Führerschein bei geistiger Behinderung

Über den Erwerb des Führerscheins mit einer geistigen Behinderung kann keine pauschale Aussage getroffen werden. Hierbei hängt es davon ab, welche Art der geistigen Behinderung vorliegt – und wie schwer sie ausgeprägt ist. Auch kommt es darauf an, wie sie entstanden ist. Liegt der Grund bspw. an einem durch einen Unfall erlittenen Schädel-Hirn-Trauma, kann es sein, dass die Beeinträchtigungen zu groß sind, als dass eine Teilnahme am Straßenverkehr durch das Führen eines Fahrzeugs möglich wäre. Aber selbst hier kann keine generelle Aussage getroffen werden.

Der Erwerb eines Führerscheins mit einer geistigen Behinderung ist deshalb immer eine Einzelfallentscheidung. Hierfür muss ein Gutachten erstellt werden, dass die Verkehrstauglichkeit bestätigt und auch eine Fahrprobe ist von Nöten, um einen Nachweis über die praktische Fahrtauglichkeit erbringen zu können. Ist jedoch das Gutachten positiv und auch die Fahrprobe erbringt nichts Gegenteiliges, wird eine Bescheinigung über die Verkehrssicherheit erstellt – und der Führerscheinausbildung steht dann nichts mehr im Wege.







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