Einschränkung der unteren Gliedmaßen

Veränderungen am Fahrzeug

Wer eine Behinderung körperlich Art hat, der kommt meistens nicht drum herum, das Fahrzeug, das gefahren werden soll, entsprechend umzurüsten. Wenn die unteren Gliedmaßen nur noch teilweise oder gar nicht mehr, wie zum Beispiel bei einer Querschnittslähmung, einsetzbar sind, müssen Gaspedal und Bremse auf das Lenkrad oder eine andere technische Gegebenheit eingerichtet werden. Dies ist, bei einer passenden Schulung völlig unproblematisch, da zwar das Lenken und Führen des Fahrzeugs dann ein anderes ist, dem Fahren selbst und dem Fahrgefühl damit kein Abbruch getan wird.

Sinnvoll ist es, entsprechende Änderungen am Fahrzeug mit der Fahrschule durchzugehen. Wer bereits vorab einen Führerschein hatte, jedoch durch einen Unfall oder eine Erkrankung eingeschränkt und gelähmt ist, braucht meist ein wenig mehr Zeit als jemand, der völlig frisch und ohne Vorkenntnisse den Führerschein angeht.

Wir Menschen sind nun mal Gewohnheitstiere, und was einmal gelernt wurde, muss dann umgelernt werden. Zu Problemen kann es dann kommen, wenn durch eine einseitige Lähmung der Beine das Pedalfahren umgelernt werden muss. Hier ist der Zug schnell da, die Pedale wie gewohnt treten zu wollen, was aber nicht mehr geht. Vor allem wird hier ein einfühlsamer Fahrlehrer benötigt, weshalb es wichtig ist, eine entsprechend ausgebildete Fahrschule zu besuchen, die Erfahrung im Bereich der Behindertenausbildung beim Führerschein hat.






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