Antrag Behindertenführerschein

Wichtige Informationen zur Anmeldung

Das Antragsverfahren für den Führerschein für Behinderte hat einen anderen Ablauf als ein normales Antragsverfahren. Sonst geht ein potentieller Fahrschüler zu seiner Fahrschule, meldet sich an, nimmt Theoriestunden und Praxisstunden und der Antrag auf den Führerschein wird dann rechtzeitig vor der Theorieprüfung gestellt.

Beim Führerschein für Behinderte muss bereits vor Anmeldung bei der Fahrschule angefragt werden, ob es mit den vorhandenen Behinderungen überhaupt möglich ist, überhaupt eine Fahrerlaubnis für den PKW zu erwerben. Wenn ja, dann legt die zuständige Führerscheinbehörde fest, welche Gutachten erbracht werden müssen, und ob eine Fahrprobe bei einem Sachverständigen durchgeführt werden muss.

Dies alles ist notwendig, um eine Bescheinigung über die Verkehrssicherheit zu erhalten, mit der dann die Anmeldung bei einer Fahrschule erfolgen kann. Ohne diese Bescheinigung kann das Antragsverfahren für den Führerschein nicht weiter verfolgt werden - und es wird, im Normalfall, auch keine Möglichkeit geben, da sich eine Fahrschule auf einen behinderten Fahrschüler einlässt, der behindert ist. Zumindest sollte dies im Sinne der Sicherheit des Straßenverkehrs so ein. Eine Fahrschule, die hier anders handelt und sich ohne die Bescheinigung über die Verkehrssicherheit die Grundgebühr bezahlen lässt für einen Führerschein, sollte eher mit skeptischen Augen betrachtet werden – da es hier mit großer Wahrscheinlichkeit nur um das Geld, nicht aber um den Behinderten selbst geht. Und eine solche Fahrschule braucht niemand, weder ein Behinderter, aber auch nicht ein Nichtbehinderter.






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