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Monatsarchiv für Mai 2009

Als Fahranfänger geblitzt werden

Mittwoch, den 27. Mai 2009

„Einmal ist immer das erste Mal“ ist wohl einer der blöderen Sprüche, die man sich anhören darf, wenn man als Fahranfänger geblitzt wurde. Gerade wenn man sich noch innerhalb der Probezeit befindet, ist dies eine äußert blöde Sache. (more…)

Tags: fahranfänger, geplitzt, probezeit
Kategorie Straßenverkehr | 0 Kommentar »

Klasse B + Anhänger

Dienstag, den 26. Mai 2009

Seit der Umstellung der Führerscheinklassen gibt es in Deutschland leichte Verwirrung darüber, wer welchen Anhänger ziehen darf. Leider ist dies auch ziemlich kompliziert und richtet sich nach mehreren Faktoren. (more…)

Kategorie fahrschule | 0 Kommentar »

Quad verkaufen

Sonntag, den 24. Mai 2009

Um schon vor dem Autoführerschein mobil zu sein, machen immer mehr Jugendlich einen Quadführerschein. Damit ist es bereits ab dem 16. Lebensjahr möglich, auch ohne Fahrrad mobil zu sein und schnell von A nach B zu kommen. (more…)

Kategorie Gebrauchtwagen | 0 Kommentar »

Das Fahrschule Quiz

Freitag, den 22. Mai 2009

Die große Quizfrage heißt: Würdest du den Führerschein heute noch bestehen? Lässt sich diese Frage für die praktische Prüfung leider nur sehr schwer beantworten, schließlich müsste man die Prüfung beim Tüv kostspielig wiederholen, ist die Beantwortung im Bezug auf die Theorieprüfung hingegen sehr leicht. (more…)

Kategorie Führerschein | 0 Kommentar »

Autoaufkleber für Fahranfänger

Montag, den 18. Mai 2009

Auch wenn die Hersteller schon zahlreiche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung eines Autos geben, so gleichen viele Autos optisch einander doch sehr. Die Kombinationsmöglichkeiten bestehen aus verschiedenen Einheitslacken und teuren Felgen und einiges Gestaltungselementen, die nur Profis erkennen. Wer optisch mehr will, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. (more…)

Kategorie Straßenverkehr | 0 Kommentar »

Smart Repair – Kosten & Co

Dienstag, den 12. Mai 2009

Oft reicht schon eine kleine Unachtsamkeit aus und…*bums* ist es passiert: Man hat sich eine Beule oder einen Kratzer ins Auto gefahren. Witzigerweise passiert so etwas nicht in Situationen, in denen damit zu rechnen ist – etwa weil eine Einfahrt nur schwer einzusehen ist – sondern an der heimischen Garageneinfahrt, die man ständig rein- und rausfährt. Doch die zwei Zentimeter weiter rechts haben gereicht und der Lack ist ab. Was tun? (more…)

Kategorie Straßenverkehr | 0 Kommentar »

Skateboard mit Elektromotor

Sonntag, den 10. Mai 2009

Heute haben wir einen kleinen Ausflug zur Eisdiele gemacht. Normalerweise parken dort auf einem sonnigen Sonntagnachmittag ungefähr 30 Motorräder. Heute habe ich allerdings neben den ganzen Motorrädern ein neues Gefährt entdeckt. Ein Skateboard mit Elektromotor. (more…)

Kategorie Motorsport | 0 Kommentar »

Einen Fahrschule Test machen

Samstag, den 9. Mai 2009

Gerade Jungs mögen diese Disziplin oft gar nicht und haben wenig Lust auf die theoretischen Aufgaben zum Erreichen des Führerscheins. Diese Aufgaben gipfeln in der Theorieprüfung, die jeder Fahrschüler ablegen muss, wenn er einen Führerschein machen möchte. (more…)

Kategorie Führerschein | 0 Kommentar »

Die Frau am Ersatzrad

Freitag, den 8. Mai 2009


Prolog:  In der ADAC-Motorwelt  (5/2009, Seite 16) steht ein Artikel über den – ach so einfachen – Radwechsel. Das sehe ich etwas anders.

Die Frau am Ersatzrad.

Noch ist die Zeit der Reifenpannen nicht ganz vorüber. Und kein Naturgesetz beschränkt derartige “Plattfüße” nur auf die von Männern gesteuerten Autos. Gemeinerweise treten diese Tücken des Objektes auch regelmäßig am ungelegensten Ort, (vorzugsweise fern jeder Ansiedlung) und zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt (nachts um Eins bei strömendem Regen) auf.

Nun kann die kraftfahrende Dame mit technischer Unbekümmertheit den “Plattfuß” einfach ignorieren und versuchen, die nächste rettende Tankstelle dennoch zu erreichen. Dieses Vorhaben wird sie aber spätestens dann aufgeben, wenn sich der leere Pneu soweit von der Felge heruntergewalkt hat, dass der Wagen auf Ebendieser laut scheppernd einherhinkt.

Kostet es auch Überwindung, der erste Schritt in Richtung Reserverad muss getan werden, will man nicht im Auto übernachten.
Erwartet die Chauffeuse nun einen Andrang hilfsbereiter männlicher Automobilisten, so steht ihr insbesondere bei Regen oder Kälte eine herbe Enttäuschung bevor. Selbst durch die Feststellung, dass der letzte Kavalier wohl schon im ersten Weltkrieg gefallen sei, ist besagte Panne noch nicht behoben. Es empfiehlt sich also, die möglichst reparatur-behandschuhte Hand selbst anzulegen. Die Zeit, welche man zum Herauskramen des Ersatzrades benötigt, verfliegt schneller, wenn man sich dabei Gedanken über den Automobilkonstrukteur macht, der für die Unterbringung dieses Rades verantwortlich war. Zierlichere Persönchen können sich bei dieser Gelegenheit erstmals wundern, welches Gewicht ein simples Autorad hat. Vor das Aufbocken mittels Wagenheber haben aber die Autogötter das Lösen der Radmuttern gesetzt. Die Radmuttern ihrerseits verstecken sich oft unter der verchromten Radkappe, welche so ordentlich fest auf die Felge aufgeklemmt ist, dass sie einer unkundig werkelnden Damenhand mühelos widersteht.

Im Werkzeug findet sich zu diesem Zweck entweder ein eiserner Hebel mit abgekröpftem oder abgeflachtem Ende oder eine Art starker Draht mit zwei umgebogenen - Enden oder gar kein besonderes Werkzeug. (Da hat dann die Werksleitung gemeint, man könne den beiliegenden Billigschraubenzieher dafür benutzen.)

Ist dieser komische Draht beim Werkzeug, dann hat die Radkappe irgndwo zwei kleine Löcher, in welche man die Enden des Drahtes einsteckt und dann kräftig zieht. Die Betonung liegt auf “kräftig” und man achte auf ein richtig platziertes Standbein. Hat man nur bewussten Schraubenzieher, so steckt man diesen zwischen Zierkappe und Rad und dann: d r e h e n. Machen die Handgelenke die Anstrengung nicht mit, dann den Schraubenzieher so in die Ritze zwischen Rad und Felge stecken, dass man ihn mit einem Fußtritt gut erreichen kann. Diese Behandlung überzeugt meist alle Radkappen, dass sie ihren Platz verlassen müssen.

Jetzt blicken Ihnen die Radmuttern erwartungsvoll entgegen und wir hoffen, dass Sie einen ordentlichen Radmutternschlüssel (ohne eingerissenes Maul!) oder ein stabiles Radkreuz besitzen. Radmuttern gehen linksrum auf! Manche Eva wird jetzt aber die betrübliche Feststellung machen, dass die Radmuttern trotz gutem Werkzeug aber doch nicht aufgehen. Die machen sozusagen überhaupt keinen Muckser! Das liegt an Herrn Korbinian Fuchslechner, Autoschlosser seines Zeichens, welcher Radmuttern verantwortungsbewusst nur mittels Schlagschrauber elektrisch festzieht.

Zum Öffnen hilft nur rohe Kraft, und ein hilfsbereiter, trainierter Athlet steht ja leider nicht zur Verfügung. Findige Damen erinnern sich in solchen Fällen an das beliebte Schulfach Physik und den Begriff “Kraft mal Hebelarm”. Jede Menge Kraft hat man mit dem Wagenheber und weil dieser ja noch nicht am Auto angesetzt ist, wirkt er hier als Problemlöser. Man steckt nun nämlich den Radschlüssel einfach so auf die Muttern, dass er waagrecht steht. Dann dreht man den Wagenheber soweit herauf, bis er gerade unter dem Handgriff festklemmt. Wenn man nun etwas weiterdreht am Wagenheber, bricht entweder der Schlüssel ab oder die Mutter ist offen. Ein etwas umständliches Verfahren, Radmuttern zu lösen, zugegeben, aber die einzig wirksame Methode, wenn es am Bizeps fehlt. (Man muss dabei übrigens sehr vorsichtig sein: unbedingt den Kopf weit vom Geschehen weghalten, falls der Schlüssel unter dem großen Druck wirklich bricht, springt er nach oben davon.

Wie und wo Wagenheber angesetzt werden müssen steht in der Betriebsanleitung. Zur Beachtung: fast immer werden sie schräg angesetzt. Setzt man ihn senkrecht an, drückt er sich beim Hochkurbeln gerne seitlich in die Karosserie ein - und das kommt teuer! Eine sehr interessante Erfahrung macht die Kraft-Fahrerin dann noch, wenn bei abgenommenem Rad das Auto mit den übrigen drei Füßen einen kleinen Schritt macht, weil die Handbremse nicht richtig angezogen oder kein Keil vor den Rädern war - und vom Wagenheber herunterplumpst. Schon klingelt beim nächsten Abschleppdienst die Registrierkasse.Lustig ist auch, wenn auf weichem Boden der Wagenheber allmählich in der Erde verschwindet, während das Auto ruhig stehen bleibt. Ein unterlegtes Brettchen verhindert solches zuverlässig. Der Wagen sollte übrigens nicht zu hoch geliftet werden, sondern nur soweit, bis das Reserverad gerade auf die Schrauben aufgeschoben werden kann. Dadurch vermeidet man das sehr anstrengende Heben des Ersatzrades, was umso unangenehmer ist, weil man dabei in die Hocke gehen und das Rad mit ausgestrecktem Arm stemmen muss. Wenn am Schluss die Radmuttern auch nur mit “Fraueskraft” wieder angezogen werden, kann sich das Rad dennoch nicht lösen. Es sollte wirklich “gezogen” und nicht am Hebel gedrückt werden, sonst läuft man Gefahr, sich das Handgelenk zu brechen, wenn der Schlüssel einmal abrutscht. Die Radkappe lässt eine Frau zweckmäßigerweise vorerst im Kofferraum, weil sie mit sehr kräftigem Schlag aufgepresst werden muss. Das kann man, ebenso wie das Nachziehen der Radmuttern, später einem Reifenwart überlassen. Abschließend ein Tipp: es ist viel leichter, diesen Vorgang bei schönem Wetter erst einmal auf dem Hof zu üben, als ihn bei Nacht und Regen gleich können zu müssen.

Manfred FL

 

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