Wer muss zur Nachschulung?

Wann Aufbauseminar?

Egal, wie lange man den Führerschein schon hat, wer sich nicht an die in der StVO niedergelegten Regeln hält, dem drohen Punkte, Nachschulungen und gegebenenfalls MPU und Führerscheinentzug. Doch wer muss eigentlich zur Nachschulung und wann ist ein Aufbauseminar vorgeschrieben?

Auffälligkeiten im Straßenverkehr können ganz unterschiedlich sein. Es gibt drei Gruppen von Personen, die Aufbauseminare besuchen müssen – und drei Art von Vergehen, die zur Pflicht zum Besuchen einer Nachschulung führen.

Das ASF, das Aufbauseminar für Fahranfänger, ist für all jene bestimmt, die sich noch in der Probezeit befinden, und sich mehrere Verstöße unterschiedlicher Art haben zu Schulden kommen lassen. Dies können Geschwindigkeitsvergehen sein, Alkoholvergehen oder Drogenvergehen. Bei letzteren beiden Verstößen kommt es auf die Schwere des Vergehens an. Ist beispielsweise zu viel Alkohol im Spiel gewesen, ordnet die Verwaltungsbehörde keine Nachschulung mehr an, sondern schickt den Führerscheininhaber gleich zur MPU, der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung.

Doch nicht nur Fahranfänger müssen ein Aufbauseminar besuchen, auch Punkteauffällige kann es erwischen, wenn zu viele Punkte angesammelt wurden in der Flensburger Verkehrssünder Kartei. Wie die Nachschulung für Fahranfänger, so ist auch das ASP, das Aufbauseminar für Punkteauffällige, selbst zu bezahlen und wird von der zuständigen Behörde angeordnet. Es kann jedoch auch freiwillig besucht werden, wenn man zum Beispiel merkt, dass man hart an der Grenze ist, seinen Führerschein zu verlieren.








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