Wo biete ich mein Auto an?

Möglichkeiten, wo man sein Auto verkaufen kann

Um ein Auto zu verkaufen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Welche einem im Endeffekt am besten gefällt, ist jedem privaten Autoverkäufer letztlich selbst überlassen. Wir wollen Ihnen nur aufzeigen, welche Möglichkeiten es hierbei gibt.

Zum einen ist dies eine Annonce in einer Tageszeitung oder in einer Autozeitung oder –zeitschrift. Hier kann man detailliert sein Fahrzeug beschreiben, und auch schon vorab einen Preis nennen, wenn man dies möchte. Wichtig ist jedoch hier, immer die drei magischen Buchstaben hinter den Preis zu schreiben: VHB. Dies heißt ausgeschrieben Verhandlungsbasis, und zeigt, dass Sie durchaus gewillt sind, auch mit sich handeln zu lassen. Deshalb kann der Preis, wenn man dies möchte, im Vorfeld ruhig etwas höher angesetzt werden, als man tatsächlich als Verkaufspreis dann erwartet und herausholen möchte. Weiter sollte man sich überlegen, welche Kontaktdaten man angeben möchte. Wichtig ist: Nur die Nummer eines Telefons verwenden, dass man auch ausstellen kann, wenn zu viele Anrufe kommen (was durchaus passieren und sehr nervend sein kann, wenn diese Anrufe mitten in der Nacht oder am frühen Morgen kommen). Eine Adresse sollte nicht angegeben und auch nicht der volle Name. Bei der angegebenen Adresse besteht immer die Gefahr, Betrügern auf den Leim zu gehen, die dann plötzlich vor der Tür stehen und sich nicht mehr abwimmeln lassen, bis sie haben, was sie wollen, und Sie möglicherweise Ihr Auto los sind, aber im Gegenzug dazu kein Geldwert erhalten haben.

Die zweite Möglichkeit ist es, die Verkaufsanzeige online, das heißt, im Internet, aufzugeben. Hierbei gelten die gleichen Punkte wie bei den gedruckten Anzeigen in einer Zeitung oder Zeitschrift. Es ist sehr wichtig, diese Punkte zu beachten, damit man nicht in die Fallen unseriöser Machenschaft tritt oder das Auto weit unter Wert verkauft.

Und noch eine Möglichkeit gibt es im Internet: Das Fahrzeug bei einem Auktionshaus einstellen. Auch hierbei gelten selbstverständlich die wichtigen Punkte, die bei den gedruckten und im Internet eingestellten Verkaufsanzeigen zu beachten sind. Doch beim Preis stellt sich die bei einer Internetauktion die Frage: Zu welchem Mindestgebot stelle ich das Fahrzeug ein? Gehe ich auf volles Risiko und biete den Wagen ab einem Euro an, mit der Möglichkeit, den Wagen weit unter Wert zu verkaufen? Oder will ich einen Mindestverkaufspreis festlegen, auf den dann geboten werden kann? Hierbei ist jedoch eine kleine psychologische Regel von Auktionen im Internet zu beachten. Die Bieter wollen dort meist möglichst günstig wegkommen, das heißt, das Erstgebot sollte möglichst niedrig liegen. Dies birgt natürlich die Gefahr, dass man kaum etwas für seinen angebotene Ware bekommt, aber es besteht auch die Möglichkeit – was bei Internetauktionen gar nicht einmal selten vorkommt – dass die Bieter sich gegenseitig hochbieten bei etwas, was so günstig eingestellt war, dass ein vermeintliches Schnäppchen zu erwarten ist. Wichtig ist bei dem Einstellen eines Fahrzeugs bei einer Onlineauktion auch: Möglichst mehrere Fotos des Fahrzeugs mit einstellen, von allen Seiten und möglichst auch von unten (wegen des mögliches Rostes unter dem Fahrzeugboden, der für die meisten potentiellen Käufer den Verkaufspreis erheblich mindern würde. Auch muss - wie bei allen anderen Verkaufsmöglichkeiten auch - die Angabe gemacht werden, dass es sich um ein Unfallfahrzeug handelt, wenn dies der Fall ist. Wichtig ist bei den Fotos eines: Decken Sie das Nummernschild und die Fahrzeugnummer ab oder retuschieren Sie diese in der Bildbearbeitung weg, um Ihre Anonymität zu wahren und Ihre Sicherheit zu gewährleisten.

Eine weitere Möglichkeit ist die, sein Fahrzeug zu einem Händler zu bringen, der entweder gebrauchte Fahrzeuge kauft oder sie auf Kommission auf seinen Hof stellt, damit er verkauft werden kann. Die erste Möglichkeit ist eine gute Sache, wenn man schnell zu Geld kommen möchte oder muss, und dabei auf ein paar hundert Euro an Wert verzichtet kann. Die zweite Sache, also der Verkauf über Kommission ist immer eine Art zweischneidiges Schwert. Manche Gebrauchtwagenhändler engagieren sich dann auch tatsächlich, dass das Fahrzeug bald verkauft wird. Andere sind lediglich an der Platzmiete interessiert, die sie für das Fahrzeug erhalten, und je länger es dann auf ihrem Hof steht, desto mehr Geld bekommen sie dann natürlich dafür. Gerade bei dieser Möglichkeit, sollte man sich vorher besser umhören und nicht einfach zu dem erstbesten Händler gehen, da man sonst sehr viel von dem möglichen Verkaufspreis in die Platzmiete steckt und sich im Endeffekt gar nicht sicher sein kann, ob das Auto dann auch tatsächlich verkauft werden wird.


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