Führerschein bei halbseitiger Lähmung

Gleich vorneweg: Eine halbseitige Lähmung ist kein Hinderungsgrund, einen Führerschein zu erwerben. Viele Menschen, die aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung halbseitig gelähmt sind, denken, sie seien nun minderwertiger als der Rest der Menschheit. Dies ist jedoch nicht der Fall – auch nicht in Sachen Führerschein und Fahrzeugführung.

Dabei kommt es jedoch vor allem darauf an, was der Grund für die Hemiplegie ist. Wenn eine Hirnschädigung, bspw. durch ein Schädel-Hirn-Trauma, der Grund ist, muss ein ausführlicheres Gutachten erstellt werden als bei einer halbseitigen Lähmung, die zum Beispiel durch einen bei einem Unfall eingeklemmten Arm oder anderen Ursachen entstanden ist. Nach dem Grund der Lähmung richtet sich dann auch die Art des Gutachtens, das erstellt werden muss und die Art der Untersuchungen, die zur Erteilung der Bescheinigung über die Verkehrssicherheit erstellt werden muss.

Bei Neufahrschüler bringt eine Hemiplegie meistens weniger Probleme mit sich als bei Fahrschülern, die vorher ohne die Lähmung Auto gefahren sind. Hier stehen sich die meisten mit ihren eigenen, eingefahrenen Gewohnheiten im Weg, und die Zeit des Umlernens wird oft als sehr anstrengend empfunden. Deshalb ist es vor allem wichtig, eine entsprechend geschulte Fahrschule zu suchen, welche vor allem diese Problematik schon kennt und neben der reinen Fahrausbildung auch Tipps geben kann in Sachen umlernen.








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