Gebrauchtwagenhändler

Auto an einen Auto-Händler verkaufen

Eine meist recht schnelle Möglichkeit, sein Auto zu verkaufen, ist der Gang zu einem Gebrauchtwagenhändler. Wenn das Fahrzeug noch intakt ist, und auch noch einen gewissen Wert hat, kommt man meist recht schnell mit einem Händler für Gebrauchtwagen ins Geschäft. Dies bedeutet jedoch auch meist einen gravierenden Abschlag auf den Verkaufspreis, den man auf dem freien Markt erzielen könnte, schließlich gehen die Händler in so gut wie jedem Fall von den Preisen auf der SchwackeListe aus, planen aber gleichzeitig noch ihren Gewinn in den Kaufpreis ein, den der private Verkäufer dann von ihm bekommt. Bevor man übrigens zu einem Gebrauchtwagenhändler geht, weil man möglichst schnell sein Fahrzeug verkaufen und das Geld dafür auf der Hand haben möchte, der sollte selbst erst einmal schauen, wie viel sein Fahrzeug laut der SchwackeListe (mehr dazu unter dem Punkt: „Die SchwackeListe – Was ist das denn?“) den im Moment eigentlich wert ist, damit man die Angebote der verschiedenen Gebrauchtwagenhändler vergleichen kann und sieht, wie viel Provision die Händler noch draufschlagen. An den erstbesten Händler sollte man übrigens nie verkaufen, sondern erst mehrere Händler abklappern und sich einen Überblick verschaffen über die Angebote, die man erhält. Hat man dann den Gebrauchtwagenhändler mit dem besten Angebot ausfindig gemacht, ist es wichtig, dass ein schriftlicher Vertrag abgeschlossen wird. Welche Punkte darin enthalten sein sollten, können Sie dem Punkt „Wie ein schriftlicher Vertrag formuliert werden sollte“ entnehmen, oder unserem Mustervertrag, den wir Ihnen hier (hier können Sie dann den Link zu dem Mustervertrag einsetzen ;-)) zum kostenlosen Download anbieten. Wichtig ist auch: Den Fahrzeugbrief niemals aus der Hand geben, bevor nicht der Verkaufspreis bezahlt wurde vom Gebrauchtwagenhändler. Falls dieser nämlich nicht zahlen kann, spielt dies keine große rechtliche Rolle, wenn er den Fahrzeugbrief hat. Denn: Der Besitzer des Fahrzeugbriefs ist nun mal laut geltendem Recht auch zugleich der Eigentümer des Fahrzeugs, da in dem jeweiligen Brief aufgeführt ist. Deshalb erst der schriftliche Vertrag, dann das Geld und dann am Schluss die Übergabe von Fahrzeug und Fahrzeugbrief.

Vorsicht übrigens bei Gebrauchtwagenhändlern, welche die Fahrzeuge nicht direkt ankaufen, sondern nur auf Kommission nehmen. Hierunter haben sich inzwischen leider einige schwarze Schafe verirrt, denen gar nicht an einem Verkauf des Fahrzeugs gelegen ist, sondern die ihr Geld mit der Stellmiete machen, die sie von den potentiellen privaten Autoverkäufern verlangen für die Zeit, in der das Fahrzeug bei ihnen regelrecht zwischengelagert wird. Hiervon sollte man die Finger lassen, denn in den wenigsten Fällen geht es hier um einen Verkauf des abgestellten Fahrzeugs, sondern um die eingezogene Miete für den Stellplatz. Und die ist mitunter ganz schön happig und lässt sich nicht mit dem möglichen Verkauf rechtfertigen, der möglicherweise zustande kommen könnte – aber eben nur möglicherweise. Da ist es besser, den Wagen entweder direkt an einen Gebrauchtwagenhändler zu verkaufen, oder eben in einer Zeitung oder Zeitschrift zu inserieren oder das Fahrzeug im Internet zum Verkauf oder zur Auktion anzubieten.

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