Veränderungen am Fahrzeug bei Muskeldystrophie

Behindertenführerschein

Wer an Muskeldystrophie erkrankt ist, der wird durch das Fortschreiten der Krankheit damit rechnen müssen, dass im Laufe der Zeit das Fahrzeug erneut umgerüstet werden muss, damit noch damit gefahren werden kann. Bei der Muskeldystrophie sind jedoch nicht nur Veränderungen am Fahrzeug wichtig. Vor dem Besuch einer Fahrschule und einer Führerscheinausbildung muss ein möglicherweise langer Zeitraum einer Begutachtung in Kauf genommen werden, um genau sehen zu können, in wie weit die Muskeldystrophie den betroffenen Menschen beeinträchtigt. Bei manchen Erkrankten sind nur bestimmte Symptome vorhanden, die schleichend voranschreiten und teilweise auch immer wieder zum Stillstand kommen. Bei anderen Erkrankten hingegen ist binnen kurzer Zeit ein Wechsel da, was beim Führen eines Fahrzeugs so sehr beeinträchtigen kann, dass keine Teilnahme am Straßenverkehr möglich ist.

Wer vorab mit seinem behandelnden Arzt darüber spricht, in wie weit es sinnvoll und möglich ist, den Führerschein zu machen, der wird auch gelassener zum Gutachtertermin und zu den medizinischen Untersuchungen gehen. Und hier gilt auch eines: Nicht verzweifeln, wenn es zu einem Zeitpunkt nicht geht. Es kann sein, dass es in einigen Monaten mit dem gesundheitlichen Zustand ganz anders aussieht und das Führen eines Fahrzeugs doch noch möglich ist. Denn: Es ist auch immer die Medikation in Betracht zu ziehen, wenn es um den Erwerb eines Führerscheins geht. Manchmal ist diese so einschränkend, bspw. in Hinsicht der Reaktion, dass nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden kann. Da sich im Laufe der Zeit die Medikation jedoch ändern kann, kann sich auch die Möglichkeit ergeben, den Führerschein doch noch machen zu können, auch mit einer Muskeldystrophie.






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