Kilometerstand

Lieber nicht beschönigen

Der Kilometerstand des zu verkaufenden Fahrzeugs sollte bereits in der Annonce (egal ob Kleinanzeige in einer Zeitung oder Zeitschrift oder bei einem Onlineportal) und auch bei einer Beschreibung des Fahrzeugs bei einer Auktion erwähnt werden. Wer zum Beispiel ein Auto verkauft, das einen Kilometerstand von 100.000 km hat, man aber schreibt, das Fahrzeug wurde nicht oft gefahren, widerspricht sich und dies ist eine falsche Auskunft. Dann denken mögliche Interessenten, das Auto hat nur einen kleinen Kilometerstand, was aber ja in Wirklichkeit nicht der Fall ist. Deshalb ist eines am besten: Immer ehrlich sein, egal, ob es sich um den Kilometerstand oder eben, wie auch im Punkt „Unfallschäden nicht verleugnen“, um Vorschäden des zu verkaufenden Fahrzeugs handelt. Der richtige Kilometerstand hat auch in den Kaufvertrag aufgenommen zu werden.

Auf keinen Fall sollte der Kilometerstand manipuliert werden. Dies ist zum Teil sehr einfach nachweisbar, und sollte der Käufer nach dem Kauf seine Werkstatt aufsuchen und dabei eine Manipulation festgestellt werden, ist dies eine arglistige Täuschung und wenn der Käufer den Gebrauchtwagen dann nicht mehr will, hat man das Fahrzeug zurück zu nehmen, ob man will oder nicht - selbst wenn man Gewährleistung und Rücknahme im Kaufvertrag ausgeschlossen hat. Hier gelten nämlich nicht die rechtlichen Vorgaben aus dem angeführten und wichtigen Punkt „Verkauf an Privatpersonen“, da hier ja nicht ehrlich vorgegangen und der Käufer des Autos schlichtweg belogen wurde.

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