Von Privat zu Privat

Autoverkauf unter Privatleuten - was gilt?

Der Verkauf eines gebrauchten Fahrzeugs finden in den meisten Fällen an Privatpersonen statt, wodurch es zu einem Verkauf von Privat zu Privat wird. Dennoch sollte dies kein Geschäft per Handschlag sein, nicht einmal im Verwandten- oder Bekanntenkreis, sondern immer auf einem rechtlich gültigen Kaufvertrag fußen. In diesem kann zum Beispiel auch eine Gewährleistung ausgeschlossen werden, ebenso wie ein Rückgaberecht. Normalerweise gilt auch bei Verkäufen Privat zu Privat ein Rückgaberecht von 14 Tagen, dies entfällt jedoch bei dem Verkauf eines Autos, das nicht auf dem Wege des Fernabsatzes verkauft wurde. Inzwischen „geistern“ hier viele verschiedene Informationen durch das Internet, was denn nun stimmt für einen Verkauf unter Privatleuten. Da sich die Rechtslage hier geändert hat in den vergangenen Jahren, durch die übergeordnete EU-Rechtssprechung, der sich unsere Gesetzgebung in diesem Fall angeglichen hat, kann inzwischen gesagt werden: Gewährleistung und Rückgaberecht müssen im schriftlichen Vertrag unbedingt ausgeschlossen werden, sonst gelten sie nämlich.

Ohne einen schriftlichen Vertrag sollte der Verkauf von Privat zu Privat sowieso nicht stattfinden, deshalb kann man diese zusätzlichen Punkte einfach mit in dem Vertrag aufführen. Einen Mustervertrag finden Sie hier als kostenlosen Download, alle weiteren, zusätzlichen Punkte können Sie dann in ihren eigenen Vertrag einfügen - der Mustervertrag ist aber eine gute Grundlage, um die wichtigsten Punkte bereits aufgeführt zu haben und anhand dessen dann einen eigenen Kaufvertrag erstellen zu können.

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