Führerschein mit psychischer Behinderung

Eine psychische Behinderung stellt eine Beeinträchtigung des normalen Lebens dar. Je nach Art der Behinderung ist möglicherweise keine Führerscheinausbildung möglich. Dies ist jedoch oft eine Einzelfallentscheidung, über die keine pauschalen Aussagen getroffen werden kann. Ein Gutachter, meist der behandelnde Facharzt und / oder Psychologe muss hier eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen, durch die klargestellt wird, dass der psychisch Behinderte in der Lage ist, ohne Einschränkungen am Straßenverkehr teilzunehmen – und auch keine Gefahr für andere darstellt.

Denn nicht immer ist die psychische Behinderung das Problem, sondern auch die notwendigen Medikamente, die aufgrund der Erkrankung einer regelmäßigen Einnahme bedürfen. Da viele dieser Medikamente beeinträchtigende Nebenwirkungen haben, kann oftmals ein Führerschein nicht angegangen werden. Dies muss jedoch nicht auf alle Zeit so sein, mitunter wird im Laufe der Zeit auf ein anderes Medikament gewechselt. Nicht sinnvoll ist es hingegen, das verschriebene Medikament eigenmächtig abzusetzen, um dann die Führerscheinausbildung angehen zu können. Dies führt im schlimmsten Falle zur Gefährdung von anderen, sei es im Straßenverkehr oder im normalen Alltagsleben. Hierzu gehört auch viel Selbstverantwortung und Selbstreflexion, die das realistische Einschätzen der eigenen Situation bewirkt.

Am besten ist es, wenn aufgrund der psychischen Behinderung vor der Anmeldung bei einer Fahrschule das Gespräch mit dem behandelnden Facharzt und / oder Psychologen gesucht wird, um die fachliche Meinung dazu zu erhalten. Oftmals wird hierbei auch klarer, ob der Erwerb eines Führerscheins möglich ist, zum aktuellen Zeitpunkt, oder vielleicht erst zu einem späteren Zeitpunkt.








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