wenn man getrunken hat. Aber ist es doch nicht schon sehr lobenswert, wenn man dann überhaupt das Rad benutzt? Und den Radfahrer dann parse als Verkehrssünder darzustellen ist in meinen Augen nicht fair.

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