Verkehrsverstöße, die bei Fahranfängern zu einer Nachschulung führen

Nicht jeder Verkehrsverstoß wiegt gleich schwer. Deshalb sind bei Fahranfängern die Verstöße in A und B Kategorien eingeteilt Bereits ein A-Verstoß führt dazu, dass eine Nachschulung besucht werden muss (und sich die Probezeit von zwei auf vier Jahren verlängert), bei zwei B-Verstößen gilt das gleiche - allerdings dürfen B-Verstöße zwei Mal begangen werden, bevor ein Aufbauseminar angeordnet wird.

A-Verstöße, die bei Fahranfängern zur Nachschulung führen, sind:

  • Verletzung der Vorfahrt und mit der dabei einhergehenden Gefährdung eines anderen Verkehrsteilnehmers.
  • Rechts überholen außerhalb von geschlossenen Ortschaften
  • Unfallflucht
  • Das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 km/h.
  • Nötigung eines anderen Verkehrsteilnehmers.
  • Zu dichtes Auffahren, Nichteinhalten des Sicherheitsabstands.
  • Zu schnelles Fahren an Kreuzungen, an übersichtlichen Stellen und Straßen, an Einmündungen, sowie bei schlechten Witterungs- und / oder Sichtverhältnissen.
  • Rückwärtsfahren
  • Geisterfahren
  • Unerlaubtes Wenden.
  • Fahren unter Alkoholeinfluss, bei Fahranfängern generell, bei bereits länger Fahrenden gibt die Verwaltungsbehörde vor, wann das Limit erreicht ist, maximal jedoch bei einem Alkoholwert von 1,6 Promille.
  • Fahren unter Drogeneinfluss.
  • Fahren mit einem Fahrzeug, das nicht zugelassen ist.
  • Fahren mit einem Fahrzeug, das nicht versichert ist.
  • Abbiegen, wo kein Abbiegen erlaubt ist.
  • Missachten von Rotlicht.
  • Missachten von Stopp-Schild.
  • Missachten von Haltezeichen der Polizei.
  • Überholen, wo absolutes Überholverbot herrscht.
  • Unterlassene Hilfeleistung
  • Fahrlässige Körperverletzung
  • Fahrlässige Tötung
  • Unerlaubte Beförderung von Fahrgästen.
  • Nicht einhalten des Rechtsfahrgebots.
  • Falschverhalten hinter Schulbussen.
  • Falschverhalten an Zebrastreifen.
  • Falschverhalten in der Umgebung von öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Falschverhalten an Bahnübergängen.

B-Verstöße, die bei zweimaligem Vorkommen bei Fahranfängern zur Nachschulung führen, sind:

  • Behinderung von Fußgängern beim Abbiegen.
  • Gefährdung von Fußgängern beim Abbiegen.
  • Behinderung von Radfahrern beim Abbiegen.
  • Gefährdung von Radfahrern beim Abbiegen.
  • Behinderung von Personen in der Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs.
  • Gefährdung von Personen in der Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs.
  • Parken auf Kraftstraßen und Autobahnen, wo keine Parkerlaubnis besteht.
  • Fahren mit abgefahrenen Reifen.
  • Nicht genügendes Absichern eines liegengebliebenen Autos, das einhergeht mit der Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.
  • Termin zur HU (Hauptuntersuchung) überziehen um mehr als acht Monate.
  • Termin zur AU (Abgasuntersuchung) überziehen um mehr als acht Monate.
  • Behinderung von Kindern, die in einen haltenden Schulbus einsteigen oder aussteigen.
  • Gefährdung von Kindern, die in einen haltenden Schulbus einsteigen oder aussteigen.
  • Telefonieren mit einem Handy ohne das Nutzen einer Freisprechanlage.
  • Behinderung von Polizeibeamten, Feuerwehr und Notarztwagen.







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