Käufer will das Auto nicht mehr

Was kann man tun?

Sobald der Kaufvertrag von Käufer und Verkäufer unterschrieben ist, steht der Verkauf, da ist im Normalfall nichts mehr daran zu rütteln. Da dies ein Verkauf von Privat zu Privat ist und der Autoverkauf auch nicht unter das Fernabsatzgesetz fällt, das eine Rückgabe binnen 14 Tagen vorsieht, kann der Käufer sich querstellen, wie er mag. Die Sache ist gelaufen, es sei denn, es wurden Vorschäden verschwiegen oder eine andere, Vorschäden verschwiegen begangen. Deshalb keine Angst, wenn der Käufer plötzlich vor der Tür steht, das Fahrzeug zurück geben möchte und sein Geld zurück will. Verkauft ist verkauft, Vertrag ist Vertrag. In diesem Fall weisen sie den neuen Fahrzeugeigentümer höflich darauf hin, dass es einen gültigen Kaufvertrag gibt, an den beide Seiten sich nach erfolgter Unterschrift zu halten hat.

Verweigert der Käufer hingegen die Zahlung, sollten Sie ihn, auch höflich natürlich, daran erinnern, dass ein gültiger Kaufvertrag zustande gekommen ist und Sie auf die Zahlung des Kaufpreises bestehen. Stellt der Käufer sich dann immer noch quer und Sie möchten es nicht auf Streitigkeiten mit Rechtsanwälten und vor Gericht einlassen wollen (was ja auch einen enormen Aufwand an Zeit und Kraft kostet), dann versuchen Sie, sich mit dem Käufer gütlich zu einigen. Manchmal ist es hier besser, sich nicht einem solchen Stress auszusetzen, sondern das Fahrzeug dann lieber an einen anderen Interessenten zu verkaufen. Wichtig ist immer, die eigenen Nerven zu schonen und sich nicht das Leben von solchen Leuten madig machen zu lassen, die anscheinend nicht wissen, was sie wollen - und dabei immer auch an eines denken: Die Ruhe bewahren!

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