125ccm Füherschein

...mit dem 125er Führerschein mobil werden

Nach dem „Mofa-Führerschein“ ist für viele junge Menschen der „125er Führerschein“ der erste Einstieg in die „echte“ motorisierte Welt. Denn die Leichtkrafträder, für die der Schein die Fahrerlaubnis bedeutet, sind im Gegensatz zur kleinen Mofa von der Optik, Technik und Handhabung her bereits „richtige“ Motorräder.

Vorraussetzung zur Teilnahme an der Ausbildung zum Erwerb dieses Scheins ist allerdings ein erreichtes Mindestalter von 15 1/2 Jahren (die Fahrerlaubnis selbst kann jedoch erst mit 16 Jahren in Kraft treten) so wie die vorzulegende Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten. Die Ausbildung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Die Theorie umfasst 16 jeweils 90-minütige Unterrichtseinheiten, die wobei wiederum in zwölf Sequenzen zu den Grundlagen des Straßenverkehrs und in vier Einheiten zur speziellen Motorradtheorie unterschieden wird. Als Material dienen dabei sowohl ein Lehrbuch als auch an die spätere Prüfung angelehnte Übungsbögen.

Der praktische Teil der Ausbildung zum „125er Führerschein“ besteht aus mindestens zwölf so genannten, vom Fahrlehrer im Begleitfahrzeug begleiteten Pflichtfahrten einer Dauer von 45 Minuten. Davon haben fünf „über Land“ also auf Bundes- und Landstraßen zu gehen, jeweils vier finden auf einer Autobahn und drei Beleuchtungsfahrten bei Dunkelheit statt. Hinzu kommt eine von Schüler zu Schüler üblicherweise stark schwankende Anzahl an weiteren Übungsstunden zur Erlangung der notwendigen Sicherheit und Übersicht in allen möglichen Situationen des Straßenverkehrs. Zudem kann zusätzlich und je nach Bedarf auf speziellen Übungsplätzen auch das Handling der Maschine trainiert werden. Auch hier ist die Dosierung sehr individuell und von den Fähigkeiten so wie von möglicherweise schon vorhandenen oder gänzlich fehlenden Vorkenntnissen des Einzelnen bestimmt, was auch die vorherige Kalkulation der zu erwartenden Kosten erschwert.

Die Prüfung selbst besteht ihrerseits wiederum aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, in denen die Beherrschung der erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten vor einem Prüfer nachzuweisen sind. Nach erfolgreich abgeschlossener Prüfung und darauf erfolgter Erteilung der Fahrerlaubnis durch den Prüfer gilt der Führerschein der Klasse A1 für alle Krafträder der Klasse A (und automatisch auch für alle Fahrzeuge der Klasse M) mit einem Hubraum von maximal 125 ccm und einer Nennleistung von 11 kW. Es gilt jedoch die Einschränkung, dass Fahrzeuge von Fahrern vor der Vollendung ihres 18. Lebensjahres eine Höchstgeschwindigkeit von lediglich maximal 80 Kilometer pro Stunde erreichen dürfen. Diese Limitierung entfällt dann mit dem 18. Geburtstag des Inhabers der A1-Fahrerlaubnis automatisch, also ohne weitere Anträge oder Prüfungen.

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