Muss ich zur Nachschulung: Alkoholvergehen

Nachschulung bei Alkoholvergehen

Der Spaß steht bei Partys an erster Stelle. Dazu gehört oft auch der Genuss von Alkohol. Doch die Medaille hat eine Kehrseite: Wer zu viel Promille im Blut hat, ist nicht mehr verkehrstüchtig und damit auch nicht mehr fahrtüchtig. Gerade Fahranfänger lassen sich oftmals zu Alkoholfahrten verleiten. Diese gehen im besten Falle so aus, dass man lediglich von der Polizei geschnappt wird, ohne dass es zu einem schweren oder gar tödlichen Unfall kommt. .

Deshalb hat der Gesetzgeber festgelegt, dass bei Alkoholvergehen eine Nachschulung durchgeführt werden muss. Bei Fahranfängern in der Probezeit ist dies bei jedem Wert über null Promille der Fall. Ihnen ist Alkohol am Steuer gänzlich untersagt. Für erfahrene Führerscheininhaber gilt ein vom Gesetz festgelegter Promille-Höchstwert. Befindet sich jedoch ein erfahrener Autofahrer unterhalb der vorgeschriebenen Promille-Höchstgrenze und verursacht einen Unfall, kann auch für ihn ein Aufbauseminar angeordnet werden. Das veranlasst die zuständige Behörde oder, bei einem Verfahren, der zuständige Richter.

Im Aufbauseminar bei Alkoholvergehen wird die geltende Gesetzeslage unter die Lupe genommen und es wird darüber gesprochen, weshalb der Führerschein entzogen wurde. Zudem werden Promilleberechnungen durchgeführt und es werden die Wirkungen von Alkohol auf den Körper und die Fahrtauglichkeit ausführlich besprochen. Der betroffene Fahrer wird darin unterstützt, Strategien zu entwickeln, um künftig Alkoholfahrten konsequent zu unterlassen. .








Noch Fragen?
In unserem Forum wird schnell und kompetent weitergeholfen...

Zurück zum Ratgeber zum Thema Aufbauseminar...