Wie beschreibe ich mein Auto in einer Annonce

Die optimale Verkaufs-Anzeige

Es ist eine wichtige Regel: Je besser und je ehrlicher ein Verkaufsgut beschrieben ist, desto größer ist die Chance, es auch zu verkaufen. Beim Verkauf eines Autos ist dies nicht anders. Die Fakten sollten klar sein und dann auch in der Annonce gut ausformuliert werden. Natürlich kostet dies mehr Geld, da viele Annoncen pro Zeichen, pro Wort oder pro Zeile gerechnet werden. Dennoch ist es wichtig, hierbei daran zu denken, dass dies eine Investition in den Verkauf ist, genauso wie der gründliche Check des Wagens vor dem Verkauf.

Damit mögliche Käufer gleich wissen, ob das Fahrzeug genau das ist, was sie selbst suchen und sich auch den Wert des Fahrzeugs nachschlagen können (zum Beispiel in der SchwackeListe, dazu mehr unter dem Punkt „Die SchwackeListe – Was ist das denn?“), sollten folgende Punkte in der Annonce enthalten sein:

  • Fahrzeugmodell
  • Kilometerstand
  • Erstzulassung wann?
  • Ist man selbst der Erstbesitzer?
  • Ist das Fahrzeug ein Unfallwagen?
  • Wann war der letzte Check des Fahrzeugs?
  • Bis wann hat der Wagen noch TÜV?
  • Bis wann ist die AU gültig?
  • Eindeutige Farbangabe des Herstellers
  • Zustand Mechanik
  • Zustand Elektronik
  • Sonderausstattung vorhanden? Wenn ja, was?
  • Besondere Innenausstattung?
  • Autoradio oder CD-Player inklusive?
  • Klimaanlage und / oder Sitzheizung?
  • Garagenfahrzeug oder viel genutzt?
  • Benziner oder Diesel?
  • Motorleistung
  • Preis, den man gerne erzielen möchte. Diesen aber immer ein wenig höher ansetzen als der tatsächlich gewünschte Preis, um eine Verhandlungsspanne zu haben. Und den Preis immer mit dem Vermerk VHB angeben. Das heißt: Preis auf Verhandlungsbasis. Man zeigt damit dem Interessenten, dass man durchaus gewillt ist, mit sich handeln zu lassen. Deshalb sollte ja der VHB-Preis immer ein wenig höher gehalten und angesetzt werden, damit man hier den entsprechenden Spielraum nach unten hat.

Evtl. kann man mag, auch den Fahrzeugtyp bzw. die Fahrzeugklasse in der Annonce auch mit angeben. Dies ergibt sich jedoch auch bereits aus der Modellbeschreibung des Fahrzeugs.

Was hingegen nicht in eine Annonce sollte: Ausgeschriebene Adresse oder voller Name, und auch keine Nummer eines Telefons, das sie Tag und Nacht bei sich parat haben. Hier kann der Schuss sonst nämlich sehr nach hinten losgehen und sie werden dann nicht nur Telefonate erhalten, und das zu jeder nur erdenklichen (Un-)Zeit, sondern auch einige unangemeldete Besucher. Manche von diesen werden auch sicherlich Interesse an dem zu verkaufenden Fahrzeug haben, andere hingegen wollen lieber ihr Geld, oder den Wagen und ihr Geld. Deshalb ist Vorsicht immer die Mutter der Porzellankiste. Sinnig ist es auch, sich zu einer Besichtigung des Fahrzeugs nicht vor der eigenen Behausung zu treffen, sondern an einem neutralen Ort, wo jedoch Umtrieb ist (also keine abgelegenen Wege oder Straßen!) und auf keinen Fall alleine. Mehr dazu jedoch unter dem Punkt „Achtung Betrüger gibt es auch unter Käufern – In keine Falle locken lassen!“.


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