Querschnittslähmung – Fahrzeugumrüstung

Veränderungen am Fahrzeug

Wer denkt, das Führen eines PKW sei nicht möglich mit einer Querschnittslähmung, der irrt sich gewaltig. Bereits seit vielen Jahren können an Fahrzeugen entsprechende technische Umrüstungen vorgenommen werden, die es einem Querschnittsgelähmten ermöglichen, ganz normal am Straßenverkehr teilzunehmen.

Je nach Art der Querschnittslähmung, Paraplegie, Tetraplegie oder inkompletter Querschnittlähmung, sind ganz unterschiedliche Veränderungen am Fahrzeug vorzunehmen. Einige Autohersteller bieten inzwischen ganz spezielle Umrüstungen an, die gezielt auf eine bestimmte Form der Lähmung ausgerichtet sind.

Bei einem Gutachter-Termin, der notwendig ist, um die Bescheinigung über die Verkehrssicherheit zu erhalten, kann dann auch abgeklärt werden, welche Veränderungen am Fahrzeug der Querschnittsgelähmte genau benötigt, um fahrtüchtig zu sein und ganz normal am Straßenverkehr teilhaben zu können. Aber auch in entsprechend behinderten-orientierten Fahrschulen kann nachgefragt werden, was an Veränderungen wichtig und was vielleicht sinnvoll ist. Oftmals haben gerade die Fahrschulen, die regelmäßig Behinderte ausbilden, auch gute Werkstätten an der Hand, welche entsprechende behindertengerechte Umbauten durchführen.

Wer bereits vor seinem Unfall oder seiner Erkrankung, die dann zur Querschnittslähmung geführt hat, ein Fahrzeug hatte, kann dieses auch umrüsten lassen. Dies sollte jedoch nur dann gemacht werden, wenn es sich in finanzieller Hinsicht auch rechnet. Inzwischen sind Neuwagen mit etwaig vor Werk oder vom Reha-Partner vorgenommenen Umbauten günstiger, als ein bereits vorhandenes Fahrzeug umbauen zu lassen. Je nachdem kommt auch eine Versicherung für ein Neufahrzeug oder den Umbau eines bereits vorhandenen PKW auf, damit der inzwischen Querschnittsgelähmte wieder am Straßenverkehr teilnehmen kann. Eine Umschulung für das Fahren als Behinderter ist dann jedoch auch erforderlich, um wieder ein Fahrzeug führen zu können.






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