Autokauf beim Gebrauchtwagenhändler

Als Fahranfänger die Lösung?

Neben den Möglichkeiten, ein Fahrzeug über eine Zeitungsanzeige, eine Annonce im Internet oder über ein Auktionsportal zu erwerben, gibt es auch noch die Gebrauchtwagenhändler. Hierbei gibt es den Vorteil, dass die Masse der Händler seriös ist, mit ordnungsgemäßen Kaufverträgen arbeitet und außerdem meist noch einige Monate an Garantie für das Fahrzeug angeboten werden. Die meisten Gebrauchtwagenhändler legen ihren Preisen auch die so genannte SchwackeListe nieder, bei der man auch vorher bereits nachschlagen kann, wie teuer das Fahrzeug in etwa ist, nach dem man auf der Suche ist - wenn man bereits ein bestimmtes Fahrzeugmodell und eine bestimmte Fahrzeugklasse im Kopf hat.

Auch besteht bei manchen der Händler auch die Möglichkeit, über den Kaufpreis zu verhandeln, nicht jeder Händler lässt sich jedoch darauf ein, dies sollte einem bewusst sein. Manche legen einen bestimmten Preis als Verkaufspreis fest und weichen kein Stück davon ab, andere hingegen setzen den Preis so an, dass sie selbst noch einen Verhandlungsspielraum haben. Deshalb sollte man gerade hier versuchen, mit dem Verkäufer zu verhandeln. Schaden kann es nicht, eher noch ein paar Euro Ersparnis bringen. Und hier sollten sich auch Fahranfänger nicht scheuen, ein wenig zu verhandeln. Versuchen kann man es, und man muss dem Händler ja nicht auf die Nase binden, dass es das erste Fahrzeug ist, das man kauft. Ist man sich hier unsicher, sollte man eine ältere Person mit zum Kauf nehmen. Dies gibt dem Händler auch nicht das Gefühl, die Oberhand zu haben. Denn mit jedem Stück, das er Oberhand hat, wird das Fahrzeug, das man kaufen möchte, ein bisschen teurer, dessen sollte man sich bewusst sein. Handeln aber bringt oftmals eine Ersparnis von bis zu mehreren hundert Euro. Ist ein Händler übrigens nicht gewillt, sich auf ein Handeln über den Verkaufspreis einzulassen, kann man sich auch überlegen, sich einen anderen Händler zu suchen, der seine Fahrzeuge wirklich auf Verhandlungsbasis verkauft. Denn bei einem Händler zu sein, heißt nicht auch gleich, ein Fahrzeug kaufen zu müssen, dies sollten sich auch Fahranfänger klar machen, die vielleicht zu schüchtern sind, dann Nein zu sagen und ohne einen Kauf wieder zu gehen, nachdem man eine Weile versucht hat zu handeln.

Vor dem Kauf bei einem Gebrauchtwagenhändler sollte jedoch das Fahrzeug gecheckt werden. Es kann nicht, nur weil es ein regulärer Händler ist, automatisch davon ausgegangen werden, dass mit dem Fahrzeug alles stimmt. Ein guter Sensor bei solchen Kaufgesprächen ist auch immer eines: Wie offen antwortet der Verkäufer auf die Fragen, die man ihm stellt. Deshalb ist es auch sehr sinnvoll, sich selbst einen Fragenkatalog zu erstellen, mit dem man zu einem Gebrauchtwagenhändler geht, wenn man sich für ein bestimmtes Fahrzeug zu interessieren beginnt.

Und immer darauf achten: Keine Geldübergabe vor der Erstellung eines schriftlichen Vertrages. Mit dem Zahlen des Kaufpreises sollte von Seiten des Gebrauchtwagenhändlers zugleich auch die Übergabe des Fahrzeugbriefes erfolgen. Findet der Händler hier irgendwelche Ausreden, sollte auf keinen Fall Geld an ihn gezahlt werden. Die Übergabe des Eigentums an dem Fahrzeug erfolgt nun einmal in rechtlicher Hinsicht mit der Übergabe des Fahrzeugbriefs. Deshalb hier auf keinen Fall auf irgendwelche Diskussionen einlassen, sondern klar Flagge zeigen: Kein Fahrzeugbrief, keine Zahlung! Dies sollten vor allem auch Fahranfänger beachten, die oftmals vergessen, dass der Fahrzeugbrief das A und O bei der Eigentumsfrage eines Fahrzeugs ist. Zwar ist dies auch Teil der Theorie beim Führerschein-Erwerb, doch wenn wir alle mal ganz ehrlich sind. Wie schnell hatten wir die Inhalte der Theorie nach bestandener Prüfung bereits wieder vergessen?
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