Behindertenführerschein – nach Amputationen

Ein fehlender Arm oder ein fehlendes Bein bringen Einschränkungen mit sich – was jedoch nicht bedeutet, dass der Erwerb eines Führerscheins dann nicht möglich ist. Bei fehlenden Gliedmaßen ist es in der Regel so, dass das andere, noch vorhandene Glied, bspw. der rechte Arm, die Tätigkeit des fehlenden Armes übernimmt. Für Menschen, die bereits zuvor mit einem Auto oder einen Motorrad unterwegs waren, bedeutet dies zwar einen großen Umstellungsprozess, aber mit einer entsprechenden Umschulung ist selbst ein fehlender Arm oder ein fehlendes Bein kein Hinderungsgrund, mit einem Auto selbständig als Fahrer unterwegs zu sein. Das Gleiche gilt übrigens auch für Motorräder. Bei beidem können entsprechende Fahrzeugumbauten vorgenommen werden, die ein normales Mobil sein ermöglichen auch für einen Menschen mit einem fehlenden Gliedmaß.

Der Weg zum Führerschein ist, wie bei allen Führerscheinen für Behinderte der zu einer Fahrprobe und zu einem Gutachter, um die für einen Führerschein in diesem Falle notwendige Bescheinigung über die Verkehrssicherheit zu erhalten. Für die Ausbildung selbst ist dann am besten eine Fahrschule geeignet, die sich auf Fahrausbildung von Behinderten spezialisiert hat – da hier dann bereits entsprechend ausgebaute bzw. umgebaute Fahrzeuge vorhanden sind.








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